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Paläo-SETI Waren die Götter Astronauten? Haben Außerirdische in ferner Vergangenheit maßgeblichen Einfluss auf die menschliche Entwicklung genommen? Cargo-Kulte, Dogon-Mythologie, Erich von Däniken...

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Alt 03.07.2002, 09:33   #1
Phaeton
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Standard Gott schuf den Menschen ...

Schenkt man der Paläo-Seti Hypothese glauben, so waren die Götter Astronauten.

Also auch der Gott der Bibel war nichts anderes als ein auserirdischer Komandant eines Raumschiffes (oder so ähnlich). Ich finde übrigens, dass die Beschreibung der Niederkunft "Gottes" auf dem Berg Sinai dem sehr nahe kommt, was man erhalten würde wenn ein technisch unterentwickeltes Volk, dass kein teschnisches Vokabular besitzt, versucht die Landung eines Raumschiffes zu beschreiben. (lautes Grollen, Donner Lärm, Rauch, aufwirbelnder Staub, Feuer, ...)
Was ich aber sagen wollte ist folgendes: In der Bibel steht, Gott schuf den Menschen... . Nimmt man nun an, dieser Gott sei ein Auserirdischer (Gott heist im Original hebräischen übrigens Elohim, was ein Mehrzahlbegriff ist. Wir haben es also auch hier mit Göttern zu tun), so sind wir Menschen also künstlich im Reagenzglas geschaffen worden.
Man stelle sich das mal vor, der künstlich im Reagenzglas geschaffenen Mensch, überlegt ob es ethisch zu verantworten ist, ob er künstlich Leben schaffen darf (klonen...).
Was soll man davon nur halten? Und was denken jetzt wohl die "Götter", wenn sie das sehen?

Aber vielleicht waren die Götter ja doch keine Astronauten.
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Alt 03.07.2002, 12:29   #2
Dragonhoard
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Standard RE: Gott schuf den Menschen ...

Vielleicht bezog sich der Begirff der Schöpfung ursprünglich ja gar nicht auf die Schöpfung des Himmels und der Erde, das wäre auch einem Außerirdischen schwer gefallen, und damit auch des Menschen, sondern einfach auf die tatsache das diese Wesen den Menschen dazu gemacht haben was er war. Ein Wesen das der Schrift mächtig ist, das Gebäude und Werkzeuge herstellen kann, also allgeimen so etwas wie eine Kultur hervorgebracht hat.

Man könnte die Schöpfung also auch als Ausbildung sehen. Später als das direkte persönliche Wissen um die Götter verwischt war, wurden vieleicht weitere Tat hinzugefügt, bis schließlich die Götter, oder der Gott, die Verantwortung für die gesamte Schöpfung erhielten.
__________________
Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt. Albert Einstein
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Alt 03.07.2002, 13:46   #3
Lazarus
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Standard Der tote Raumfahrer

Es gibt da einen echt gelungenen SF-Roman (bzw. Serie) von James P. Hogan. 1981 "Der tote Raumfahrer".
Da finden Archäologen auf dem Mond einen toten Raumfahrer, der dort seit 50000 Jahren liegt und uns Menschen gleicht. Vielleicht sind wir ja alle doch nur "Zujereiste" ( so nennen die Kölner alle Nicht-original-Kölner, die hier wohnen)
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Alt 03.07.2002, 13:51   #4
Phaeton
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Das an der Sache Schöpfung=Ausbildung was dran ist, kann schon sein. Zumindest beinhaltet die Schöpfung auch die Ausbildung.
Denoch glaube ich, dass man das mit der Schaffung des Menschen durchaus wörtlich nehmen kann. Gott nahm ja beispielsweise auch des Adams Rippe um Eva zu erschaffen. Ist das vielleicht die vage Erinnering daran, dass in Wirklichkeit DNA oder ähnliches entnommen wurde? Wieso sollte sich jemand sowas ausdenken. Wenn schon dann hätte der Schreiber Gott die Eva doch aus eigener Kraft schaffen lassen, ohne Zuhilfenahme der Rippe Adams, oder?

Vielleicht noch ein Satz zur Ausbildung:
Bei vielen Kulturen ist auch immer wieder von himmlischen Lehrmeister die vom Himmel kamen und den Menschen das Wissen brachten die Rede. Bei den Hopi Indianern z.B. gibt es sogar heute noch Puppen, die sogenannten Katchinas, die die Indianer anfertigen und die himmlischen Lehrmeister darstellen. Diese Katchinas sehen übrigens Astronauten in Raumanzügen verdammt ähnlich.
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Alt 03.07.2002, 17:27   #5
Zwirni
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Zitat:
Bei vielen Kulturen ist auch immer wieder von himmlischen Lehrmeister die vom Himmel kamen und den Menschen das Wissen brachten die Rede. Bei den Hopi Indianern z.B. gibt es sogar heute noch Puppen, die sogenannten Katchinas, die die Indianer anfertigen und die himmlischen Lehrmeister darstellen. Diese Katchinas sehen übrigens Astronauten in Raumanzügen verdammt ähnlich.
Mmh haste eines meiner Lieblingsthemen angeschnitten
Die Hopi-Indianer sind lange nicht die einzigen, die sowas besitzen/besaßen. Die bekanntesten Kulturen, in denen scheinbar Außerirdische abgebildet oder nachgeahmt werden sind z.B. die Aborigines (Höhlenmalereien von Leuten, mit Astronautenähnlichen Helmen), die Inka, die Maya, die Azteken (siehe Däniken und diverse flugtaugliche, goldene Flugzeugnachbildungen), die Ägypter (vielleicht auch nur Fehldeutung von einigen Hieroglyphen?), südfranzösische 30.000 Jahre alter Höhlenmalereien und einige Indianerstämme Südamerikas beten noch heute Strohpuppen an, welche Astronauten verblüffend ähnlich sehen. Die indischen Mythen rund um "aus dem Himmel" kommende Geschöpfe, welche lange Zeit mit den Menschen zusammenlebten möchte ich an dieser Stelle gar nicht erst zusammenfassen.

Aber auch bestimmte Ereignisse - nicht nur in der Bibel geschilderte - legen doch den Verdacht nahe, dass sich Außerirdische oder extrem weit entwickelte menschliche Zivilisationen immer wieder in die Geschichte einmischten: 332 v.Chr. -> "Fliegende Schilde" zerstören die Mauern von Tyros und eine Menge anderer Sichtungen, vor allem im Mittelalter und der Renaissance.

Heisst das nun, dass die aliens immer wieder den Stand der Entwicklung ihrer Schöpfung kontrollieren? Oder sind doch "nur" Menschen für derartige Sagen verantwortlich (wenn ja müssen die "Autoren" der Bibel ziemlich Fantasiereich gewesen sein).
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Alt 04.07.2002, 01:35   #6
Acolina
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Naja, die Sache mit der Rippe ist inzwischen ja auch gar nicht mehr so weit hergeholt, nach dem man Stammzellen im Knochenmark von Erwachsenen entdeckt und bereits Nervenzellen aus Knochenmark entwickelt hat. Unsere Wissenschaft scheint also der der Götter auf den Fersen...

Die Sache ist, dass so manches z.B. in der Bibel, dass man vor hundert Jahren nur bestaunen und "glauben" konnte, man heutzutage zumindest theoretisch wissenschaftlich nachvollziehen kann. Auch z.B. die mystisch-mythischen Chimären alter Überlieferungen, Wesen, scheinbar bunt zusammengewürfelt aus diversen Arten, rücken immer mehr von der Utopie in Richtung Wirklichkeit. Die Herstellung von Mensch-Tier-Chimären wurde immerhin schon patentiert... (wenn auch aus anderen Gründen)

Es ist ja schon irgendwie "verdächtig", dass wir gerade genau das entwickeln, was unsere Altvorderen da beschrieben.

Und dass eine weltraumfahrende Zivilisation sich bzw. ihre Gene verbreitet, in dem sie auf geeigneten Planeten Vorhandenes "veredelt", ist doch durchaus vorstellbar, wenn es auch - noch - weit außerhalb unserer Möglichkeiten liegt. Es ist gerade mal runde hundert Jahre her, da berechnete ein kluger Mensch, London würde wegen des stetig steigenden Verkehrsaufkommens in Kürze im Pferdemist versinken - er hatte bloß vergessen, die Erfindung des Autos einzukalkulieren... Mit der Kalkulation dessen, was möglich ist, verschätzen wir uns ja öfter mal.

Es bleibt natürlich die Frage, warum man - anscheinend - bis heute keinen eindeutigen Beweis für die Götter=Astronauten-Theorie gefunden hat... (Die Alternativen Darwin bzw. Religion blieben allerdings bisher ja auch den letzten Beweis für ihre Richtigkeit schuldig.)

Naja, so lange wir eben nur Indizien und keine Beweise haben, hängt es wohl hauptsächlich vom Standpunkt des Betrachters ab, ob er in einem kleinen goldenen Kunstwerk die Nachbildung eines Flugzeugs oder die eines fliegenden Fisches sieht...
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Die freiheitlich-demokratischen Ideale und Werte, die sich jetzt auch im Grundgesetz finden, wurden während der Aufklärung gegen die sich auf Gott und Bibel berufenden Kirchen durchgesetzt. Und weder der Gott Jahwe des Alten Testaments noch der Vater Jesus Christi, noch beide in einer Person, noch Allah vertreten die Werte unseres freiheitlich-demokratischen Staates. Sie müssen sie erst noch erlernen. (Gerd Lüdemann, Theologieprofessor)
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Alt 05.07.2002, 13:49   #7
Phaeton
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Zitat:
Original von Acolina
Naja, so lange wir eben nur Indizien und keine Beweise haben, hängt es wohl hauptsächlich vom Standpunkt des Betrachters ab, ob er in einem kleinen goldenen Kunstwerk die Nachbildung eines Flugzeugs oder die eines fliegenden Fisches sieht...
Dazu ist mir noch was eingefallen:
In Ägypten haben sie eine Vogelnachbildung aus Holz gefunden. Lange hat man nichts ungewöhnliches daran gefunden. Bis jemandem aufgefallen ist, dass da was mit den Schwanzfedern nicht stimmt: die standen nämlich senkrecht!
In der Natur absolut unmöglich einen Vogel mit senkrechten Schwanzfedern zu finden. Es gibt und gab ihn nicht. Vögel haben waagrechte Schwanzfedern. Was war dem Künstler also Vorbild? EIn Flugzeug? Ich meine hier ist es doch offensichtlich, wenn jemand ein technisches Wissen abbildet, das es in der Natur gar nicht gibt.

(versuche das Bild nachzuliefern, habe im Moment keinen Zugriff darauf)
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Alt 05.07.2002, 15:12   #8
Acolina
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Ja, diese s.g. Vogelnachbildung habe ich, glaube ich, irgendwo schon mal in einem Buch von EvD gesehen. Angeblich soll das Holzmodell inzwischen aus der Ausstellung im Museum verschwunden sein... Kann mich leider nicht mehr erinnern, wo ich das las... sorry, mein Alz!
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Alt 05.07.2002, 16:06   #9
Zwirni
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Passt jetzt überhaupt nicht zum eigentlichen Thema ... ich hab mal von ägyptischen Überlieferungen gehört wonach es mal lebende Vögel mit Spannweiten von umgerechnet rund 50 Metern gab. Solche Reisenvögel gehören eigentlich ins Land der Kryptozoologie. Ich suche seit geraumer Zeit nach Seiten die sich mit dem Thema beschäftigen. Kennt ich nicht zufällig welche oder?

(und sorry für off-topic, passte nur gerade)
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Alt 05.07.2002, 17:35   #10
Phaeton
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Ich denke Vögel mit Spannweiten von über 50m sind genau dass, was dabei herauskommt wenn ein technisch unterentwickeltes Volk ohne technisches Vokabular versucht ein Flugzeug zu beschreiben. Haben die alten Ägypter vielleicht einfach ein Flugzeug der Götter gesehen?

Sorry, wenn ich jetzt nicht mit Kryptozoologie dienen konnte, aber das ist meine Erklärung des "Vogels".
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