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Alt 12.10.2018, 05:52   #1
Crossover0815
Grünschnabel
 
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Frage Flüchtlingskrise Mittel zur Destabilisierung Europas?

Hallo Miteinander ;

In meinem durchaus politisch orientiertem Umfeld bin ich bislang auf ungläubiges Lächeln gestoßen. Zu utopisch scheint mein Verdacht.

Es geht um die Flüchtlingspolitik Da hierzulande deratige Themen emotional sehr überladen sind möchte ich folgendes voranstellen: ich sehe mich als Deutscher aber vor allem als Europäer. Ebenfalls bin ich der Meinung dass wir als reicher Staat verpflichtet sind, Schutzsuchenden, also Flüchtlingen, eben diesem Schutz zu gewähren.
Woran ich mich stoße ist folgendes, chronologisch erzählt : Dass mit einer massiven Völkerwanderung aus dem arabischen/afrikanischen Raum zu rechnen sei, weiß die EU schon seit Jahrzehnten. es gab wohl auch Pläne, damit umzugehen, die aber nicht von allen Mitgliedsstaaten unterzeichnet wurden, bzw weiß ich nicht ob es überhaupt zu unterzeichnungen kam oder die Pläne nur in Schubläden lagen. 2010 flammte der arabische Frühling auf. Es gibt Insiderinformationen aus dem CIA dass dieser von eben jener CIA im Auftrag der USA angestiftet wurde.
Im Anschluß daran kam es zu der gewaltigen Flüchtlingskrise. Hier möchte ich beifügen, dass ea meiner Meinung nach nie eine Krise gegeben hätte, wenn die europäischen Staaten auch nur annähernd ihre Mittel oder gar Vernunft genutzt hätten.
Statt Flüchtlinge aufzunehmen und einer Registration zu unterziehen, wurden alle Grenzen geöffnet und alles rein gelassen, was sich auf den Weg gemacht hat. was wir davon haben, sehen und hören und lesen wir täglich. Ein gespaltenes Europa, ein gespaltenes Deutschland, ein erstarken des Rechtspopulismus. Nun wird bald der Migrationspakt unterschrieben der Diversität und Rechte, selbst illegaler Flüchtlinge über die Souveränität der unterzeichnenden Staaten stellt, was zu weiterer Destabilisierung Europas und Deutschlands führen wird. Usw, man kann sich da noch jede Menge hinzuspekulieren.
Was mich umtreibt ist Folgendes: Man hat sich derart dilletantisch angestellt bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise, dass es nur schiefgehen konnte. nun sind aber unsere Politiker alles schlaue Köpfe, studierte Eliten. Jeder hätte sehen müssen, dass es so nicht klappen kann. Ist es möglich dass hinter diesem Dilletantismus absicht steckt? Vielleicht von den USA als Weltmacht aufgezwungen? Schließlich ist Europa ein starker Handelskonkurrent und ein einiges und selbstbewusstes Europa ist nicht im Interesse der USA. Ich meine, so doof wie unsere Politiker kann sich doch keiner anstellen. Ich möchte betonen dass ich nicht in Flüchtlingen per se ein Problem sehe, sondern nur in den tausenden, die von vornherein keinen Schutzstatus zu erwarten hatten, die Reisefreizügigkeit aber für unlautere Interessen ausnutzen
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Alt 12.10.2018, 11:07   #2
Venkman
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Wenn die Probleme vor Ort in den jeweiligen Ländern, durch humanitäre und im Notfall militärische/polizeiliche Hilfe beseitigt worden wären bzw. man gar nicht erst soweit hätte kommen lassen (Infrastruktur/Versorgung/stabile Regierung usw. usf.) gäbe es keine Flüchtlingswelle/Krise. (mMn)
Unterm Strich, was die Kosten betrifft, dürfte das nicht allzuviel Unterschied machen...

Sicherlich könnte man eine Verschwörung dahinter vermuten, obs tatsächlich eine gibt weiß der "Fuchs"...
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- Charles Baron de Montesquieu -
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Alt 12.10.2018, 16:58   #3
Acolina
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Ich empfehle mal folgenden Lesestoff:

Der rechte Mythos von der "illegalen Massenmigration" und "Grenzöffnung"

Ein einfaches Mittel gegen Überfremdungshypochondrie: BpB liefert Zahlen zur "Flüchtlingskrise"

Umvolkungsangst und Hooton-Plan – Ein rassistischer Verschwörungsmythos wird digital wiederbelebt

Extremismusforscher Zick: Menschenfeindliche Ideologien beachten und ernst nehmen Engagement gegen Menschenfeindlichkeit


Timothy Snyder: Der Weg in die Unfreiheit - Russland - Europa - Amerika

Wirklich lesenswertes Buch, eine Besprechung dazu: Wie Russland die westlichen Demokratien schwächen will
Zitat:
Nach Einschätzung des Historikers Timothy Snyder betreibt Russland seit Jahren eine gezielte Politik der Destabilisierung Europas und Amerikas.

Ach ja und dann noch mal etwas aus unserer Vergangenheit:

Die ersten Europäer waren dunkelhäutig
Zitat:
Ebenso müsse die Vorstellung korrigiert werden, dass der moderne Mensch schon immer so ausgesehen habe wie heute. „In der Steinzeit hatten die Europäer eindeutig eine schwarze Hautfarbe, denn die Vorfahren kamen ja aus Afrika“, verriet Coesfeld zur Verblüffung der Besuchergruppe. „Wir haben fälschlicherweise ein statisches Bild. Dass unsere Vorfahren aus verschiedenen Ethnien stammten, wird gern ausgeklammert.“ Die helle Haut habe sich erst allmählich herausgebildet. Über die Gründe gebe es unterschiedliche Theorien.

Auch war der Körperbau von Frauen und Männern viel ähnlicher als heute. Beide Geschlechter haben gesammelt und gejagt. Die vermutete strikte Arbeitsteilung gehöre deshalb in das Reich der Fabel.

Vor etwa 6.000 Jahren kamen aus dem heutigen Orient weitere Menschengruppen hinzu. Sie brachten eine neue Lebensweise mit, denn sie bauten feste Häuser. [...]

Eine weitere Migrationswelle kann durch Einwanderung aus dem heutigen Osteuropa und Russland festgestellt werden.[...]

„In den drei großen Wellen haben sich die Menschen ständig durchmischt“, schloss der Museumspädagoge. Man könne daher nicht davon ausgehen, dass es so etwas wie einen einheitlichen Volkskörper gegeben hat. „Migration ist ein europäisches Phänomen, das es in der Menschheitsgeschichte immer gegeben hat.“
Die Deutschen waren vor allem Wirtschaftsflüchtlinge

Die Deutschen, die im 19. Jhdt. in die USA gingen, waren vor allem Wirtschaftsflüchtlinge. Und sie waren dort eher unbeliebt ("Und es gab auch viele, die sagten, dieses Land ist ein angelsächsisches Land, da haben Deutsche nichts zu suchen"), da sie als schwer bis nicht integrierbar galten: "Wenn man will, haben die Deutschen gerne eine Art Parallelgesellschaft gegründet, das ist vor allen Dingen im 19. Jahrhundert erkennbar, wo sehr viele Deutsche in das sogenannte Deutsche Dreieck zwischen Cincinnati, Milwaukee und St. Louis gezogen sind, und dort wurde dann auch Deutsch gesprochen, es gab deutsche Gottesdienste, es gab deutsche Zeitungen, sehr viele deutsche Zeitungen, deutsche Vereine. Und was ganz besonders problematisch war, war die Tendenz der Deutschen, am Sonntag im Biergarten zu sitzen, Bier zu trinken in aller Öffentlichkeit, was in den USA verpönt war, und dazu vaterländisches Liedgut von sich zu geben. Also man war auch noch sehr bekennend deutsch."


Menschen sind schon immer durch die Welt gezogen, wenn sie zu Hause keine Perspektiven mehr sahen, um woanders ihr Glück zu finden, sind der Arbeit hinterher gezogen etc. pp. So entstanden die USA usw. usf. Und auch heute noch wandern Leute aus. Wenn sie von uns in andere Länder gehen, nennen wir sie - mit meist einer guten Portion Bewunderung für ihren Mut und ihre Abenteuerlust - Auswanderer. Wenn hingegen andere zu uns kommen, nennen wir sie abfällig Wirtschaftsflüchtlinge etc.


Kurze Zusammenfassung: Es gibt keine Flüchtlingskrise und illegale Masseneinwanderung. Es gibt aber Rassisten, Faschisten & Co, die Leuten so etwas einreden wollen. Es gibt Versuche aus der Ecke Putin & Co, Demokratien zu destabilisieren.

Es gibt da ein sehr schönes Fundstück, das zeigt, wie ein Putin und seine Fans so gestrickt sind, aus dem "Neuen Deutschland" vom 31.12.1993. Bestätigt auch Snyders Ansichten schön (siehe oben).
Hier klicken.
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Die freiheitlich-demokratischen Ideale und Werte, die sich jetzt auch im Grundgesetz finden, wurden während der Aufklärung gegen die sich auf Gott und Bibel berufenden Kirchen durchgesetzt. Und weder der Gott Jahwe des Alten Testaments noch der Vater Jesus Christi, noch beide in einer Person, noch Allah vertreten die Werte unseres freiheitlich-demokratischen Staates. Sie müssen sie erst noch erlernen. (Gerd Lüdemann, Theologieprofessor)
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Alt 12.10.2018, 23:44   #4
Archimedes
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Zitat:
Zitat von Acolina Beitrag anzeigen
Ach ja und dann noch mal etwas aus unserer Vergangenheit:

Die ersten Europäer waren dunkelhäutig
Wir werden "Kaukasier" genannt. Aber man könnte unsere Abstammung auch bis auf die Einzeller herunterbrechen, von denen ja alle Wirbeltiere abstammen. Es nützt nur nichts bei der aktuellen Problemlage.

Zitat:
Zitat von Acolina Beitrag anzeigen
Die Deutschen waren vor allem Wirtschaftsflüchtlinge

Die Deutschen, die im 19. Jhdt. in die USA gingen, waren vor allem Wirtschaftsflüchtlinge. Und sie waren dort eher unbeliebt ("Und es gab auch viele, die sagten, dieses Land ist ein angelsächsisches Land, da haben Deutsche nichts zu suchen"), da sie als schwer bis nicht integrierbar galten: "Wenn man will, haben die Deutschen gerne eine Art Parallelgesellschaft gegründet, das ist vor allen Dingen im 19. Jahrhundert erkennbar, wo sehr viele Deutsche in das sogenannte Deutsche Dreieck zwischen Cincinnati, Milwaukee und St. Louis gezogen sind, und dort wurde dann auch Deutsch gesprochen, es gab deutsche Gottesdienste, es gab deutsche Zeitungen, sehr viele deutsche Zeitungen, deutsche Vereine. Und was ganz besonders problematisch war, war die Tendenz der Deutschen, am Sonntag im Biergarten zu sitzen, Bier zu trinken in aller Öffentlichkeit, was in den USA verpönt war, und dazu vaterländisches Liedgut von sich zu geben. Also man war auch noch sehr bekennend deutsch."
Naja, daran kann man doch so einiges ablesen, was uns für die künftige Entwicklung hilfreich sein könnte.

Zitat:
Zitat von Acolina Beitrag anzeigen
Kurze Zusammenfassung: Es gibt keine Flüchtlingskrise und illegale Masseneinwanderung. Es gibt aber Rassisten, Faschisten & Co, die Leuten so etwas einreden wollen.
Achso, dann sind das alle holografische Vorspiegelungen. Vermutlich von russischen Hackern direkt in unser Sehzentrum gebeamt...
Die Meldungen in den Nachrichten, alles Fake News?
Das Blut auf den Strassen nur Himbeermarmelade?
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Alt 13.10.2018, 11:04   #5
Venkman
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Zitat:
Zitat von Archimedes Beitrag anzeigen
Es nützt nur nichts bei der aktuellen Problemlage.
Probleme? Gibts doch keine, alles "Lüge"...

Zitat:
"Wir schaffen das!"

"Deutschland geht es gut und das ist ein Grund zur Freude."

Ich kann mich nicht dagegen wehren, aber irgendwie erinnern mich solche Parolen an DDR Zeiten, ausgerufen damals von den sogenannten/selbsternannten "Volksvertretern". Was daraus geworden ist, kann man in den Geschichtsbüchern nachlesen...

Zitat:
Zitat von Archimedes Beitrag anzeigen
Achso, dann sind das alle holografische Vorspiegelungen. Vermutlich von russischen Hackern direkt in unser Sehzentrum gebeamt...
Die Meldungen in den Nachrichten, alles Fake News?
Das Blut auf den Strassen nur Himbeermarmelade?
Genau!
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Geändert von Venkman (13.10.2018 um 11:14 Uhr).
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Alt 13.10.2018, 11:53   #6
Nobby Nobbs
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Zitat:
Zitat von Archimedes Beitrag anzeigen
Achso, dann sind das alle holografische Vorspiegelungen. Vermutlich von russischen Hackern direkt in unser Sehzentrum gebeamt...
Die Meldungen in den Nachrichten, alles Fake News?
Das Blut auf den Strassen nur Himbeermarmelade?
Wir waten also bis zu den Knöcheln in deutschem Blut?
Zitat:
Zitat von Archimedes Beitrag anzeigen
Es nützt nur nichts bei der aktuellen Problemlage.
Aber hysterisch werden, unsachliche, populistische Phrasen dreschen, die Problematik durch das Schüren von Angst und Haß emotionalisieren - das bringt was?
Kommt das so, wenn man alt wird? Hat man da seine Hormone nicht mehr im Griff? Stirbt das Hirn und mit ihm Sachlich- und Menschlichkeit vor dem Rest?

Wir haben echt genug Probleme im Land, das fängt bei Gewalt in Familie und Schule an und hört bei der Zerstörung sozialer Strukturen und der Natur nicht auf. Aber wir stürzen uns auf ein aktuelles Randproblem, auf die ausländisch aussehenden Leute (Wie würde es laufen, wenn die alle blond wären und christlich? BTW, wir haben über 4 Millionen Spätaussiedler in Deutschland aufgenommen.), projizieren auf sie alle unsere Ängste und arbeiten an ihnen unsere komplette Überforderung mit den sich immer schneller ändernden globalen Verhältnissen und unseren Frust auf alles Anstrengende dieser Welt ab. Angestachelt durch egomanische Narzissten und wütende Schreihälse oder Leute, die wieder ihr eigenes Süppchen kochen wollen auf dem geschürten Feuer.

Können wir unsere Probleme nicht sachlich lösen?
__________________
Der größte Feind des Wissens ist nicht Unwissenheit, sondern die Illusion, wissend zu sein.
Steven Hawking
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Alt 13.10.2018, 12:08   #7
Venkman
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Zitat:
Zitat von Nobby Nobbs Beitrag anzeigen
Wir waten also bis zu den Knöcheln in deutschem Blut?
Polemik! Wo schrieb "Archimedes" dies? Mir scheint eher du fängst hier mit Hysterie an...

Zitat:
Zitat von Nobby Nobbs Beitrag anzeigen
Aber hysterisch werden, unsachliche, populistische Phrasen dreschen...
Ja genau, siehe dein Zitat oben...

Zitat:
Zitat von Nobby Nobbs Beitrag anzeigen
Kommt das so, wenn man alt wird? Hat man da seine Hormone nicht mehr im Griff? Stirbt das Hirn und mit ihm Sachlich- und Menschlichkeit vor dem Rest?
Wie alt bist du denn? Die Menschlichkeit will ich dir mal nicht absprechen, aber die Sachlichkeit vermisse ich in deinen Zeilen ebenfalls ein wenig...

Anders, "Archimedes" seine Zeilen klingen etwas "konservativ" deine dagegen etwas "links, autonom, versifft" nimms mir nicht übel...

Zitat:
Zitat von Nobby Nobbs Beitrag anzeigen
Wir haben echt genug Probleme im Land, das fängt bei Gewalt in Familie und Schule an und hört bei der Zerstörung sozialer Strukturen und der Natur nicht auf. Aber wir stürzen uns auf ein aktuelles Randproblem, auf die ausländisch aussehenden Leute
Na ob die Ausländerpolitik nur ein Randproblem darstellt, wage ich zu bezweifeln. Wenns denn so wäre, würde mMn die vergangene Bundestagswahl und der "Hickhack" bis heute nicht in dieser Form stattfinden/stattgefunden haben, Oder?

Zitat:
Zitat von Nobby Nobbs Beitrag anzeigen
Können wir unsere Probleme nicht sachlich lösen?
Hier im Forum wohl schwerlich. Da sind die Parteien und die Politiker erstmal gefragt und da siehts mMn im Moment eher ebenfalls schlecht aus. Schön wärs jedenfalls und ein auch durchaus nachvollziehbarer Wunsch.

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Komisch, irgendwie laß ich mich immer wieder in eine politische Diskussion hineinziehen, obwohl ich doch weiß wie die wieder enden wird. Ich werd scheinbar auch langsam alt...
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Geändert von Venkman (13.10.2018 um 12:13 Uhr).
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Alt 13.10.2018, 16:08   #8
Nobby Nobbs
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Polemik?
Welche Assoziationen sollte das Bild "Blut auf den Straßen" sonst wecken?

Die Frage, wie alt ich bin, stelle ich mir auch oft.

Wo ist mein kleiner, leicht emotionaler, sarkastisch gefärbter Beitrag "links, autonom, versifft"?

Und zum Schluß: Ich sehe tatsächlich andere, grundlegendere Probleme in unserer gesellschaftlichen Entwicklung, als daß ich Zuwanderung als Grundproblem und Wurzel allen Übels einstufen würde.
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Alt 13.10.2018, 16:30   #9
Archimedes
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Zitat:
Zitat von Nobby Nobbs Beitrag anzeigen
Wir waten also bis zu den Knöcheln in deutschem Blut?
Ich hatte da die Videoaufnahmen aus Ravensburg oder vom S-Bahnsteig "Jungfernstieg" in Hamburg im Hinterkopf.
Zitat:
Zitat von Nobby Nobbs Beitrag anzeigen
Aber hysterisch werden, unsachliche, populistische Phrasen dreschen, die Problematik durch das Schüren von Angst und Haß emotionalisieren - das bringt was?
Kommt das so, wenn man alt wird? Hat man da seine Hormone nicht mehr im Griff? Stirbt das Hirn und mit ihm Sachlich- und Menschlichkeit vor dem Rest?
So alt bin ich noch gar nicht. Aber das kannst du natürlich nicht wissen.
Zitat:
Zitat von Nobby Nobbs Beitrag anzeigen
Wir haben echt genug Probleme im Land, das fängt bei Gewalt in Familie und Schule an und hört bei der Zerstörung sozialer Strukturen und der Natur nicht auf.
Dagegen hilft sicherlich Zuwanderung.
Nach einer europäischen Studie haben wir ja Platz für 192 Millionen. Dann erholt sich die Natur und in den Schulen und Familien wird es auch wieder ruhiger.
https://ec.europa.eu/home-affairs/si...efugees_en.pdf
Ich seh da keinen Grund, hysterisch zu werden, sondern eher einen Grund zum rationalen Denken und handeln.
Obwohl es mich im schönen ruhigen Dänemark ja nicht betrifft. Hier wurde von den Politikern bereits vernünftig gehandelt.
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Alt 13.10.2018, 16:43   #10
Archimedes
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Zitat:
Zitat von Venkman Beitrag anzeigen
Na ob die Ausländerpolitik nur ein Randproblem darstellt, wage ich zu bezweifeln. Wenns denn so wäre, würde mMn die vergangene Bundestagswahl und der "Hickhack" bis heute nicht in dieser Form stattfinden/stattgefunden haben, Oder?
Man kennt das als den sprichwörtlichen "Elefanten im Raum", den keiner sehen will.
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