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Ökonomie - BWL & VWL Disziplinen, die große Probleme mit der wissenschaftlichen Methode haben. Banken, Geldschöpfung, Inflation, Goldstandard, Banking-Theorie

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Alt 21.08.2015, 20:27   #31
Groschenjunge
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Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
...wenn Du mir vorher bestätigst, dass in Deinen Augen das Grundgesetz einen Wortsinn hat, den man eben nicht wegdiskutieren kann, ...
Geht's noch? Ich werde nicht dein privates Takatuka-Jura-Luftschloss betreten. Da darfst du ganz alleine drin wohnen. Gesetze müssen nach bestimmten Spielregeln (die du nicht verstehen willst) ausgelegt werden. So sind sie aufgebaut und so werden sie verwendet, ob das in dein persönliches Weltbild passt oder nicht.
__________________
"Der frühe Vogel mag vielleicht den Wurm fressen, aber erst die zweite Maus bekommt den Käse." Vince Ebert
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Alt 21.08.2015, 22:49   #32
basti_79
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Zitat:
Zitat von Groschenjunge Beitrag anzeigen
Geht's noch? Ich werde nicht dein privates Takatuka-Jura-Luftschloss betreten.
Welches denn dann? Ausserdem ist ja meine Deutung einwandfrei belegbar. Im Wortlaut.

Zitat:
Da darfst du ganz alleine drin wohnen. Gesetze müssen nach bestimmten Spielregeln (die du nicht verstehen willst) ausgelegt werden.
Wie lauten diese denn? Und, sind sie Bestandteil der Verfassung oder schlicht und einfach Habitus oder Tradition oder sowas?

Zitat:
So sind sie aufgebaut und so werden sie verwendet, ob das in dein persönliches Weltbild passt oder nicht.
Meiner Meinung nach werden Gesetze in Deutschland in deutscher Sprache verfasst, damit sie allgemeinverständlich sind. Wenn sich dabei Konflikte ergeben, kannst auch Du diese erklären und Deine Rechtsauffassung begründen, statt mich hier schräg von der Seite anzumachen.

Um welche Artikel geht es hier eigentlich, und wie möchtest Du sie auslegen? Meiner Meinung nach beziehen wir uns auf Artikel 12 Absatz 2 und 3:

Zitat:
Zitat von GG
(2) Niemand darf zu einer bestimmten Arbeit gezwungen werden, außer im Rahmen einer herkömmlichen allgemeinen, für alle gleichen öffentlichen Dienstleistungspflicht. (3) Zwangsarbeit ist nur bei einer gerichtlich angeordneten Freiheitsentziehung zulässig.

Bei der Auslegung dieser Absätze ist auf den feinen Unterschied zu achten. Nach Absatz 2 dürfte man Menschen noch im Rahmen einer "öffentlichen Dienstleistungspflicht" (Stichworte: Deichbau, Feuerwehr, Verteilung von Nahrung an Notleidende usw.) eben unter solchen Voraussetzungen zu einer bestimmten Arbeit zwingen. Zwangsarbeit an sich ("Wer nicht arbeitet, wird in diesem System verhungern müssen", vgl. SG Gotha) sei jedoch nur in der Haft zulässig. Ich denke, die Zustände in den Jobcentern haben sich so weit entwickelt, dass man sich ernsthafte Gedanken darüber machen muss, ob diese hohen Ansprüche auch dort noch erfüllt werden können. Wie legst Du denn diese beiden Absätze genau aus, so dass sie Deine Auffassung bestätigen könnten?
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Alt 21.08.2015, 23:19   #33
Buenaventura
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@ lupo
ja, harz4 aufstockung subventioniert arbeitgeber, die weniger zahlen. dem arbeitnehmer ist es egal wo er sein geld her bekommt, wenn am ende das gleiche gehalt raus springt.
beim bge ist es aber das gegenteil, der arbeitnehmer wird subventioniert. das bge bekommt er auf alle fälle, warum sollte ich jetzt für einen arbeitgeber arbeiten, der mir weniger dazu bezahlt? es würde also der allseits beliebte wettbewerb um den arbeitnehmer entstehen, der nicht mehr jeden schlecht bezahlten drecksjob annehmen muss oder viele nur noch teilzeit arbeiten. löhne würden also eher steigen.
@gj
deine 400 und nochwas mrd klingen schon recht viel...
aber allein renten und alg zusammen machen schon mal 320 mrd weg (ok, renten gehen nicht komplett, da manche ja mehr bekommen). dann kommen aber kindergeld, sozialamt, wohngelder, bafög, gerichtskosten, verwaltungen usw. usf. die ganz oder teilweise wegfallen und das dazuverdiente geld kann stärker besteuert werden, grundversorgung ist ja da.
ausserdem bekommen bei einer negativen steuer viele die genug vedienen gar nichts ausgezahlt, viele nur einen teilbetrag. oder willst du dann von deinen gönnerhaften 500€ leben? ich nicht. es gibt gründlich durchgerechnete systeme mit bis zu 1500€. dass dann übrigens der konsum steigt, sollte auch nicht vergessen werden oder das kinder kein armutsrisiko mehr darstellen.
es gibt 1000 schwierigkeiten die mir einfallen, sogar dinge die dagegen sprechen, die finanzierbarkeit sicher nicht.
__________________
Ich glaube nicht.
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Alt 21.08.2015, 23:31   #34
basti_79
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Zitat:
Zitat von Buenaventura Beitrag anzeigen
@ lupo
ja, harz4 aufstockung subventioniert arbeitgeber, die weniger zahlen. dem arbeitnehmer ist es egal wo er sein geld her bekommt, wenn am ende das gleiche gehalt raus springt.
Das ist jetzt die Unterstellung, dass "Arbeitgeber" genauso denken würden wie Du. In Wirklichkeit denken Leute ja so, dass alle "Arbeitnehmer" "Kostenfaktoren" seien, die man ohne Not vernichten kann.

Zitat:
beim bge ist es aber das gegenteil, der arbeitnehmer wird subventioniert.
Autsch. Jetzt hast Du das böse Wort gesagt.

Zitat:
das bge bekommt er auf alle fälle, warum sollte ich jetzt für einen arbeitgeber arbeiten, der mir weniger dazu bezahlt?
Verstehst Du nicht? Im Grunde geht es darum, dass "wer nicht arbeitet, nicht essen wird". Die ganz alte Jesusmasche.

Zitat:
es würde also der allseits beliebte wettbewerb um den arbeitnehmer entstehen, der nicht mehr jeden schlecht bezahlten drecksjob annehmen muss oder viele nur noch teilzeit arbeiten. löhne würden also eher steigen.
Falls, und nur falls, Leute, die als "Arbeitsunfähig" deklariert wurden (vgl. Scientology: "to declare someone SP"), mindestens ernährt werden. Wenn das nicht der Fall ist, bietet der Sumpf der Ökonomie jedem Streber endlose Varianten der Diskussion, warum seine eigene Psychopathie "nicht ganz so schlimm" sein könne.

Zitat:
deine 400 und nochwas mrd klingen schon recht viel...
Grundsatz verletzt: "Linke können nicht rechnen". Dieses geheime Gesetz steht hinter allen Behauptungen der Ökonomen und ihrer Unterstützer.

Zitat:
aber allein renten und alg zusammen machen schon mal 320 mrd weg (ok, renten gehen nicht komplett, da manche ja mehr bekommen). dann kommen aber kindergeld, sozialamt, wohngelder, bafög, gerichtskosten, verwaltungen usw. usf. die ganz oder teilweise wegfallen und das dazuverdiente geld kann stärker besteuert werden, grundversorgung ist ja da.
Du denkst hier irgendwie in verkehrten Bahnen. Diejenigen, die Geld haben (also gerade nicht die genannten Gruppen), sollten das BGE bezahlen. Alle anderen Lösungen sind Mumpitz.

Zitat:
ausserdem bekommen bei einer negativen steuer viele die genug vedienen gar nichts ausgezahlt, viele nur einen teilbetrag. oder willst du dann von deinen gönnerhaften 500€ leben? ich nicht. es gibt gründlich durchgerechnete systeme mit bis zu 1500€. dass dann übrigens der konsum steigt, sollte auch nicht vergessen werden oder das kinder kein armutsrisiko mehr darstellen.
Hier wird ein Belegschrei folgen.

Zitat:
es gibt 1000 schwierigkeiten die mir einfallen, sogar dinge die dagegen sprechen, die finanzierbarkeit sicher nicht.
Naja, deswegen bist Du auch wahrscheinlich kein Ökonom. Pech gehabt. Du hättest Dich in frühester Kindheit dazu entscheiden sollen, andere Menschen als Objekte Deines kreativen Schaffens zu betrachten, dann hätte vielleicht etwas aus Dir werden können. Jetzt musst Du entweder verhungern, oder einen Milliarden-Jahre-Kontrakt unterschreiben, um Deine Systemtreue unter endgültigen Beweis zu stellen. Dass Du auch dann verhungern kannst, wenn der neue Gott sich von Dir abwendet, darf man sich nur hinter vorgehaltener Hand erzählen. Diese Erkenntnis ist eben "links" und damit die Meinung einer dem Wahnsinn verfallenenen Minderheit, die die Vergewaltigung der gesamten Menschheit plant, um den edlen Glanz des Kapitalismus unwiderbringlich zu beschmutzen.
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Perfidulo: Ich hatte erst vor, einen Roman darüber [über das verschwundene Mittelalter] zu schreiben.
Groschenjunge: Was ist der Unterschied zum Jetzt?
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Alt 22.08.2015, 07:23   #35
Groschenjunge
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Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Ausserdem ist ja meine Deutung einwandfrei belegbar. Im Wortlaut.
Deine Deutung ist das, was sie ist: deine ganz private persönliche Deutung. Mehr nicht. Die Realität ist nachweislich anders.
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Alt 22.08.2015, 09:13   #36
Lupo
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Zitat:
Zitat von Buenaventura Beitrag anzeigen
@ lupo
ja, harz4 aufstockung subventioniert arbeitgeber, die weniger zahlen. dem arbeitnehmer ist es egal wo er sein geld her bekommt, wenn am ende das gleiche gehalt raus springt.
beim bge ist es aber das gegenteil, der arbeitnehmer wird subventioniert. das bge bekommt er auf alle fälle, warum sollte ich jetzt für einen arbeitgeber arbeiten, der mir weniger dazu bezahlt? es würde also der allseits beliebte wettbewerb um den arbeitnehmer entstehen, der nicht mehr jeden schlecht bezahlten drecksjob annehmen muss oder viele nur noch teilzeit arbeiten. löhne würden also eher steigen.
Mir ist nicht ganz klar, warum du mir das erklärst - ich weiß das.
Aber ich glaube, basti musst du das nochmal erklären.

Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Autsch. Jetzt hast Du das böse Wort gesagt.
Hör doch mit deinen Strohmännern auf, oder hast du wirklich nicht begriffen, dass ich (und auch sonst niemand, falls ich nichts überlesen habe) grundsätzlich gegen Subventionen ist.
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"Die Psychiater hatten einige Spezialausdrücke für meinen Fall. Naja, ich hatte auch einige Spezialausdrücke für die Psychiater." (Charles Bukowski)
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Alt 22.08.2015, 11:05   #37
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Nachtrag:
Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Bei der Auslegung dieser Absätze ist auf den feinen Unterschied zu achten.
Zum Thema Auslegung solltest du die pdf "Fälle lösen mit dem Gesetz: Grundlagen der juristischen Methodik für Studenten" http://www.niederle-media.de/Methodenlehre.pdf verstehen.
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Alt 23.08.2015, 07:53   #38
Torsten Migge
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Zitat:
Zitat von Groschenjunge Beitrag anzeigen
Versetz dich in deren Lage, wie würdest du denken/handeln?
Da ich damals (1977) aus der DDR abgehauen bin und damit ja selbst ein Flüchtling bin, kann ich natürlich gut verstehen, warum Leute von irgendwo irgendwohin abhauen oder abhauen wollen. Wäre ich Afrikaner, würde ich auch von dort "fliehen", wenn ich keine Perspektiven sehen würde - keine Frage! Insofern kann ich die Leute schon verstehen, die dort weg wollen...

Aber die Kehrseite der Medaille ist, dass Europa nicht in der Lage ist, so viele Leute aufzunehmen (einem Bericht zur Folge will sich in den nächsten Monaten jeder dritte Afrikaner auf den Weg machen - das wären ca. 300 Millionen Menschen!). Wo wollen die denn alle in Europa wohnen, oder gar Arbeit finden??? Zumal viele gar nix gelernt haben und es deshalb um so schwieriger haben, auch nur einen gering bezahlten Job zu finden. Sie werden ergo den Sozialsystemen zur Last fallen (explizit in England, Schweden, Norwegen u. Deutschland - Länder mit ausgeprägten Sozialsystem) - und das sprengt jedes Sozialsystem bzw. jeden Staatshaushalt.

Insofern grenzt es für mich an falsch verstandener Humanität, Flüchtlinge ohne Ende aufzunehmen oder aufnehmen zu wollen, ohne eine Perspektive für diese Leute zu haben. Der Staat (explizit Deutschland) ist schon jetzt völlig überfordert allein an der Tatsache, diese Flüchtlinge unter zu bringen (immer mehr "Zeltstädte" müssen notdürftig errichtet werden) - was aber auch daran liegt, dass abgelehnte Asylbewerber nicht konsequent mit aller Macht des Staates zurück geschickt werden in ihre Heimatländer!

Diese Probleme werden sich immens erhöhen, kommt erst der Winter ...
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Geändert von Torsten Migge (23.08.2015 um 08:04 Uhr).
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Alt 23.08.2015, 08:00   #39
Torsten Migge
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Zitat:
Zitat von Lupo Beitrag anzeigen
Dann sind das also politische Flüchtlinge?
Wie kommst du darauf?? Hab's doch geschrieben: Wirtschaftsflüchtlinge - oder treffender: Wohlstandsflüchtlinge, da sie weder aus Armut, noch vor Verfolgung oder Bürgerkrieg "fliehen"


Saludos!
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Alt 23.08.2015, 08:25   #40
Groschenjunge
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Zitat:
Zitat von Torsten Migge Beitrag anzeigen
Da ich damals (1977) aus der DDR abgehauen bin und damit ja selbst ein Flüchtling bin, kann ich natürlich gut verstehen,...
Danke für deinen persönlichen Hintergrund.


Zitat:
Zitat von Torsten Migge Beitrag anzeigen
Aber die Kehrseite der Medaille ist, dass Europa nicht in der Lage ist, so viele Leute aufzunehmen (einem Bericht zur Folge will sich in den nächsten Monaten jeder dritte Afrikaner auf den Weg machen - das wären ca. 300 Millionen Menschen!).
Eine solche Zahl riecht nach der Zeitung, die man nicht liest, aber jeder doch gut auswendig kennt. Letztes Jahr waren weltweit 50 Millionen Flüchtlinge unterwegs, was schon traurig genug ist. Aber deine 300 Millionen halte ich momentan für eine Luftnummer.
Immerhin hatten wir 1992 schon mal rund 440000 Asylsuchende ( http://www.ndr.de/nachrichten/fluech...02_page-2.html )

Zitat:
Zitat von Torsten Migge Beitrag anzeigen
Insofern grenzt es für mich an falsch verstandener Humanität, Flüchtlinge ohne Ende aufzunehmen, ohne eine Perspektive für diese Leute zu haben.
Wahrscheinlich werde ich jetzt auch von anderen ausgezählt, aber dem kann ich durchaus zustimmen. Wobei das "ohne Ende" ein recht schwammiger Begriff ist, den jeder anders interpretiert.


Zitat:
Zitat von Torsten Migge Beitrag anzeigen
was aber auch daran liegt, dass abgelehnte Asylbewerber nicht konsequent mit aller Macht des Staates zurück geschickt werden in ihre Heimatländer!
Dazu ein paar HIntergrund-Infos:
http://www.ndr.de/fernsehen/sendunge...51_page-1.html
http://www.ndr.de/nachrichten/fluech...02_page-2.html

Ein echt verworrene Situation, so pauschal wie du möchte ich das nicht einfach unterschreiben.

Wobei ein Teil der Flüchtlinge durchaus hier im Arbeitsmarkt gebraucht würde:
http://www.welt.de/wirtschaft/karrie...er-werden.html
Zitat:
Für das Handwerk spielt dabei wohl auch eine Rolle, dass zunehmend der berufliche Nachwuchs ausbleibt. In den vergangenen zehn Jahren sank die Zahl der Auszubildenden in dem Wirtschaftszweig um ein Fünftel oder mehr als 100.000 auf nur noch 371.000.
auch interessant: http://www.welt.de/wirtschaft/articl...n-duerfen.html
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