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Paläo-SETI Waren die Götter Astronauten? Haben Außerirdische in ferner Vergangenheit maßgeblichen Einfluss auf die menschliche Entwicklung genommen? Cargo-Kulte, Dogon-Mythologie, Erich von Däniken...

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Alt 20.08.2002, 12:33   #11
Dragonhoard
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Zitat:
Original von HaraldL
Bestimmt würde ein derartig hochentwickeltes Volk seine im Erdboden verlegten Kabel nicht mit biologisch abbaubaren Kunststoffen ummanteln, denn diese sollen ja den biologischen Angriffen standhalten!
Klar verlege ich keine Erdkabel die in Zwei Jahren futsch sind, aber wir sprechen hier von 800.000 Jahren! Die verschwindet so einiges!
Zitat:
Original von HaraldL
Und bezüglich Supraleiter: auch dies wären Kabel und sollte es keine Stoffe geben, die bei Zimmertemperatur Supraleitfähigkeit zeigen, so wären derartige Leitungen nur für größere Energiemengen wirtschaftlich interessant.
Niemand weiß heute ob es Normaltemperatursupraleiter gibt. Diese müssen auch nicht notwendigerweise als Kabel ausgeführt sein, wäre z.B. bei den heutigen Materialien gar nicht möglich, da diese viel zu brüchig sind.
Aber es gibt auch überlegungen zu elektrisch leitenden Gelen und Polymeren, die könnten dann in Schläuchen oder als Bänder verlegt werden. Also braucht man nicht unbedingt Kupfer.
Auch sollte man nicht die kabellose Übertragung von Elektrizität außer Acht lassen.
Zitat:
Original von HaraldL
Und auch diese Zivilisation hätte eimal eine Phase gehabt, in der deren Elektrotechnik, der des 20. Jahrhunderts glich.
Das muß nicht sein!
Es gibt mehrere Möglichkeiten auf dem Weg zur Hochtechnologie, es ist nicht unbedingt nötig, dass unsere Vorgänger den gleichen Weg über fossile Brennstoffe und Kupferkabel genommen haben.
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Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt. Albert Einstein
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Alt 20.08.2002, 13:18   #12
HaraldL
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Wenn man an die vielen Kilometer im Boden verlegter Kabel denkt, dann wäre es unwahrscheinlich, wenn davon in 800000 Jahren nichts mehr übrig wäre. Immerhin findet man auch in prähistorischen Gräbern Gegenstände aus Kupfer.
Und Kupfer ist ein leicht zu gewinnendes Metall mit der zweitbesten elektrischen Leitfähigkeit aller Elemente. Warum sollte es eine frühere Zivilisation nicht als Kabelmaterial verwendet haben?
Und auch die fossile Energiegewinnung ist irgendwie naheliegend, denn es gibt Orte, wo Braun- und Steinkohle an der Erdoberfläche leicht gewinnbar vorkommen.
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Alt 20.08.2002, 17:35   #13
Zwirni
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Wie ich hier schonmal dargelegt habe muss eine frühere Zivlisation sich nicht über die gesamte Erde erstreckt haben! Vielleicht war Indien früher vor 10.000 (nicht 800.000 Jahren) mal eine blühende Zivilisation in etwa auf dem Niveau von heute. Eine regionale weit fortgeschrittene Zivilisation die keine Verbreitung über den ganzen Planeten fand oder deren Kultur nicht übernommen (da sie als göttlich angesehen worde) kann man durch eine im Vergleich zu heute sehr kleine Weltbevölkerung erklären. In diesem Fall würde man diese Drähte oder elektronischen Anlagen auch nur in den bestimmten fortgeschrittenen Regionen der Erde finden - außer vielleicht einige Überbleibsel von Expeditionen in andere Länder.

Wie es allerdings vor 800.000 Jahren (falls diese Angaben stimmen sollten - C14? Gabs da nicht auch schon Mängel?) auf der Erde aussah mögen wohl nur die Quastenflosser und andere Tiere "sagen" können. Eine derart frühe Zivilisation wäre jedoch durchaus denkbar.

Zwirni
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Alt 24.08.2002, 15:40   #14
HaraldL
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Andererseits: wie sieht es mit der Möglichkeit aus, daß dieser Aluminiumkeil in die Vergangenheit teleportiert wurde? Es gibt zahlreiche Berichte von Menschen, die unfreiwillig in andere Zeiten geraten sein sollen (und auch dort wieder zum Teil hinausgekommen sind).
Das bekannteste Beispiel dieser Art soll sich so um 1914 im Schloßpark von Versailles ereignet haben, als einige Leute dort authentische Erlebnisse aus dem 18. Jahrhundert hatten!
Aber auch sonst würde eine Teleportation viele Anomalien erklären: menschliche Fußabdrücke neben Saurierfüssen in manchen Vrsteinerungen, einen Mammutschädel mit Einschußloch, überlebende Dinosaurier in Binnenseen wie den Loch Ness, die erst nach der eiszeit entstanden, usw.
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Alt 24.08.2002, 16:21   #15
Zwirni
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Damit sprichst du einen Gedanken aus, den ich auch vor geraumer Zeit bereits hatte. Jedoch hieße dies es müsste natürlich vorkommende Zeitspalten geben welche in einem unbekannten (vielleicht gar nicht existierenden) rhythmus unabhängig vom ort auftreten - vielleicht auch im ganzen universum. nur warum wurden dann menschen nicht kurzzeitig z.b. auf einen asteroiden versetzt? oder sind so das verschwinden vieler menschen erklärbar? im bermudadreieck jedoch denke ich, existiert eine künstliche zeitspalte...

Zwirni
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Alt 25.08.2002, 21:46   #16
Dragonhoard
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Die Wahrscheinlichkeit einen Menschen, der zufällig auf einen Asterioiden versetzt worden ist, zu finden ist ziemlich gering.

Ich bin aber der Meinung, dass man diese Dinge mit möglichst realistischen Ideen zu erklären versuchen sollte. Zur Zeit gibt es keinen Hinweis für solche Inhomogenitäten in der Zeit.
Die Geschichte mit dem Bermuda-Dreieck sollte man sich auch noch einmal genauer ansehen, zumal die 5 Bomber die jahrzehntelang verschwunden waren auch wieder aufgetaucht sind.

Es gibt übrigens ein recht interessantes Buch zu dieser Idee: Das Jesus-Video von Andreas Eschbach, ein Roman.
Darin wird bei Ausgrabungen in Palestina eine fein säuberlich verschweißte Bedienungsanleitung für eine Videokamera gefunden, die in der gegenwart noch gar nicht auf dem Markt ist ... ein recht spannende und gute Geschichte.
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Alt 19.09.2002, 14:56   #17
Meerschaum
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Standard 800000 jahre sind ja kein klacks !

bedenkt mal, wie wenig von den römern und griechen noch zu finden ist (und da wissen wir meistens schon, wo wir suchen müssen!) und römer/griechen.. das ist mal grad 2000 jahre her und liegt so durchschnittlich in 1-2 meter tiefe.
jetzt rechne mal hoch, was sich für sedimentschichten und ablagerungen über 800.000 jahre gebildet haben und fragt mal einen archäologen, ob er jemals so tief graben würde ??? 800m tief?
und vor allem wo?

800000 das bedeutet: mehrere eiszeiten, warmzeiten, kontinentalverschiebung, klimaänderung, vulkanausbrüche,
grossräumige veränderung von flussläufen, meeresküsten, etc. etc. seen verlanden, neue entstehen...
die nordsee war oft genug grüne prärie, dafür die ostsee ein grosses fluss-system gewesen.

genauso überall auf der welt....wie tief unter sedimenten oder wasser willst du vergangene zivilisationen suchen ?
unter welchem hügel? an welcher küste, die heute 200m tief unter wasser liegt?

jedenfalls finde ich technologisch unerklärliche artefakte in korrektem fundzusammenhang plausibler mit der anwesenheit einer frühen technischen irdischen zivilisation erklärt, als mit der anwesenheit von ausserirdischen ! es ist einfach naheliegender - auch wenn mans gerne anders sähe.

im übrigen finde ich das vorstellungsvermögen darüber, wie schnell und spurlos zivilisation untergehen kann und über das, was eigentlich täglich geschehen könnte, reichlich schwach.

jede bessere naturkatastrophe, die die landwirtschaft weltweit auf mehrere jahre in die knie zwingen würde (z.b. der ausbruch mehrerer grösserer vulkane gleichzeitig, incl. globalem temperatursturz), würde das gesamte system in die knie zwingen, und die leute würden sich die köpfe einschlagen, wenns um ne dose ravioli ginge.

eine weltweite richtige grippewelle würden wir auch heute noch genauso hilflos gegenüberstehen wie am anfang des jahrhunderts. ich stell mir gelegentlich gern das chaos vor, wenn während einer seuche der ganze verwaltungs- und militärapparat zusammenbricht und im nullkommanix alles in die binsen geht, was in 250 jahren aufgebaut wurde. nicht dran zu denken,, wenn dann noch irgendein idiot in panik auf irgenwelche roten knöpfe drückt.

eigentlich braucht nur so ein hightech-virus einem labor zu entkommen und die sache mit der menschheit ist gegessen.
und die 0,01%, die üblicherweise gegen eine superseuche evtl. immun sind (wären dann in deutschland so ca. 80.000 menschen, dürfen dann mit pferd und pflug wieder von vorne anfangen. ohne technologische kenntnisse (der strom kam ja aus der steckdose), ohne öl, ohne medizinische versorgung...., die meisten wissen nicht mal mehr, wie man ne kartoffel aufzieht *G*

da stell ich mir dann die zeiträume vor... bis so eine menschheit wieder auf der höhe ist. und was die leute nach 20000 oder 50000 jahren noch über ihre sagenhafte high-tech-zivilisation erzählen:

fliegende schiffe, augen am himmel, unglaubliche blitzeschiessende waffen des todes, götter der medizin, götter die an 2 orten gleichzeitig sein konnten (per live-übertragung?) alles sagen und legenden, und die heutigen grossstädte, die fast alle an irgendwelchen küsten liegen, würden längst durch die globale erwärmung mind. 100meter unter wasser liegen? münchen ausradiert von gletschern irgendeiner zwischenzeitlichen eiszeit ?

und eine gürtelschnalle, von irgendjemanden im heutigen bayern beim poppen in einem heuhaufen vergessen, würde uns im fundzusammenhang mit einem längst ausgestorbenen amselskelett völlig irritieren *G*
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Alt 20.09.2002, 15:42   #18
HaraldL
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Trotzdem würde dies nicht erklären, warum man von dieser Zivilisation keine einschlägigen Reste wie Stromkabel mehr findet!
Es liegen so viele unter den Straßen von „hochentwickelten“ Kulturen und Kupfer kann im Erdreich Jahrtausende überstehen (wobei hierbei noch der Isolationsmantel als zusätzlicher Schutz hinzukäme!).
Daß gerade ein Aluminiumkeil das einzige Überbleibsel einer einstigen technisch weit entwickelten Kultur sein soll, kommt mir nicht in den Sinn!
Irgendwo hätte sicher einmal jemand Reste von Stromkabeln finden MÜSSEN!
HaraldL ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.09.2002, 16:07   #19
Zwirni
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Das hat Meerschaum ziemlich gut begründet: weil diese vermeintlichen Stromkabel (schonmal an Wasserleitungen gedacht, aus irgendeinem nicht-natürlichen Stoff) eben in großer Tiefe liegen findet man sie nicht. An einigen Stellen kamen vielleicht 800m Erdreich drauf, an anderen "nur" 20m. Aber eben jene Stellen auf unserem riesen Planeten zu finden ist schwierig. Die Chance so etwas zu finden liegt doch bei 20% wenn nicht niedriger. Finde ich also nicht allzu seltsam - zumal es ja einige Artefakte mit diesem Alter zu geben scheint, die doch irgendwie die Oberfläche wiedersahen: Arad, Kristallschädel etc.
Zwirni ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.08.2003, 05:22   #20
da kami
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Kupfer kommt in Brocken in der Zentraltürkei vor, wer weiss ob das nicht Kabelreste sind ;-)
Sind goldadern immer natürlich entstanden oder uralte Stromleitungen? (gold leitet besser als Kupfer)
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