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Alt 08.07.2017, 19:40   #11
basti_79
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*räusper*

https://www.taz.de/Streit-um-neuen-F...eber/!5423681/
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Perfidulo: Ich hatte erst vor, einen Roman darüber [über das verschwundene Mittelalter] zu schreiben.
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Alt 08.07.2017, 19:45   #12
Lupo
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Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
*räusper*


Deine Behauptung war
Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Im "Freitag" (einem der Zentralorgane der neoliberalen Wutbürgerszene)
Da kannst du dich räuspern, wie du willst, der Artikel belegt deine Behauptung nicht - im Gegenteil würde ich ihn sogar als Widerlegung deiner Behauptung interpretieren.
__________________
"Die Psychiater hatten einige Spezialausdrücke für meinen Fall. Naja, ich hatte auch einige Spezialausdrücke für die Psychiater." (Charles Bukowski)
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Alt 08.07.2017, 19:54   #13
basti_79
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Zitat:
Zitat von Lupo Beitrag anzeigen
Da kannst du dich räuspern, wie du willst, der Artikel belegt deine Behauptung nicht - im Gegenteil würde ich ihn sogar als Widerlegung deiner Behauptung interpretieren.
Stimmt, der Freitag muss links sein. Steht ja wörtlich in der taz:

Zitat:
Jürgen Todenhöfer eckt als Herausgeber der linken Wochenzeitung an.
Meine Frage wäre, woher die taz in diesem Zusammenhang die Definitionshoheit hat. Und was es nützen würde, zu wissen, ob die taz den Freitag links nennt oder nicht. Oder ob er das auch wäre.

Meiner Meinung nach ist es erst einmal viel wichtiger, festzustellen, dass man damit, dass man sich den Todenhöfer eingetreten hat:
  1. Tatsächlich Linke vergrault, zumindest, solange die Gewissen oder Verstand haben, was ich für eine Voraussetzung halte.
  2. Unappetitliches Publikum aus dem Dunstkreis Kashemi/Elsässer/Petry/Gauweiler anzieht
  3. Mitunter versucht, einen Militaristen und Zyniker als "links" zu titulieren bzw. da auf einen "Halo-Effekt" hofft, als ob man die erschreckende Karriere Todenhöfers irgendwie verschleiern oder "umdrehen" könnte
Darüber hinaus würde ich (natürlich ohne Beleg) davon ausgehen, dass sich die Leserschaft des Freitag entsprechend gewandelt hat, seitdem die sich dem Neoliberalismus annähern. Ich hätt' mein Abo schon längst gekündigt, hätte ich eines.
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Alt 08.07.2017, 20:29   #14
Lupo
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Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Meine Frage wäre, woher die taz in diesem Zusammenhang die Definitionshoheit hat. Und was es nützen würde, zu wissen, ob die taz den Freitag links nennt oder nicht.
Also entschuldige mal, DU hast den Artikel verlinkt.

Wenn du glaubst, da steht nur Scheiße und Unwahrheit, dann verlinke sowas doch bitte nicht.

Was soll das?
Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Meiner Meinung nach ist es erst einmal viel wichtiger, festzustellen, dass man damit, dass man sich den Todenhöfer eingetreten hat:
Sicher.
Aber:

Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer und ein Todenhöfer eine linke Wochenzeitung nicht zu einer neoliberalen Wutbürger Gazette.

Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Tatsächlich Linke vergrault, zumindest, solange die Gewissen oder Verstand haben, was ich für eine Voraussetzung halte.
Also sind da doch Linke?

Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Unappetitliches Publikum aus dem Dunstkreis Kashemi/Elsässer/Petry/Gauweiler anzieht
Sicher, aber ich habe Zweifel, dass das in nennenswertem Umfang geschieht.

Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Mitunter versucht, einen Militaristen und Zyniker als "links" zu titulieren bzw. da auf einen "Halo-Effekt" hofft, als ob man die erschreckende Karriere Todenhöfers irgendwie verschleiern oder "umdrehen" könnte
Äh....gypten?
Rembrandt?

Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Darüber hinaus würde ich (natürlich ohne Beleg) davon ausgehen, dass sich die Leserschaft des Freitag entsprechend gewandelt hat, seitdem die sich dem Neoliberalismus annähern.
Da ich den Freitag schon seit 2 Jahren nicht mehr lese, kann ich dazu nichts sagen.
Aber grundsätzlich - Achtung Binse - ändert sich die Leserschaft, wenn sich die politische Ausrichtung ändert.

EDIT:

Wir hätten uns viele unnötige posts ersparen können, wenn du sofort so eingelenkt hättest:

Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
[...] seitdem die sich dem Neoliberalismus annähern.
Dagegen kann ich wenig sagen, da ich ja nicht mehr regelmäßig dort lese.
Und das trifft es sicher besser als "neoliberales Wutbürgerblatt"
__________________
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Geändert von Lupo (08.07.2017 um 20:31 Uhr).
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Alt 08.07.2017, 20:57   #15
perfidulo
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Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
...... die erschreckende Karriere Todenhöfers .......
Ich finde seine Wandlung vom CDU-Hardliner zum Querdenker überaus erfreulich. Ich wüsste nichts, was an seiner aktuellen Haltung und seinem Tun kritikwürdig sein könnte. Menschen können sich ändern!
__________________
Vor jeder Antwort beachten: Ich bin kein Adept der Fantomzeit!
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Alt 08.07.2017, 21:36   #16
Lupo
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Kann es sein, dass dies das wichtigste Zitat in dieser Sache ist?

Zitat:
Tatsächlich nimmt Todenhöfer bisher kaum Einfluss auf die Arbeit der Redaktion. Einmal im Monat kämen er und sein Sohn und PR-Berater Frederic in die Konferenz, heißt es. Selbst unter den KritikerInnen hat niemand den Eindruck, dass bestimmte Meinungen neuerdings forciert oder unterdrückt würden. Drei Texte hat der Herausgeber bislang im Freitag veröffentlicht. Eine Zeitung umkrempeln sieht anders aus.
https://www.taz.de/Streit-um-neuen-F...eber/!5423681/
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Alt 10.07.2017, 15:42   #17
basti_79
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Zitat:
Zitat von Lupo Beitrag anzeigen
Also entschuldige mal, DU hast den Artikel verlinkt.

Wenn du glaubst, da steht nur Scheiße und Unwahrheit, dann verlinke sowas doch bitte nicht.
Das glaube ich doch gar nicht. Ich frage halt nach, was eine Zeitung von der Wutbürger-Hetzpostille zum Aushängeschild des Weiter-wie-bisher-mitte-Linksliberalismus macht. Bloss, dass das Hofblatt der Fischer/Hofreiter/Künast-Grünen ("Weiter wie bisher! Um jeden Preis!") davon schreibt, meiner Meinung nach nicht. Dazu müssten da meiner Meinung nach wenigstens Konturen linker Inhalte zu erkennen sein, und davon habe ich da noch nie etwas gelesen.

Zitat:
Was soll das?
Halt mal, wenn ich einen Link poste, dann heißt das doch gerade nicht, dass ich den Inhalt dahinter ungeprüft übernehme und in Zukunft vertreten werde. Es bedeutet, dass ich den Inhalt zur Diskussion stellen möchte.

Zitat:
Sicher. Aber: Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer und ein Todenhöfer eine linke Wochenzeitung nicht zu einer neoliberalen Wutbürger Gazette.
Warum denn das nicht? Linke Journalisten würde ja, Deiner Meinung nach, auch schon durch blosses Ein- und Ausatmen den freitag Links machen:

Zitat:
Zitat:
Tatsächlich Linke vergrault, zumindest, solange die Gewissen oder Verstand haben, was ich für eine Voraussetzung halte.
Also sind da doch Linke?
Eine Abonnenten halten den Freitag wohl für Links, ebenso wie einige grüne Hofschranzen bei der taz, die ihr ganzes Leben noch nichts anderes getan haben, als affektiert "weiter wie bisher" zu stöhnen.

Zitat:
Zitat:
Unappetitliches Publikum aus dem Dunstkreis Kashemi/Elsässer/Petry/Gauweiler anzieht
Sicher, aber ich habe Zweifel, dass das in nennenswertem Umfang geschieht.
Das ist doch nicht die Frage. Die geht nach der Eignung.

Zitat:
Zitat:
Mitunter versucht, einen Militaristen und Zyniker als "links" zu titulieren bzw. da auf einen "Halo-Effekt" hofft, als ob man die erschreckende Karriere Todenhöfers irgendwie verschleiern oder "umdrehen" könnte
Äh....gypten?

Rembrandt?
Offensichtlich versucht der Todenhöfer, dadurch, dass er die Belegschaft und den Leserkreis des "Freitag" belästigt und zu vergraulen versucht, sich einen irgendwie "linken" Hauch von Anstrich zu geben.

Erst einmal könnte man die Frage stellen, warum man den überhaupt ins Redaktionsgebäude gelassen hat, und wie er dann auch noch an so einen Posten gekommen ist, anstatt zum Kaffee kochen verpflichtet zu werden.

Zitat:
Da ich den Freitag schon seit 2 Jahren nicht mehr lese, kann ich dazu nichts sagen.
Merkt man.

Zitat:
Aber grundsätzlich - Achtung Binse - ändert sich die Leserschaft, wenn sich die politische Ausrichtung ändert.
Ja. Umgekehrt genauso. Wie interpretiert man jetzt den "move", Jürgen Todenhöfer anzuwerben und nicht augenblicklich Reichskriegsflagge, Stahlhelm und Hakenkreuz auf der Titelseite abzudrucken?

Zitat:
EDIT: Wir hätten uns viele unnötige posts ersparen können, wenn du sofort so eingelenkt hättest:
Zitat:
Zitat von basti_79
[...] seitdem die sich dem Neoliberalismus annähern.
Wir hätten uns auch viele unnötige Posts ersparen können, wärest Du nicht hysterisch geworden, weil Du ein Haar in der Suppe gefunden hast.

Zitat:
Kann es sein, dass dies das wichtigste Zitat in dieser Sache ist?
Zitat:
Tatsächlich nimmt Todenhöfer bisher kaum Einfluss auf die Arbeit der Redaktion. Einmal im Monat kämen er und sein Sohn und PR-Berater Frederic in die Konferenz, heißt es. Selbst unter den KritikerInnen hat niemand den Eindruck, dass bestimmte Meinungen neuerdings forciert oder unterdrückt würden. Drei Texte hat der Herausgeber bislang im Freitag veröffentlicht. Eine Zeitung umkrempeln sieht anders aus.
...schreibt die taz, ja. Welche Bedeutung hat das? Vor allem, wenn er die Linken vergrault und nachher sagt, er wär's nicht gewesen, das sei ja alles freiwillig?

Viel wichtiger: was wäre, wenn das, was das grüne Haus- und Hofblatt "taz" nur das schreibt, was zum Appeasement nötig ist, und sich jeder Kritik enthält, z.B. weil man dort die Antwort fürchtet?

Denkst Du übrigens wirklich, dass eine Diskussion so aussieht, dass sich die Diskutanten (oder vielleicht das Publikum) auf einen "wichtigsten Satz" in einem Medium einigen?

Zitat:
Zitat von perfidulo Beitrag anzeigen
Ich finde seine [Todenhöfers] Wandlung vom CDU-Hardliner zum Querdenker überaus erfreulich.
Welche Wandlung denn? Woran erkennst Du, dass sich da etwas geändert hat?

(Das war eine Frage nach einem Beleg)

Zitat:
Ich wüsste nichts, was an seiner aktuellen Haltung und seinem Tun kritikwürdig sein könnte.
  1. Er kritisiert keines von beiden Zwangsarbeitssystemen, die derzeit aktiv sind
  2. Seine Haltung zur Arroganz und Brutalität der Beamtenkaste und derer Führer ist inakzeptabel
  3. Meines Wissens faselt er immer noch - wie schon immer, und unter Nationalisten üblich - den ganzen Tag von Aussenpolitik (möglichst von festgefahrener, wie z.B. über den nahen Osten), anstatt über wirkliche Probleme nachzudenken oder darüber zu reden
Zitat:
Menschen können sich ändern!
Die Möglichkeit besteht. Bei Jürgen Todenhöfer zweifele ich aber an der Möglichkeit, und ich kann auch nicht erkennen, dass er einen Hauch von seinem bisherigen Kurs abgerückt wäre.

Zitat:
Zitat von Lupo Beitrag anzeigen
Kann es sein, dass dies das wichtigste Zitat in dieser Sache ist? https://www.taz.de/Streit-um-neuen-F...eber/!5423681/
__________________
Perfidulo: Ich hatte erst vor, einen Roman darüber [über das verschwundene Mittelalter] zu schreiben.
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basti_79 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.07.2017, 16:53   #18
Lupo
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Dies mal vorweg:
Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Denkst Du übrigens wirklich, dass eine Diskussion so aussieht, dass sich die Diskutanten (oder vielleicht das Publikum) auf einen "wichtigsten Satz" in einem Medium einigen?
Glaubst du denn eine Diskussion sollte so aussehen, dass ein Diskustant (in unserem Fall bist du derjenige), dem anderen Aussagen unterstellt, die der nie getätigt hat, hetzt und ad hominems verteilt?



Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Dazu müssten da meiner Meinung nach wenigstens Konturen linker Inhalte zu erkennen sein, und davon habe ich da noch nie etwas gelesen.
Wie oft und intensiv hast du denn den Freitag gelesen?
Wie in vielen Zeitungen gibt es dort eine Grundtendenz (die wenigesten früher links war) und dann gibt es immer auch einzelne Artikel einzelner Autoren, die nicht richtig zu dieser Ausrichtung passen.
Oder konkret: Ich habe früher viele „linke Artikel“ im Freitag gelesen, aber auch Artikel, die ich nicht links nennen würde.

Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Halt mal, wenn ich einen Link poste, dann heißt das doch gerade nicht, dass ich den Inhalt dahinter ungeprüft übernehme und in Zukunft vertreten werde. Es bedeutet, dass ich den Inhalt zur Diskussion stellen möchte.
Vielleicht solltest du dann die links, die du einstellst ein wenig wortreicher kommentieren, als mit einem schwer deutbarem * räusper * ?


Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Warum denn das nicht? Linke Journalisten würde ja, Deiner Meinung nach, auch schon durch blosses Ein- und Ausatmen den freitag Links machen:
Sowas habe ich nirgends behauptet.

Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Eine Abonnenten halten den Freitag wohl für Links, ebenso wie einige grüne Hofschranzen bei der taz, die ihr ganzes Leben noch nichts anderes getan haben, als affektiert "weiter wie bisher" zu stöhnen.
Das würde ich ad hominem nennen, aber kein Argument

Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Das ist doch nicht die Frage. Die geht nach der Eignung.
Komisch, diesen Punkt hast du ins Spiel gebracht, nicht ich. Ich habe den nur kommentiert.

Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Offensichtlich versucht der Todenhöfer, dadurch, dass er die Belegschaft und den Leserkreis des "Freitag" belästigt und zu vergraulen versucht, sich einen irgendwie "linken" Hauch von Anstrich zu geben.
Also Todenhöfers Motive interessieren mich ehrlich gesagt nicht.
Es geht um die Frage nach der politischen Ausrichtung des Freitag.
Andererseits kann das(Todenhöfers Motiv sich einen linken Anstrich zu geben) doch nur bedeuten, dass du zumindest eingestehst, dass viele viele andere den Freitag für links halten.

Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Erst einmal könnte man die Frage stellen, warum man den überhaupt ins Redaktionsgebäude gelassen hat, und wie er dann auch noch an so einen Posten gekommen ist, anstatt zum Kaffee kochen verpflichtet zu werden.
Die braucht man sich nicht zu stellen, es gibt Aussagen vom Herausgeber zu dem Thema.



Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Ja. Umgekehrt genauso. Wie interpretiert man jetzt den "move", Jürgen Todenhöfer anzuwerben und nicht augenblicklich Reichskriegsflagge, Stahlhelm und Hakenkreuz auf der Titelseite abzudrucken?
Hetze.

Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Wir hätten uns auch viele unnötige Posts ersparen können, wärest Du nicht hysterisch geworden, weil Du ein Haar in der Suppe gefunden hast.
Ad hominem

Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
...schreibt die taz, ja. Welche Bedeutung hat das?
Nochmal: DU hast den taz Artikel verlinkt, nicht ich.
Ich verstehe nach wie vor nicht, wie man unkommentiert einen Artikel einstellen kann, den man so falsch findet....

Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Viel wichtiger: was wäre, wenn das, was das grüne Haus- und Hofblatt "taz" nur das schreibt, was zum Appeasement nötig ist, und sich jeder Kritik enthält, z.B. weil man dort die Antwort fürchtet?
Welche Vorteile soll die taz denn davon haben, den Freitag (fälschlicherweise) als linkes Blatt einzuordnen?


EDIT: Also irgendwas verstehe ich hier nicht: Wenn der Freitag nie eine linke Zeitung war, warum ist dann die Personalie Todenhöfer ein Problem?
__________________
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Geändert von Lupo (10.07.2017 um 18:11 Uhr).
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Alt 10.07.2017, 18:09   #19
basti_79
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Zitat:
Zitat von Lupo Beitrag anzeigen
Dies mal vorweg: Glaubst du denn eine Diskussion sollte so aussehen, dass ein Diskustant (in unserem Fall bist du derjenige), dem anderen Aussagen unterstellt, die der nie getätigt hat, hetzt und ad hominems verteilt?
Nö.

Zitat:
Wie oft und intensiv hast du denn den Freitag gelesen?
Immer mal wieder so per Internet. Meistens hat irgendjemand, der Berührung zur Wutbürgerszene hat, per social Network einen Artikel daraus geteilt, in dem ungefähr stand: "Die Linken sind Schuld an allem! Wirtschaftsflüchtlinge! Es gibt keine Zwangsarbeit! Es kann alles weitergehen wie bisher!". Das musste man dann liberal finden, und dazu sagen, dass Links und Rechts ja inzwischen eigentlich dasselbe wären. Das würde daran liegen, dass der Albrecht Müller denkt, dass alles weitergehen kann wie bisher, und Ken Jebsen wäre ein kritischer Journalist. Renate Künast wäre schuld daran, dass Claudia Roth immer noch reden dürfe, und Sarah Wagenknecht hätte den ganzen Bundestag und die Regierung links gemacht und würde dringend einen Maulkorb benötigen.

Zitat:
Wie in vielen Zeitungen gibt es dort eine Grundtendenz (die wenigesten früher links war) und dann gibt es immer auch einzelne Artikel einzelner Autoren, die nicht richtig zu dieser Ausrichtung passen.
Kurz gesagt: eine "Linke Zeitung" muss dulden, wenn ein Nazi ihnen in den Vorgarten scheißt und behauptet, weil es eine linke Zeitung wäre, wäre seine Scheiße auch links, und es könnte alles weitergehen wie bisher.

Rechte Zeitungen dürfen dagegen darauf verzichten, Linke Artikel abzudrucken, weil sie ja ohnehin niemals einen linken Journalisten einstellen würden, bzw. das Urteil, was denn nun links und was rechts wäre, ihrer Deutungshoheit überlassen bleibt. Wenn also einer dumm fragt, dann haben sie die folgenden Optionen:
  1. Die Frage einfach so zurückzuweisen.
  2. Den Fragesteller als Links zu bezeichnen und die Frage zurückzuweisen.
  3. Irgendeinen Alibi-Artikel aus dem Hut zu zaubern, in dem es nicht nur heißt: "Die Linken sind Schuld an allem! Wirtschaftsflüchtlinge! Es gibt keine Zwangsarbeit! Es kann alles weitergehen wie bisher!", dann zu behaupten, der sei Links, mithin die Zeitung wenigstens liberal, wenn nicht gar linksliberal, und es könne und müsse alles weitergehen wie bisher.
Verstehe ich das richtig?


Zitat:
Oder konkret: Ich habe früher viele „linke Artikel“ im Freitag gelesen, aber auch Artikel, die ich nicht links nennen würde.
Kannst Du mal einen "linken" Artikel aus dem Freitag zitieren? Also einen, der Deiner Meinung nach "links" ist?

Zitat:
Vielleicht solltest du dann die links, die du einstellst ein wenig wortreicher kommentieren, als it einem schwer deutbarem * räusper * ?
Naja, ich dachte nicht, dass es so schwer fällt, in diesem Artikel aus der taz die Aussage "Es könnte sein, dass der Todenhöfer ein U-Boot der Rechten ist, gegen das man derzeit gar keine Mittel in der Hand hat" zu lesen.

Du magst ja da lesen: "Der Freitag ist Links und der Todenhöfer ist zumindest ein wenig links geworden."

Normalerweise müsste man darüber gar keine Worte verlieren, aber wie Du an perfidulos Kommentar sehen kannst, reicht das schon aus, um Todenhöfer reinzuwaschen. Der muss jetzt wahrscheinlich für mehrere Jahrzehnte als "Vorzeigelinker" präsentiert werden, damit man nicht in die Gefahr gerät, dass sich tatsächlich etwas verändert. Das ist von daherein praktisch, als dass man jetzt tatsächlich Linke auch noch dafür wird kritisieren können, dass sie Todenhöfer kritisieren.

"Kritik der Kritik!" wird es heißen, und "Ad Hominem!". Und am Ende immer "Weiter wie bisher! Todenhöfer ist linksgrün versifft, was wollt Ihr mehr?! Weiter wie bisher!"

Zitat:
Zitat:
Eine Abonnenten halten den Freitag wohl für Links, ebenso wie einige grüne Hofschranzen bei der taz, die ihr ganzes Leben noch nichts anderes getan haben, als affektiert "weiter wie bisher" zu stöhnen.
Das würde ich ad hominem nennen, aber kein Argument
Ja, damit daraus ein Argument würde, müsste ich jetzt ein paar Artikel besagter Hofschranzen zitieren, aus denen ersichtlich wird, dass die tatsächlich nicht weiter denken als bis zur nächsten Überweisung.

Man könnte allerdings auch erkennen, dass die taz sich noch nicht über den Stand hinaus entwickelt hat, den die SPD schon 1900 erreicht hatte, und sich die folgende Diskussion sparen.

Zitat:
Also Todenhöfers Motive interessieren mich ehrlich gesagt nicht.
Mich an sich auch nicht. Ich wollte bloss klarstellen, dass es
  1. Nicht ausreicht, dass der Todenhöfer sich bei einer als "links" verschleierten, neoliberalen Zeitung einschleimt, damit man ihn in Zukunft ungestraft "links" nennen darf.
  2. Es keinen inhaltlichen Unterschied gibt zwischen "Wutbürgertum", "Neoliberalismus" und der ignorant-sadistisch-autoritären Weltanschauung eines Jürgen Todenhöfer
  3. Dass der Todenhöfer jetzt erst einmal genausolange öffentlich denken und fühlen müsste, wie er es hat bleiben lassen (etwa 50 Jahre), bevor ich denken würde, dass das etwas von Dauer wäre.
Zitat:
Es geht um die Frage nach der politischen Ausrichtung des Freitag.
Da können wir, von mir aus, bei "neoliberal" oder "neoliberal unterwandert" bleiben.

Zitat:
Andererseits kann das(Todenhöfers Motiv sich einen linken Anstrich zu geben) doch nur bedeuten, dass du zumindest eingestehst, dass viele viele andere den Freitag für links halten.
Das war aus meiner Perspektive keine Frage. Es ist offensichtlich, dass Todenhöfer jetzt "links werden will", bzw. ein entsprechendes Image erwerben will.

Zitat:
Die braucht man sich nicht zu stellen, es gibt Aussagen vom Herausgeber zu dem Thema.
Das heißt, Todenhöfer entscheidet selber, ob er bzw. "seine" Zeitung links ist oder rechts? Oder meintest Du seinen Vorgänger?

Wer war das überhaupt? Augstein? Über seine Funktion finde ich verschiedene Angaben.

Wer hat denn letztendlich entschieden, dass man sich da die Fleischgewordene Querfront ins Haus holt? Und mit was für einer Reaktion hatte man gerechnet? Streisand-Effekt, oder was?

Zitat:
Nochmal: DU hast den taz Artikel verlinkt, nicht ich.
Nochmal: Das bedeutet nicht, dass Du den Satz herauspicken darfst, der Dir am besten gefällt, und den als die Antwort auf alle Fragen darstellen darfst. Das wäre ja "Kirschen pflücken" bzw. "ein Haar in der Suppe finden". In dem Artikel steht noch jede Menge anderes.

Zitat:
Ich verstehe nach wie vor nicht, wie man unkommentiert einen Artikel einstellen kann, den man so falsch findet....
Ich finde den Artikel nicht "so falsch". Vieles darin ist richtig. Wenn man aber einen einzelnen Satz daraus zitiert, kann man - das trifft übrigens auf so gut wie jeden Text zu - so gut wie jede Behauptung damit rechtfertigen.

Die Kritik an Todenhöfer bzw. seiner Tätigkeit ist richtig.

Zitat:
Welche Vorteile soll die taz denn davon haben, den Freitag (fälschlicherweise) als linkes Blatt einzuordnen?
  1. Die Grünen sind selber neoliberal. Das ist also ein offensichtliches Resultat der Querfrontstrategie der Hetzer rund um Todenhöfer/Kashemi/Elsässer.
  2. Man kann öffentlich behaupten, es gäbe keine Probleme, die Linken wären Schuld an Allem, und es könne und müsse alles weitergehen wie bisher - wenn nur die Quote stimmt.
  3. Man hat etwas, über das man reden kann, ohne eines der beiden Zwangsarbeitssysteme der Nachkriegs-Bundesrepublik allzu offensichtlich zu kritisieren.
  4. Geronten, die die taz lesen, geben Ruhe.
  5. In Zukunft darf man sich dann zwischen "freitag" ("links", aber liberal) und "taz" ("links", aber grün) entscheiden, wenn man eine Zeitung lesen und unterstützen möchte, von der man noch in aller Öffentlichkeit als "links" reden kann, ohne, dass man z.B. geschlagen wird.
Die Querfront hat sich also nicht, wie von den Nazis erhofft, mit Linken und Rechten aufgebaut, sondern in der publizistischen oder ideologischen Variante davon, zwischen den Oppositionen der Neoliberalen (AfD, FDP, der dritte Weg etc.) und den Grünen. Das ergibt auch Sinn, betrachtet man die Wendung "linksgrün versifft", die innerhalb der Fangroups der Neoliberalen das bedeutet, was für normal denkende Menschen bedeutet: "jemand aus der gemeinten Gruppe hatte mal Kontakt zu jemandem, der etwas mit Linken oder Grünen zu tun hatte".


Beachtlich auch, wie man hier reagiert, wenn mal ein Rechter etwas Linkes unterwandert. Wäre jetzt z.B. der Augstein bei der "jungen Freiheit" eingestiegen (wobei die Frage wäre, wie das hätte vonstatten gehen können, die hätten bestimmt Zeter und Mordio geschrien, hätte er nur davon geredet), hätte sich das Internet vor Boykottaufrufen und Verschwörungstheorien wahrscheinlich nicht mehr retten können.



Im Korollar heißt das natürlich, dass für Linke jetzt nur noch die "junge Welt" bleibt oder vielleicht manche Ausgaben der "Paroli". Und dass ein Vakuum entsteht, das sicherlich bald gefüllt wird. Und dann werden die Nazis wieder zornig, und dann... Ach, ich mag's bald gar nicht mehr sehen...
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Alt 10.07.2017, 18:20   #20
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Zitat:
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Immer mal wieder so per Internet. Meistens hat irgendjemand, der Berührung zur Wutbürgerszene hat, per social Network einen Artikel daraus geteilt, in dem ungefähr stand: "Die Linken sind Schuld an allem! Wirtschaftsflüchtlinge! Es gibt keine Zwangsarbeit!
Klasse, verlink doch mal ein paar von den Artikeln


Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Kurz gesagt: eine "Linke Zeitung" muss dulden, wenn ein Nazi ihnen in den Vorgarten scheißt und behauptet, weil es eine linke Zeitung wäre, wäre seine Scheiße auch links, und es könnte alles weitergehen wie bisher.
Todenhöfer ist also ein Nazi?
Das würde ich bis zum Beweis deiner Behauptung mal als üble Hetze werten.

Und wer hat behauptet, irgendwer müsse irgendwas dulden?



Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Kannst Du mal einen "linken" Artikel aus dem Freitag zitieren? Also einen, der Deiner Meinung nach "links" ist?
Natürlich.

Sobald du deine Eingangsbehauptung mit entsprechenden Artikeln (siehe oben) belegt hast, werde ich denen ein paar linke Artikel gegenüber stellen.

Aber wir können das auch ganz abbrechen.
Die Mischung aus Hetze und Strohmännern in deinen Antworten, lässt mich ganz drastisch das Interesse an diesem Gespräch verlieren...
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