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Phytotherapie - Heilpflanzen Erfahrungen mit Heilpflanzen, Tipps zum Sammeln etc., Rezepturen, Fragen...

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Alt 31.03.2004, 13:12   #1
Desert Rose
Gast
 
Beiträge: n/a
Pfeil Lakritz: Derivat der Süßholzwurzel verhindert geistigen Verfall

Zitat:
Lakritz-Stoff erhöht Geistesleistung [30.03.2004]


Ein aus Lakritz gewonnener Stoff könnte einer britischen Studie zufolge die Geistesleistung älterer Menschen verbessern.

Jonathan Seckl von der Universität Edinburgh und seine Kollegen hatten zehn Männern im Alter zwischen 55 und 75 Jahren und zwölf Diabetespatienten im Alter zwischen 52 und 70 Jahren entweder das Süßholzwurzel-Derivat Carbenoxolon oder ein wirkungsloses Scheinmedikament gegeben. Die Forscher testeten anschließend die Hirnleistung der Probanden unter anderem mit Wortzuordnungsaufgaben und Tests zur Texterinnerung. Nach vier Wochen Carbenoxolon-Einnahme hatte sich die Sprachbeherrschung der älteren Männer verbessert, nach sechs Wochen das Wortgedächtnis der Diabetespatienten.

Das Süßholzwurzel-Derivat blockiert den Forschern zufolge ein bestimmtes Enzym im Hirn, das mit der Geistesleitung in Verbindung gebracht wird. Weitere Studien sollen nun zeigen, ob sich der Stoff als Mittel gegen altersbedingt nachlassende Geistesleistung eignet.

Zur Eigenmedikation tauge Lakritz allerdings nicht, da es gefährlichen Bluthochdruck auslösen könne, betonte Seckl. Zudem wirke Lakritz nicht überall dort, wo das Derivat Carbenoxolon seinen Nutzen entfalte.
© dpa
Quelle



Blockadetaktik gegen geistigen Verfall
http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...293177,00.html
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Alt 02.03.2005, 16:19   #2
Desert Rose
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Es gibt neue erkenntnisse zuden Inhaltsstoffen von Lakritz. Hier der Artikel....
Zitat:
02.03.2005 - Gesundheit

Lakritz bringt Herpesviren den Tod im Schlaf

Inhaltsstoff wirkt auch gegen inaktive Form der Erreger

Ein Inhaltsstoff aus Lakritz kann Herpesviren auch dann unschädlich machen, wenn sie sich im Schlummerzustand befinden: Der so genannte Süßholzzucker lässt die Tarnung der versteckten Viren auffliegen, haben amerikanische Wissenschaftler entdeckt. Das löst ein Schutzprogramm bei den befallenen Zellen aus und sie begehen Selbstmord. Damit sei erstmals eine Möglichkeit gefunden, auch die inaktive Form der Viren zu bekämpfen, schreiben Francesca Curelli und ihre Kollegen von der New York University in der Fachzeitschrift Journal of Clinical Investigation (Bd. 115, Nr. 3, S. 650).

Viele Viren, darunter alle Formen der Herpesviren, lösen nicht nur akute Infektionen aus, sondern können über viele Jahre in einer getarnten Form im Körper überdauern. Sobald das Immunsystem des Betroffenen geschwächt ist, werden diese Viren wieder aktiviert und die Infektion flammt erneut auf. Während in den vergangenen Jahren immer mehr Wirkstoffe gegen aktive Virusinfektionen entdeckt wurden, können die versteckten oder auch latenten Erreger nur sehr schwer bekämpft werden.

Süßholzzucker, auch Glycyrrhizinsäure genannt, verleiht Lakritz seinen typischen Geschmack und hat sich bereits in früheren Studien als wirksam gegen akute Herpesinfektionen erwiesen. Um zu testen, ob die Substanz auch die schlafenden Viren bekämpfen kann, behandelten die Wissenschaftler verschiedene kultivierte Zellen im Labor mit dem Zucker. Einige der Zellen waren mit dem so genannten Kaposi-Sarkom-Herpesvirus infiziert, das für die Entstehung einer bestimmten Krebsart bei Aids-Patienten verantwortlich gemacht wird.

Während die nicht infizierten Zellen keinerlei Reaktion auf den Süßholzzucker zeigten, starben alle befallenen Zellen innerhalb von neun Tagen ab, entdeckten die Forscher. Der Grund: Der Zucker blockiert die Produktion eines der Virusproteine, die normalerweise die Entdeckung des Erregers durch die Zelle verhindern. Ohne dieses Protein bemerken die Zellen den Eindringling jedoch und ergreifen sofort die typische Gegenmaßnahmen – sie leiten ihren eigenen Tod ein.

Auch wenn es sich bislang nur um Laborergebnisse handelt, sind die Forscher zuversichtlich, eine vielversprechende Strategie gegen latente Virusinfektionen entdeckt zu haben. Die bislang notwendige Dosis des Lakritzzuckers ist allerdings noch viel zu hoch, um zur Behandlung von Herpesinfektionen eingesetzt zu werden.

ddp/wissenschaft.de – Ilka Lehnen-Beyel
Quelle
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