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Phytotherapie - Heilpflanzen Erfahrungen mit Heilpflanzen, Tipps zum Sammeln etc., Rezepturen, Fragen...

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Alt 20.02.2004, 19:55   #1
Desert Rose
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Beiträge: n/a
Frage Chili ist nicht nur scharf, sondern macht auch scharf

Zitat:
Paprika-Art hat viele gesunde Effekte

Chili macht scharf

veröffentlicht: 20.02.04 - 09:26

Hamburg (rpo). Chilischoten sind nicht nur scharf, sie machen auch scharf. Doch die Paprika-Art hat neben der Luststeigerung noch mehr gesunde Effekte.
Chili wirke auch verdauungsfördernd, hebe die Stimmung und lindere Schmerzen, sagen Mediziner.

Verantwortlich dafür sei der Scharfmacher Capsaicin. Dieser täusche den Nerven im Mund eine Verbrennung vor, woraufhin der Körper das schmerzstillende Glückshormon Endorphin ausschütte.

Auch rege Capsaicin den Speichelfluss, die Magensaftproduktion und die Darmtätigkeit an. Wer zu viel Chili gegessen habe, könne das am ehesten mit Milch oder Joghurt bekämpfen. Wasser helfe dagegen nicht, weil Capsaicin nicht wasser-, sondern nur fettlöslich sei. Man könne es aber auch mit Brot oder Reis ohne Soße probieren.

© RP Online, AFP, ap, ddp, dpa, sid, teleschau-der Mediendienst
Quelle

Also ich kenne nur Chilli bisher als vorbeuge gegen Erkältungen, oder gegen kalte Füße (als Fußbad). *gg*
Aber ich sage nix gegen einen scharfen Buritto oder Enchiladas.
Also ich liebe Mexikanisches Essen. Besonders verfeinert mit Jalapeno Chilischoten (besonders scharf) *gg*.
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Alt 31.03.2004, 13:01   #2
Desert Rose
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Zitat:
Rätsel des Alltags

Warum schwitzen wir nach scharfem Essen ?

veröffentlicht: 30.03.04 - 11:24,
Autor: Dr. Dieter Thierbach


Düsseldorf (rpo). Feurige mexikanische Chilis und scharfe asiatische Currys treiben uns den Schweiß aus den Poren. Die Augen tränen, die Nase tropft, man ringt nach Luft. Warum eigentlich?
Zumeist sorgt das Alkaloid Capsaicin für diese Schärfe. Die Substanz findet sich vor allem in den Samen der Chilifrucht und ist so scharf, dass man ein Gramm davon in 10.000 Liter Wasser immer noch schmecken würde. Der farblose kristalline Stoff ist im Gegensatz zu anderen "Scharfstoffen" sehr stabil. Weder durch Kochen, Gefrieren noch lange Lagerung verliert er seine Schärfe.

Essen wir derart Gewürztes, reizt das die Mundschleimhaut insbesondere am hinteren oberen Rachendach. Das regt die Durchblutung an. Die Gefäße erweitern sich, der Herzschlag beschleunigt sich, die Körpertemperatur steigt. Daraufhin produziert der Körper vermehrt Schweiß, um den Organismus vor Überhitzung zu schützen. Auch deshalb sind Chilis in heißen Klimazonen so beliebt: Sie erleichtern die Hitzeabgabe durch starkes Schwitzen.

Dass es in uns zu "brennen" scheint, wenn wir Speisen mit Capsaicin essen, beruht auf einer "thermischen Täuschung": Die Substanz wirkt auf jene Nervenendungen ein, die normalerweise den Wärmereiz aufnehmen. Da Capsaicin - im Gegensatz zu den scharfen Verbindungen von schwarzem Pfeffer oder Ingwer - zu einer recht lang anhaltenden Desensibilisierung dieser Nerven (nicht der Geschmacksnerven) führt, vertragen etwa regelmäßige Chili-Konsumenten schärfere Speisen besser.

Im Frühjahr 2003 entschlüsselten Forschern der University of California (San Francisco) den Mechanismus der Schärfeempfindung noch weiter: Im Mund trifft das Capsaicin auf Rezeptoren, unter anderem den Schärferezeptor TRPV1. Im Normalzustand, so die Forscher, ist TRPV1 von einem Lipid (fettähnliches Molekül) namens PIP2 blockiert. Kommt PIP2 jedoch mit Capsaicin in Kontakt, löst sich die Bindung zu diesem Rezeptor, und dem Gehirn wird Schärfe-Schmerzempfindung gemeldet.

Weiterhin entdeckten die Kalifornier, dass die Stärke der Bindung zwischen TRPV1 und PIP2 individuell unterschiedlich stark ist. Genetische Faktoren, aber auch Medikamente können die Bindung (und damit das Schärfeempfinden und die Schweißattacken) beeinflussen.

Da Capsaicin fett-, aber nicht wasserlöslich ist, sollte man bei scharfem Essen nicht versuchen, den "Brand" mit Wasser oder anderen Flüssigkeiten zu löschen. Das verteilt die Scharfmacher erst recht im Mund. Bestes Mittel, um das Brennen zu lindern: Milch trinken oder Joghurt essen. Das in Milchprodukten enthaltene Casein, ein fettlösliches Phosphorprotein, entfernt das Capsaicin von den Rezeptoren.

© RP Online, AFP, ap, ddp, sid, teleschau-der Mediendienst
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Chilli soll auch gut zur Vorbeugung von Erkältungskrankheiten sein.
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Alt 24.05.2005, 00:04   #3
makrohard
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Standard Chilli im Kafee

Etwa einen gestrichenen Teelöffel Chilli (gemahlen) auf 1kg Kaffepulver wirkt Wunder gegen Morgenmüdigkeit... Kaffee mal anders... aber nich übertreiben mit der Menge an Chilli
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Alt 24.05.2005, 15:57   #4
gumpensund
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Auch sehr zu empfehlen für Leuz mit empfindlichem oder chronisch
verkorkstem Magen ... wirkt Wunder ... )

Anfänger sollten die die Schärfe- Skala beachten (von 1 bis 5) oder nen
passenden Feuerlöscher zur Hand haben ...

+
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Alt 24.05.2005, 16:14   #5
gumpensund
Gast
 
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grad nochmal in der Bücherkiste gekramt ...
Zwei, die man Chilli- Fans sehr empfehlen kann :

+ "Thailand" von Thidavadee Camsong
aus der Reihe "Küchen der Welt" von GU

+ "Die Thai Küche" von Martina Meuth
bei Droemer Knaur

niamm niamm ... total lecker ... *schleck*
man teste unbedingt die Tom Yam (scharfe Garnelen- Suppe),
die sauer - scharfe Hühnersuppe ...
und die unvergleichliche Nam Plaa- Sauce... mit Chill & Knofl ... :P

sowas gutes bekommt man nur selten im Restaurant

Tip : nach dem kleinschneiden der Schoten (Körner raus)
besser nich mit den Fingern in den Augen rubbeln ...

+
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Alt 24.05.2005, 20:25   #6
Salystra
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Beiträge: n/a
Standard

Ach nein - lasst die Körner drin - die haben auch Schärfe ! Und sie knacken schön auf den Zähnen beim zerbeissen.

Ich oute mich hiermit mal als echter "Chilli-Fan" Chilli-Schokolade z.B. Mhhhhhhhhh !
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Alt 24.05.2005, 22:24   #7
gumpensund
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Zitat:
Ach nein - lasst die Körner drin - die haben auch Schärfe !
ooops ... das würd ich nur den Fachleuten empfehlen, die die Sorten näher kennen.

Die Kerne einiger Sorten von Chillis / Pepperonis enthalten leicht giftige Substanzen,
mit denen die sich gegen Knabbertiere wehren ... die sind nich alle so völlig gesund ...

+
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Alt 23.01.2006, 04:01   #8
Troll Collect
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

*auchkörnerrausmach*

die leckeren grünen tu ich mit sahne oder kokos
etwas milder stimmen -
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Alt 23.01.2008, 21:15   #9
Brigitte
Grünschnabel
 
Registriert seit: 23.01.2008
Ort: Lohne
Beiträge: 3
Standard Chili

Chili soll sogar vorbeugend gegen Altersdemenz wirken, bei Konzentrationstörungen helfen und dem Gedächtnis auf die Sprünge helfen. Ich nehme an, es liegt an den gefäßerweiternden Eigenschaften des Chili.
Brigitte123
Brigitte ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.01.2008, 13:08   #10
Lupo
Super-Moderator
 
Benutzerbild von Lupo
 
Registriert seit: 19.10.2007
Beiträge: 6.269
Standard

Wieviel Chilli muss man denn essen um die wirkung zu erzielen.
Ich habe jahrelang Unmengen an Chilli(das "Gewürz" nicht das Gericht) gegessen und mein gedächtnis ist immer noch ein recht grobmaschiges Sieb
Lupo ist offline   Mit Zitat antworten
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