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Drogen & Psychedelika Spiritualität fördern, das Bewusstsein erweitern, heilende Kräfte besitzen, in Abhängigkeit und Elend führen... Drogen haben viele Gesichter. Gibt es Zusammenhänge zwischen der heiligen Droge unserer Ahnen und dem Stoff, aus dem heutige Partyträume sind?

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Alt 30.04.2003, 03:19   #1
nubstyl0r
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Standard Cannabis erfahrungen?

würde mich interessieren, was ihr für erfahrungen mit cannabis hattet?

ich fang an :

habe das erste mal mit 14 gekifft naja die ersten erlebnisse waren, dass man ziemlich viel lacht und eine ganz andere welt zu gesicht bekommt

allerdings wurde es später durch fast täglichen konsum nicht mehr so witzig. hatte ständig paranoias (wird das so geschrieben?), dachte zb. das jeder gegen mich ist und hatte ständig angst im rausch (anmerkung: damals habe ich mich nicht mit verschwörungs theorien bewasst oder allgemein mit grenzwissenschaften) das ging dann ca. 1 bis 2 jahre so lang (fast täglich)

hab schliesslich damit aufgehört und mich fast völlig von der aussenwelt abgegrenzt (kA warum, bereue jedoch nichts )
und angefangen verschiedene bücher zu studieren unter anderem die bibel und anderes zeugs.
(vielleicht fühlte ich das das was man in der schule lernt doch nicht die ganze wahrheit ist?)

naja wie auch immer so gings halt immer weiter, bücher oder inet seiten studieren, immer auf der suche nach der wahrheit.

bis zum letzten freitag (25.04.2003)
da dachte ich mal wieder ans kiffen. und so hollte ich mir ein bisschen "stoff" und rauchte einen kleinen joint. erinnerte mich wieder an die alten zeiten wo ich regelrechte zitteranfälle im rausch hatte aber diese gedanken vergingen wieder und ich entspannte mich.

ich schloss die augen und fing an zu meditieren.nach paar minuten hatte ich bilder in meinem kopf (phantasien? lies weiter ) die kamen mir so real vor und die ganzen informationen die ich über die laaange zeit hinweg aufgesammelt habe (z.B. verschwörungtheorien aber nicht nur!) fingen an sich wie puzzleteile aneinander zu reihen und ergaben einen sinn!

ich meditierte ca. 1 stunde lang (vielleicht auch länger ehrlich gesagt, ich weis es selbst nicht)

ich öffnete meine augen und hatte den drang meinen hund in das zimmer zu hollen (als ob eine stimme mich dazu aufforderte)

ich ruffte ihn rein und sah ihm die ganze zeit in die augen (er mir auch) irgendwann fing ich an mit ihm zu kommunizieren!! (ich weis das klingt verrückt ich glaubs ja selbst (fast!!)nicht)

es ging aber die ganze zeit so lang (ich weis garnicht mehr was ich mit ihm alles besprochen habe) aber ich hatte soein glücksgefühl dass ich die kommunikation mit ihm (oder soll ich vielleicht telephathie sagen?) als normal angesehen habe und doch völlig erstaunt war. jedenfalls hatte ich das gefühl er wollte gassi gehen (er hat nicht gejault, was er eigentlich immer macht wenn er spazieren will)
ich schaute ihm noch kurz in die augen, er sprang auf und freute sich (hab ich ihm den ok eindruck vermittelt?!?)

in dem moment dachte ich: "geh und sieh dir die welt an"

jedenfalls ging ich mit ihm raus und sofort als wir das haus verliessen bemerkte ich die schönheit der bäume (sowas habe ich noch niemals vorher für einen baum empfunden!)
ich hatte das gefühl die ganze schöpfung zu verstehen und fühlte dass in ABSOLUT allem leben steckt sogar im wind.
es war ein gefühl wo ich die aussenwelt völlig vergessen hab.

es fing an ein bisschen zu regnen und ich dachte (es war kein sprechen sondern eher ein fühlen):
"die erde weint" in dem momment fühlte ich mich wie ein teil vom ganzem! um dieses gefühl in etwa zu beschreiben könnte man den bekannten film "matrix" nennen (wo neo am ende die ganze schöpfung in zahlen sieht). btw: ich hab an dem tag keine filme oder so geguckt

der ganze spaziergang war mit solchen krassen eindrücken gefüllt. (noch nie hatte ich soein gefühl und doch kam er mir bekannt vor)

nachdem ich langsam wieder nach hause zurück kehrte schaute ich noch kurz auf die parkplätze (alles vollgestopft mit autos) in dem momment dachte ich sowas wie: "dein leiden wird bald vorbei sein" (dein = die erde, mir kammen die tränen)
ich ging nach hause, in meinem zimmer setzte ich mich wieder zu meinem hund hin und dachte "jetzt sind wir echte kumpels, gib mir deine pfote" er drückte mir seine pfote in die hand (manche denken jetzt vielleicht, ich hab das zu ihm gesagt, NEIN ich weis es ganz genau ich hab die ganze zeit nur gedacht kein einziges wort gesagt!) anschliessend legte ich mich schlafen, am nächsten morgen habe ich mich richtig entspannt und ausgeruht gefühlt.

jedenfalls hat mich dieser tripp "sehr" in der spiritualität gefördert.

was ich von cannabis halte:
wenn man die pflanze respektiert, dann fördert sie einen, wenn man z.B. verwirrte gedanken hat dann hilft sie diese richtig einzuordnen. sie kann aber auch kaputt machen, z.b. durch regelmässigen konsum oder aus angst vor der pflanze, besonders wenn man im rausch angst hat erwischt zu werden ("ich tue was verbotenes").

ich will keinen drängen die droge..ups.. ich meine das "heilkraut" auszuprobieren. falls doch dann rate ich dir dich vorher über die pflanze zu informieren z.B. auf http://www.drogen-aufklaerung.de sonst kann es zu einem unangenehmen rausch kommen.

was ich noch sagen will, man darf der schulweisheit keinen glauben schenken. denn die erwähnen nur die schlechte seite von der pflanze (bewusst?) und dieser gedanke ritzt sich tief ins bewusstsein ein, was dann passiert? man hat angst vor der pflanze und diese angst fördert die pflanze im rausch dann auch!

puh is das ein langer text, ich bitte um entschuldigung für die rechtschreibfehler.

peace
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Alt 30.04.2003, 07:19   #2
nane
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nur kurz - zum abrunden des ganzen ..

die wahre kunst des erkennens braucht keine hilfsmittel
in diesem sinne.
ich persönlich verabscheue diese art von (ich nenne es mal)
ungeordneter verdrehtheit.
die einzige berührung mit diesem stoff hatte ich vor ca 20 jahren.
nicht als konsument sondern als vernichter einer (schon abstossend) stinkenden pressplatte - die sich ein junger
mensch im bekanntenkreis (nicht nur für sich) besorgt hatte.

es gibt unmengen von fehlern - welche die menschheit begleiten.
die man versucht zu normalisieren - damit es dazu gehört.
.. man sich des fehlers nicht bewusst werden kann.

ich kann eigentlich nur sagen - bevor einer in diesen sog kommt -
sollte er sich besser mit bier bis an die besinnungslosigkeit
saufen. und die darauf folgende schlechtigkeits woche
in vollen zügen erfahren.
dabei entsteht wenigstens ein kleiner lerneffekt.

wer es kompl ohne künstlich hervorgerufene verdrehung schafft -
verdient meinen höchsten respekt.

in diesem sinne - bleibt bei euren sinnen - dafür habt ihr sie bekommen.
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Alt 30.04.2003, 15:17   #3
nubstyl0r
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Zitat:
Original von nane
die wahre kunst des erkennens braucht keine hilfsmittel
in diesem sinne.
da stimme ich dir zu, aber es kann helfen bei verwirrten menschen so wie ich einer war.

Zitat:
ich persönlich verabscheue diese art von (ich nenne es mal)
ungeordneter verdrehtheit.

die einzige berührung mit diesem stoff hatte ich vor ca 20 jahren.
nicht als konsument sondern als vernichter einer (schon abstossend) stinkenden pressplatte - die sich ein junger
mensch im bekanntenkreis (nicht nur für sich) besorgt hatte.
das was du hier nennst kenn ich auch, hatte meine ersten erfahrungen mit dem braunem zeugs gemacht, ´das zeug is vollgepumpt mit thc, was völlig unnatürlich ist. ich persöhnlich mag den geruch von hanf (die pflanze selbst, das gepresste stinkt wie sau!)
und überhaupt wie kannst du etwas verabscheuen was du noch garnicht kennst?

Zitat:
es gibt unmengen von fehlern - welche die menschheit begleiten.
die man versucht zu normalisieren - damit es dazu gehört.
.. man sich des fehlers nicht bewusst werden kann.
der pflanze kann man wohl nicht die schuld geben
mich hat der tripp verändert, hab aufgehört fleisch zu essen, mein führerschein abgebrochen (lass mich doch nicht dazu zwingen unsere erde zu vergiften!)

Zitat:
wer es kompl ohne künstlich hervorgerufene verdrehung schafft -
verdient meinen höchsten respekt.
wer das schafft der verdient auch meinen respekt, ich zumindest brauchte das, weil ich aufgehört hab zu lernen.

Zitat:
in diesem sinne - bleibt bei euren sinnen - dafür habt ihr sie bekommen.
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Alt 01.05.2003, 00:42   #4
kelen
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@nane

wer es kompl ohne künstlich hervorgerufene verdrehung schafft - verdient meinen höchsten respekt.

solche menschen machen mir mehr angst als jede/r vollgedroehnte drogenabhaengige/r.

wer gab ihnen die frucht vom baum der erkenntnis?
ist ihre sicht der dinge die einzige zulaessige sichtweise? 8)
und wer bestimmt das zu erreichende ziel?

@nubstyl0r

das zeug is vollgepumpt mit thc, was völlig unnatürlich ist.

es gibt grassorten die nicht verkauft werden, weil ihr gehalt an aktiv wirkenden canabinolen 2-3 mal hoeher ist als der von haschisch.


.....und ueber geschmack oder geruch oder aussehen etwas zu beurteilen ist, leider oder gott sei dank, rein subjektiv und voellig ohne relevanz.

kel'en
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Alt 01.05.2003, 07:21   #5
nane
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Zitat:
@nubstyl0r
und überhaupt wie kannst du etwas verabscheuen was du noch garnicht kennst?
eben dafür bist du mit kaum erfassbaren sensoren bestückt.

Zitat:
@kelen
wer gab ihnen die frucht vom baum der erkenntnis?
ist ihre sicht der dinge die einzige zulaessige sichtweise?
und wer bestimmt das zu erreichende ziel?
"es" ist "nichts" und "alles"


Zitat:
die einzige zulaessige sichtweise ???
die fragestellung an sich - sagt viel über den verfasser aus.
zulässig ist im dualen grundsätzlich "alles".
ob nachteilig oder fördernd für alle.
nur so kann die erkenntnis kommen - wo der fehler liegt.



vernunft handlung ist immer die - welche im grössten umfang greift
ohne in irgendeiner form für irgendwas eine schädigung
zu bereiten.
.. eine nicht materielle bereicherung des materiellen lebens
darstellt.


KEIN MENSCH IST DAZU IN DER LAGE !
jedoch kann er sich diesem ziel nähern.

diesen satz können viele unendlich oft lesen - ohne je zu
begreifen - was dort verborgen ist.
aber so soll "es" sein
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Alt 01.05.2003, 13:56   #6
kelen
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@nane
ich freue mich das du viel ueber mich herausgefunden hast, aber beantworte mir doch eine frage:

zulässig ist im dualen grundsätzlich "alles". ob nachteilig oder fördernd für alle. nur so kann die erkenntnis kommen - wo der fehler liegt.

der erste teil der aussage entspricht auch meiner wahrheit, nur welche erkenntnisse und wer bestimmt ueber fehler oder nicht?

ich denke die wahrheit liegt in dir, aber halt nur deine und nicht meine. meine wahrheit unterscheidet sich von deiner durch die erziehung, das soziale umfeld, etc., was schliesslich und endlich zu einer anderen sichtweise der welt und ihrer gegebenheiten fuehrt. was in meinen augen eine bereicherung der welt darstellt in der wir leben, da es eine vielfaeltige sicht auf die welt erlaubt.

"vernunft handlung ist immer die - welche im grössten umfang greift
ohne in irgendeiner form für irgendwas eine schädigung
zu bereiten.
.. eine nicht materielle bereicherung des materiellen lebens
darstellt."


eine der schoensten aussagen die du bisher gemacht hast( ich lese alle deine posts, auch wenn ich mir sehr oft muehe geben muss sie richtig zu verstehen ) und in meinen augen auch einer der wahrsten und erstrebenswertesten.

thx
kel'en

p.s.: schick mir doch mal eine pn und teile mir bitte mit, was du aus meiner fragestelung herauslesen kannst. waere echt nett von dir und vieleicht die grundlage zu einer interssanten diskussion.
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Alt 05.05.2003, 14:22   #7
Masacrime
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Also, jetzt muss ich auch was sagen.

Diese Zeug hätte mich beinahe meine existenz gekostet.
Angefangen mit 16. Immer weiter und immer weiter.
inzwischen bin ich fast 24 und kann zum Glück sagen, dass es nicht mehr so ist.

Besonders schlecht ist es, wenn das geregelte Familienleben, als Ehemann, Freund oder selber noch kkind bei den eltern, gestört ist. Bei mir kam das ganze, weil meine Eltern sich geschieden haben. Ich bekam fast immer Angebote einen "kleinen mitzuspliffen". Jedesmal habe ich verneint. Aber als sich die ganze Sache zugespitzt hat mit meinen Eltern habe ich zugesagt. Der Anfang von "fast Ende". Am Anfang gefiehl mir das "spliffen". Viel gelacht und so. Nach einiger Zeit fand ich das nicht mehr so lustig, jedoch wurde das spliffen zum Standart. Nach der Scheidung meiner Eltern bin ich zum ersten mal von zu Hause ausgezoge, in der Hoffnung einen klareren Kopf von der ganzen Geschichte zu bekommen. Was war, Viel Alkohol, viele Drogen. Jedesmal habe ich zu mir gesagt. OK, demnächst hörst du auf. Klar schaffst du das, ist ja kein Ding. Aber noch nicht.

Und so zog sich die ganze Geschichte weiter und weiter. Immer Party, immer Frauen, die mitgerauch, mitgetrunken und mitgefeiert haben. Cool. Aber:
Mann ich kann nächstes Wochenende keine Party schmeissen, weil ich kein Geld habe. Und es ist doch erst der 7.(Geld kam immer am 1. des Monats).

Naja, irgender wird schon ausgeben dachte ich mir.
Denkste
Kein Geld für Party, keiner kommt. Alle gehen woanders hin und fragen dich nicht einmal, ob du mitgehen willst. Alle genauso kaputt wie du(Ist auf mich bezogen).

Irgendwann kann dann ein Dispo, weil Kontakt zu den Eltern verloren(Beide Seiten). Geld konnte ich mir nicht leihen. Irgendwann kamm auch der Kredit(den ich heute noch abzahle).

Ich kann damit aufhören dachte ich. Jedesmal habe ich mir das gleiche gesagt. Aber jetzt will ich noch nicht. Obwohl ich eigendlich begreifen müsste, dass es zu spät war.

Dann die Probleme auf der Arbeit. Mit meinem CHef habe ich mich nicht mehr verstanden. Das kam dadurch, weil mein Kopf einfach leer geworden ist. Ich habe eine Aufgabe bekommen. Auf dem Weg diese Aufgab dann zu machen, habe ich sie schon wieder vergessen. Dadurch kam enormer Druck auf mich zu.

Immer noch nicht begriffen, was eigendlich los war, habe ich immer weiter gemacht und mich weiter in die Schulden geritten. Ich war echt nur noch ein Wrack. Den Bekanntenkreis, den ich damals vor den Drogen hatt, gab es lange nicht mehr. Nur noch Junkies, Kiffer und was alles sonst noch in die Kategorie reinpasst. Waren ja alles gute Freunde.

Mit einem Kumpel dann bin ich an die Ostsee gefahren. Der hatte einen Campingplatz und ja, warum eigendlich nicht. Reichlich Dope mitgenommen wäre das schon auszuhalten.

Ich Dem Wohnwagen von seiner Freundi, habe ich sie kennengelernt. Meine Jetzige Frau. Sehr Vernünftig, hat was in Kopf und hat auch Arbeit. Also ein gutes Geregeltes Leben. Sie wusste dass ich täglich rauche. Ich bin mit ihr zusammengekommen, eine Zeitlang haben wir nur geraucht. Uns ging es dreckig. Mit ihren Elter kan ich wunderbar aus. Sie ist zu mir gezogen. Alles wunderbar. Jetzt bin ich nicht mehr so alleine.

Dann wurde sie nach einigen Jahren schwanger. Von einem Tag auf den anderen hat sie aufgehört. Ich habe muter weiter geraucht, ohne zu wissen, dass unsere Beziehung an der Kippe stand.

Bis sie mich vor die Wahl gesetzt hat. Sie und das Kind, oder ich und meine Drogen.
Ich habe mich natürlich für Sie entschieden, was mir schwer fiel.

Die ersten 2 Monate konnte ich nicht richtig schlafen, begann aber zu begreifen, dass ich richtig Abhängig davon war.
Nach einer Zeit hat sich das aber gelegt.

Heute, haben wir eine kleine, gesunde Tochter, die mittlerweile 2 wird. Mein Leben hat sich also doch noch, durch meine Frau, gewandel. Wäre Sie nicht gewesen, wäre ich heute auch nicht.

Meine "Gedächtnislücken" sind so gut wie weg, mit meinem Chef verstehe ich mich wieder und mein Leben geht so weiter, wie ich es mir damals erträumt habe. Es ist alles wunderbar.

Gut, ich will hier nichts leugnen, Ab und zu, wen meine Tochter nicht zu Hause ist, meine Frau an der Ostsee ist. Dann rauche ich selbst noch heute einen Join. Allerdings hat sich das ganze auf so 1-2 mal in 2 Monaten gestellt. Das finde ich persönlich nicht so schlimm. Dann baue ich den ganzen Stress auf meine Art und Weise ab. Ich bin am Chillen und einfach nur entspant.

fazit:
Ich kann von mir aus sagen, das die Zeit die ich damals erlebt habe, sehr gut war. Vorallem, weil sie jetzt vobnei ist, und ich nur darüber lachen hat??? Wenn ich so manchen von damals auf der Strasse sehe, wie die mittlerweile abgehen(Koks,Pappen usw), dann kann ich euch ur sagen, wie gut ich es jetzt habe.

Lasst die Finger davon, denn es kann einfach keiner wissen, wie er damit ungeht. Und bevor man es merkt ist es auch schon vorbei.

Wie gesagt, den Kredit von damals (1999) zahle ich heute noch ab. Also könnt ihr euch vorstellen, was das vür eine enorme Summe war.

Nun gut. So waren meine Erfahrungen mit Cannabis.

Gruß,
Masacrime
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Alt 05.05.2003, 22:30   #8
xtraa
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Hallo!

Da kann Cannabis aber nichts dafür. Es gibt 1001 Art, seine Probleme in Sucht umzulenken. neben Alkohol, Fernsehen und Cannabis kann das alles sein, was früher oder später Dich kontrolliert statt andersherum.

Ich z.b. rauche seit 15 Jahren Cannabis, manchmal ein paar Monate gar nicht, dann wieder 1 bis 2 mal die Woche. Es ist in der ganzen Zeit auch nicht mehr geworden, weil der Umgang bei mir folgender ist:

Ich mache das wie die Naturvölker. Ich knalle mir keine Monster-Bong rein oder Kiffe, bis ich nicht mehr aufstehen kann. Man mus auf seinen Körper hören. Ich benutze das Cannabis, nicht umgekehrt. Wenn ich heute, mit 30, kiffe, dann meistens nur mit vielen Freunden, wenn wir uns gut unterhalten und alle schon entspannt sind und es sich ergibt. Nur dann macht es auch spaß, nur dann kommen die Lachflashes und nur dann hab ich auch spaß daran.

Man kann aus allem eine Droge machen, ohne es zu merken und natürlich auch ohne es zu wollen.

Ich finde es Gut, dass Du Dich richtig entschieden hast. Dazu gehört eine sichere entscheidung und bestimmt auch viel Kraft und durchhaltevermögen.

Sei bloß froh, dass es Cannabis war und nicht Alkohol. Sonst wärst Du Dein Leben lang auf Entzug.

Gruß, xtraa
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Alt 08.05.2003, 10:32   #9
Masacrime
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Ist schon richtig.

Wir beide haben es erkannt.

Aber ich denke mal, dass kein Mensch der Welt von sich behaupten würde er sei Labil oder so. Jeder denkt doch, dass mit einem alles in Ordnung ist.

Wie bei mir zum Beispiel. Von mir auch dachte ich auch immer ich habs unter Kontrolle. Durch die Scheidung meiner Eltern aber hat sich etwas Psychis etwas bei mir verändert, dass ich es nicht gemerkt habe. Dann war alles zu spät.

Ich sags nochmal:
Wenn man damit umgehen kann, so wie ich jetzt, stellt es kein Problem da. Jedoch kann es einfach iemand wissen, bevor er es nicht probiert hat. Wozu denn dann???

P.S.:
Ich habe gerade gesehen dass du auch aus Hamburg kommst.
Vielleicht könnten wir uns mal treffen. *gg*

Gruß,
Masacrime
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Alt 13.05.2003, 03:25   #10
cheeby
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 08.02.2003
Beiträge: 309
Standard

Zitat:
Original von Masacrime
Aber ich denke mal, dass kein Mensch der Welt von sich behaupten würde er sei Labil oder so. Jeder denkt doch, dass mit einem alles in Ordnung ist.
Ich bin zur Zeit absolut deppressiv und ich gebs offen zu.

Naja angefangen hab ich vor ein paar Jahren. 3 oder 4, auf jeden Fall war das erste mal anfang März, an dem tag war ne längere beziehungaus, damals eigentlich weil mir sowieso alles egal war, dacht ich mir probierst es halt mal. Da hats mir ein Freund angeboten und naja hab ich eben ein paar Züge genommen.
Dann war lange Zeit ruhe, ich war dann wieder normal drauf. Und seitdem rauch ich alle 2-3 monate mal etwas mit freunden. Wir sitzen uns dann zusammen reden, chillen, verbringen einfach nen angenehmen abend.

Solange jemand nicht seine Ängste und Probleme als grund zum kiffen sieht gibts da absolut kein problem.
cheeby ist offline   Mit Zitat antworten
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