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Hexen, Zwerge, Trolle & Co. Fabelwesen und Naturgeister in Mythologie und Kulturgeschichte.

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Alt 09.10.2006, 21:06   #31
harry
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ch ja, wie übersetzt Du eigentlich "God save the queen" ???????

Laß micht raten Gott, der Stahlschrank, die Königin ?


Hehe so hab ich den Satz noch gar nicht gesehen


Um nochmal zusammenzufassen was du an Beweisen hast, Konstantin:

- Ein schwarzweiss Foto eines Riesens (der optisch eher wie aus Gips gemacht aussieht)
mit dem Hinweis das es ne Fälschung ist.

- Ein schwarzweiss Foto des selben Riesen.

- Seiten im Internet die behaupten das es Riesen gibt.

Hmm, warst eigentlich schon mal in Bielefeld?
__________________

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Alt 10.10.2006, 00:32   #32
Konstantin
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Häh, versteh ich jetzt nicht. Ist die Übersetzung von god save the queen etwa falsch??????

Ich habe die Übersetzung des englischen ins deutsche vom ersten Riesen-Bild natürlich nicht ernst gemeint und schon gar nicht, um meine Aussage zu stützen. Dann würd ich nämlich zumindest ein English-Wörterbuch zuhand nehmen. Der Smiley dort sollte eigentlich genügen, um hinzudeuten, dass ich einen Fehler gemacht habe, weil ich den Satz, wo steht, der Riese sei eine Fälschung, vorhin nicht gesehen habe. Außerdem würd ich doch noch kein anderes Bild eines Riesens reinlinken, wenn ich mit meinem vorigen zufrieden wäre.

Der zweite Link zu dem anderen Riesen ist nicht unbedingt derselbe wie der Cardiff-Riese. Das behaupten nur einige, die ihre Meinung zu dem Bild gepostet haben. Andere behaupten das wiederum nicht. Bitte zieht keine voreiligen Entschlüsse, nur weil es euch besser passt, wenn es derselbe Riese wäre. Ich selbst weiß es nicht.
Ich bin mir auch nicht sicher, ob es Riesen gab oder nicht. Internetseiten, die aber meiner Meinung nach vertrauenwürdig sind, wie zum Beispiel freenet.de machen mich misstrauisch. Dort steht zwar nichts von Riesenfunden, allerdings was über uralte Werkzeuge, Rüstungen und Waffen, die selbst größer als Menschen sind.

"yahoo.com" spuckt tausende von Seiten von Riesenfunden aus, wenn man zum Beipiel "giant fount double row of teeth" eingibt (ein angeblich gefundenes Riesenskellet hatte nämlich eine doppelte Zahnreihe). Und tausende von Seiten berichten über die selben Funde. Wie gesagt, wenn alles Abschreiber sind, wie hat nur ein einziger Mensch, der die Geschichten der Riesen erfunden hat es geschafft, dass so viele Leute von ihm abschreiben?

Ich poste hier mal einige Seiten rein, die ihr aber höchstwahrscheinlich sowiese nicht lesen werdet, zumal, weil fast alle englisch sind. Ich bin mir sbewusst, dass im Internet viel scheiße steht, aber wohl eher selten das ein und das selbe in so großer Masse.

http://www.geocities.com/saqatchr/page46.html
http://suzar.com/BOTW/found-in-mounds.html
http://www.returnofthenephilim.com/G...scoveries.html
http://13thdruidofavalon.tripod.com/...anet/id46.html
!http://search.yahoo.com/search?p=gia...yfp-t-500&b=11!
!http://www.geister-und-gespenster.de...ien_Riesen.htm"
(deutsch)


Noch was zum Internet:

Nehmen wir mal an, man hat tatsächlich einen Riesen gefunden. So, und wo sollte man die Quelle, die über diesen Riesen berichtet finden, wenn nicht im Internet? In Sachbüchern wohl kaum, vor allem dann nicht, wenn sie auf irgend eine Weise dem menschlichen Artenstammbaum widersprechen.
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Alt 10.10.2006, 20:00   #33
harry
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Noch was zum Internet:

Nehmen wir mal an, man hat tatsächlich einen Riesen gefunden. So, und wo sollte man die Quelle, die über diesen Riesen berichtet finden, wenn nicht im Internet? In Sachbüchern wohl kaum, vor allem dann nicht, wenn sie auf irgend eine Weise dem menschlichen Artenstammbaum widersprechen.


Wieso den nicht?
Wäre ich Anthropologe und würde ein gut erhaltenes Skelett eines Riesen finden, was will man mehr?
Klar anfangs würd ungläubiges Gelächter geben, aber das legt sich spätestens wenn die ersten anderen Experten das Ding begutachtet haben...
Ich wäre also innerhalb einer Nacht in allen Tageszeitungen, eine gefragter Experte bei Fernsehshows, hätte ein Monat später die Titelgeschichte in Nature oder ner anderen wichtigen Zeitschrift usw..

Jeder, aber wirklich jeder Wissenschaftler würde nen echten Fund nach sorgfältiger Prüfung sofort veröffentlichen...

Wenn du meine ironische Frage nach Bielefeld nicht verstanden hast, such doch mal nach der "Bielefeld-Verschwörung".
Wieviele Seiten gibts dazu? Selbst im englischsprachigen Raum.
__________________

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Alt 14.10.2006, 00:36   #34
Zwirni
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Zitat:
Original von Konstantin
Wie gesagt, wenn alles Abschreiber sind, wie hat nur ein einziger Mensch, der die Geschichten der Riesen erfunden hat es geschafft, dass so viele Leute von ihm abschreiben?
Indem man von etwas berichtet, was viele Menschen stark fasziniert da es ebenso stark von der Norm abweicht. Das gleiche schafft die Bildzeitung auch mit ihren vielen Falschmeldungen. Bestes Beispiel: die Story der Familie Feistl - aufgeklärt durch Bildblog.

Grundsätzlich gilt im Internet wie auch bei Sachbüchern egal von welchem Autor: glaube nichts blind was nicht von mehreren unabhängigen Wissenschaftlern und Instituten anerkannt wurde. Funde von Riesen gehören sehr wohl dazu. Nur sehr wenige sind wirklich unerklärbar. Und noch mehr sind eindeutige Fälschungen.
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Alt 14.10.2006, 11:44   #35
perfidulo
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Zitat:
Original von KonstantinSo, und wo sollte man die Quelle, die über diesen Riesen berichtet finden, wenn nicht im Internet? In Sachbüchern wohl kaum, vor allem dann nicht, wenn sie auf irgend eine Weise dem menschlichen Artenstammbaum widersprechen.
Leider hält sich der Wahn, das alles im Internet steht. Mit etwas Glück findet man Informationen bis zurück in das Jahr 1996, weil ab da mehr oder weniger unkontrolliert Web-Sites ins Netz gestellt werden konnten. Universitäten boten Speicherplatz für Studis an und ließen viel Freiraum bei den Inhalten, also auch privates Zeug. Und es kamen Firmen als Provider (CompusServe, AOL z.B.), die Speicherplatz billig angeboten haben. Allerdings ist das Ergebnis von Suchmaschinen nicht repräsentativ. Insbesondere zu grenzwissenschaftlichen Themen gibt es zahllose Epigonen, die von einander kopieren ohne die Quelle korrekt zu nennen. Ganze Datenbestände werden einfach hübscher formatiert oder übersetzt. Die skeptischen Seiten sind vielleicht 1 Promille davon, zudem sprachlich und optisch oft unakzeptabel.
Alles was davor in der wissenschaftlichen Fachliteratur veröffentlicht wurde, wandert erst ganz langsam ins Netz. Viele Bibliotheken, Archive und Verlage digitalisieren ihre Bestände, aber da werden die Main-Stream Wissenschaften natürlich bevorzugt.
Kuriose Funde konnten, wegen der rigiden Kontrolle in den renommierten Wissenschaftlichen Zeitschriften, eher in kleinen Zeitschriften veröffentlicht werden und die werden nicht oder erst spät digitalisiert. Das gilt auch für Konferenzberichte, die oft in sehr kleinen Auflagen erschienen sind und vielleicht nur an ein paar 100 Teilnehmer verteilt wurden.
Das Wühlen in staubigen Archiven und muffigen Bibliotheken bleibt dem seriösen Forscher nicht erspart. Google reicht als Recherche-Werkzeug nicht aus.
Es kommt dazu, daß vor allem öffentliche deutsche Bibliotheken aus Platzmangel rigide ausmisten. D.h. man ist auf private Sammler, Institutsbibliotheken oder wissenschaftliche Stiftungen, meinetwegen auch die Kirche, angewiesen. Die können sich aber keine systematische Erfassung leisten und haben vielleicht nur Karteien auf Pappe, die mäßig aktuell sind.
__________________
Vor jeder Antwort beachten: Ich bin kein Adept der Fantomzeit!
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Alt 14.10.2006, 18:12   #36
Konstantin
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Zitat:
Original von harry
Noch was zum Internet:

Nehmen wir mal an, man hat tatsächlich einen Riesen gefunden. So, und wo sollte man die Quelle, die über diesen Riesen berichtet finden, wenn nicht im Internet? In Sachbüchern wohl kaum, vor allem dann nicht, wenn sie auf irgend eine Weise dem menschlichen Artenstammbaum widersprechen.


Wieso den nicht?
Wäre ich Anthropologe und würde ein gut erhaltenes Skelett eines Riesen finden, was will man mehr?
Klar anfangs würd ungläubiges Gelächter geben, aber das legt sich spätestens wenn die ersten anderen Experten das Ding begutachtet haben...
Ich wäre also innerhalb einer Nacht in allen Tageszeitungen, eine gefragter Experte bei Fernsehshows, hätte ein Monat später die Titelgeschichte in Nature oder ner anderen wichtigen Zeitschrift usw..

Jeder, aber wirklich jeder Wissenschaftler würde nen echten Fund nach sorgfältiger Prüfung sofort veröffentlichen...



Das stimmt nicht ganz. Wenn es um paranormales geht, ist es äußerst selten, dass das Fernsehen davon berichtet.
Ich habe früher einen Kanal namens XXP empfangen (jetzt wurde er leider durch DMAX ersetzt), wo ich zwei Dokumentationen über unerklärliches geguckt habe. Eine berichtete über das "Chupacabra" und die andere von sogenannten "Kugelblitzen". XXP war der einzige Kanal, der jemals solche Sachen ausgestrahlt hat. Ich weiß nicht wieso, aber irgendwie hat das Fernsehen was gegen diese Themen. Vielleicht will die Welt ja so was gar nicht hören?
Von daher ist nichts mit "in der ganzen Welt berühmt erden".
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Alt 14.10.2006, 18:59   #37
Tarlanc
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Zitat:
Zitat:
Original von Konstantin
Jeder, aber wirklich jeder Wissenschaftler würde nen echten Fund nach sorgfältiger Prüfung sofort veröffentlichen...
Das stimmt nicht ganz. Wenn es um paranormales geht, ist es äußerst selten, dass das Fernsehen davon berichtet.
Es geht ja auch nicht ums Fernsehen. Wissenschaftler wollen keine Fernsehstars werden. Der Ehrgeiz eines jeden ernsthaften Wissenschaftlers ist der Respekt von Kollegen. Also werden Funde in Fachzeitschriften publiziert. Und da werden sehr viele interessante Funde veröffentlicht, welche das Fernsehen nie zu Gesicht bekommt. Denn es gibt im Fernsehen nun mal keine Plattform, welche sich zur Präsentation von wissenschaftlichen Erkenntnissen eignet.

Nur halbgares Infotainment, bei dem der Schwerpunkt definitiv auf der letzten Silbe liegt.

Würde jemand also das Skelett eines Riesen finden oder eines anderen Fabelwesen, könnte man das nach kurzer Zeit in den Fachzeitschriften für Archäologie, Paläontologie oder Anthropologie nachlesen. Und wenn es Publikumswirksam genug ist, kommt es vielleicht mal in Gallileo zwischen der Herstellung von Fischstäbchen und der gekauften PR für eine deutsche Firma.

Internet und Fernsehen sind nicht der richtige Ort, um wissenschaftliche Erkenntnisse zu suchen oder zu publizieren. Wer sich wirklich für solche Dinge interessiert, sollte sich dringend an die Fachzeitschriften und Bücher halten.
__________________
Even people who are a pain in the arse can stimulate new thinking.
Vaughan Bell, Institute of Psychiatry, London
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Alt 14.10.2010, 14:53   #38
Bernhard Beier
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Standard Ring frei für eine neue Runde!

Einführung

nachdem der Thread hier eine ganze Weile 'geruht' hat (was ich auch ganz OK finde, weil damals nichts Substanzielles mehr geschrieben wurde), ist es glaube ich an der Zeit, eine neue Diskussions-Runde 'einzuläuten'. Ich selber habe mich in den vergangenen Jahren nebenbei recht intensiv mit der 'Riesen-Frage' befasst, einiges an Material gesammelt, und und gehe inzwischen davon aus, dass das zugrunde liegende Phänomen tatsächlich zunächst oder primär krypto-anthropologischer Natur ist, und erst in zweiter Linie einen mythologischen Charakter ausweist. Anders formuliert: Ich halte es inzwischen für ziemlich wahrscheinlich, dass es tatsächlich - auch noch in menschheitsgeschichtlich jüngster Vergangenheit - an diversen Orten auf unserem Planeten Populationen riesenhafter Menschenwesen gegeben hat, die nach ihrem 'Verschwinden' in den Sagen, Mythen und Legenden der Völker weiterlebten.

Das ist - um es vorweg zu betonen - eine 'Außenseitermeinung'. Fragt man Anthropologen bzw. Paläo-Anthropologen danach, was eigentlich aus ihrer fachlichen Sicht GEGEN eine solche Annahme spricht - und das habe ich bereits mehrfach getan - so muss man schon Glück haben, überhaupt eine Antwort zu bekommen, die über ein: "Für einen solchen Unsinn habe ich keine Zeit!" hinausgeht. Schafft man es jedoch tatsächlich, solche Fachwissenschaftler in ein entsprechendes Gespräch zu verwickeln (was mir zwei mal gelungen ist), so bekommt man vermutlich - wie auch ich - erklärt: "Wenn es so etwas gegeben hätte, dann hätte ich schon davon gehört", oder: "Darüber ist in der Literatur rein gar nichts zu finden, also haben solche Populationen auch nicht existiert." Interessanter Weise waren die selben Fachwissenschaftler durchaus offen, was die mögliche Existenz prähistorischer Populationen von 'Zwergen' angeht, die sie keineswegs ausschließen wollten, wozu ich vielleicht anfügen sollte, dass die beswussten Gespräche einige Jahre nach der Entdeckung des zwergenhaften Homo floresiensis bei Sulawesi stattfanden, dessen Bekanntheit in Fachkreisen also vorauszusetzen war.

Wenn man somit die offizielle Lehrmeinung der Menschenkundler aus dem universitären Bereich zugrunde legt, dann könnte man die Angelegenheit - allerdings etwas vorschnell - mit der Erklärung als 'erledigt' betrachten: "Die wissen von nix, also war da auch nix." Und auch Tarlanc hat ja seinerzeit hier geschrieben: "Würde jemand also das Skelett eines Riesen finden oder eines anderen Fabelwesen, könnte man das nach kurzer Zeit in den Fachzeitschriften für Archäologie, Paläontologie oder Anthropologie nachlesen."

So einfach ist der Sachverhalt allerdings nicht, und warum das so ist, möchte ich auch gerne ganz kurz skizzieren, bevor ich zum Versuch einer Beweisführung für meine Annahme übergehe. Dazu möchte ich zunächst einmal feststellen, wer diejenigen sind, die - gerade im Internet - am lautstärksten die Historizität von Riesenvölkern propagieren: Im wesentlichen handelt es sich dabei um Leute, die sich gerne dem Bereich der Grenzwissenschaft zurechnen, von Wissenschaft (in welcher Form auch immer) aber in etwa nur so viel Ahnung haben wie ein Schweizer Käse von Bruchrechnung. Die zweite Hauptgruppe, und das ist in unserem Kontext noch weitaus erheblicher, rekrutiert sich aus Kreisen religiös motivierter 'Gottesstreiter', die mittels einer Beweisführung zum Thema Riesen die historische Wahrheit der Inhalte ihrer 'heiligen Bücher' und die Überlegenheit der Religion über die Wissenschaft beweisen wollen. Kein Wunder also, dass Schulwissenschaftler traditionell vor einem Thema zurückschrecken, dass völlig von 'Crackpots' und religiösen Eiferern besetzt scheint, und zu dem bereits seit etwa 150 Jahren eine - offenbar 'unkaputtbare' - Lehrmeinung besteht, die 'Riesenvölker' ohne wenn und aber dem Reich der Fabeln und Märchen zuordnet.

Ich selber bin übrigens keineswegs einer jener 'Verschwörungs-Theoretiker', die in so einem Fall sofort die Machenschaften einer diabolischen 'Wissenschafts-Mafia' vermuten, welche der Menschheit boshaft kostbarstes Wissen vorenthält; allerdings gehöre ich zu jener lästigen Spezies von Wissenschaftskritikern, die den Leitsatz "nobody is perfect" auch auf Inhaber akademischer Grade und Titel anwendet, und deren Angehörigen es höchst verdächtig vorkommt, wenn eine Lehrmeinung - wie die des "Riesen? Nur im Märchen!" - über einen derartig langen Zeitraum aufrecht erhalten wird, ohne dass JEMALS auch nur der leiseste Versuch einer Überprüfung stattgefunden hätte. Daher habe ich mir erlaubt, mit meinen bescheidenen Mitteln - also letztlich als 'Schreibtischtäter' am PC bzw. im Internet - der Frage nachzugehen, ob nicht doch etwas `dran sein könnte an der Geschichte.

Und bevor mir nun der geschätzte Kollege Tarlanc das selbe noch einmal vorhält, was er hier schon vor einigen Jahren hier gepostet hat ("Internet und Fernsehen sind nicht der richtige Ort, um wissenschaftliche Erkenntnisse zu suchen oder zu publizieren".), schicke ich gleich vorweg: was die Erstveröffentlichung wissenschaftlicher Erkenntnisse im Rahmen der Scientific Community angeht, hast Du sicher Recht, nicht aber, wenn es um die Suche nach Indizien und Evidenzen zu einem Thema wie diesem geht, um das die Welt der Wissenschaft nachweislich seit weit mehr als einem Jahrhundert einen großen Bogen gemacht hat! Und bevor perfidulo (gibt´s Dich hier eigentlich auch noch?) oder sonst jemand mich freundlich darauf hinweist, dass Web-Recherchen alleine nicht zur Entwicklung einer wissenschaftlichen Theorie ausreichen - ist schon klar! Das, was ich dazu bei Atlantisforschung.de publiziert habe und hier im Forum zur Diskussion stellen möchte, ist noch weit davon entfernt, im engeren Sinne als wissenschaftliche Theorie 'durchzugehen'. Um die eingangs vorsichtig formulierte Hypothese zu präsentieren, reicht das betreffende Material in der ganzen Fülle der zusammengestellten Indizien meiner Meinung nach völlig aus. Und wenn Profi-Anthropologen ein einziges Fingerglied genügt, um die Entdeckung eines neuen Urmenschen-Typs bekannt zu geben (siehe dazu z.B.: "Neuer Urmensch in Sibirien entdeckt"), dann steht die 'Riesen-Hypothese' wohl auch, was die vorgestellten, vergleichsweise 'harten Evidenzen' angeht, ganz gut da. Auch die Tatsache, dass der eigentliche Ausgangspunkt meiner 'Riesen-Studien' im Bereich der Atlantisforschung liegt, braucht hier erst mal niemand zu stören, der davon nichts hält: ich stelle das vorliegende Material, soweit möglich, herausgelöst aus diesem Kontext vor.

Zur Übersicht über den gesamten, hier zur Diskussion gestellten, Material-Komplex lege ich nun zunächst einmal einen Link auf die Hauptseite "Riesen, Zwerge & Co - Traumwesen, Märchengestalten oder prädiluviale Spezies?" bei Atlantisforschung.de. Dort finden alle, die mitdiskutieren wollen, eine Sammlung von Beiträgen diverser Autoren aus dem explizit grenzwissenschaftlichen Spektrum, welche der Literatur und dem Web entnommen wurden. In einem nachfolgenden Posting werde ich dann speziell noch einmal auf das Sub-Thema 'Riesen in Nordamerika' eingehen, auf das ich selber mich bei meinen Recherchen konzentriert habe.

Und damit: Ring frei für eine neue Diskussions-Runde zum Thema Riesen!
Bernhard Beier ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.10.2010, 17:12   #39
Bernhard Beier
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Standard Riesen in Nordamerika

Warum ich gerade Nordamerika als Schwerpunktbereich meiner Recherchen zum Thema 'Die wunderbare Welt der prähistorischen Riesen' gemacht habe? Die Antwort ist relativ einfach: Weil dort offenbar weltweit die größte Ansammlung von Fundmeldungen bezüglich der Überreste riesenhafter Menschenwesen aus dem 19. und 20. Jahrhundert zu finden ist, wenn man im Rahmen einer Web-Recherche nach so etwas sucht.

Dabei hatte ich das Glück, bereits vor etwa fünf Jahren das Internet in dieser Hinsicht zu durchforsten, denn mehrere der von mit damals genutzten Online-Quellen sind in der Zwischenzeit bereits wieder 'vom Netz' gegangen. Besonders bedauerlich ist in diesem Zusammenhang das 'Ableben' einer qualitativ hochwertigen und sehr umfangreichen Webseite namens moundbuilders.org, deren Macher sich nicht darauf beschränkt hatten, einfach das Internet und die Grewi-Literatur zu durchforsten, sondern sie suchten offenbar systematisch in allen für sie erreichbaren County-Archiven nach historischen Materialien, in denen Hinweise auf die Entdeckungen riesenhafter Skelette und Mumien, bzw. von deren Resten, zu finden waren. Leider habe ich die englischsprachigen Original-Artikel dazu nicht archiviert, aber die überreiche 'Ernte', die sie dabei eingefahren haben, ist zumindest in Form meiner Komplett-Übersetzung ins Deutsche erhalten geblieben, und steht somit noch für weitere Nachforschungen und Überprüfungen zur Verfügung.

Grundsätzlich habe für die hier vorliegende Material-Sammlung bevorzugt auf solche Online-Ressourcen zurückgegriffen, in welchen eindeutige Quellenangaben bzw. Hinweise darauf zu finden waren, woher das Material stammt, aber das ist nicht immer der Fall. Ich habe auch keineswegs davor zurückgescheut, Material von "kreationistischen" Webseiten in den Gesamtkatalog historischer Fundberichte aufzunehmen. Material, dem gegenüber ich den begründeten Verdacht hatte, dass es sich dabei um Fälschungen oder Fehlinterpretationen handelt, habe ich - bis auf wenige Fälle, die zu Demonstrations-Zwecken eingebaut wurden und mit entsprechenden Hinweisen versehen sind - nicht aufgenommen. Grundsätzlich überlasse ich es den Betrachtern, im Rahmen einer jeweiligen Einzelfall-Bewertung für sich zu entscheiden, für wie glaubwürdig sie die jeweiligen Meldungen einschätzen wollen.

Meine Studie, wenn ich sie so bezeichnen darf, ist in ihrem Ansatz sowohl krypto-archäologischer als auch wissenschafts- bzw. archäologie-geschichtlicher Natur. Als krypto-archäologisch bezeichne ich dabei spezifisch die Kollektion von Fundmeldungen, die ich alphabetisch nach den US-Bundesstaten sortiert vorlege, in denen sie gemacht worden sein sollen. Tendentiell wissenschaftshistorisch sind dagegen die Rahmenartikel, mit denen ich sowohl die Geschichte derartiger Entdeckungen und ihre Behandlung durch die Scientific Community als auch das Phänomen des 'Fund-Schwundes' (insbesondere das Verschwinden derartiger Specimen aus Museen und Instituten) in einen zeit- und archäologie-historischen Kontext zu stellen versuche.

Zur Systematik hier nur soviel: Als ich während der Auswertung des von mir zusammengestellten Materials festgestellt habe, dass sich die sterblichen Überreste riesenhafter 'Ur-amerikaner', deren Entdeckungen nachfolgend beschrieben werden, eindeutig in zwei physiologisch unterscheidbare Hauptgruppen untergliedern lassen, habe ich mir mit einem Augenzwinkern erlaubt, diese vermuteten Sonderformen oder Subspezies des modernen Menschen anthropologisch zu benennen: den ersten Typus der sich in seiner Physis scheinbar lediglich durch seine, konstitutionellen Hochwuchs bei amerinden Ur-Amerikanern deutlich überschreitende, Körpergröße (von z.T. bis zu mehr als drei Meter) vom 'normalen' Homo sapiens unterschied, habe ich als Homo sapiens gigantus simplex bezeichnet. Einer weiteren Hauptgruppe, die sich neben ihrem Riesenwuchs auch durch eine Kiefer- und Zahn-Anomalie in Form einer ausgeprägten Hyperdontia bzw. Duplodontia (komplette doppelte Zahnreihen) auszeichnet, habe ich die Bezeichnung Homo sapiens gigantus duplodontialis verliehen. Eine dritte - im Vergleich zu diesen beiden Hauptgruppen - zugegebener Maßen schwach belegte - Variation normal- bis hochwüchsiger Specimen mit Hörnern (!), von deren vormaliger Existenz ich selber noch keineswegs überzeugt bin, habe ich - eher spaßeshalber - Homo sapiens satyrus americanis genannt. Insgesamt verfolgen diese Bezeichnungen vor allem den Zweck, Berufsanthropologen auf die sprichwörtliche 'Palme zu bringen', damit sie sich vielleicht - wenn schon nicht aus fachlichem Interesse, dann wenigstens aus Ärger über den dummdreisten Laien, der sich hier austobt - das vorliegende Material doch einmal näher anschauen!

Zum Abschluss dieses Postings lege ich zunächst einmal die Einführung-Texte zur historischen Betrachtung des Gesamt-Komplexes vor:


Riesen in Nordamerika: (K)ein Streitpunkt für Archäologen? (1. Teil)

Riesen in Nordamerika: (K)ein Streitpunkt für Archäologen? (2. Teil)

Riesen in Nordamerika: (K)ein Streitpunkt für Archäologen? (3. Teil)

Riesen im prähistorischen Nordamerika - unmöglich?
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