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Alt 13.03.2018, 08:13   #11
Lupo
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Zitat:
Zitat von Lawrence P. W. Beitrag anzeigen
Tja, Lupo, was soll ich zu dem ganzen von dir hier sagen...
Wie bei dir erwartbar: Nicht ein einziges Argument, nur ad-hominem Gepöbel.

Warum soll der Vater das Recht haben das Gerichtsurteil zu ignorieren?
Was ist mit dem Recht der Mutter?
Warum hat der Vater die Sache eskalieren lassen?

Du hast nicht ein einziges Argument gebracht, nur tränennasse Empörung.
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"Die Psychiater hatten einige Spezialausdrücke für meinen Fall. Naja, ich hatte auch einige Spezialausdrücke für die Psychiater." (Charles Bukowski)
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Alt 13.03.2018, 10:55   #12
Lawrence P. W.
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Leider auch erwartbar: Härte, Härte, Härte...

Und das Recht des Kindes auf Selbstbestimmung?

Regelt ein Gericht, regeln Gutachter?
Nicht das betroffene Kind selber?

Das ist nicht richtig!
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Letztendlich muss jeder Atheist dran glauben
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Geändert von Lawrence P. W. (13.03.2018 um 10:58 Uhr).
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Alt 13.03.2018, 11:05   #13
Lupo
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Mit anderen Worten?

Wenn ein Gericht entscheidet und ein Elternteil dieses Gerichtsurteil nicht gefällt, muss es sich nicht daran halten?

Ist das deine Meinung?

Und was weißt du über den Willen des Kindes in diesem Fall?
Woher weißt du, dass es nicht auch zur Mutter gegangen wäre, wenn der Vater es gelassen hätte?
Woher weißt du, ob der Vater das Kind nicht massiv manipuliert und gegen die Mutter aufgebracht hat?

ich weiß das alles nicht, weil nichts darüber in den Artikeln steht.

Alles was in den Artikeln steht (Sorgerecht geht an die Mutter, Vater hatte zwei Monate Zeit, um das Kind in die Obhut der Mutter zu geben und hat es nicht getan) deutet darauf hin, dass der Vater kein guter Vater ist....
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Geändert von Lupo (13.03.2018 um 11:10 Uhr).
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Alt 13.03.2018, 11:19   #14
Nobby Nobbs
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Mal abgesehen davon, daß hier sehr wenige Fakten zu den Hintergründen vorliegen, was eine Einschätzung sehr schwer macht - grundsätzlich sollte das Wohl des Kindes bei allen Beteiligten oberste Priorität haben.
Wollte jemand den Fall untersuchen, müsste er er meiner Meinung nach mehrere Ebenen beleuchten.
Zum Beispiel:
1) Wie war die Situation vor der Trennung und trägt das Urteil dieser Situation Rechnung? Hier sind Eltern, Anwälte und Richter mit ihren Handlungen zu betrachten.
2) Wie agierten die Betroffenen (Eltern) nach Unanfechtbarkeit des Urteils? Es scheinen ja keine Rechtsmittel seiten des Vaters eingelegt worden zu sein?
3) Welche Rolle spielten Eltern und Behörden im Rahmen der Durchsetzung des Urteils? Hat der Vater tatsächlich die Situation bewußt zur Eskalation getrieben und wenn ja, hätten die Vollzugsbeamten sich nicht instrumentalisieren lassen dürfen? Hätte das Urteil auch mit weniger Schaden für das Kind durchgesetzt werden können?
Fragen, die wir sicher nicht beantworten können.

Meine Vermutung ist, daß keine der beteiligten (agierenden) Parteien das Kind an erster Stelle sah.
Mutter und Vater wollten sich gegenseitig nichts zugestehen. Wer mehr und wer weniger, weiß man nicht. Aus den wenigen Angaben könnte man annehmen, der Vater ist noch am ehesten am Wohl des Kindes interessiert. Gleichwohl versagte er in der Umsetzung ebenfalls, wenn zutrifft, daß er die Situation heraufbeschworen hat.
Anwälte wollen keine Gerechtigkeit - sie leben vom Streit! Und Richter... naja.
Die Beamten sind eng an ihre Dienstvorschriften gebunden und ihre emotionale Beteiligung dürfte sich in Grenzen halten.

Fakt: Das Kind hat verloren.
Meinung: Selbstsucht, Neid und Haß, Teilnahmslosigkeit, Profilierungssucht und Gier haben gewonnen. Und das hat alles nichts mit Staat und so zu tun. Nur mit Menschen.
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Alt 13.03.2018, 11:25   #15
Lawrence P. W.
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Zitat:
Fakt: Das Kind hat verloren.
Genau das beschreibt es!
Ich frage mich, wie wird es jemals Vertrauen zur Mutter aufbauen können.
Für sie wird das jetzt ein Gefängnis sein.
Für sie ist die Welt zusammengebrochen und Urvertrauen zerstört.

Was natürlich u.a. Lupo nur Recht ist, wenn selbigem damit genüge getan ist.

Warum wird über das Kind von anderen gerichtet, aber nicht mit ihm nach einem Weg geschaut?

Und wenn der Vater nicht sein Kind lieben würde, würde er nicht so verzweifelt kämpfen und das Kind ebenso. Kinder spüren, wenn man sie liebt.
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Alt 13.03.2018, 11:49   #16
Groschenjunge
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Zitat:
Zitat von Nobby Nobbs Beitrag anzeigen
1) Wie war die Situation vor der Trennung und trägt das Urteil dieser Situation Rechnung? Hier sind Eltern, Anwälte und Richter mit ihren Handlungen zu betrachten.
Wenn, dann ist doch der erste Punkt der, dass Kinder bei Scheidungen gerne instrumentalisiert werden, um eigene Forderungen oder sich selbst durchzusetzen. Der Rest der Kette wie Anwälte handelt im Auftrag des Mandanten, der Richter muss seinen beruflichen Kriterien folgen.


Zitat:
Zitat von Lawrence P. W. Beitrag anzeigen
Für sie ist die Welt zusammengebrochen und Urvertrauen zerstört.
Meist ist doch weit im Vorfeld der Krieg zwischen den Ehepartnern ausgebrochen und niemand der beiden Elternteile hat sich wahrscheinlich die Frage gestellt, was sie schon bereits an Schaden angerichtet haben.
Das Kind ist meist schon länger ein Spielball der zerstrittenen Parteien.

Dass die Polizei sich alles andere als einfühlsam verhalten hat, ist eine andere Sache, hat aber mit den eigentlichen Hintergründen wenig zu tun.
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"Der frühe Vogel mag vielleicht den Wurm fressen, aber erst die zweite Maus bekommt den Käse." Vince Ebert
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Alt 13.03.2018, 12:13   #17
Venkman
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In diesem Thread kann man (mMn) sehr schön erkennen, wer wirklich ein Herz hat (und das auch noch am "rechten Fleck") und wer menschliche Tragödien ausschließlich mit „Rechenschieber und Paragraphenfibel“ betrachtet…

Für alle die hier augenscheinlich den Horizont etwas verloren haben, bitte ich einfach mal, nur mit den Fakten die wir kennen, sich in die Lage des Vaters und des Kindes zu versetzen.

Wer dann noch kalt dabei bleibt, hat (mMn) entweder keine eigenen Kinder oder bei dem ist „Hopfen und Malz“ verloren!
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Alt 13.03.2018, 13:48   #18
Nobby Nobbs
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Venkman, drisch doch nicht gleich wieder auf (deiner Meinung nach) von deinen Empfindungen abweichende Mitschreiber ein. Geh doch mal auf die Inhalte der Beiträge und nicht auf die (durch dich)vermuteten dahinter stehenden moralischen Wertegerüste der Verfasser ein.
Außerdem schriebst du selbst:
Zitat:
Zitat von Venkman Beitrag anzeigen
Genauere Hintergründe wären da evtl. hilfreich. Anscheinend hat der Vater sich ja sehr gut um sein Kind gekümmert.
Leider ist die Kleine noch nicht in dem Alter wo sie mitentscheiden darf bei welchem Elternteil sie bleiben möchte.
Eben, man kann die Zusammenhänge nur vermuten!
Und ich bin mir sicher, daß Keiner hier den Umgang mit dem Kind gut heißt. Diese Vorwürfe sind polemisch, selbstgerecht und kurzsichtig.
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Alt 13.03.2018, 14:05   #19
Venkman
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Zitat:
Zitat von Nobby Nobbs Beitrag anzeigen
Diese Vorwürfe sind polemisch, selbstgerecht und kurzsichtig.
Findest Du? Ich hatte eigentlich nur geraten das man sich evtl. mal in die Lage des Vaters oder Kindes hineinversetzen sollte.
Sicherlich gibt es Gesetze, es gibt aber auch so etwas wie Mitgefühl und Bedauern, leider kann ich das bei einigen hier nicht herauslesen.

Also beruhige dich wieder, ich hab dich hier ja auch nicht persönlich angegriffen, was man von obigen Zitat von dir leider nicht behaupten kann... aber egal, jeder nach seiner Fasson.
Du hast bestimmt erneut mit dir wieder sehr gerungen...
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Alt 13.03.2018, 15:13   #20
Lupo
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Zitat:
Zitat von Venkman Beitrag anzeigen
Findest Du? Ich hatte eigentlich nur geraten das man sich evtl. mal in die Lage des Vaters oder Kindes hineinversetzen sollte.
Sicherlich gibt es Gesetze, es gibt aber auch so etwas wie Mitgefühl und Bedauern, leider kann ich das bei einigen hier nicht herauslesen.
Nein, man kann herauslesen, dass Lawrence und du Menschen sind, die sich leicht manipulieren lassen, durch ihre Emotionen.
Es keinen hier in der Diskussion, dem die Gefühle des Kindes egal sind.
Das unterstellst du nur, weil du und Lawrence keine Argumente habt, sindern nur ad-hominems und Gefühl.
da von Lawrence wohl keine vernünftige Antwort mehr kommen wird stelle ich meine Fragen an dich.

Zuerst, woher weißt du soviel darüber was das Kind wirklich will?
Woher weißt du, ob der Vater ein guter Vater ist und keiner der sein Kind manipuliert und gegen die Mutter aufgebracht hat?
Woher weißt du, dass die Mutter zu Unrecht das Sorgerecht bekommen hat?
Warum findest du es okey, dass der Vater sein Kind so einer Situation aussetzt?
Wie würdest du es finden, wenn du das Sorgerecht für dein Kind bekommen hast, deine Ex-Frau es aber nicht rausrückt?


Zitat:
Zitat von Venkman Beitrag anzeigen
Also beruhige dich wieder, ich hab dich hier ja auch nicht persönlich angegriffen, was man von obigen Zitat von dir leider nicht behaupten kann... aber egal, jeder nach seiner Fasson.
Du hast bestimmt erneut mit dir wieder sehr gerungen...
Vielleicht beruhigst du dich lieber?
Nobby Nobbs Beitrag war der beste in diesem ganzen Thread udn sachlich obendrein.

Du und Lawrence sind hier diejenigen, die ohne Argumente andere Leute der Herzlosigkeit anklagen.

Das ist ad-hominem, statt Argumente.
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