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Unsere Erde - Beobachtungen, Bedrohungen & Katastrophen Vulkane, Erdbeben, Tsunamis, Wetteranomalien und -katastrophen...

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Alt 24.08.2002, 16:35   #101
nane
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jo zwirni - algeria

und diese unwetterzelle hat bereits
corsica im ausläufer und spanien frankreich mit zentrum erreicht. steuert weiterhin auf deutschland zu.

wenn die nicht ausgebremst wird - wirds lustig.
die linksdrehung hat bisher auch schon eingesetzt.

http://www.wetter-zentrale.de/pics/satloopu.html

prost



wenn si
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Alt 24.08.2002, 19:44   #102
Zwirni
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Du meinst diese erhitzte wüstenluft bringt durch das mittelmeer wieder unwetter?
Zwirni ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.08.2002, 19:57   #103
nane
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schau dir an was es schon in spanien und frankreich auslöst.
warte auf die meldungen - selbst die zuspielungen der satbilder
ist teilweise ausgefallen - da diese unwetter den empfang
unmöglich machen.


gestern gings schon los
Zitat:

Ein schweres Unwetter hat am Samstag auf Mallorca zu erheblichen
Überschwemmungen geführt. Wassermassen schossen durch Ortschaften der
Ferieninsel, der Strom fiel teilweise aus und Flugzeuge mussten
umgeleitet werden, berichteten die Notdienste. Mancherorts fielen auf
Mallorca binnen einer Stunde 50 Liter Regen pro Quadratmeter, auf
Ibiza sogar bis zu 58 Liter, teilten die Meteorologen mit. Auch in
Gegenden um Valencia sowie um Alicante und Murcia an der Costa Blanca
brachten Regengüsse Überschwemmungen. Verletzte oder größere Schäden
gab es dort nach Angaben der örtlichen Behörden aber nicht.
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Alt 24.08.2002, 20:28   #104
HaraldL
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Hätte man eigentlich irgendwie dieses Unwetter, welches das Hochwasser verursacht hat, durch frühzeitiges Impfen der Wolken mit Silberjodid oder anderen Kristallisationskeimen vorzeitig (am besten über den Mittelmeer) abregnen lassen können?
Und noch einmal zu den Talsperren in Sachsen: wie hoch sind die Dämme, wie hoch darf bis unter die Dammkrone aufgestaut werden und um wieviel kann der Wasserspiegel pro Stunde in den Seen abgesenkt werden, wenn man durch das Ablassen des Wassers niemanden unterhalb der Talsperre gefährden will?
HaraldL ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.08.2002, 20:40   #105
nane
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@harald

diese unwetter sind in der lage innerhalb von minuten zu entstehen - da macht der mensch mit sicherheit nicht dagegen.

die wetterdienste haben computer/messgeräte für etliche mio
und am ende kommt nur unsinn raus.

warum schaut nicht jeder selbst auf die meteosat bild loops?
da kommt mehr info als ein wetterdienst im regelfall bringt.

dabei rede ich nur von wesentlichen direkten wirkungen ..
denn vorhersagen mit 50:50 bringen nur heisse luft.
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Alt 25.08.2002, 00:49   #106
nane
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der nordpol taut im moment schneller ab wie
ein offener kühlschrank. (offenes zitat)

also sollte uns die wettersituation nicht weiter
wundern

die frage warum er so schnell abtaut - ist eine andere ..

-----------------

Forscher und Touristen entdeckten nur Wasser / „Alarmzeichen für Klimaerwärmung“

Besucher des Nordpols können dort derzeit etwas sehen, was es nach Forscherangaben seit Millionen Jahren nicht gab - Wasser.

NEW YORK, 20. August (ap/dpa/FR). Das sonst meterdicke Eis über dem Nordpol ist in diesem Jahr an vielen Stellen hauchdünn oder gar geschmolzen. Am Pol erstreckt sich jetzt eine 1,6 Kilometer breite Wasserstraße, wie die New York Times am Samstag berichtete. Nach Angaben von Wissenschaftlern gab es zuletzt vor mehr als 50 Millionen Jahren so viel Wasser am Nordpol.

„Ich weiß nicht, ob irgendjemand schon einmal dort oben von Wasser begrüßt wurde, und nicht von Eis“, sagte der Paläontologe Malcom McKenna. „Einige Leute, die die Klimaerwärmung noch immer als übertrieben abtun, dürften vielleicht aufwachen, wenn jetzt sogar der Pol zu schmelzen beginnt.“ Und der Ozeanograph James McCarthy berichtete, viele Touristen einer Kreuzfahrt zum Nordpol seien mehr als überrascht gewesen, als sie statt des erwarteten Eises nur Wasser gesehen hätten: „Sie waren alarmiert. Die globale Erwärmung war plötzlich ganz real, und wir konnten ihre Auswirkungen erstmals so weit nördlich sehen.“ McKenna und McCarthy, der auch Leiter einer Arbeitsgruppe ist, die sich im Auftrag der Vereinten Nationen mit dem Klimawandel befasst, nahmen als Dozenten an der Kreuzfahrt an Bord des russischen Eisbrechers „Yamal“ zum Nordpol teil.

McCarthy berichtet weiter, vor sechs Jahren sei er schon einmal zum Nordpol gefahren. Damals habe sich das Schiff durch meterdickes Eis kämpfen müssen. Dieses Mal sei das Eis auf dem Weg von Spitzbergen zum Nordpol oft so dünn gewesen, dass die Sonne durchscheinen konnte und Plankton sichtbar gewesen sei, das unter dem Eis wuchs.

Auch der russische Kapitän des Eisbrechers, der diese Reise schon zum zehnten Mal gemacht habe, habe gesagt, dass er offenes Wasser am Nordpol noch nie erlebt habe. Die „Yamal“ musste dann noch rund zehn Kilometer fahren, bevor das Eis wieder so dick war, dass die Passagiere aussteigen konnten.

Die Ursachen für das schmelzende Eis sind bisher nicht eindeutig geklärt. Während zahlreiche Forscher den Treibhauseffekt und die allgemeine Erwärmung der Erdatmosphäre dafür verantwortlich machen, halten andere Wissenschaftler auch natürliche Phänomene als Ursache für möglich.

Satellitenaufnahmen haben in jüngster Zeit schon darauf hingedeutet, dass das Eis am Nordpol stark schmilzt. Nach Erkenntnissen der US-amerikanischen Weltraumbehörde Nasa soll die Eisdecke am Nordpol seit den 60er Jahren um durchschnittlich 45 Prozent zurückgegangen sein.

Die letzte bekannte Phase der Erdgeschichte, während der am nördlichen und südlichen Polarkreis eine tropische Vegetation herrschte, ist das so genannte Eozän. Dieses Zeitalter liegt rund 55 Millionen Jahre zurück.

------------------

Grönlands Eisschild wird dünner


Jährlich verwandeln sich viele Kubikkilometer in Wasser



WASHINGTON, 23. Juli (ap). Die Erwärmung der Erdatmosphäre lässt nach Erkenntnissen von Wissenschaftlern rascher als erwartet duzende Kubikkilometer Eis in Grönland pro Jahr schmelzen. Jährlich flössen so rund 50 Billionen Liter Wasser ins Meer, was den Meeresspiegel weiter ansteigen lasse. Die im Wissenschaftsmagazin Science veröffentlichte Studie stützt sich vor allem auf Luftaufnahmen der US-Raumfahrtbehörde Nasa.


Autor William Krabill, Wissenschaftler der Nasa, spricht von einem klaren Trend. An manchen Randstellen verdünne sich die Eisplatte um mehr als zwei Meter pro Jahr. Der Meeresspiegel, der sich in den vergangenen 100 Jahren schon um rund 23 Zentimeter erhöht haben soll, könne noch dramatischer steigen, warnt Krabill. Das schmelzende und abbrechende Eis sei zu sieben Prozent für den steigenden Wasserspiegel auf der Erde verantwortlich.


Die Gletscher bewegten sich den Bildern zufolge außerdem schneller auf die Ränder des Eises zu. Krabills Team nutzte eine Laser-Aufnahmetechnik, um die Höhe des Eises auf Grönland zu messen und mit Daten zu vergleichen, die vor fünf Jahren auf ähnliche Art gewonnen wurden. Die Messungen erfolgten aus einem Flugzeug, aus dem 5000 Laserstrahlen pro Sekunde auf das Eis geschickt wurden. Vor allem am südlichen und südöstlichen Rand habe die Dicke des Eises merklich abgenommen, hieß es. Im Westen sei das Eis geringfügig dicker geworden.


Vergleichbare Daten aus der Antarktis liegen den Autoren zufolge aber nicht vor. Das grönländische Eis reagiere vermutlich sensibler auf Klimaänderungen als das Eis in der Antarktis, weil in Grönland ein gemäßigteres Klima herrsche, erklärt Ko-Autor Abdalati. Der Verlust des Eises könne die Schmelze weiter vorantreiben.


"Wenn Eis schmilzt, wird mehr Sonnenenergie absorbiert, die Oberfläche wird wärmer", erläutert Waleed Abdalati. Die Temperatur an der Ostküste Grönlands sei innerhalb der vergangenen fünf Jahre um ein halbes Grad gestiegen. In weiteren Regionen sei hingegen kein Anstieg feststellbar. Grönland umfasst etwa acht Prozent des Festlandleises der Erde, die Antarktis rund 91 Prozent.
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Alt 25.08.2002, 11:43   #107
nane
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Ein heftiges Gewitter mit schweren
Regenfällen hat am Samstagabend die Feuerwehr in Bremen, Osnabrück
und Rinteln (Niedersachsen) in Atem gehalten. 70 Keller liefen nach
Angaben der Feuerwehr allein in der Stadt Osnabrück voll, im
Landkreis standen etwa 100 Keller unter Wasser. In Bremen entwurzelte
das Unwetter mehrere Bäume. Drei Jugendliche aus Rinteln wurden in
einem Zeltlager von umherfliegenden Stangen leicht verletzt, weil die
Zelte dem Sturm nicht Stand hielten.
-----------------

die wetterzelle aus algeria zieht am heutigen sonntag über deutschland (etwa ab 14 uhr) ..
schaun wer ma was die bringt
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Alt 25.08.2002, 14:07   #108
Zwirni
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zumindest einige Journalisten sehen auch, dass es mit dem Ökosystem Erde abwärts geht: Im ZDF kommen derzeit mehr Ökosendungen als Volksmusik hoffentlich bleibt es auch dabei.

von diesem umweltgipfel in südafrika gibts auch erste meldungen: die USA (bush jr. ist nicht dabei!) haben über 4 Mrd. Dollar bereitgestellt - wofür wollte keiner so genau sagen ...

"Bürger rettet eure Städte" ist natürlich auch ein besch***** Titel für eine Fernsehsendung

@nane
selbstgespräche sollen ungesund sein
scherz beiseite. danke dir, dass du uns einen kleinen einblick in das gibst was uns die medien nicht unbedingt auf der titelseite mitteilen
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Alt 25.08.2002, 15:50   #109
HaraldL
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Warum fielen eigentlich die Unwetter am 11.8./ 12.8. dieses Jahres in dem Gebiet zwischen Genua und dem Erzgebirge nicht überall etwa gleich heftig aus? (Der Züricher See schien keinen Zentimeter mehr Wasser zu führen!)
Wieso war gerade das Gebiet östlich von Chemnitz und der Bayerische Wald betroffen und nicht zum Beispiel auch der Thüringer Wald?
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Alt 25.08.2002, 15:58   #110
Dragonhoard
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Zitat:
Original von HaraldL
Warum fielen eigentlich die Unwetter am 11.8./ 12.8. dieses Jahres in dem Gebiet zwischen Genua und dem Erzgebirge nicht überall etwa gleich heftig aus?
Hat wahrschienlich damit zu tun, dass die front über Ostösterreich wieder zurück nach Norden gezogen, und dabei auf eine andere Front aus dem Westen gestoßen ist.

Aber soweit ich am Wochenende Nachrichten verfolgen konnte, gibt es für Anfang nächster Woche Unwetterwarnungen für den Süden Österreichs, und wenn wir Pech haben zieht das Genua- (oder Adria-)tief wieder nach Norden weiter; mit den bekannten Auswirkungen.
__________________
Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt. Albert Einstein
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