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Katastrophen und Kataklysmen vor unserer Zeit Haben gewaltige Katastrophen das Gesicht unserer Welt verändert? Gab es Sintfluten und Weltenbrände? Wurden durch Meteoriteneinschläge ganze Zivilisationen vernichtet?

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Alt 26.01.2018, 12:36   #1
basti_79
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Standard Kapitalismus

Bei George Soros (!) scheint sich mittlerweile auch die Erkenntnis durchzusetzen, dass Kapitalismus nur schädlich ist. Witzigerweise, indem er davor warnt, dass dieser die Welt zerstören wird. Da werden sich die Nazis aber freuen...

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...a-1189889.html
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Alt 26.01.2018, 13:08   #2
perfidulo
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Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Da werden sich die Nazis aber freuen...
Sind jetzt alle Freunde des Kapitalismus Nazis?

Ein wenig terminologische Saubekeit wäre wünschenswert.
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Alt 26.01.2018, 16:15   #3
basti_79
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Zitat:
Zitat von perfidulo Beitrag anzeigen
Sind jetzt alle Freunde des Kapitalismus Nazis?
Äh, nein, da hast Du etwas falsch verstanden. George Soros ist für sie Nazis eine Art Hassfigur - das personifizierte Kapital, sozusagen. Wenn der warnt und den Weltuntergang vorhersagt, werden die sich wohl freuen.
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Alt 26.01.2018, 17:55   #4
Venkman
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@basti

Verlier ja nicht den Überblick, da in deinen Augen ja fast jeder der eine eigene und vorallem nicht deine Meinung vertritt, Gefahr läuft ein "Nazi" zu sein... nicht das du bei all deiner Rundumhetze eines Morgens aufwachst, in den Spiegel schaust und "Nazi" schreist...
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Alt 26.01.2018, 18:02   #5
Lupo
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Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Äh, nein, da hast Du etwas falsch verstanden. George Soros ist für sie Nazis eine Art Hassfigur - das personifizierte Kapital, sozusagen. Wenn der warnt und den Weltuntergang vorhersagt, werden die sich wohl freuen.

Dein Nazi-Gerede ist etwas (vorsichtig formuliert) wirr.
Ja, es gibt Nazis, die gegen den Kapitalismus sind, aber nicht jeder der gegen den Kapitalismus ist, ist ein Nazi.
Deine Aussage rückt die einen leider in die Nähe der Nazis.

Versuch doch mal posts , die du ein wenig ausführlicher kommentierst beschreibst.
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"Die Psychiater hatten einige Spezialausdrücke für meinen Fall. Naja, ich hatte auch einige Spezialausdrücke für die Psychiater." (Charles Bukowski)
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Alt 26.01.2018, 19:03   #6
basti_79
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Zitat:
Zitat von Lupo Beitrag anzeigen
Dein Nazi-Gerede ist etwas (vorsichtig formuliert) wirr.
Ja, es gibt Nazis, die gegen den Kapitalismus sind, aber nicht jeder der gegen den Kapitalismus ist, ist ein Nazi.
Ich hatte niemandem eine Position unterstellt, die er nicht selber vertritt. Es gibt Nazis, die George Soros für das personifizierte Böse halten, und "Kapitalismuskritik" war ein Element der Ideologie der historischen Nazis (Punkt 11 des 25-Punkte-Programms der NSDAP). Ich habe gerade nicht behauptet, jeder, der gegen den Kapitalismus wäre, wäre ein Nazi. Das hast Du aber unterstellt.
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Alt 26.01.2018, 19:39   #7
Lupo
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Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
[...]und "Kapitalismuskritik" war ein Element der Ideologie der historischen Nazis (Punkt 11 des 25-Punkte-Programms der NSDAP).
Und, haben sich die historischen Nazis streng an Punkt 11 gehalten?

Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Ich habe gerade nicht behauptet, jeder, der gegen den Kapitalismus wäre, wäre ein Nazi. Das hast Du aber unterstellt.
Du hast einfach einen ziemlich undifferenzierten Eingangspost verfasst.
Jeder der gegen den Kapitalismus ist, wird sich auf die eine oder andere Art über Soros' Statement gefreut haben.
Warum erwähnst du da explizit die Nazis?
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Alt 26.01.2018, 19:49   #8
perfidulo
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Zitat:
Zitat von Lupo Beitrag anzeigen
Und, haben sich die historischen Nazis streng an Punkt 11 gehalten?
Er greift zur Zeit um sich, den historischen Nazis antikapitalistische Ambitionen zu unterstellen.

Das war aber nur ein Trick um den Kommunisten das Wasser abzugraben.

Es ist doch umfänglich dokumentiert vom wem die Nazis seinerzeit finanziert wurden und wer 1933 am meisten profitiert hat.
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Alt 26.01.2018, 20:33   #9
basti_79
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Zitat:
Zitat von Lupo Beitrag anzeigen
Und, haben sich die historischen Nazis streng an Punkt 11 gehalten?
Ich denke, das kann man irgendwie so sagen. Die Wirtschaft des dritten Reichs gründete auf Zwangsarbeit, anstatt auf "Zinsknechtschaft". Entweder, ein Unternehmen nützte der Kriegswirtschaft, oder es diente dem Reich direkt, oder es musste untergehen. Natürlich haben die historischen Nazis auch versucht, durch Steuerung der Geldmenge und durch Rationierung die Wirtschaft zu beeinflussen (Stichwort z.B. "Mefo-Wechsel"). Das ist natürlich irgendwie unschlüssig, aber so war es eben.

Zitat:
Jeder der gegen den Kapitalismus ist, wird sich auf die eine oder andere Art über Soros' Statement gefreut haben.
Ehrlich gesagt: nein. Wenn ein Oberbonze ankündigt, bald würde es "Feuer und Schwefel regnen", weil sein Lieblingssystem eben der letzte Dreck ist, habe ich persönlich eher Angst.

Zitat:
Warum erwähnst du da explizit die Nazis?
Weil, wie bereits gesagt, George Soros für die neuen Nazis eine Hassfigur darstellt, und weil sie vermutlich unterstellen, Soros hätte Angst vor der von ihm angekündigten Katastrophe. Die braucht er aber nicht haben: das ist eine Katastrophe für die 99%. Wer davon schreiben mag, dass die Eliten daran nicht teilzunehmen brauchen, arbeitet z.B. sicher nicht für die "faz".

Zitat:
Zitat von perfidulo Beitrag anzeigen
Er greift zur Zeit um sich, den historischen Nazis antikapitalistische Ambitionen zu unterstellen.
Die historischen Nazis haben ihre "Projekte" als antikapitalistisch ausgegeben ("Ambition" - wenigstens in der Selbstdarstellung). Ihr Antisemitismus wurde (ggf.) im wesentlichen wirtschaftlich begründet: "Die Juden" hätten das gesamte Kapital "gerafft" und so die Wirtschaft zerstört. Dass die von ihnen vorgeschlagenen und durchgeführten Gegenmaßnahmen grausam waren und/oder nicht hilfreich, die Widersprüche im Kern des Kapitalismus abzubauen oder auch nur anzusprechen, durfte man damals schlicht nicht denken, und auch später hat sich noch das Gerücht gehalten, man könnte diesen "irgendwie so" begegnen.

Zitat:
Das war aber nur ein Trick um den Kommunisten das Wasser abzugraben.
Diese Aussage unterstütze ich. Zur Zeit des Aufstiegs der Nazis war diese verdrehte Form von Kapitalismuskritik ein strategisches Element, um "wirtschaftliche Kompetenz" vorzutäuschen, und damit einen Vorsprung gegenüber "allen Parteien mit roter Fahne" zu erlangen. Diese Strategie ist aufgegangen, mit sattsam bekannten Folgen.
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