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Unser Leben: Schicksal oder Zufall? Ist unser Leben überwiegend eine Aneinanderreihung von Zufällen oder eher schicksalhaft vorherbestimmt? Gibt es einen Sinn dahinter?

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Alt 04.04.2004, 16:35   #1
Desert Rose
Gast
 
Beiträge: n/a
Pfeil Alles woraus wir sind, ist mehrfach durch Sterne gegangen

Zitat:
Alles woraus wir sind, ist schon mehrfach durch den Bauch der Sterne gegangen

Andrea Naica-Loebell 04.04.2004
Auf der Suche nach dem großen Plan


Der Weltraum, unendliche Weiten ... nicht nur für Captain Kirk vom Raumschiff Enterprise sind die Tiefen des Alls ein noch unerforschtes faszinierendes Terrain, das es zu entdecken gilt. Das große Abenteuer ruft und Jürgen Teichmann vom Deutschen Museum sieht den letzten großen Aufbruch des Menschen im 20. Jahrhundert, als er die riesigen Ausmaße des Himmels zu begreifen beginnt und es sich herausstellt, dass die Milchstraße nicht das Zentrum des Universums ist, sondern nur eine ganz normale Galaxie unter vielen.

Die neuen Möglichkeiten der Radio-, Infrarot- und Ultraviolettteleskope öffnen den Blick bis tief hinein in die entfernten Winkel des Weltalls. In einem irdischen Winkel, im Max-Planck-Haus am Hofgarten, diskutierte Teichmann mit Ulf Merbold und Günther Hasinger, dem Direktor des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik in Garching über die aktuelle Situation und Zukunft der Kosmologie. Drei Physiker, die sich spürbar der Faszination dieses Aufbruchs nicht entziehen können - das jedoch auf sehr unterschiedliche Weise

Günther Hasinger wies auf die Weltraumteleskope hin, die das gesamte elektromagnetische Wellenspektrum eröffneten und dadurch ganz neue Einblicke ermöglichen, eine Revolution des Weltbildes. Der Mensch gewann die Erkenntnis, aus Sternenstaub zu bestehen, denn alles woraus wir sind, "ist schon mehrfach durch den Bauch der Sterne gegangen." Sterne, die vergingen und sich dann wieder neu zusammenballten, um wieder in gigantischen Explosionen zu interstellarem Gas zu werden. Was wir heute sehen, wenn wir in den Himmel blicken, ist die Vergangenheit, ein Blick durch das Teleskop funktioniert als Zeitmaschine (vgl. Nur noch einen Steinwurf vom Urknall entfernt).

Durch viele Forschungsergebnisse der letzten Jahre ist inzwischen klar, dass Schwarze Löcher keine seltenen Phänomene sind, sondern in jeder Galaxie etwas normales (vgl. Schwarze Löcher sind keine Glatzköpfe, sondern haarige Monster). "Zuerst muss man den Leuten die Angst vor den Schwarzen Löchern nehmen," meinte Hasinger und erklärte, dass sie sehr alte Bewohner des Alls seien. Wahrscheinlich schuf schon der Kollaps des ersten Sterns den ersten kosmischen Staubsauger und seither spielen sie durch ihre enorme Schwerkraft eine wesentliche Rolle bei der Formung der Galaxien.

Er wies auch auf die neuen Rätsel des Alls hin, die es noch zu erklären gilt: Dunkle Materie (vgl. Galaktischer sternenloser Exot) und Dunkle Energie (vgl. Dark energy matters!). Teichmann gab zu bedenken, dass die Dunkle Energie sich als Nachfolger des Äthers herausstellen könnte, den Astronomen einst intensiv suchten, um zu erklären, wie das Licht reist, bevor Einsteins Relativitätstheorie das Modell endgültig beerdigte. "Vielleicht sind wir in den falschen Begriffen gefangen", bemerkte der Direktor aus dem Deutschen Museum.
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