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Außergewöhnliche Funde Die Piri Reis Karten, die Maschine von Antikythera oder die Goldflieger aus Südamerika - letzte Zeugen einer uralten Hochzivilisation?

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Alt 30.06.2002, 16:24   #31
Zwirni
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Zitat:
Original von Lazarus
Oder hat jemand mal eine zweite Meinung zu der Steinplatte gefunden ?
Meine Ich halte es langsam für Lug und Trug. Echte Wissenschaftler hätten schon längst mehr verlauten lassen. Und daran, dass es russische Wissenschaftler wird es sicherlich nicht liegen (nicht bös' gemeint Dragonhoard )
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Alt 01.07.2002, 16:45   #32
Acolina
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Zitat:
Original von Dragonhoard
Unglaublich! aber wahr, tut mir leid hab ich früher überlesen. Deshalb ist mir der Artikel so bekannt vorgekommen.
Oder wurde der Link bei mir zuvor gar nicht angezeigt, aht ihn jemand vorübergehend aus dem Forum entfernt? Ein Verschwörer!?
Kann nur eine schwerwiegende, fuuurchtbare Verschwörung gewesen sein!!! Aber Zwirni hat oben bereits Entscheidendes aufgedeckt: Es war gar nicht genau der gleiche Link!

Was die Landkarte angeht (und auch die "Alien-Startrampe" in China), wie hier auch schon von einigen gesagt wurde, scheint wohl auf Hoax hinaus zu laufen, das "Sommerloch" lässt grüßen...
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Die freiheitlich-demokratischen Ideale und Werte, die sich jetzt auch im Grundgesetz finden, wurden während der Aufklärung gegen die sich auf Gott und Bibel berufenden Kirchen durchgesetzt. Und weder der Gott Jahwe des Alten Testaments noch der Vater Jesus Christi, noch beide in einer Person, noch Allah vertreten die Werte unseres freiheitlich-demokratischen Staates. Sie müssen sie erst noch erlernen. (Gerd Lüdemann, Theologieprofessor)
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Alt 20.07.2002, 00:50   #33
Acolina
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Heute flatterte mir die "Sagenhafte Zeiten" (AAS) ins Haus und dort steht Folgendes zu diesen mysteriösen Karten:
Zitat:
Mehrere tausend Jahre alte 3D-Reliefkarten im Ural?

Mehrere tausend Jahre alte 3D-Reliefkarten, die Teile der Erde so exakt wiedergeben, als wären sie mit modernsten High-Tech-Geräten vermessen worden, entdeckten russische Archäologen im Ural. Dies zumindest berichtete im April die russische Zeitung Pravda. Die rund 200 3D-Karten sollen aus einem porzellanartigen Material bestehen und alle etwa 148 cm hoch, 106 cm breit und 16 cm dick sein. Bisher konnten die Wissenschaftler die Karten keiner Zivilisation zuordnen, denn keiner der Fachleute kann sich erklären, wie präzise Vermessungsdaten, wie sie uns heute dank Satelliten zur Verfügung stehen, auf jahrtausende alte Relikte gelangen.

Ein Aprilscherz? Stefan Böckler von der JAAS, Ulrich Dopatka und Giorgio Tsoukalos von der AAS RA gingen der Sache nach und entdeckten im Internet verschiedene, teils widersprüchliche Hinweise. Interessanterweise fanden sich die verschiedensten Fotos, was stutzig machte. Nach vielen Versuchen gelang es dann, direkten Kontakt mit dem Leiter der Forschungen, Professor Dr. Alexandr Chuvyrov vom Physikdepartement der Bashkir State University, herzustellen. Der Wissenschaftler erklärte in einem längeren Statement, dass die Presse leider viele falsche Angaben gemacht habe, der Fund als solcher aber der Wahrheit entspreche. Und mehr noch: Es gäbe tausende dieser Megalithen, auch solche mit Schriftzeichen, die er und sein Kollege Huan Hung einer sehr frühen, mit China in Beziehung stehenden Zivilisation zuschrieben. Daneben seien in der gleichen Gegend, auf dem Territorium von Bashkortostan in der Region von Chandar, kilometerlange und sehr breite kanalartige Strukturen gefunden worden. Ein interdisziplinäres Wissenschaftlerteam wird die seit 1999 andauernden Forschungen jetzt fortführen. Anfang Juni stellte sich Professor Chuvyrov zudem in den Redaktionsräumen der Pravda einer Internet-Pressekonferenz. Dennoch bleiben viele Fragezeichen. Die A.A.S. wird dieses Projekt, das sich unter dem chinesischen Namen "Gang Dao" ("lange Insel") eingebürgert hat, sicher weiterverfolgen.

Quellen:
Pravda, englische Ausgabe vom 30. April 2002
http://english.pravda.ru/chuvirov.html
[aus: Sagenhafte Zeiten, 4/2002]

Tja, besonders viel klüger macht mich das nun auch nicht. Mal abgesehen von so Kleinigkeiten wie, dass der "Kollege Huan Hung" laut Pravda Huang Hong heißt und laut Bild dort eindeutig weiblich ist - nun sind es gar "tausende" (?!) solcher Karten? Dann wäre es sicher auch sehr hilfreich gewesen, wenn man in dem Artikel der SZ mal auf die "leider vielen falschen Angaben" der Presse, die der gute Prof da bedauert, etwas näher eingegangen wäre, noch besser gleich das "längere Statement" von Dr. Chuvyrov ganz abgedruckt hätte. ...usw. usf....
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Alt 20.07.2002, 01:04   #34
Zwirni
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Schöne Zusammenfassung, aber leider immernoch keine Beweise für die Wirkliche Existenz von diesen Steinblöcken und Reliefs. Dafür wäre wohl eine TV-Reportage und/oder echt professionelle Fotos nötig, nicht diese undeutlichen Bilder wie sie bis jetzt zu sehen sind. Was der Herr Professor sagt, glaub ich langsam immer weniger...
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Alt 20.07.2002, 01:48   #35
Acolina
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Ja, das ist schon mal das Seltsamste, 5 Jahre sind seit dem Fund vergangen und nirgendwo ist eine vernünftige Dokumentation mit ordentlichen Bildern aufzutreiben...

Überhaupt sind die Infos mehr als mager und dann gibt der gute Prof der AAS mal ein längeres Statement, aber die rückt damit dann auch wieder nicht so recht raus... seltsam, seltsam, wo es doch angeblich so ein doller Fund ist... tausende Karten, nee, das wird echt immer suspekter!
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Alt 20.07.2002, 03:39   #36
nane
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hmm

evtl hats ja sicherheits gründe für die undurchsichtigkeit.
was wenn dadurch etwas zu tage käme - welches einen
gewaltigen druck auf bisher bestehende fakten liefert?

gar die aufhebung .. ?!

vorschnelles öffnen gibt es ja oft.
wenn die inhalte dann genauer bekannt werden
schweigt bzw muss man schweigen - warum auch immer.
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Alt 23.03.2018, 15:00   #37
Qwert
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Diese "120 Mio Jahre alte Landkarte?" nennen auch einige Leute "Dashka Stone".
Ein googeln, nach "dashka stone", bringt allerdings wenig Fakten zu Tage.
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Alt 23.03.2018, 15:19   #38
basti_79
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Zitat:
Zitat von Qwert Beitrag anzeigen
Diese "120 Mio Jahre alte Landkarte?" nennen auch einige Leute "Dashka Stone".
Ein googeln, nach "dashka stone", bringt allerdings wenig Fakten zu Tage.
Willkommen im Forum, Qwert. Für die Anderen: wir kennen uns persönlich und haben kurz vorher noch über das Thema gesprochen.

Erst einmal danke für das Stichwort.

Wenn ich "dashka stone" in Google eingebe, stoße ich auf diese Quelle:

http://www.ancient-origins.net/artif...old-map-006589

Wo ein wenig sensationalistisch über den Stein berichtet wird. Da wird allerdings auch der Stein sowie ein Stück Landkarte abgebildet. Die Übereinstimmung muss man - gelinde gesagt - mit der Lupe suchen. Soll heißen: Es gibt so gut wie keine.



Die einzige überhaupt erkennbare Übereinstimmung ist, dass ein Spalt in dem Stein ungefähr dem Lauf des Flusses Belaja zu entsprechen scheint. Das würde aber beim erkennbaren Grad der Übereinstimmung wahrscheinlich auch für den Rhein oder die Elbe gelten...

Noch skurriler ist die Behauptung, auf dem Stein wären "Hieroglyphen" zu sehen. An der Stelle würde ich sagen: "Wie Sie sehen, können Sie nichts sehen". Ich frage mich ernsthaft, was einen Menschen dazu treibt, so eine Behauptung auch noch zu verbreiten.

Abgebildet wird ein Ausschnitt aus einer Landkarte, die die Region um Sterlitamak zeigt.

Wie Dir vielleicht auffällt, liegt dieser Thread schon 16 Jahre trocken. Das bedeutet in der Regel, dass das Interesse am Thema zum Erliegen gekommen ist.
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Perfidulo: Ich hatte erst vor, einen Roman darüber [über das verschwundene Mittelalter] zu schreiben.
Groschenjunge: Was ist der Unterschied zum Jetzt?
Perfidulo: Es quasseln nicht dauernd Leute dazwischen.
basti_79 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.03.2018, 15:40   #39
Qwert
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@basti-79

Danke für den Beitrag.
Die genauigkeit der Karte scheint wirklich nicht allzu gut.
Hyroglyphen erkenne ich auch nicht.
Auch hier im Thread wurde bereits erwähnt, dass die Forscher, zu Beginn, den Stein auf 3000 Jahre schätzten. Nur die Muschel hatte sie irritiert.


Ps: Das Alter und die Stille des Themas hatte ich bemerkt. Aber ich dachte mir: "Hinterlasse ich mal eine Nachricht, falls sich doch mal jemanden hierher verirrt.
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