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UFOs - Die außerirdische Hypothese Sind UFOs die Raumschiffe Außerirdischer? Warum besuchen Sie uns? Welche Motivation treibt Sie an? Gefahr oder Hilfe aus dem All?

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Alt 01.11.2008, 01:41   #1
claus53
Grünschnabel
 
Registriert seit: 31.10.2008
Beiträge: 4
Standard Ufo - Entführung & Nahtod

Auch wenn zwischenzeitich viele Jahre vergangen sind, bleibt nachstehender Vorfall fixiert in meinen Erinnerungen bestehen.


Nachzulesen noch einmal meine schriftliche Meldung aus 1994 begründetem PSI - Erlebnis aus 1966/7.....


************************************************** ***************************



PSI – Phänomene Dr. Fiebag Universität-Freiburg Prof. Bender
25.12.1994



Zum Buch „ Budd Hopkins „ - Eindringlinge -
Mitteilung eigener Erlebnisse 1966/67



Sehr geehrte Damen und Herren,

Ihrer letzten Aufforderung des vorgenannten Buches zu Mitteilungen von Erlebnisberichten auf PSI-Ebene, möchte ich gerne nachkommen.

Geschehenes liegt bereits längere Zeit zurück, unterliegt aber seither einem Wechselspiel von gemischten Gefühlen zwischen Verdrängnis und fragender Neugier um Erkenntnis zu den Vorfällen und deren möglichen Hintergründe.

Erst im Laufe der letzten 2-3 Jahre habe ich Mut gefaßt, über die eigenen Vorfälle objektiv im engsten familiären Kreis zu berichten; man hat dies alles fragwürdig und teils ungläubig zur Kenntnis genommen.

Durch eine Vielzahl vergangener TV – Sendungen und literarischer Publikationen zum „ PSI „ Phänomen allgemein, insbesondere letzt der Thematik „ UFO – Forschung / Allien etc. „ in denen über ähnliche Vorfälle berichtet wurde habe ich weiteren Mut zur Offenbarung gefunden, da wegbereitend zuvor das Allgemeininteresse diesbezüglich geweckt wurde.

Im November 1994 laß ich das vorgenannte Buch von Budd Hopkins , in welchem sich erstaunliche Parallelen zum Eigengeschehen aufzeigten. Beim Lesen traten bislang im Unterbeswußtsein verborgen
ruhende Einzelheiten in ihrer Erinnerung wieder klar hervor.

Diese eigenen intensiven Eindrücke vom Geschehen hatte ich seither versucht in den Bereich sogenannter Nahtoderlebnisse einzuordnen. Die bekannten Berichte decken sich auffällig in Übereinstimmung zu den Meinigen, jedoch hat bei mir bewußt nie eine „ Nahtod - Krisensituation „ vorgelegen. –

Detailbericht


Ich bin als Einzelkind in der Uhren – Schwarzwaldstadt „ Schramberg „ aufgewachsen. Unser Haus befand sich in einem ruhigen Seitental ( Sackgasse ) nahe des Waldes. Wir bewohnten dort die oberste Etage und mein Zimmer lag zur rechten Aussenwand mit Balkon.

Ich war im Alter von 13 Jahren und werde nachts plötzlich durch ein eigenartiges Dröhnen und Vibrieren wach. Frage mich, was geschehen ist ? Ringsum totale Dunkelheit. Ich liege wach im Bett, das über Kopf und linke Seite über Ecke an der Wand steht.

Vor mir, in der rechten oberen Zimmerecke taucht plötzlich ein kleiner runder Lichtball auf, der schnell pulsierend anwächst. Bei einem Durchmesser von ca. 50 – 60 cm , verwandelt sich das Licht schlagartig in einen grellen Lichtblitz, von dem ich getroffen bin.
Alles ringsum ist gleißend hell für mich kurz sichtbar erleuchte. Obgleich ich bemüht bin etwas zu erkennen, kann ich meine Augen nicht öffnen. Ein Gefühl der „ zentnerschwere „ liegt auf meinem ganzen Körper, wobei ich wie starr fixiert bewegungslos daliege und schwer atme. Mein Körper ist nass vom Angst - Schweiß.
Sprechen oder Hilferufe sind nicht möglich. Nur ganz schemenhaft kann ich wie durch Nebel
erkennen, dass sich 2-3 Gestalten im Raum befinden. Ich habe kurz das Gefühl, daß mich irgend etwas am rechten Arm berührt; etwa wie tastend tippelnd, das sich kalt und glatt anfühlt.
Ängstige mich furchtbar und erhalte darauf hin mentale Beruhigung. Es besteht eine geistig-mentale
Kommunikation, als wenn Unbekannte jeden meiner Gedanken lesen können und auch beantworten
ohne Sprache. Alles ist nun weiß verschleiert und leer. Räumliche Dimensionen und Zeitgefühl bestehen jetzt nicht mehr.

Ich nehme nun weitere Abläufe von Bildern und Gefühlen war, die mir zwar traumähnlich erscheinen,

aber viel intensiver gleich einer anderen Realität erlebt werden. Bis Heute ! –

Nun ist plötzlich Dunkelheit und „ traumähnlich „ schwebe ich aus meinem Bett, durch das geschlossene Fenster rücklings liegend voran. Über die Balkonbrüstung hinweg sehe ich in die Tiefe unter mir und ängstige mich abzustürzen, wobei mir gleichauf wieder ein Gefühl von Sicherheit zukommt.

Ich schwebe liegend und fröstele mich, spüre Kälte und leichten Wind. Unser Haus und die Umgebung unter mir wird kleiner. An Höhe gewinnend schwebe ich in Richtung oberen Fichtenwald, unter mir meine Antennenanlagen welche ich vom Haus zum einem unteren Mischwald gespannt hatte. Von jungen Jahren an war ich begeistert für den „ Amateurfunk „ und betrieb über diese Antennen eine Sende- Empfangsanlage. –

Ringsum empfinde ich jetzt eine große traurige Leere und totale Dunkelheit. Ich schwebe in dem dunklen „ nichts „ auf dem Bauch liegend langsam vorwärts, wobei ich richtungsnehmend nach vorne an Geschwindigkeit zunehme. Aus dem zuvor schwerelos schwebenden Zustand heraus bekomme ich nun in der Dunkelheit ein Gefühl von unmißverständlicher Richtungsweisung. Die Dunkelheit verengt sich trichterförmig in eine „ Art Röhre“ .

Leicht rotierend schieße ich nun, die Arme voran gestreckt immer schneller werdend auf einen kleinen leuchtenden Punkt zu. Dieser Lichtpunkt wird heller und größer. Kurz vor Ende der Röhre weitet sich das Blickfeld. Blumen, größer und farbenprächtiger als irdisch bekannt, fliegen mir entgegen. Eine wunderschöne Wiese und Naturpanorama öffnet sich vor mir. Dabei klingt laute Geigenmusik, irgendwie gemischt in einer fremdartigen Weise mit anderen Klängen auf mich ein.
Das Licht ringsum ist nun unvorstellbar grell und gleißt, jedoch schmerzen meine weit geöffneten Augen durch die Helligkeit nicht.

Der Vorgang ist äußerst angenehm, genüsslich schwebe ich über eine prächtig bewachsene Hügellandschaft. Sehe Tausende von riesigen Blumen, anschließend langes grünes Gras wogend im Wind. Dabei schaue ich auf meinen Körper, der unter mir klein als „Anhängsel“ ohne Gefühl zu ihm besteht. Mein Geist hingegen ist in seiner Aufnahmefähigkeit „ übergroß „ proportioniert. Gedankengänge überschlagen sich in ihrer Vielfachheit und werden mit Leichtigkeit umgehend durchschaut und in Erkenntnis bearbeitet. Sinne der motorischen Körperbewegung sind aufgehoben. Bestehe nur aus Geist.

Ich wende mich wieder dem Licht zu, das mich nun irgendwie in sich selbst aufnimmt und mit dem ich mental kommunizieren kann. Bei diesem ganzen Vorgang überkommt mich ein unbeschreibliches Glücksgefühl, voller Liebe und Verständnis, das aus dem Licht zu kommen scheint. Es wird alles zur Einheit mit mir und ich fühle das „ Etwas/Unbekannte „ , mit dem ich nun tief gedanklich verbunden bin, weiß alles von mir und strahlt unsagbare Gute aus.

Kurzzeitig sehe ich nun Stationen meines bisherigen Lebens wie in einem Film vorübergleiten, die ich gemeinsam mit dem „ Licht der Liebe „ möchte ich es nennen, begutachte. Mein Handeln gut oder schlecht, ich werde in der Rückbetrachtung niemals einer harten Kritik ausgesetzt, sondern begutachte mein Leben. Fühle mich aufgehoben wie im Schoß eines verständnisvollen väterlichen Gefährten.

Bei diesem Vorgang verharre ich in Ruhe und sitze auf etwas hellem, weich und gemütlich.
Anschließend schwebe ich weiter über sanfte Hügel mit leichter Bewaldung, ähnlich der südenglischen Gegend. Im vorbei gleiten an einer Waldeslichtung taucht in der Ferne rechts vor mir eine männliche Gestalt mit langen Haaren auf, die ein weißes Gewand trägt. Diese Person steht vor hohen Bäumen und schaut regungslos zu mir herüber, während ich langsam vorbei gleite. Irgendwie spüre ich, das muß Jesus sein, er sieht auch so aus. –

Wie durch ein Fernrohr zoome ich frontal sein Gesicht heran, wobei er mich erst teilnahmslos streng ansieht. Ich überlege, was er dort wohl tut und ob er mir irgendwie böse ist. Jetzt schaue ich nochmals konzentriert auf seine Gesichtszüge und entnehme ein leichtes lächeln, welches mich auf meinem Weiterflug befreit. Von ihm erfolgt kein Kommentar.

Ich gleite weiter zum Lichtzentrum. Dies zeigt sich mir in karoform eines leicht züngelnden brennenden Lichtes, balonförmig rundlich. Vor dieser Erscheinung, ca. 20-30 Meter entfernt kommt mein Schwebeflug zum Stehen. Gleich einer unsichtbaren Barriere/Mauer fühle ich, daß es nicht weiter geht. Schaue und überlege noch, was mich wohl dahinter erwartet.

Schlagartig werde ich mit einem Ruck in meinem Bett wieder wach. Dabei starre ich fassungslos zur Zimmerdecke hoch und sehe noch, wie der Lichtball vom Anfang an des Geschehens schrumpft und dunkler sich dorthin wieder zurückbildet.
Nun liege ich verkrampft unbeweglich und schweißgebadet im Bett.

Der Vorfall ist für mich unerklärlich und unfassbar, nächsten Tag zur Schule. Dort fand ich keine Konzentration für die Fächer und fühlte mich fortwährend wie in einem aphatischen Schockzustand.
Erlebtes ist bis heute so stark im Gedächtnis verblieben, daß ich Wochen und Monate danach fast jede Nacht Flugträume erlebte. Mich dabei in etwas „ rundem „ befand und mit dem Blick nach unten über Berge und Täler flog. Mein Warten auf eine nochmalige Erscheinung war vergeblich, es trat nie wieder auf.

Eine Anfrage bei meinen Eltern, ob sie in der bewußten Nacht kein „ zitterndes Dröhnen & Beben „ vernommen hätten, wurde verneint. Ich habe diesen Vorfall bis in jüngste Tage stets verschwiegen. Die Angst unverständlicher Kritik ausgesetzt zu sein veranlaßte mein langjährig beständiges Schweigen.-
claus53 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.11.2008, 11:54   #2
basti_79
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Hallo Claus und Willkommen im Forum.

Was du da stilsicher und durchaus schön beschreibst, klingt für mich wie ein typisches Einschlafphänomen. Du bist nicht der erste, der so eine Erfahrung macht.

http://de.wikipedia.org/wiki/Hypnagogie
http://www.wer-weiss-was.de/theme52/article2607366.html
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Perfidulo: Ich hatte erst vor, einen Roman darüber [über das verschwundene Mittelalter] zu schreiben.
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Alt 02.11.2008, 13:29   #3
Acolina
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Ja, hypnagoge Phänomene kommen da in Frage.

Die näheren Umstände wären auch interessant zu wissen, Claus53.

Schlafentzug und Hyperventilation (zu der es ja z.B. bei Angst kommt) lösen häufig Halluzinationen aus.

Dies von dir beschriebene "Licht der Liebe", ein unbeschreibliches Glücksgefühl, ein Gefühl, mit allem versöhnt zu sein, mit allem verbunden, mit allem eins usw., tritt z.B. auch bei einer Temporallappen-Epilepsie auf. Ein solcher Anfall kann nach außen hin sehr unscheinbar, unauffällig und nicht als Anfall bemerkbar sein. Zu Beginn der Pubertät (und da befandst du dich ja mit 13) macht das Hirn noch mal einen gewaltigen Wachstumsschub durch (vergleichbar dem in den ersten 18 Monaten unseres Lebens), bei dem unzählige neue Verbindungen zwischen den Nervenzellen entstehen, neue "Schaltungen" usw. Während solcher Wachstumsschübe kann es auch schon mal zu - zum Glück oft einmaligen oder nur auf kurze Zeiträume beschränkten - epileptischen Anfällen kommen, zum Fehlfeuern von Nervenzellen sozusagen, einer Überstimulierung etc.

Im Temporallappen sitzen viele wichtige Dinge wie z.B. der primäre auditorische Cortex (Hören), das sensorische Sprachzentrum (fürs Sprachverständnis zuständig), assoziative Areale, die für das Erkennen nichträumlicher Hör- und Sehreize zuständig sind, und vor allem auch wichtige Gedächtnisareale. Hier sitzt so eine Art innerer Zensor, der Hirnzustände auf ihre Kohärenz hin überprüft. Wenn dies Areal sich sozusagen selbständig macht, kommt es zu genau den Gefühlen und Erlebnissen, die als "Erleuchtung", "göttliche Anwesenheit", "völlige Versöhnung" etc. beschrieben werden. Solche Zustände, die außergewöhnliche Reizung dieses Bereichs kann auch durch intensive Meditation oder auch Drogen herbei geführt werden. Lies mal Erfahrungen von Trips, da wird dir einiges sehr bekannt vorkommen

Auf alle Fälle ein eindrucksvolles Erlebnis, das du da geschildert hast, ich kann gut nachvollziehen, dass man sowas nicht vergisst und es einen durchs Leben begleitet.
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Die freiheitlich-demokratischen Ideale und Werte, die sich jetzt auch im Grundgesetz finden, wurden während der Aufklärung gegen die sich auf Gott und Bibel berufenden Kirchen durchgesetzt. Und weder der Gott Jahwe des Alten Testaments noch der Vater Jesus Christi, noch beide in einer Person, noch Allah vertreten die Werte unseres freiheitlich-demokratischen Staates. Sie müssen sie erst noch erlernen. (Gerd Lüdemann, Theologieprofessor)
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Alt 02.11.2008, 17:05   #4
claus53
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Hi Acolina,

das ist schon eine durchaus respektable medizinische Erklärung. Mir sind heute selbstverständlich auch Variationen bekannt die ähnliche Symptome hervorrufen / können. Gehe da konform mit Dir und habe viel " experimentelles - aller colour " er - & durchlebt. Am Rande nur bemerkt bin ich - med.a.D.- Ganz bewußt interessiert mich schon der Stand der Forschung / Erklärungsvielfalt solcher Foren auch...

Gerne detaillierter - in medias res - ; welche Erklärung für die Nahtodfälle in denen blind geborene gleiche Abläufe bunter Bilder wahrgenommen haben ? Das Gehirn quasi niemals Bilder abspeichern konnte. Es gibt da hochinteressante Forschungen ( Blick durch 3. Auge/Aura ) ?

Für mich bleibt die Hintergrundfrage nach der Ablauf offen, warum freigesetzte Erscheinung in dieser " Vorgabe " nahezu identisch aller Völker & Rassen geschieht, gleich welcher Gläubigkeit. Warum spring die Schaltung am Tag x unter den Synapsen in dieser Reihenfolge ab und hinterläßt allen " die göttliche Botschaft " ?? -
claus53 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.11.2008, 19:11   #5
Acolina
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Zitat:
Zitat von claus53 Beitrag anzeigen
Gerne detaillierter - in medias res - ; welche Erklärung für die Nahtodfälle in denen blind geborene gleiche Abläufe bunter Bilder wahrgenommen haben ? Das Gehirn quasi niemals Bilder abspeichern konnte. Es gibt da hochinteressante Forschungen ( Blick durch 3. Auge/Aura ) ?
Dazu fällt mir grad Vicki Umipeg bzw. die Versuchsreihe von Kenneth Ring ein. Wobei ich dies auch nur aus 2. (evtl. x.) Hand über Lucadou kenne, wo sie dann doch eher anekdotischen Wert hat. Sollte ich mal sehen, ob man da an die Quelle, die Sachen von Ring direkt rankommt. Meintest du die oder kennst du noch andere?

Z.B. stellt sich mir die Frage, wie man das, was von Geburt an Blinde während einer NDE "sehen" wirklich mit dem vergleichen will, was wir Sehenden unter sehen verstehen. Wenn ein Blinder sagt, ich "sah" wie ich eine Straße entlang ging, sah er dann wirklich das, was wir uns als Sehende unter dieser Beschreibung vorstellen?

Ebenso ist da die Frage, ob man die Wahrnehmungen von Blinden nicht auch klassisch physiologisch erklären könnte, z.B. durch Stimulierung der betreffenden Hirnareale. Das sollte sich ja sogar ganz gut in Versuchen überprüfen lassen. Solange das Sehzentrum selbst nicht beeinträchtigt ist, träumen, soweit ich weiß, z.B. auch von Geburt an Blinde bunte Bilder.

So lange man nicht da alle möglichen Erklärungen ausgeschlossen hat, ist es mir zu früh, auf bisher sehr hypothetische Dinge wie Aura oder 3. Auge zurückzugreifen. Und findet man physiologische Erklärungen, rasiert uns Ockham die Aura etc. sowieso weg

Wäre auf jeden Fall interessant zusammenzutragen, was man da an bisherigen Ergebnissen schon findet.

Auch z.B. mal zu gucken, was berichten Blinde an Erlebnissen von LSD-Trips oder unter anderen Halluzinogenen ...

Zitat:
Zitat von claus53 Beitrag anzeigen
Für mich bleibt die Hintergrundfrage nach der Ablauf offen, warum freigesetzte Erscheinung in dieser " Vorgabe " nahezu identisch aller Völker & Rassen geschieht, gleich welcher Gläubigkeit. Warum spring die Schaltung am Tag x unter den Synapsen in dieser Reihenfolge ab und hinterläßt allen " die göttliche Botschaft " ?? -
Nun diese Übereinstimmung ließe sich durchaus mit hirnorganischen Vorgängen erklären. Ich müsste jetzt eine Runde googlen, um es wieder zu finden, aber ich las mal, dass Jetpiloten/Astronauten auch solche bei NDEs auftretenden Phänomene erleben, wenn sie im Training sehr hohen Geschwindigkeiten, z.B. in der Zentrifuge, ausgesetzt sind. Dabei soll es auch keine kulturellen Unterschiede geben. Während man bei NDEs Sauerstoff- und Glucosemangel im Hirn annahm, konnte man dies bei den Piloten ausschließen. Hier war es der Umstand (der sicher auch beim Sterbevorgang zutrifft), dass Stress zu einer Ausschüttung körpereigener Opiate und z.B. Freisetzung von Stoffen wie Serotonin, Dopamin, GABA führt, die wiederum die entsprechenden Halluzinationen auslösen.

Dann sind da noch Persinger und Ramachandran (Temporallappen-Stimulation, "Gottes-Modul") und Newberg mit seinen SPECT-Versuchen bei Meditierenden, die mir so ad hoc einfallen, deren Ergebnisse iirc in Richtung physiologischer Vorgänge deuten. Wobei die alle natürlich auch nicht unumstritten sind

Ja und last but not least frage ich mich, wie unabhängige Existenz einer Seele, Aura etc. z.B. mit der Physik, den vier Grundkräften usw. vereinbar sein sollte. Wenn es das nicht ist, was ich bisher annehme, stehen wir da erst mal vor einem großen Prob, glaub ich Aber ich bin nun auch nicht gerade der Physik-Crack

Fragen über Fragen...
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Alt 30.08.2012, 11:46   #6
Elena Markos
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Und wenn ich sage, mir ist schon mal was Änliches passiert? Würde mir das jemand hier glauben?
Elena Markos ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.08.2012, 15:08   #7
basti_79
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Würde das eine Rolle spielen?
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Alt 30.08.2012, 19:36   #8
Durga
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Für Claus53 vermutlich schon. Wer so ein Erlebnis hatte, spricht selten und ungern darüber, aber Menschen mit analogen Erfahrungen verstehen eher, welche Emotionen dieses Ereignis in dem Betroffenen hinterlässt und dass die wissenschaftliche Erklärung nur bedingt dazu beiträgt, das Erlebte zu verarbeiten. Die Studie mit den Piloten in der Zentrifuge ergab zwar ähnliche Aussagen, aber ob sie wirklich die gleichen Emotionen hinterließen, wurde nicht erwähnt.
Durga ist offline   Mit Zitat antworten
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