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Umfrageergebnis anzeigen: Macht Internet / PC süchtig?
Nein, das wird besonders in den Medien völlig überbewertet 0 0%
Ja und ich sehe eine große Gefahr da drin 1 6,67%
Ja, aber nur unter gewissen Umständen 6 40,00%
Ja und ich halte mich selbst für süchtig 5 33,33%
Vielleicht, ich sehe da aber kein großes Problem 3 20,00%
Ja, aber die eigentliche Ursache ist ein gesellschaftliches Problem 0 0%
Ich weiß nicht 0 0%
Multiple-Choice-Umfrage. Teilnehmer: 15. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen

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Alt 02.07.2005, 15:25   #1
Acolina
Hausdrachen
 
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Standard Internetsucht

Im Spiegel gibt's zum Thema Internetsucht eine Umfrage und ich dachte, wäre doch mal interessant, wie wir hier so drüber denken

Wäre schön, wenn ihr eure Antworten hier näher erläutert.

Mal zwei Artikel aus dem Spiegel dazu...

Zitat:
CHINA

Mit Elektroschocks gegen Internet-Sucht


Im Oktober 2004 eröffnete im Pekinger Militärhospital Chinas erste Suchtstation für Internet- und Spielegeschädigte. Seitdem wurden dort über 300 Süchtige geheilt, sagt die Verwaltung des Krankenhauses. Erstmals wurden nun Bilder aus dem Therapiebetrieb veröffentlicht.

Die Fotos, die heute über die Nachrichtenagentur AP in alle Welt verbreitet wurden, muten an wie Szenen aus einem Film: Da wird ein Zwölfjähriger mit Elektroschocks und Infusionen gegen Internet-Sucht behandelt, da sitzen junge Leute mit anonymisierten Gesichtern im Therapiegespräch mit einer strengen Schwester. Unwillkürlich fallen einem da die zahlreichen Zwangsmaßnahmen ein, die China in den letzten Jahren gegen das Web und seine Nutzer verhängt hat: Die massenhafte Schließung von Internet-Cafés, die Zensur ausländischer Nachrichtenangebote, die Gefangennahme missliebiger Journalisten, Blogger und Systemkritiker.

Möglicherweise greift das zu kurz.

Längst stellt China mit 94 Millionen Internetnutzern den zweitgrößten Teil der Internetpopulation nach den USA; über 22 Millionen von ihnen sollen zudem Online-Spieler sein. Da jubiliert die Industrie, denn bereits im letzten Jahr sollen Chinas Daddler stolze 500 Millionen Dollar für Online-Spiele ausgegeben haben. Das alles ist für Rekorde gut: Allein im Multiplayer-Online-Spiel "World of Warcraft" sollen sich einmal 450.000 Chinesen eingeloggt haben - und zwar gleichzeitig.

Wenn man anerkennt, dass sowohl exzessives Spielen, als auch exzessive Web-Nutzung durchaus suchtähnliche Symptome verursachen können, ist es dann wirklich unwahrscheinlich, dass es Hunderte von Therapiebedürftigen gibt?

Heiß diskutiert werden in der chinesischen Öffentlichkeit die Fälle von Xiao Yi, dem 13-Jährigen, der sich Ende letzten Jahres von einem Hochhaus stürzte, um im Tod mit seinen virtuellen Freunden vereinigt zu sein, und dem Rollenspieler Qiu Chengwei (41), der einen Freund und Mitspieler erstach, weil dieser ein virtuelles Schwert ohne seine Erlaubnis verkauft hatte. Ohne Frage Extreme, bei denen Suchtsymptome mit erheblichem Realitätsverlust einhergehen.

"Mein Kind war wie jemand auf Drogen, der sich selbst nicht mehr kontrollieren kann", sagte Xiao Yi's Vater der Presse nach dem Todessprung seines Sohnes. "Wir haben uns große Sorgen um ihn gemacht, aber wir wussten wenig über das Internet und wir wussten nicht, wie wir ihn retten sollten."

Chinas jugendliche Surfer und Spieler: Süchtige, denen nur Hilfe von außen noch ein normales Leben ermöglichen kann?

Über 300 von ihnen, heißt es im Pekinger Militärhospital, das die erste staatlich anerkannte Therapie gegen Internet- und Spielsucht anbietet, habe man seit Oktober 2004 schon "geheilt". Elf Ärzte und ein Dutzend Schwestern kümmern sich um die 14- bis 24-jährigen Patienten, die sich teils freiwillig einweisen ließen, teils von ihren Eltern eingewiesen wurden. Billig ist das nicht. Der Preis von 48 Dollar pro Therapietag macht in einem Land, in dem der wöchentliche Durchschnittsverdienst bei 20 Dollar liegt, klar, wem hier geholfen wird - und wem nicht.

Millionen von Süchtigen?

Alle diese Jugendlichen, daran hat Tao Ran, Direktor der Suchtstation, keinen Zweifel, sind krank. "Diese Kinder hier haben ihre Schulen verlassen, weil sie jeden Tag in Chatrooms oder mit Spielen verbrachten. Sie leiden an Depressionen, an Nervosität, Angstzuständen und Panikgefühlen, sie sind unruhig und haben Probleme, mit anderen zu interagieren. Außerdem haben sie Schlafstörungen, zitternde oder taube Hände."

Die jugendlichen Patienten bestätigen das. Sie erzählen Geschichten von 24-Stunden-Sessions vor dem Rechner, vom Verlust sozialer Kontakte, von zunehmenden Problemen in Schule oder Beruf. Sie lassen sich für zehn bis fünfzehn Tage auf die Therapie ein, die auch Behandlungen mit Strom (30 Volt) und Infusionen unbekannten Inhalts einschließt.

Direktor Tao glaubt an die mittelfristigen Erfolge seiner Therapie, sieht aber Probleme darin, die jungen Leute langfristig von den "Versuchungen des Internet" fern zu halten. Er glaubt, dass bis zu 2,5 Millionen Chinesen Internetsüchtig sein könnten, andere Experten halten das Problem, das auch in Chinas Medien zunehmend offensiv behandelt wird, für völlig übertrieben dargestellt.

Allerdings findet sich kaum mehr jemand, der das Phänomen der Internet- oder Computersucht völlig ablehnt. "Mit steigenden Nutzerzahlen wird natürlich auch die Zahl der Süchtigen steigen", glaubt etwa der Pekinger Medienwissenschaftler Kuang Wenbo, "aber wir sollten das Thema nicht überbewerten. Die jungen Männer dieser Altersgruppe haben ihre ganz eigenen Probleme. Selbst wenn es kein Internet gäbe, würden sie nach irgendetwas anderem süchtig werden."

Frank Patalong, Zitate teils Audra Ang und Anick Jesdanun, AP
(Quelle: Spiegel.de)

Zitat:
COMPUTERSÜCHTIGE KINDER

Reset in Boltenhagen

Von Benjamin Maack


Eine ganze Generation von Jugendlichen sitzt vor dem Computer. Doch nur eine Institution kümmert sich um die Nebenwirkungen: das Wichernhaus in Boltenhagen. Dort üben Jugendliche, die ohne Videospiele nicht mehr leben können, den Kontakt mit der realen Welt.

Nicht viel los am Strand von Boltenhagen, einem kleinen Kurort an der Küste von Mecklenburg. Einige Rentnerpärchen mit Hut und Mantel. Hundebesitzer in Windbreakern. Ein trüber Aprilmorgen, der Horizont versumpft in einem farblosen Mischmasch, Wolken und Ostsee bilden eine graue Wand direkt hinter dem Ufer. Eine Gruppe von Kindern und Jugendlichen stapft mit hochkrempelten Hosenbeinen und zusammengebissenen Zähnen durch die frühlingskalte See. "Wassertreten" nennt sich das und ist Teil einer Therapie gegen Computerspielsucht.

Am Strand warten bunte Handtücher mit Comicfiguren und Pferdeköpfen und eine Betreuerin vom Wichernhaus. Das Wichernhaus ist ein unscheinbares, rotes Backsteingebäude, einen Steinwurf vom Strand entfernt. Es ist ein Kurheim für Kinder und Jugendliche. Das einzige in ganz Deutschland, das unter anderem auch ein spezielles Kurkonzept für ein weit verbreitetes Phänomen anbietet: Medienabhängigkeit.

Der 15-jährige Christopher ist seit zwei Wochen hier. Der schlaksige Junge lässt sich in den Sand plumpsen und trocknet sich mit einem Simpsons-Handtuch die vom kalten Wasser roten Beine ab. Seinen ersten Computer hat Christopher zum elften Geburtstag von seinen Eltern bekommen - damit er später bessere Chancen im Beruf hat. Anfänglich konnten ihm die Eltern noch Sachen erklären, setzten sich mit ihm vor den Computer und lernten gemeinsam. Doch schnell wurde Christopher zu einem regelrechten PC-Profi, die Eltern konnten da nicht mithalten. Und so verbrachte er immer mehr Zeit allein vor dem Bildschirm, am Ende bis zu 15 Stunden am Tag.

Essen und Schlafen wurden dem PC untergeordnet. Freunde traf er schon lange nicht mehr und sogar zur Schule ging Christopher wochenlang nicht. "Meine Eltern arbeiten beide den ganzen Tag und haben nichts mitgekriegt." Dann vor einigen Wochen kam der Brief von der Schulleitung und damit der große Knall. Christophers Mutter wusste sich nicht mehr zu helfen und warf den Computer aus dem Fenster.

Nun ist Christopher im Wichernhaus und lernt vier Wochen lang, wie man seine Tage anders gestalten kann. Statt heruntergeladene Zeichentrickserien zu gucken, hilft er den Jüngeren beim Malen und Basteln. Statt Videospielen zockt er "Runde" an der Tischtennisplatte oder geht mit anderen aus der Gruppe an den Strand; statt sich vor dem Bildschirm eine Tüte Chips und Cola reinzudrücken, lernt er selber zu kochen und sich ausgewogen zu ernähren.

Eine pragmatische Revolution

Entwickelt wurde das Therapieprogramm von der Psychologin Simone Trautsch. Sie sitzt in einem der Korbstühle in ihrem Gesprächsraum. Mit ihrem rosaroten Jäckchen und ihrer perfekt sitzenden Frisur sieht sie gar nicht aus wie eine Revolutionärin. Ist sie aber. Wo Professoren Jahre an der Entwicklung und Forschung einer streng wissenschaftlichen Therapiemethode herumdoktern würden, entwickelte sie in wenigen Monaten ein schlüssiges Therapieprogramm für medienabhängige Kids.

[...]

Gerade ist diese besondere Herberge allerdings ziemlich leer, nur ein Dutzend der 60 Betten sind belegt. Doch Bedarf an Therapieplätzen gibt es genug. Allerdings bewilligen nur wenige Krankenkassen eine Kur aufgrund von Medienabhängigkeit, unter einer ausgeprägten Ernährungsstörung oder körperlichen Defiziten wegen Bewegungsarmut geht bei den meisten Krankenkassen nichts. Die meisten Therapieplätze müssen von Ute Garnew, der Geschäftsführerin der Evangelischen Kur- und Erholungsstätten Boltenhagen zu denen auch das Wichernhaus gehört, kräftig subventioniert werden, weshalb sie auch Händeringend nach Sponsoren sucht.

Doch auch die pädagogische Unterstützung für die Eltern scheint in vielen Familien bitter nötig. "Die Eltern kennen sich nur selten mit dem Computer aus. Sie sind nur erstaunt und stolz, wie leicht dem Sohn oder der Tochter der Umgang mit dem neuen Medium von der Hand geht", erklärt Trautsch. Und mit dieser Einschätzung stehen sie mitnichten alleine da. Manche Eltern, die sich an das Wichernhaus wenden, haben eine regelrechte Odyssee hinter sich. Waren bei Ärzten, Psychologen und Lehrern, die ihnen alle nur erklärten, dass ihr Kind außergewöhnlich interessiert sei und dass sie diese Begabung unbedingt weiter fördern müssten.

9,3 Prozent abhängige Jugendliche?

Aufklärung scheint also das oberste Gebot: Glaubt man einer Studie des psychologischen Instituts der Charité Berlin, an der 323 Berliner Sechstklässler teilnahmen, sind 9,3 Prozent nach den Kriterien der Studie abhängig von Computern und Konsolen. Aber macht der Computer die Jugend tatsächlich süchtig? Die Studie geht mit diesem Begriff vorsichtig um. Da es noch keine offizielle Klassifikation für den übermäßigen Gebrauch des Computers gibt, teilt sie die untersuchten Kinder nur in "exzessiv computerspielende Kinder" und "nicht exzessiv computerspielende Kinder" ein.

Für Dr. Michael Schulte-Markwort, Direktor der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychosomatik des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf, ist der Gebrauch von Computern eher Ausdruck für andere Probleme im richtigen Leben. "Diese Ausdrucksformen passen sich natürlich dem Zeitgeist an. Vor einigen Jahren wären es noch die exzessiv fernsehenden Kinder gewesen, einige Jahre davor vielleicht die zurückgezogenen Eigenbrötler. Heute sind es eben die exzessiv computerspielenden Kinder."

Die siebenjährige Tabea aus dem Wichernhaus gehört auch zu ihnen. Wenn gerade keine Gemeinschaftsaktivität ansteht, verbringt sie die meiste Zeit in der Bastelecke und malt. Ihre Haut ist rau, die Augen hinter den dicken Brillengläsern sind immer gerötet. Tabea hat "multiple Allergien". Manchmal darf sie wochenlang nicht aus dem Haus, bekommt nur Astronautennahrung. Ihr größter Wunsch: "Mal auf einem Pferd reiten." Doch das geht nicht, denn in der Nähe von Tieren spielen die Histamine in ihrem Körper verrückt. So verbrachte sie zuhause die meiste Zeit vor Fernseher, Gameboy und Gamecube. Dort konnte sie alles erleben, was sie im richtigen Leben nicht machen durfte. Sogar ausreiten - in einem "Barbie"-Videospiel. Der Bildschirm war für sie das Fenster zu einer anderen Welt.

"Als ich Tabea in der Gesprächstherapie nach ihren Freunden fragte, zählte sie zehn, zwanzig Namen auf. Es hat ein wenig gedauert, bis ich herausgefunden habe, dass das alles Charaktere aus ihren 'Pokémon'-Spielen waren", berichtet Simone Trautsch.

[...]

Aber was können Eltern tun, um ihren Kindern beim richtigen Umgang mit dem Computer zu helfen? Manchmal sind die einfachsten Methoden die besten: Wolfgang Fehr, Leiter der Fachstelle Medienpädagogik und Jugendmedienschutz vom Jugendamt Köln, hat in seiner Arbeit noch nie ein Kind oder einen Jugendlichen erlebt, bei dem nicht andere Angebote das Computerspiel regelmäßig in den Hintergrund gedrängt hätten. "Man muss sich einfach fragen, was die Kinder und Jugendlichen in Computerspielen suchen. Dann kommt man ganz schnell darauf, dass sie in den Spielen relativ einfach positive Rückmeldungen bekommen. Gibt man ihnen diese Möglichkeit auch in der realen Welt, verliert der Computer schnell an Reiz."
(Quelle: Spiegel.de )

Ich denke, gerade im letzten Abschnitt des letzten Artikels wird ja das eigentliche Problem deutlich: Eigentlich sind weder PC noch Internet schuld, die Ursache liegt eher im Bereich emotionale / soziale Vernachlässigung / Verwahrlosung, die nicht nur in unseren Familien, sondern in unserer Gesellschaft allgemein um sich zu greifen scheint. Diese fördert allgemein Suchtverhalten, in die Bresche springen dann "Drogen", die je nach Alter und Umwelt unterschiedlich ausfallen: TV, Alkohol, Pillen, PC/Videospiele, Internet....
__________________
Die freiheitlich-demokratischen Ideale und Werte, die sich jetzt auch im Grundgesetz finden, wurden während der Aufklärung gegen die sich auf Gott und Bibel berufenden Kirchen durchgesetzt. Und weder der Gott Jahwe des Alten Testaments noch der Vater Jesus Christi, noch beide in einer Person, noch Allah vertreten die Werte unseres freiheitlich-demokratischen Staates. Sie müssen sie erst noch erlernen. (Gerd Lüdemann, Theologieprofessor)
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Alt 02.07.2005, 16:38   #2
RedneX
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Ja es kann süchtig machen..aber ich persönlich sehe da nicht so ein Problem. Da halte ich Alkohol und Drogen für die viel grössere Gefahr.
Zitat:
die Ursache liegt eher im Bereich emotionale / soziale Vernachlässigung /
Danke Aco, so sehe ich das auch.

Heute haben gerade Eltern zum Teil zu wenig Zeit sich um den Nachwuchs zu kümmern. Da kommt es gelegen das sich das Kind mit PC-Spiele oder Internet beschäftigt. Die Eltern denken sich vielmals "besser vor dem PC als auf der Strasse rumlungern und evt. noch Mist bauen.

Von diesem Argument halte ich aber nichts. die Älteren unter uns kamen auch ohne Internet in der Kindheit aus und wurden nicht gestört oder Kriminell.


Anfangs sagte ich ich sehe darin nicht so ein Problem...damit meine ich generel. Auf den einen oder anderen wiederum wirkt es sich sicherlich sehr negativ aus. Aber wenn man das Thema allzu überbewertet und Dramatisiert schweift man von den wirklichen Problemen in der heutigen Zeit ab.

Der PC und das Internet ist heute fix in unserer Gesellschaft integriert und wie vieles im Fortschritt nicht mehr aufzuhalten.

Wie gesagt, es sind einzelne welche unter einer dermassen grossen Sucht stecken das dies gesundheitliche Schäden verursachen kann. Wie in vielen Sachen gilt die Regel des mases.
Bei den Jüngeren liegt die Verantwortung bei den Eltern. Die Erwachsenen müssen schon auf sich selbst achten


Die Medien bauschen die Prblematik künstlich auf...genau so wie mit den Ego-Shooters welche immer wieder mal erwähnt wird wenn einer in die Schule rennt bis an die Zähne befaffnet und ein paar tötet. Das erste was man da immer in dem Zusammenhang sieht ist das PC-Spiel (Ego-Shooter).

Aber das diese Person (meist Jungentliche) soziale evt. Psychische Probleme hatte davon will man meist nichts wissen.

99% (behauptung von mir) der Killer Weltweit spielten keine Ego Shooters trotzdem töteten sie. Soll man jetzt alle Ego-Shooter verbieten?

Genau so, nur nicht so tödlich sieht es mit dem Internet aus.
Es kann süchtig machen muss aber nicht. Wenn man die Verantwortung gegen über sich oder den Jüngeren bewusst ist, ist es kein grösseres Problem als andere Faktoren (Alkohol, Rauchen,TV, Sex, etc) welche in unserer Gesellschaft integriert ist und sich die meisten auch keine grösseren Gedanken mehr machen...weils eben dazu gehört.
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Alt 02.07.2005, 23:01   #3
Tim
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Ich weis nicht so recht was diese Sucht sein soll.
Seit 10 Jahren bin ich online und seit 5 Jahren rund um die Uhr. Berufsbedingt sitze ich ca. 4h am Rechner und auch nur weil ich es muss.
Ich denke das man eher mal ne Umfrage machen sollte wer täglich an seinen Kiosk oder Bäckerladen läuft um sich "die im Bilde" oder den "Verglassten- Spiegel" kauft. Oder welche die jeden Tag ihre 5.00Uhr, 6.00Uhr, oder 7.00Uhr Nachrichten nicht verpassen.
Dazu kommen noch die Süchtigen Arbeitslosen welche ihre eigene Talkshow sehen wollen und dazu noch angeben das sie zu Faul sind sich einen Jop zu suchen. ( dies trifft natürlich nicht jeden Arbeitslosen, sorry)
Mit GZSZ,Unter Uns, usw. geht es doch schon weiter mit den Süchtigen.

Also, warum stellt man gerade uns User als süchtig hin?
Es kann ja sein das wir die oben Beschriebenen süchtigen nicht tollerieren.

Sollte ich heute mal Müll geschrieben haben, werde ich mir ab Morgen regelmäßig die "Im Bilde am Sonntag" kaufen.
__________________
Traue niemandem nur Dir selbst
Tim ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.07.2005, 07:47   #4
Fadenaffe
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*Im Stuhlkreis sitzt und als erster aufsteht* Hallo, mein Name ist Fadenaffe und ich bin internetsüchtig...
Fadenaffe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.07.2005, 07:50   #5
Tim
Foren-As
 
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@Fadenaffe

Wie lange biste denn schon auf ?
Und wie lange bist Du schon "Süchtig" ?
__________________
Traue niemandem nur Dir selbst
Tim ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.07.2005, 17:51   #6
Salystra
Gast
 
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Ich seh es auch so wie Acolina


Es ist wieder so eine Medien-Marotte - jetzt ist halt das Internet dran. Dass vieles süchtig machen kann und dass eine Sucht eine Ursache hat, die NICHT im Suchtmittel besteht, das wird von den Medien immer übersehen.
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Alt 04.07.2005, 10:10   #7
Fadenaffe
Erfahrener Benutzer
 
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Beiträge: 383
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Zitat:
Original von Tim
@Fadenaffe

Wie lange biste denn schon auf ?
Und wie lange bist Du schon "Süchtig" ?
Heyho

Mein Beitrag war eigentlich nicht als so ernstzunehmen gedacht. Klar, ich bin fast ständig online, aber selten wirklich erreichbar. Ist man dann schon süchtig? Keine Ahnung... ist man auch internetsüchtig, wenn man zum Netz verbunden ist, aber nichts darin veranstaltet? Kein Plan *gg*

Da eine Diagnose zu stellen ist ziemlich schwierig...
wie schon von Salystra gesagt... Medien-Marotte
Fadenaffe ist offline   Mit Zitat antworten
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