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Atlantis Gab es dies sagenumwobene Reich? Wo lag es? Gibt es Auswirkungen bis zum heutigen Tag? Wie beeinflusste es unsere Entwicklung?

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Alt 01.08.2017, 01:33   #21
perfidulo
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Zitat:
Zitat von ElLobo1 Beitrag anzeigen
Platon, es sei denn du willst ihn als Spinner und Phantasten hinstellen...
Naja, er ist zumindest umstritten.

Selbst wenn man die Beschreibung als Schilderung der Realität akzeptiert ist Santorin nur eine Option von vielen.

Auf dieser Grundlage Aussagen über die Gestalt der Hafeneinfahrt zu machen ist kühn. Wahrscheinlich schwebt Dir so etwas wie Lindau am Bodensee vor?

Egal, es ist alles nur Spekulation.
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Alt 01.08.2017, 09:50   #22
ElLobo1
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Zitat von perfidulo Beitrag anzeigen
Naja, er ist zumindest umstritten.

Egal, es ist alles nur Spekulation.
Akrotiri jedenfalls nicht. Und auch nicht die großartigen Wand-Freskos dort.
Diese Insel bleibt ein Hotspot für die Archäologie, und für mich ist es der heißeste Kanditat für das leidige Thema Atlantis, das bisher ja nicht zufriedenstellend geklärt werden konnte.
Die wissenschaftlichen Indizien verdichten sich aber zunehmend. Man sollte da unbedingt dran bleiben!
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Die Geschichte der Menschheit ist eine nähere Betrachtung wert!
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Alt 01.08.2017, 10:05   #23
perfidulo
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Zitat:
Zitat von ElLobo1 Beitrag anzeigen
Die wissenschaftlichen Indizien verdichten sich aber zunehmend.
Wir hoffen seit Monaten von Dir eine Zusammenfassung solcher wissenschaftlicher Ergebnisse zu bekommen und zu erfahren inwiefern sie etwas begründen.

Aber es kommt nur heisse Luft von Dir. Ein Streifzug um die Erde, wo immer jemand dicke Steine gestapelt hat. Gräber in Ägypten, Seefahrende Völker, die aber zweckmässigerweise keine Spuren hinterlassen haben.

Im Moment ist es bei Dir, wie mit einem Huhn, das auf dem Hühnerhof herumrennt und eifrig gackert, wenn es glaubt etwas gefunden zu haben.

Dagegen war Däniken ein Wissenschaftler und hatte einen Plan. Du bist einfach nur öde.
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Alt 01.08.2017, 11:12   #24
basti_79
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Zitat:
Zitat von perfidulo Beitrag anzeigen
Aber Naturwissenschaftler, dazu zählen heute auch Archäologen, obwohl sie noch bei den Geisteswissenschaften sitzen, leben von der akribischen Dokumentation kleinster Details.
Selbst dokumentierte Fakten ("Details") haben eine politische Dimension. Wer bezahlt denn den Archäologen, und wer entscheidet, wo der buddelt und warum? Und warum erforscht er Pfostenlöcher anstatt wie z.B. David Graeber, wie Menschen zusammengelebt haben und wie man heute zusammenleben könnte?

Klar, Zuständigkeit/Fach und so - aber gefühlt kommen auf einen Graeber 100.000 Archäologen, die den lieben langen Tag in irgendwelchen Pfostenlöchern rumstochern. Und da meine ich noch nicht einmal Projekte wie die Zeiteninsel, wo man tatsächlich auch einen ganz alltäglichen, menschennahen Zugang zur Archäologie pflegt.
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Alt 01.08.2017, 11:29   #25
perfidulo
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Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Wer bezahlt denn den Archäologen, und wer entscheidet, wo der buddelt und warum?
Sind wir jetzt beim Archäologen-Bashing?

Der Archäologe "buddelt" nicht wie ein Kind im Sandkasten. Eine Grabung wird genau vermessen und Schicht um Schickt dokumentiert. Jeder Scherben kann wichtig sein.

Die Zeiten, wo nur nach Gold und anderen Pretiosen gesucht wurde, sind vorbei.

Wo geforscht wird, entscheidet tatsächlich oft der Zufall: Eine Strasse oder eine Baugrube schneidet eine interessante Stelle an und dann muss schnell gehandelt werden. Der Bauherr will sich nicht jahrelang die Baustelle blockieren lassen.

Die Pipeline durch Polen hat eine Flut an interessenten Erkenntnissen über die Vorgeschichte des Landes gebracht (Merkwürdigerweise gibt es keine Hinweise auf die angebliche Epoche der Karolinger)

Soviel zur Unterdrückung von archäologischen Erkenntnissen.
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Alt 01.08.2017, 11:45   #26
basti_79
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Ich rede doch gar nicht davon, dass Archäologen ihre Arbeit schlecht machen. Sie machen halt bloß die falsche. Wissen über Polen im Mittelalter ist nun einmal annähernd nutzlos, wenn die Nazis Brandanschläge auf Wohnheime für Geflüchtete verüben. Auch, wenn sich Geisterwissenschaftler immer schön einreden, dass sie "kritische Wissenschaft" betreiben würden.
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Alt 01.08.2017, 12:18   #27
perfidulo
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Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Wissen über Polen im Mittelalter ist nun einmal annähernd nutzlos, wenn die Nazis Brandanschläge auf Wohnheime für Geflüchtete verüben.
Das heisst, solange beispielsweise Nazis Brandanschläge verüben darf man 99,99 % der Wissenschaft überhaupt nicht betreiben, weil die nichts damit zu tun hat.

Das kommt mir ein wenig vor, wie im Sozialismus, wo es eigentlich auch keine "unpolitische" Wissenschaft geben durfte sondern immer nur zum Wohle des Volkes geforscht werden sollte.

Aber vielleicht hilft das Mittelalter manchmal die heute Zeit besser zu verstehen.

Und um Atlantis brauchen wir uns überhaupt nicht zu kümmern, das hilft bei Nazis in keinster Weise weiter?
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Alt 01.08.2017, 14:00   #28
Lupo
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Zitat:
Zitat von perfidulo Beitrag anzeigen
Das heisst, solange beispielsweise Nazis Brandanschläge verüben darf man 99,99 % der Wissenschaft überhaupt nicht betreiben, weil die nichts damit zu tun hat.

Solange es noch Nazis und Schulpflicht gibt, ist jeder schuldig, der nicht daran mitarbeitet beides zu beenden - Naturwissenschaftler natürlich ausgenommen.

Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Ich rede doch gar nicht davon, dass Archäologen ihre Arbeit schlecht machen. Sie machen halt bloß die falsche. Wissen über Polen im Mittelalter ist nun einmal annähernd nutzlos, wenn die Nazis Brandanschläge auf Wohnheime für Geflüchtete verüben. Auch, wenn sich Geisterwissenschaftler immer schön einreden, dass sie "kritische Wissenschaft" betreiben würden.
Du, sag mal, gibt es ein Manifest, das definiert, was "kritische Wissenschaft" bedeutet und steht da drin, dass die Bekämpfung von Nazi-Brandanschlägen ein Teil von "kritische Wissenschaft" ist, oder trollst du nur mit OT Gegeifer?
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"Die Psychiater hatten einige Spezialausdrücke für meinen Fall. Naja, ich hatte auch einige Spezialausdrücke für die Psychiater." (Charles Bukowski)

Geändert von Lupo (01.08.2017 um 14:05 Uhr).
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Alt 01.08.2017, 16:36   #29
basti_79
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Zitat:
Zitat von perfidulo Beitrag anzeigen
Das heisst, solange beispielsweise Nazis Brandanschläge verüben darf man 99,99 % der Wissenschaft überhaupt nicht betreiben, weil die nichts damit zu tun hat.
Mag durchaus sein. Das wäre ein geringer Preis, würde dafür diese Art von endemischem Terrorismus aufhören.

Zitat:
Das kommt mir ein wenig vor, wie im Sozialismus, wo es eigentlich auch keine "unpolitische" Wissenschaft geben durfte sondern immer nur zum Wohle des Volkes geforscht werden sollte.
Wahrscheinlich meinst Du jetzt den "real existierenden Sozialismus" der DDR. Die haben es ja auch nicht geschafft, die Nazis unter Kontrolle zu halten.

Zitat:
Aber vielleicht hilft das Mittelalter manchmal die heute Zeit besser zu verstehen.
Ja, das erzählen Historiker, Archäologen usw. unentwegt und ungefähr seit der Erfindung dieser "Wissenschaften". Nutzen bislang: 0.

Zitat:
Und um Atlantis brauchen wir uns überhaupt nicht zu kümmern, das hilft bei Nazis in keinster Weise weiter?
Nein, um Atlantis braucht man sich nicht zu kümmern, weil es niemals existiert hat. Das war ein alter Science-Fiction, sonst nichts.

Zitat:
Zitat von Lupo Beitrag anzeigen
Solange es noch Nazis und Schulpflicht gibt, ist jeder schuldig, der nicht daran mitarbeitet beides zu beenden - Naturwissenschaftler natürlich ausgenommen.
Stimmt nicht.
  1. Ist die wissenschaftliche Methode im engeren Sinne (Popper etc.) natürlich auch geeignet, Ethik und Recht zu erforschen.
  2. Gibt es technische Mittel, die Nazis unter Kontrolle zu bringen und Übergriffe der Machthaber zu verhindern. Die werden nur nicht eingesetzt. Diese werden in der Regel unter Zuhilfenahme der Naturwissenschaften konstruiert.
  3. Gibt es selbstverständlich auch unter Naturwissenschaftlern Psychopathen und Idioten.
Zitat:
Du, sag mal, gibt es ein Manifest, das definiert, was "kritische Wissenschaft" bedeutet und steht da drin, dass die Bekämpfung von Nazi-Brandanschlägen ein Teil von "kritische Wissenschaft" ist, oder trollst du nur mit OT Gegeifer?
Nein, es ist eher so, dass diejenigen, die von sich behaupten, "kritische Wissenschaft" zu betreiben (meistens Archäologen, Historiker, Philosophen etc.) ausdrücklich dazusagen, dass sie ihre Aktivitäten als gegen Nazis verstanden wissen wollen. In Marburg zumindest. Dass da gar nichts bei herauskommt, das muss man denen immer wieder aufs neue sagen, dann werden sie hysterisch und erzählen, dass man ja jetzt erst einmal Pfostenloch X analysieren müsste, bevor man sich sicher sein könne, dass Brandanschläge Terrorismus sind und dass Kapitalismus zu Sklaverei führt.

Mittlerweile ist es halt so weit, dass man da den Einzelnen ansprechen kann und fragen kann, warum er nichts gegen die Nazis bzw. gegen die Menschenrechtsverletzungen unternimmt. Vor allem, wenn er auch noch von sich behauptet, "kritische Wissenschaft" zu betreiben.

"Atlantis" ist eine Nebelbombe, ein Ablenkungsmanöver.
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Alt 01.08.2017, 17:36   #30
perfidulo
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Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
"Atlantis" ist eine Nebelbombe, ein Ablenkungsmanöver.
Atlantis ist der Code für einen Modellstaat (ohne Nazis).

Da hat jedes Zeitalter unterschiedliche Vorstellungen und so gibt es eine Reihe von sozialen Utopien, die Leute zum Handeln animieren wollen.

Isofern ist die Suche nach realen Spuren müssig. Bei Babylon 5 wäre die Suche auch schwierig und teuer.

Aber auch die Nazis habe ihre Utopien. Star Gate ist da hart dran mit dem ganzen Militärkram und den pazifistischen Weicheiern der Asgard, die sich immer 'raushalten wollen. Wenn da nicht unser charismatischer Führer O'Neill wäre.
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