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Phytotherapie - Heilpflanzen Erfahrungen mit Heilpflanzen, Tipps zum Sammeln etc., Rezepturen, Fragen...

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Alt 15.03.2004, 18:42   #1
Acolina
Hausdrachen
 
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Standard Grüner Tee gegen Krebs

Zitat:
Was grüner Tee tatsächlich mit Krebszellen macht

Erstmals biochemischer Mechanismus beobachtet, der die krebshemmende Wirkung erklärt

Ein Inhaltsstoff in grünem Tee heftet sich gezielt an Krebszellen und kann damit das Wachstum von Tumoren bremsen. Das haben japanische Forscher gezeigt, die erstmals sowohl den Wirkstoff als auch das passende Gegenstück auf der Oberfläche der Krebszellen identifizieren konnten. Diese Andockstelle ist für die Ausbildung von Zellkontakten wichtig und kommt auf verschiedenen Tumorzellen vor. Schon der Genuss von zwei bis drei Tassen grünen Tees täglich könne diesen gesundheitsfördernden Effekt hervorrufen. Das berichten die Forscher in der Fachzeitschrift Nature Structural & Molecular Biology (Online-Vorabveröffentlichung DOI: 10.1038/nsmb743).

Grüner Tee wird häufig zur Vorbeugung von Lungenkrebs, Prostata- und Brustkrebs empfohlen. Studien zufolge beruht diese natürliche Krebsbekämpfung auf den im Tee enthaltenen so genannten sekundären Pflanzenstoffen. Der genaue Wirkmechanismus dieser Stoffe, darunter die Substanz Epigallocatechin-Gallat (EGCG), war jedoch bislang nicht bekannt. Auch war in den bisherigen Laborexperimenten wesentlich mehr EGCG für einen nachweisbaren Effekt nötig, als tatsächlich im Blut von Teetrinkern zu finden ist.

Hirofumi Tachibana und seine Kollegen von der Kyushu-Universität in Fukuoka zeigten nun jedoch an Lungenkrebszellen, dass ein wachstumshemmender Effekt von EGCG bei bestimmten Krebszellen schon in Konzentrationen auftrat, die beim Teetrinken leicht erreicht werden. Voraussetzung ist, dass die Zellen den für die Zellkontakte wichtigen so genannten Laminin-Rezeptor tragen. Je mehr von diesem Rezeptor auf der Zelloberfläche zu finden ist, desto wahrscheinlicher ist die Ausbreitung des Tumors in das Nachbargewebe.

Die Wissenschaftler benutzten zur Charakterisierung der Bindung der Substanz EGCG die so genannte Oberflächen-Plasmon-Resonanz, die es erlaubt, die Wechselwirkung einzelner Moleküle mit ihren Rezeptoren zu betrachten. So konnten sie die Bindungsstärke messen und die Wachstumshemmung des Tee-Inhaltsstoffs gezielt mit konkurrierenden Molekülen blockieren.

Wie EGCG nach dem Andocken an die Krebszellen das Ausbreiten des Tumors verhindert und was sich im Inneren der Zelle im Detail abspielt, ist noch nicht bekannt. Da dieser Rezeptor aber auch die Auslöser der so genannten Prionenkrankheiten, wie zum Beispiel BSE und Creutzfeldt-Jakob, bindet, könnte dieses Wissen nach Ansicht der Autoren weitreichende Bedeutung haben und in die Entwicklung neuer Therapeutika münden.

ddp/bdw – Karin Otzelberger
(Quelle)
__________________
Die freiheitlich-demokratischen Ideale und Werte, die sich jetzt auch im Grundgesetz finden, wurden während der Aufklärung gegen die sich auf Gott und Bibel berufenden Kirchen durchgesetzt. Und weder der Gott Jahwe des Alten Testaments noch der Vater Jesus Christi, noch beide in einer Person, noch Allah vertreten die Werte unseres freiheitlich-demokratischen Staates. Sie müssen sie erst noch erlernen. (Gerd Lüdemann, Theologieprofessor)
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Alt 25.05.2004, 10:36   #2
Desert Rose
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Zitat:
Dienstag 25. Mai 2004, 09:45 Uhr

Grüner Tee stoppt Arterienverkalkung nur bedingt

Houston (dpa) - Grüner Tee kann Arterienverkalkung bremsen, beugt allerdings nur neuen Ablagerungen an den Gefäßwänden vor. Gegen bereits vorhandene «Plaque» können auch die antioxidativen Substanzen in den Blättern von grünem Tee nichts ausrichten.

Das berichtet ein Team um Kuang-Yuh Chyu vom Arteriosklerosezentrum der Cedars Sinai Klinik in Los Angeles im Fachjournal «Circulation» der amerikanischen Herzgesellschaft AHA.

Mehrere Bestandteile von grünem Tee, speziell Flavonoide wie EGCG (Epigallocatechnin-3-Gallat), sind seit längerem als Schutzfaktoren gegen die Entwicklung von Entzündungen, Tumoren und krebsfördernden neuen Blutgefäßen bekannt. In Tierstudien ließen diese Stoffe auch eine gewisse Wirkung gegen Arterienverkalkung erkennen. Das Team verfolgte die Spur weiter. Es injizierte EGCG in die Blutgefäße von Mäusen, die eine erbliche Veranlagung für Arteriosklerose hatten.

«Unsere Beobachtung, dass EGCG die Entwicklung frischer Ablagerungen in der Schlagader reduziert, aber keinen Effekt auf bereits bestehende Plaque in der Aorta hat, bekräftigt, dass im Frühstadium (gegen Arterienverkalkung) vorgegangen werden muss», schreibt das Team.
Quelle
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