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Kulte & Sekten Positive wie negative Erfahrungen mit Kulten und Sekten, Empfehlungen oder Warnungen - nur bitte keinen allzu übertriebenen missionarischen Eifer! Sachlichkeit ist hier besonders gefragt!

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Alt 26.01.2004, 18:22   #11
Sereck
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Beiträge: 2.497
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naja.ich denke mal die angst vor dem tod ist eher exestenziell begründet.
auch ein tier hat angst vor dem tod wenn es sich auch seiner selbst nicht wirklich bewusst ist.
uns menschen macht einfach der gedanke angst aufzuhören zu exestieren.das alles was wir waren alles was wir getan haben verloren geht.
der mensch hat seit jeher nach einem weg gesucht den zu überlisten.heute haben wir die macht der genetik in händen und sind der lösung des problems damit näher gekommen.
allerdings stellt sich dann auch wieder die frage was wäre wenn wir nicht mehr sterben müssten.was würde uns in einem ewigen leben erwarten.
oder haben wir dann gar angst davor das wir ewig leben.
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Alt 06.09.2004, 15:53   #12
Elisabeth
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Ich lebe gern, aber ich habe keine Angst vor dem Tod. Ich habe allerdings Angst vor dem Sterben. Todesangst ist irrational. Aber die Irrationalität ist ein Teil des Menschen. Ich kann nicht ausschließen, daß mich beim Sterben die irrationale Todesangst packen wird. Vor dieser möglichen psychischen Qual habe ich Angst. Darüber hinaus kann das Sterben auch von körperlichen Schmerzen begleitet sein. Auch vor dieser Möglichkeit habe ich Angst. Vor dem Tod selbst habe ich keine Angst. Jedenfalls nicht jetzt, wo ich rational denken kann
__________________
Taucht ein Genie auf, verbrüdern sich die Dummköpfe.
Jonathan Swift
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Alt 01.06.2006, 13:44   #13
Sajuuk
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Schreiben wo auch mal unseren Kommentar dazu,
auch wenn das Thema schon ein bisschen eingerostet ist.
Nein, ich habe keine Angst vor dem Tod, und die dabei vielleicht
auftretenden schmerzen oder so, sind mir auch so ziemlich egal,
wie sag ich immer: "Was muss, das muss...".
Eher hätte ich angst davor ewig zu leben, wer weiss was man dann verpassen würde
wenn man ewig lebt.
Und selbst wenn man aufhört zu existieren als ob es einen nie gegeben
hätte, ja und?
Ist doch egal.
__________________
Sei frei wie ein Vogel, sei stolz ein wie ein Adler, und geniesse das Leben.
So wie du bist, denn jeder ist für sich ganz was besonderes.
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Alt 02.06.2006, 09:22   #14
Jahnine
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Ich komme jetzt ein bisschen OT daher, aber irgendwie stimmt der Zusammenhang schon:

DER DATIV IST DEM GENITIV SEIN TOD

Wovor ich wirklich Angst habe, ist dass die Rechtschreibung stirbt!!!!!!!

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Alt 02.06.2006, 10:53   #15
mirja
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Pfeil "Glaubst du eigentlich an ein Leben nach der Geburt?"

ZWILLINGE IN DER GEBÄRMUTTER UNTERHALTEN SICH

"Glaubst du eigentlich an ein Leben nach der Geburt?"

"Ja, das gibt es. Unser Leben hier ist nur dazu gedacht, dass wir wachsen
und uns auf das Leben nach der Geburt vorbereiten, damit wir stark genug
sind für das was uns erwartet."
"Blödsinn, das gibt es doch nicht. Wie soll denn das überhaupt aussehen,
ein Leben nach der Geburt?"
"Das weiß ich auch nicht genau. Aber es wird sicher viel heller als hier sein.
Und vielleicht werden wir herumlaufen und mit dem Mund essen?"
"So ein Unsinn! Herumlaufen, das geht doch gar nicht. Und mit dem Mund essen, so eine komische Idee. Es gibt doch die Nabelschnur, die uns ernährt. Außerdem geht das Herumlaufen gar nicht, die Nabelschnur ist ja jetzt schon viel zu kurz."
"Doch es geht ganz bestimmt. Es wird eben alles nur ein bisschen anders."
"Es ist noch nie einer zurückgekommen von 'nach der Geburt'. Mit der Geburt ist das Leben zu Ende. Und das Leben ist eine Quälerei und dunkel.."
"Auch wenn ich nicht so genau weiß, wie das Leben nach der Geburt aussieht, jedenfalls werden wir dann unsere Mutter sehen und sie wird für uns sorgen."
"Mutter? Du glaubst an eine Mutter? Wo ist sie denn bitte?"
"Na hier, überall um uns herum. Wir sind und leben in ihr und durch sie.
Ohne sie können wir gar nicht sein!"
"Quatsch! Von einer Mutter habe ich noch nie etwas bemerkt, also gibt es sie auch nicht."
"Doch, manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie singen hören. Oder spüren, wenn sie unsere Welt streichelt...."

(nach Henry Nouwen)
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Alt 06.08.2006, 22:55   #16
Leon300
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Beiträge: 1.160
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Leben, Tot, naja.
Also ich würde schon gern sehr lange Leben. Das Dasein, es bietet viele Möglichkeiten.
Jedenfalls, ich möchte so lange existieren bis etwas getan wurde worauf ich stolz bin, eher will/kann (ich akzeptiert es noch nicht zu sterben) ich diese Welt nicht verlassen.
- Dann hätte ich kein bangel mehr vor dem Tot und würde es nicht schlimm finden.

Aber wenn man es sich so recht überlegt, hätte es etwas Unsterblich zu sein.
Naja, wird aber wohl nicht gehn.
Aber was solls.
Leon300 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.11.2006, 19:28   #17
nonpretium
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Aye,

ich muss euch in vielen Dingen aus meiner Perspektive Zustimmen, dass man den Tod immer in dir Verbindung mit der Angst bringt. Doch ... soviel Angst man auch davor hat alles zu verlieren, so sehr möchte man es unter bestimmten Gegebenheiten auch.
Wenn nichts, aber auch nichts mehr einen Sinn ergibt, man morgens aufwacht und mit entsetzen feststellen muss, dass keiner seiner Wünsche in Erfüllung gehen wird und man sich nur darauf freut seinen Tag zu leben um wieder ins Bett zu gehen... um allein zu sein, ohne Arbeit. Doch man ist so kaputt dass einem selbst dieses Glück genommen wird und einem wilde Träume schrecken.
Wenn alles nur noch eine Qual ist, ist es auch völlig von belangen, was mit der Umwelt geschieht. Na klar tun einem vielleicht die besten Freunde leid, oder sogar die Freundin, doch wenn das doch alles so toll mit ihnen wäre, hätte man diese Gedanken doch garnicht, oder sie würden es verstehen.
Der Tod ist laut meiner verfolgten Ideologie nur ein Austritt aus dem Leben. Die biochemischen Reaktionen in unseren Gehirn versiegen, die Psyche, also die Seele erlischt und folglich ist danach einfach nichts. Nur der Weg dahin wird wohl eher schmerzhaft sein, da sich unser Körper wie wild wehren möchte, schließlich ist er ja bestrebt, sich so lang wie möglich am Leben zu halten und ohne diese Reaktionen, würden wir viel leichtfertiger mit uns umgehen... .

Lange Tage und angenehme Nächte:

Nonpretium.
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Alt 24.11.2006, 14:55   #18
Lukas the brain
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Hi,
vllt würde ein paar Satzzeichen deinem Text nicht schaden.

BtT:

Ich habe selber schon solche überlegegungen gemacht, aber egal, wo von ich ausging (höhere Existenz nach dem Tod, Nichts, Gott), lief alles darauf heraus, dass man es nicht sagen kann. Vllt amüsiert sich gerade mein Urgroßvater prächtig über mich, da ich diese Antwort verfasse. Vllt ist dort nichts mehr, das Ende unserer Existenz. Oder Gott ist sauer auf uns, weil wir so ungläubig sind und ich die Therie von Gott an letzter Stelle meiner 3 Therien stelle. Möglicherweiße Lebe ich auch in einer Matrix und ich bin der einzige Mensch hier und die anderen sind alles Computeranimationen und irgendwelche Wissenschaftler machen Experimente mit mir.

Aber ich teile deinen Ansicht, dass man keine Angst vor dem Tod haben muss.

Der Tod war/ist nur ein Mittel der Kirche, um die Menschen unter Kontrolle zu halten und ihnene ihr Geld aus der Tasche zu ziehen (siehr Ablaßbriefe et cetera).

Wir haben Angst vor dem Tod, da wir nicht wissen, was danach kommt, so wie wir vor allem unbekanntem Angst haben.


Gruß Lukas
__________________
Dr. Wolfgang Schäuble:
Sicherheit ist die Bedingung für Toleranz

Lukas the brain ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.11.2006, 22:48   #19
de Adhemar
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Naja, da muss ich doch auch mal meinen Senf dazu geben:

Meines Erachtens ist der Tod ein Zustand, den wir in ständigem Wechsel erleben. Entweder wir sterben "drüben" (auf der jeweiligen Bewusstseinsebene, auf welcher wir uns befinden) um "hier" geboren zu werden und um uns eine Weile auf diesem Planeten aufzuhalten. Nach dieser individuellen "Weile" kommt wieder der andere Schritt: Wir "sterben" hier (was meiner Meinung nach einfach eine Loslösung der Seele vom irdischen Körper bedeutet damit dieser wieder in seine Ursprungselemente zerfallen kann) und werden "drüben" geboren (bestenfalls auf einer anderen, weiter entwickelten Bewusstseinstufe als vorher). Und alles beginnt wieder von vorne...
In der Zwischenzeit, egal ob "dort" oder "hier", haben wir die Möglichkeit, unseren Bewusstseinszustand ständig zu erweitern resp. zu erhöhen oder eben auch nicht. Ob und wie wir die Möglichkeit nutzen, bleibt alleine unsere individuelle Entscheidung.
Ich meine nicht, dass es wirklich der Tod ist, der uns Angst macht, es ist vielmehr das Sterben. Die Phase also, die uns vom aktiven Leben langsam oder schnell in den transformatorischen Prozess führt, der die Seele vom Körper trennt. Wir wissen zum Einen einfach nicht, wie sich diese Phase für uns gestalten wird denn sie ist so individuell, wie die Menschen auf dieser Welt. Zudem empfinden meines Wissens nach zwei Menschen, die z.B. das gleiche Krankheitsbild aufweisen, noch lange nicht die selben Emotionen. Der eine sieht seine Krankheit als Chance, der andere als Fluch...
Es fällt mir schwer mir vorzustellen, dass Leute die sich in diesem Forum befinden, nicht (fast) alle schon diese Reise von hier nach dort und wieder zurück oftmals erlebten, das Erinnern fällt nur schwer oder ist mitunter sogar unmöglich.
Weil wir uns zum Anderen nicht erinnern, meinen wir, dieser Vorgang sei uns unbekannt. Auch darum haben wir Angst davor, denn, wie schon in dieser Diskussion gepostet wurde, alles was wir nicht (zu) kennen (glauben) macht uns Angst.
Die Seele besteht aus reiner Energie und Energie kann sich nicht auflösen. Sie kann sich nur transformieren. Also geht auch keiner von uns "verloren" oder verschwindet im Nichts.

Liebe Grüße
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Alt 20.02.2007, 18:23   #20
Björni
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Beiträge: 1.508
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Der Tod ein Neuanfang ? Und wovon ? Vom ewigen schlafen , wovon man sowieso nix mitkriegt ß
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