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Alt 02.09.2008, 01:42   #1
basti_79
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Registriert seit: 18.11.2005
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Standard Häuser aus Bäumen

http://www.msnbc.msn.com/id/26438939/

Anscheinend kann man Bäume so behandeln, dass die Wurzeln weich bleiben, diese dann nach Bedarf formen und dann verfestigen. Man könnte so Häuser bauen, die viele Male beständiger wären als heutige Bauten.
__________________
Perfidulo: Ich hatte erst vor, einen Roman darüber [über das verschwundene Mittelalter] zu schreiben.
Groschenjunge: Was ist der Unterschied zum Jetzt?
Perfidulo: Es quasseln nicht dauernd Leute dazwischen.
basti_79 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.09.2008, 02:09   #2
Acolina
Hausdrachen
 
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Ort: just the other side of nowhere
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Standard

Oh! So ein Haus möcht ich auch!
__________________
Die freiheitlich-demokratischen Ideale und Werte, die sich jetzt auch im Grundgesetz finden, wurden während der Aufklärung gegen die sich auf Gott und Bibel berufenden Kirchen durchgesetzt. Und weder der Gott Jahwe des Alten Testaments noch der Vater Jesus Christi, noch beide in einer Person, noch Allah vertreten die Werte unseres freiheitlich-demokratischen Staates. Sie müssen sie erst noch erlernen. (Gerd Lüdemann, Theologieprofessor)
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Alt 02.09.2008, 10:23   #3
basti_79
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Beiträge: 10.347
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http://www.plantware.org/gallery.htm
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Perfidulo: Ich hatte erst vor, einen Roman darüber [über das verschwundene Mittelalter] zu schreiben.
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Alt 05.06.2011, 14:35   #4
VigeoVigilVagar
Erfahrener Benutzer
 
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Beiträge: 183
Standard

Nicht nur im Bereich der Permakultur ist der Gedanke und auch die Praxis schon bekannt. Sondern auch einige wenige Architekten setzten sich mit diesem Thema auseinander. Ich kann, wenn mein Gedächtnis mich nicht Täuscht, das Weidenbaubuch empfehlen. Der Autor ist mir leider nicht mehr gegenwärtig.

Im Prinzip läuft das so:
Zuerst sollte man sich über die Baumarten klar werden, in denen man wohnen möchte.
Ich empfehle hierzu tasächlich für den Anfang die Weide. Bruch-, Trauer-, Silber- oder Korkenzieherweide ist eigentlich egal. Sie alle sind hart im Nehmen, wachsen sehr schnell, lassen sich hervorragend biegen um die Grundform des hauses zu gestalten, schlagen sehr schnell Wurzeln aus und sind leicht zu beschaffen.

Wenn die Wahl getroffen ist sollte man gründlich planen, denn wenn erstmal gepflanzt wurde und die Zweige zu einem einzigem Baum zusammengewachsen sind, wird es schwer sein, die eizelnen Zweige zu versetzen...klar.
Außerdem muss man darauf achten, dass Fenster- und Türöffnungen bleiben. Warscheinlich wird ein Haus mit mehreren Räumen erwünscht. Dabei gilt zu beachten, dass der Umfang jedes einzelnen Zweiges enorm zunimmt und man somit durchaus 2 Meter dicke Wände erhalten kann. Man kann allerdings während des Waschstumsprozesses jede Menge beeinflussen.

Jedem der einen eigenen Garten und vielleicht Familie und Kinder hat kann ich nur empfehlen es auszuprobieren. Einfach vier Weidenruten in zb. ne Regentonne stellen, warten bis die Wurzeln 2cm lang sind und dann in gebührendem Abstand in die Erde stecken und mittig zusammen binden.
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Alt 05.06.2011, 14:51   #5
Asujia
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Ort: Wien
Beiträge: 847
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wieso klauen alle meine ideen ^^

aber im ernst: schön, dass die träumer nicht aussterben.
__________________
anar kaluvar tielyanna!
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Alt 05.06.2011, 15:49   #6
Tsunetomo
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Klingt gut.
Wie lange dauert due Bauphase?
Sollte ich das Haus jetzt für meine Kinder pflanzen?
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Alt 05.06.2011, 17:42   #7
VigeoVigilVagar
Erfahrener Benutzer
 
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Beiträge: 183
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Die Bauphase dauert schon ziehmlich lange, Du hast es erfasst. Darum will auch kaum jemand damit anfangen...
Es kommt natürlich auch auf die Baumart an und wie Du das Ganze konstuierst. Also nen Mammutbaum würde ich nicht gerade Empfehlen, das wär ein Laaaaangzeitprojekt. Weide hingegen wächst sehr schnell. Am Beispiel einer einzigen Wand:
Stecke 10 Weidenruten, mit jeweils 2 Metern länge, größter Durchmesser 3 cm in einem Abstand von 3 cm in gerader Linie in die Erde und sie werden nahe überm Boden schon nach max. 3 Jahren zusammengewachsen sein. Wenn Du dann noch die Triebe sorgsam schneidest und ineinander verflechtest kannst Du schon nach frühestens 5 Jahren eine undurchschaubare Wand haben, welche ständig neues Baumaterial liefert.

Oh, jetzt hab so viel geschrieben und erst bemerkt: Du meinst das kleine, für die Kinder..nich wahr? Naja macht ja nix.

Also das ist ganz einfach:
Wir haben zwar schon Juli, aber es Dürfte noch nicht zu spät sein. Optimal wäre allerdings direkt nach dem letzten Frost.
Aber um die Ruten erst Wurzeln schlagen zu lassen ist es zu spät. Wenn Du sie GUT und VIEL giesst (keine Angst, Weiden vertragen das), kannst Du sie auch direkt ohne Wurzeln in den Boden Stecken, die entwickeln sie dann nach ungefähr 2Wochen. Nimm einfach so viele Ruten wie Du auf die Schnelle beschaffen kannst. Mit 10 kannste schon was anstellen. Beachte aber: umso mehr = umso schneller.
Viel Erfolg
VigeoVigilVagar ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.06.2011, 20:14   #8
Tsunetomo
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Beiträge: n/a
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Zitat:
Zitat von VigeoVigilVagar Beitrag anzeigen
...
Oh, jetzt hab so viel geschrieben und erst bemerkt: Du meinst das kleine, für die Kinder..nich wahr? Naja macht ja nix.
...
Nee, ich meinte schon das für Erwachsene.
So wie wir in der DDR für die Kinder den Trabbi vorbestellt haben.

Die Weidenrutentipis kenn ich auch.
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Alt 06.06.2011, 00:36   #9
HaraldL
Lebendes Foren-Inventar
 
Registriert seit: 18.08.2002
Beiträge: 3.094
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Wären solche Häuser wirklich viel beständiger? Es gibt doch genug Baumschädlinge und Stürme können Bäume leicht umlegen.
HaraldL ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.06.2011, 01:13   #10
VigeoVigilVagar
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 04.06.2011
Beiträge: 183
Standard

Meiner Meinung nach wären sie wesentlich beständiger, außerdem regenerationfähig.
Baumschädlinge stellen ein unwesentlich geringes Risiko dar, da man lediglich dafür sorgen muss, dass sich die entsprechenden Fressfeinde in der Nähe aufhalten, was man zB. durch das anpflanzen von Wirtspflanzen für Larven oder auch für Futterpflanzen für bestimmte Vogelarten erreicht. Die Schändlinge in Forst-"Wäldern" breiten sich eben nur deshalb unkontrolliert aus weil das Ökosystem Wald in diesen massiv geschädigt ist und weiterhin wird.
Einzelne Bäume werden Tatsächlich bei starken Stürmen regelmäßig umgeweht, wie in den Nachrichten zu verfolgen ist. Achte beim nächsten Bericht mal darauf, wo diese Bäume stehen und Dir wird auffallen, dass die meisten an Straßenrändern stehen mit Feldern zu beiden Seiten...
Bei einem Haus aus Bäumen sieht es aber etwas anders aus. Erstens sind es mehrere Bäume, die zu einem Verfachsen sind. Zweitens kann man durchaus Arten mit Pfahlwurzelsystem, Herzwurzelsystem, Horizontalwurzelsystem und Senkerwurzelsystem miteinander kombinieren sodass alle Qualitäten dieser Systeme vereinigt und Nachteile ausgeglichen. Des weiteren kann man im Umkreis zusätzlich noch Windbrechende Arten Pflanzen.
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