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Drogen & Psychedelika Spiritualität fördern, das Bewusstsein erweitern, heilende Kräfte besitzen, in Abhängigkeit und Elend führen... Drogen haben viele Gesichter. Gibt es Zusammenhänge zwischen der heiligen Droge unserer Ahnen und dem Stoff, aus dem heutige Partyträume sind?

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Alt 31.01.2017, 09:34   #11
Lupo
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Zitat:
Zitat von Groschenjunge Beitrag anzeigen

Ne... Cannabis to go würde doch mit 7% besteuert, Cannabis am Tisch mit 19%.

Na gut, das sind dann 26% okey, das kann man schon mal

Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
um die 30%. .
nennen.
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"Die Psychiater hatten einige Spezialausdrücke für meinen Fall. Naja, ich hatte auch einige Spezialausdrücke für die Psychiater." (Charles Bukowski)
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Alt 31.01.2017, 14:14   #12
basti_79
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Zitat:
Zitat von Lupo Beitrag anzeigen
Wie kommst du auf diese Zahl?
Also, nach meiner Ansicht muss man Drogengeld "waschen", d.h. irgendwie versteuern, damit man es verwenden kann. Bargeld kann man nur in begrenzten Mengen ausgeben, das fällt irgendwann auf. Dazu gibt es - gerüchtehalber - folgende Modelle:
  1. Die Dönerbude. Hat die nicht genug Kunden (was wohl in der überwiegenden Zahl der Geldwäsche-Döner der Fall sein dürfte), macht man mit Material und Personal Verlust.
  2. Die Spielhalle. Großer Vorteil: praktisch Wartungsfrei. Nachteil: zusätzliche Steuern.
  3. Der Gebrauchtwagenhandel. Großer Vorteil: zusätzliche Möglichkeit zu Nepp und Wucher. Nachteile: Platzbedarf, Leumund.
Bei allen drei Formen muss man wenigstens 19% USt. zahlen, dazu kommen Gewerbesteuer und über die Miete auch Grundsteuer, außerdem Lohnsteuern für Angestellte. 30% ist also eher noch zu wenig. Ok, ein Teil des Geldes wird sicherlich auch bar ausgegeben, und vielleicht wird auch manches einfach ins Ausland geschafft, wo eh keiner mehr nachguckt. Ich denke, 30% ist ein guter Schätzwert für den Steuersatz illegaler Güter.

Zitat:
Ist zwar hier OT, aber aus Neugier: Wie beeinflusst die Inflation das Steueraufkommen positiv?
Nominell. Wenn die Preise steigen (das tun sie immer), steigen auch die Steuereinnahmen.

Zitat:
Zitat von Groschenjunge Beitrag anzeigen
Auch illegal erworbenes Einkommen wird versteuert. Vielleicht aus deiser Ecke? Ne... Cannabis to go würde doch mit 7% besteuert, Cannabis am Tisch mit 19%.


http://www.business-on.de/stuttgart/...u-_id5492.html
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Alt 31.01.2017, 15:47   #13
Lupo
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Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Ich denke, 30% ist ein guter Schätzwert für den Steuersatz illegaler Güter.
Ah, da lag der Hase im Pfeffer, ich dachte gemeint seien schon legale Drogen wie Alkohol.

Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Nominell. Wenn die Preise steigen (das tun sie immer), steigen auch die Steuereinnahmen.

Also ehrlich....
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Alt 31.01.2017, 16:13   #14
basti_79
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Zitat:
Zitat von Lupo Beitrag anzeigen
Ah, da lag der Hase im Pfeffer, ich dachte gemeint seien schon legale Drogen wie Alkohol.
Hmm, ja, da kommt es ein wenig darauf an, wie man die Steuern der Arbeiter mitberechnet und so.

Würde man Cannabis legal handeln, müsste der Steuersatz über diese 30% (oder was auch immer da derzeit der Fall ist) angehoben werden, damit sich ein erhöhtes Steueraufkommen ergibt. Damit würden auch die Preise steigen. Und da dürfte so ziemlich jeder etwas gegen haben: Konsumenten, Hersteller, Händler, die FDP...
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Alt 31.01.2017, 16:41   #15
Lupo
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Ich kann deine Rechnung mit den 30% nachvollziehen, glaube aber, dass sie mengenmäßig ziemlich irrelevant ist, in Deutschland.
Die ganzen kleinen und mittleren Dealer, die das Zeug in Deutschland verticken, werden ihr Geld nicht waschen (müssen).

Insofern würde eine Legalisierung schon mehr Geld in die Staatskasse spülen

Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Bei allen drei Formen muss man wenigstens 19% USt. zahlen, dazu kommen Gewerbesteuer und über die Miete auch Grundsteuer, außerdem Lohnsteuern für Angestellte. 30% ist also eher noch zu wenig.

Das gilt ja für alle anderen Produkte ebenso, ein Cannabis-Produkt hätte da also keine Sonderstellung
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Geändert von Lupo (31.01.2017 um 16:44 Uhr).
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Alt 31.01.2017, 17:34   #16
basti_79
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Zitat:
Zitat von Lupo Beitrag anzeigen
Ich kann deine Rechnung mit den 30% nachvollziehen, glaube aber, dass sie mengenmäßig ziemlich irrelevant ist, in Deutschland. Die ganzen kleinen und mittleren Dealer, die das Zeug in Deutschland verticken, werden ihr Geld nicht waschen (müssen).
Hmm, und welchen Profit können die wohl rausholen?

Zitat:
Insofern würde eine Legalisierung schon mehr Geld in die Staatskasse spülen Das gilt ja für alle anderen Produkte ebenso, ein Cannabis-Produkt hätte da also keine Sonderstellung
Ja, aber für Cannabis-Produkte wird regelmäßig mit diesem Argument geworben, dass man legales Cannabis besser (höher?) besteuern könne. Das stimmt aber kaum, ausser man erhebt eine Sondersteuer, und dann wird's teuer...
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Alt 31.01.2017, 17:43   #17
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Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Hmm, und welchen Profit können die wohl rausholen?
Das kann man so pauschal nicht beantworten, hat aber auch nichts mit einer Besteuerung zu tun

Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Ja, aber für Cannabis-Produkte wird regelmäßig mit diesem Argument geworben, dass man legales Cannabis besser (höher?) besteuern könne.
Naja, stimmt ja auch.

Ich verstehe auch deine Position nicht wirklich.
Bist du gegen eine Legalisierung, weil es dann teurer wird?
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Alt 31.01.2017, 17:52   #18
basti_79
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Zitat:
Zitat von Lupo Beitrag anzeigen
Das kann man so pauschal nicht beantworten, hat aber auch nichts mit einer Besteuerung zu tun
Ich gehe davon aus, dass es tatsächlich relativ wenig ist.

Der Kerl hier hat im Buch mal die Bücher eines Koksdealers untersucht, und herausgefunden, dass dem sein Geschäft ungefähr so knapp kalkuliert war wie das von McDonald's.

http://freakonomics.com/

Zitat:
Ich verstehe auch deine Position nicht wirklich.
Bist du gegen eine Legalisierung, weil es dann teurer wird?
Nö, ich bin aus diversen Gründen für die Legalisierung. Man sollte sich bloß nicht einbilden, dass davon irgend etwas anderes großartig besser würde als die Probleme, die die Kriminalisierung mit sich bringt.
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Alt 31.01.2017, 18:08   #19
Lupo
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Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Ich gehe davon aus, dass es tatsächlich relativ wenig ist.
Wenn man nur weiter verkauft, sicher.
Wenn man selbst produziert bleibt eine ganze Menge hängen.


Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Nö, ich bin aus diversen Gründen für die Legalisierung. Man sollte sich bloß nicht einbilden, dass davon irgend etwas anderes großartig besser würde als die Probleme, die die Kriminalisierung mit sich bringt.
Gut, da müsste man nun wissen, wer sich was davon verspricht.
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Alt 13.06.2017, 11:18   #20
josian
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Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Hmm, die Bundesregierung wollte wohl das Steueraufkommen erhalten. Die FDP hätte aufgejault, und wenn die Bundesregierung stattdessen eine vernünftige Lösung vorgeschlagen hätte, wäre sie ja links. Nach allem, was ich so gehört habe, wird das alles wohl erstmal dazu führen, dass die Zahl der Tinnituspatienten südlich des Weißwurstäquators deutlich ansteigt. Die Bundesregierung kann sich jetzt in den Elfenbeiturm zurückziehen und beim Alten bleiben.
Hallo Basti
Gerne hätte ich eine etwas nähere Erklärung , wie die Tinnitus Patienten südlich des Weißwurst Äquators mit Cannabis in Verbindung stehen!
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