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Alt 22.01.2018, 16:16   #11
basti_79
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Zitat:
Zitat von Lupo Beitrag anzeigen
Ist es der Inhalt oder der Tonfall? Ich kann das aus dem Artikel nicht entnehmen.
Spielt auch eine untergeordnete Rolle.

Zitat:
Ein guter Freund von mir (wir haben uns im Kindergarten unserer Kinder kennen gelernt) macht mich manchmal wahnsinnig mit seiner nicht-Erziehung seiner Kinder.
Was macht er denn da genau verkehrt?

Zitat:
Das sind doch schon zwei positive Mütter-Bilder.
Nur eben nicht für jeden.
https://yourlogicalfallacyis.com/de/schwarzweissmalerei

Du scheinst auszublenden, dass es da graduelle Unterschiede gibt.
__________________
Perfidulo: Ich hatte erst vor, einen Roman darüber [über das verschwundene Mittelalter] zu schreiben.
Groschenjunge: Was ist der Unterschied zum Jetzt?
Perfidulo: Es quasseln nicht dauernd Leute dazwischen.
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Alt 22.01.2018, 16:44   #12
SusiNeunmalklug
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Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Ähm, das kann ich da nun nicht lesen. Eigentlich werden eher die Kritiker kritisiert... Aber so ist das eben mit der "Kritik der Kritik"
Hab ichs falsch verstanden? Ich hatte gelesen, dass mimikama in ihrer facebook-timeline selbst häufig Kritik auf eine verletzende Art posten. Dass sie genau das dann bei anderen kritisieren, finde ich "schräg".

Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Auffällig, dass sich Deine ersten beiden Beispiele auf typische "Eso-Medizin" beziehen (Impfung ist rational, Homöopathie irrational). Das Dritte halte ich - je nach Alter des Kindes - mitunter für eine berechtigte Frage.
Ach, das waren vor allem die Beispiele, die mich persönlich am meisten nervten. "Eso-Medizin" wird bei Kindern ja noch mehr angepriesen, und wurde mir ständig empfohlen.
Was den Wiedereinstieg in den Beruf mit Kind angeht, finde ich die Kritik dann berechtigt, wenn es für das Kind und/oder beide Elternteile problematisch ist. Wenn es aber allen Beteiligten damit offensichtlich gut geht, hat die Kritik eher Gründe, die in dem Kritiker selbst liegen. In dem Zusammenhang fällt mir auf, dass eher die Mütter kritisiert werden.

Es gibt eben berechtigte und unberechtigte Kritik, sachliche und unsachliche Kritik und wertschätzend vorgebrachte und verletzend vorgebrachte Kritik. Ändern sich gesellschaftliche Rollenbilder und damit auch Machtverhältnisse und entstehen neue Lebensentwürfe, ist verletztend und abwertend vorgebrachte Kritik oft nicht weit.

Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Och, also ich sehe schon positive Mütter-Bilder.
Nenn mal bitte ein paar Beispiele.
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Alt 22.01.2018, 16:49   #13
SusiNeunmalklug
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Zitat:
Zitat von Lupo Beitrag anzeigen
Hat sich bei mir noch keiner getraut.
Entweder mache ich alles richtig, oder ich wirke zu bedrohlich.
Entschuldige die indiskrete Frage: bist du männlich oder weiblich? Also warst du selbst schwanger oder "nur" dabei?
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Alt 22.01.2018, 17:01   #14
basti_79
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Zitat:
Zitat von SusiNeunmalklug Beitrag anzeigen
Hab ichs falsch verstanden? Ich hatte gelesen, dass mimikama in ihrer facebook-timeline selbst häufig Kritik auf eine verletzende Art posten. Dass sie genau das dann bei anderen kritisieren, finde ich "schräg".
Ach ok, dann hatte ich Dich falsch verstanden. Ich dachte, Du meinst, mimikama würden mit diesem Artikel Mütter kritisieren.

Zitat:
Ach, das waren vor allem die Beispiele, die mich persönlich am meisten nervten. "Eso-Medizin" wird bei Kindern ja noch mehr angepriesen, und wurde mir ständig empfohlen.
Ja. Wo kommt das her? Gerade, wenn jemandem die Gesundheit der gemeinten Kinder wichtig ist, müsste er doch zunächst Medizin und Bullshit trennen. Das heißt dann, diese "Tippgeber" wissen überhaupt nicht, wovon sie reden.

Zitat:
[Wiedereinstieg in den Beruf]In dem Zusammenhang fällt mir auf, dass eher die Mütter kritisiert werden.
Ja, das schwingt da mit.

Zitat:
Es gibt eben berechtigte und unberechtigte Kritik, sachliche und unsachliche Kritik und wertschätzend vorgebrachte und verletzend vorgebrachte Kritik.


Zitat:
Ändern sich gesellschaftliche Rollenbilder und damit auch Machtverhältnisse und entstehen neue Lebensentwürfe, ist verletztend und abwertend vorgebrachte Kritik oft nicht weit.
Einverstanden - allerdings sehe ich nicht, dass sich irgendwelche "gesellschaftlichen Rollenbilder" jemals geändert hätten, zumindest nicht, seit ich lebe. Im Grunde wird da nur über Oberflächlichkeiten gestritten: was jemand zu irgendwem zu sagen wüsste, oder so...

Zitat:
Nenn mal bitte ein paar Beispiele [für positive Mütterbilder].
Abstrakt:
  • Die fürsorgliche, zärtliche Mutter (die z.B. auf Schrammen des Kindes "pustet", um sie zu "heilen")
  • Die kompetente Mutter (die trotz Arbeit und anderen Anforderungen den Alltag bewältigt)
  • Die gelassene Mutter (die auch in stressigen Situationen Mensch bleibt)
__________________
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Alt 22.01.2018, 18:22   #15
Lupo
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Zitat:
Zitat von SusiNeunmalklug Beitrag anzeigen
Entschuldige die indiskrete Frage: bist du männlich oder weiblich? Also warst du selbst schwanger oder "nur" dabei?
Männlich, aber was hat unser Thema damit zu tun, ob man selbst schwanger war?
__________________
"Die Psychiater hatten einige Spezialausdrücke für meinen Fall. Naja, ich hatte auch einige Spezialausdrücke für die Psychiater." (Charles Bukowski)
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Alt 22.01.2018, 19:13   #16
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Zitat:
Zitat von Lupo Beitrag anzeigen
Männlich, aber was hat unser Thema damit zu tun, ob man selbst schwanger war?
Weil ich darüber schrieb, dass ungebetene Ratschläge, Kritik, Besserwisserei mir bereits während der Schwangerschaft begegneten.
Du hast geantwortet, dass das bei dir nicht der Fall war. Daher die Frage.
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Alt 22.01.2018, 19:26   #17
SusiNeunmalklug
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Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Ja. Wo kommt das her? Gerade, wenn jemandem die Gesundheit der gemeinten Kinder wichtig ist, müsste er doch zunächst Medizin und Bullshit trennen. Das heißt dann, diese "Tippgeber" wissen überhaupt nicht, wovon sie reden.
Das Schlimme ist, dass viele dieser "Tippgeber" eigentlich genau wissen müssten, wovon sie reden. Ich kann mich noch an eine der ersten Untersuchungen bei einem Kinderarzt erinnern, der bei einer Erkältung Globulis gab. Ich kam mir ziemlich verarscht vor und habe ihm das auch gesagt. Er meinte, dass die meisten Eltern beruhigt wären, wenn dem Kind irgendwas gegeben würde. Auch, wenn die Erkältung natürlich genauso schnell von selbst weggegangen wäre. Das wird dann als "sanfte" Heilmethode angepriesen. Der gleiche Kinderarzt war selbst skeptisch gegenüber Impfungen im Kindesalter.


Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Einverstanden - allerdings sehe ich nicht, dass sich irgendwelche "gesellschaftlichen Rollenbilder" jemals geändert hätten, zumindest nicht, seit ich lebe. Im Grunde wird da nur über Oberflächlichkeiten gestritten: was jemand zu irgendwem zu sagen wüsste, oder so...
Allein durch die Gesetzgebung hat sich was geändert. Vor noch gar nicht so langer Zeit mussten Frauen ihren Mann um Erlaubnis bitten, wenn sie arbeiten gehen wollten. Mittlerweile gibt es sogar eine Reihe von Vätern, die sich mit viel Zeit und Fürsorge um ihre Kinder kümmern und beruflich dafür kürzer treten. Es hat sich so gesehen viel geändert.


Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
  • Die fürsorgliche, zärtliche Mutter (die z.B. auf Schrammen des Kindes "pustet", um sie zu "heilen")
  • Die kompetente Mutter (die trotz Arbeit und anderen Anforderungen den Alltag bewältigt)
  • Die gelassene Mutter (die auch in stressigen Situationen Mensch bleibt)
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Alt 22.01.2018, 19:49   #18
basti_79
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Zitat:
Zitat von SusiNeunmalklug Beitrag anzeigen
Das Schlimme ist, dass viele dieser "Tippgeber" eigentlich genau wissen müssten, wovon sie reden. Ich kann mich noch an eine der ersten Untersuchungen bei einem Kinderarzt erinnern, der bei einer Erkältung Globulis gab. Ich kam mir ziemlich verarscht vor und habe ihm das auch gesagt. Er meinte, dass die meisten Eltern beruhigt wären, wenn dem Kind irgendwas gegeben würde. Auch, wenn die Erkältung natürlich genauso schnell von selbst weggegangen wäre. Das wird dann als "sanfte" Heilmethode angepriesen. Der gleiche Kinderarzt war selbst skeptisch gegenüber Impfungen im Kindesalter.
Das passt alles zusammen - das macht es aber nicht besser. Immerhin lässt sich so erahnen, woher die Homöopathie eigentlich kommt. Vielleicht ist es schockierend, wenn ich das schreibe, aber solchen Leuten sollte man meiner Meinung nach die Approbation entziehen.

Zitat:
Allein durch die Gesetzgebung hat sich was geändert. Vor noch gar nicht so langer Zeit mussten Frauen ihren Mann um Erlaubnis bitten, wenn sie arbeiten gehen wollten. Mittlerweile gibt es sogar eine Reihe von Vätern, die sich mit viel Zeit und Fürsorge um ihre Kinder kümmern und beruflich dafür kürzer treten. Es hat sich so gesehen viel geändert.
Ja, auf dem Papier. Als klar wurde, dass beide Eltern Vollzeit arbeiten "müssten", nur, um die Kinder durchzubringen, hat der Staat das Interesse daran verloren, den Alltagssexismus auch noch durchzusetzen. Das spart auch Geld, wenn sich die Bürger gegenseitig für lau fertigmachen...
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Alt 22.01.2018, 19:52   #19
Lupo
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Zitat:
Zitat von SusiNeunmalklug Beitrag anzeigen
Weil ich darüber schrieb, dass ungebetene Ratschläge, Kritik, Besserwisserei mir bereits während der Schwangerschaft begegneten.
Du hast geantwortet, dass das bei dir nicht der Fall war. Daher die Frage.
Ach so deshalb. Ich hatte mich auf den Teil danach "nervige Ausmaße" bezogen.
Aber ich kann mich auch nicht erinnern, dass meine Frau ungebetene Ratschläge in der Schwangerschaft bekommen hat.

Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Ja, auf dem Papier.
Nein auch in der Realität
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Geändert von Lupo (22.01.2018 um 20:00 Uhr).
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Alt 22.01.2018, 20:04   #20
SusiNeunmalklug
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Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Das passt alles zusammen - das macht es aber nicht besser. Immerhin lässt sich so erahnen, woher die Homöopathie eigentlich kommt. Vielleicht ist es schockierend, wenn ich das schreibe, aber solchen Leuten sollte man meiner Meinung nach die Approbation entziehen.
Das finde ich nicht schockierend, sondern sehe es genauso.
Es ist nicht nur eine falsche Botschaft an die Eltern, sondern auch an die Kinder, die bereits in dem Alter unbewusst mitbekommen, dass immer irgendwas genommen werden muss, um gesund zu werden. Was in dem Fall einer normalen Erkältung ja meistens Quatsch ist. Und im Fall einer ernsthaften Erkrankung geben die Eltern dann den gleichen wirkungslosen Hokuspokus, da der Arzt das ja auch bei der Erkältung "erfolgreich" verordnet hatte.
In mehrerer Hinsicht verantwortungslos.

Edit: Ach, und der gleiche Kinderarzt hatte noch einen Lehrauftrag (oder Leerauftrag? ;-)) an der Uni.

Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Ja, auf dem Papier. Als klar wurde, dass beide Eltern Vollzeit arbeiten "müssten", nur, um die Kinder durchzubringen, hat der Staat das Interesse daran verloren, den Alltagssexismus auch noch durchzusetzen. Das spart auch Geld, wenn sich die Bürger gegenseitig für lau fertigmachen...
Was meinst du genau damit? Kann dir nicht ganz folgen.

Geändert von SusiNeunmalklug (22.01.2018 um 20:08 Uhr).
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