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Amerika Das Rätsel von Nazca, die Hochkultur der Maya... und Weiteres aus Nord-, Mittel- und Südamerika.

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Alt 25.03.2003, 19:32   #1
Zwirni
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Standard Wer war der erste Amerikaner?

Zitat:
Wurde Amerika vor langer Zeit von Afrika oder Australien aus besiedelt? Walter A. Neves von der Universität von São Paulo (Brasilien) ist davon überzeugt. Auf der 70. Jahresversammlung der Amerikanischen Gesellschaft für Physische Anthropologie (AAPA) vertrat er kürzlich seine Theorie, dass die ersten Amerikaner "überhaupt keine Ähnlichkeit mit heutigen Asiaten und den späteren Indianern" besaßen. Entgegen allen Erwartungen zeigen die Schädelformen der ältesten Menschenfunde in Südamerika keine mongoliden Züge, sondern erinnern an die Gesichter heutiger Afrikaner oder Australier. Der brasilianische Anthropologe führte in den 90er Jahren die bisher umfangreichsten Messungen an 502 Skeletten südamerikanischer Paläoindianer durch. Mit seinen Mitarbeitern kam er zu dem Schluss, dass im südlichen Amerika Menschen gelebt hatten, die sich deutlich von den heutigen Ureinwohnern unterscheiden.
http://www.jaas.de/index.php?ctneu=news&idneu=253

Die ersten Amerikaner waren keine Rothäute
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Alt 25.03.2003, 20:16   #2
GerdB
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gabs da nicht mal die Theorie , das da welche (warens Ägypter ?)
mit Schilfbooten rübergefahren sind ?
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Alt 25.03.2003, 23:21   #3
STF
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Hallo!

Ja Überlegungen gabs da schon in 70er und 80er Jahren.

Thor Heierdahl hatte solche Schilfboote gemeinsam mit ägyptischen Einwohnern gebaut und ist damit in See gestochen.
Allerdings weiss ich nicht mehr ob sie das amerikanische Festland erreichten oder nicht (das 1. Boot ist glaube ich
fast gesunken).
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Alt 26.03.2003, 00:50   #4
Zwirni
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Die ägyptische und/oder die phönizische "Expedition" (war wohl eigentlich eher eine stinknormale Handelsreise) fanden tausende Jahre nach dem oben beschriebenen Ereignis statt. Es gibt demnach Funde, die darauf hindeuten, dass die Indianer mit denen die Ägypter später handelten nicht die ersten Einwohner waren sondern eher Negro-afrikaner. Diese starben aus oder wurden vertrieben und ausgerottet als die indianischen Vorfahren über die Behringstraße von Asien kamen.
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Alt 26.03.2003, 06:25   #5
GerdB
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Zitat:
Original von STF
Hallo!

Ja Überlegungen gabs da schon in 70er und 80er Jahren.

Thor Heierdahl hatte solche Schilfboote gemeinsam mit ägyptischen Einwohnern gebaut und ist damit in See gestochen.
Allerdings weiss ich nicht mehr ob sie das amerikanische Festland erreichten oder nicht (das 1. Boot ist glaube ich
fast gesunken).
Ich habs nochmal nachgelesen , das erste Boot "Ra 1" hats nicht
geschafft - "Ra 2" hat Amerika erreicht .
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Alt 26.03.2003, 12:36   #6
Dragonhoard
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Die Geschichten mit der RA 1&2 sind zwar alle korrekt, aber zum speziellen Thema wäre die Reise der KonTiki, einem Balsafloß, wohl die passendere.
Thor Heyerdahl wollte mit dieser Fahrt zeigen, dass bereits die Polynesier, also Nachfahren der oben erwähnten Australier, im Stande waren die Reise über den Pazifik zu schaffen. Die KonTiki schaffte die Reise von Callao in Peru zur Insel Raroia in Polynesien in 101 Tagen. Die ungekehrte Reise wäre mit einer anderen Strömung genauso möglich.

Genauere Infos unter: KonTiki Museum
__________________
Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt. Albert Einstein
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Alt 26.03.2003, 13:30   #7
Fixius
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hört sich vieleicht etwas absonderlich an aber irgendwo hab ich mal davon gehört oder gelesen.das eigentlich alle menschen auf erden so aus der richtung mesepotamiens stammen oder so.jedenfall wären demzufolge die amis eigentlich iraker.den mesepo.. und so weiter liegt nämlich zwischen euphrat und tigris. vieleicht will der amy deshalb unbedingt den krieg da.
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Alt 26.03.2003, 14:57   #8
Sebs
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@ Fixius
Sie haben heimweh...
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Alt 26.03.2003, 17:17   #9
Sereck
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das würde ich zu gern sehen.bush zieht mit dem gesamten weissen haus in den irak und macht da ein zweites amerika auf.
nein im ernst!Fixius hat schon recht die kultur breitete sich von mesopotamien über afraika,europa und dann den rest der welt aus.
man geht soagr davon aus das die mesopotamier die ersten hochseereisen durchführten.
also wäre es durchaus wahrscheinlich das es andere Völker auch taten.es ist sogar höhst wahrscheinlich!
Sereck ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.03.2003, 21:40   #10
Zwirni
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Hat überhaupt jemand mein Zitat mal ordentlich gelesen?

Da ist weder von Ägyptern noch von Mesopotamien die Rede! Dort steht:

Zitat:
Entgegen allen Erwartungen zeigen die Schädelformen der ältesten Menschenfunde in Südamerika keine mongoliden Züge, sondern erinnern an die Gesichter heutiger Afrikaner oder Australier.
Was hat Mesopotamien oder Phönizien mit schwarzhäutigen Afrikanern zu tun - abgesehen von den engen Handelsbeziehungen in dieser Gegend?!

Hat überhaupt jemand mal über die zeitlichen Unterschiede nachgedacht? Laut dieser Seite (lesen! ich nenn links nicht gern doppelt) waren bis vor ca 12.000 Jahren wahrscheinlich ausschließlich afrika-stämmige menschliche Lebewesen auf dem Kontinent vorzufinden, welcher heute als Amerika bekannt ist. Die uns heute geläufigen Indianer erschienen wohl erst tausende Jahre später, über die Landbrücke von Asien kommend *wiederhol*

Die Phönizier mit ihren Schilfbooten und konsorten wiederum sollen irgendwann zwischen 1200 v.Chr. und 300 v.Chr. zu diesem fernen Kontinent gelangt sein. Das sind immernoch (12.000 - 2000 - 1200 = 8800) mindestens 8800 Jahre Unterschied!

Also bitte wissenschaftlich bleiben, back to topic und keine fantastereien über die Herkunft der "Amys" ...

Wie die Afrikaner auf den anderen Kontinent kamen dürfte jedch viel interessanter sein. Hatten sie vielleicht auch so eine Art Schilfboot, und das tausende Jahre vor den ersten (uns bekannten) Seefahrenden Völkern?
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