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Alternative Heilverfahren Akupunktur, Ayurveda, Bach-Blüten, Homöopathie etc.

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Alt 03.07.2014, 09:58   #1
MaKu
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Neuling im Bereich alternative Medizin

Hallo liebe Leute,

aus einer gesundheitlichen Veränderung hat sich mein Interesse an alternativer und komplementärer Medizin enorm gesteigert. Seit einiger Zeit durchforste ich das Internet nach Anwendungsbeispielen für die Behandlung eines Nierenleidens. Oftmals fühle ich mich in der Menge an Informationen etwas verloren. Geht euch das auch so?

Bevor ich mich jetzt an einen Heilpraktiker wende, wollte ich hier bei Euch einmal nachfragen, wie Eure Besuche beim Heilpraktiker bisher so waren. Kann ich mich irgendwie vorbereiten? Gibt es Defizite/Probleme? Welcher Austausch findet statt? Was könnte im Austausch zwischen Arzt und Patient besser laufen?

Des Weiteren würde ich im Falle einer Behandlung gern dokumentieren können wie ich mich so schlage und was ich eventuell wann machen muss. Wie macht Ihr das? Wie wichtig ist Euch der Austausch mit Menschen, die ein ähnliches Leiden haben oder bereits die Behandlung durchlebt haben, die Ihr noch machen wollt?

Im Zeitalter der Smartphones könnte ich mir auch vorstellen meine Daten zu Behandlungen und meiner aktuellen Kondition immer bei mir zu führen. Quasi eine Krankenakte für unterwegs. Ich denke das könnte die Adhärenz für Langzeitbehandlungen verbessern. Was haltet Ihr davon? Würdet Ihr euch „gesundheitlich nachverfolgen“ also „tracken“?

Danke für Eure Hilfe und Antworten. Ihr würdet mir sehr helfen und den Start in die Welt der alternativen Medizin vereinfachen.

Beste Grüße
MaKu
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Alt 03.07.2014, 10:35   #2
Lupo
Super-Moderator
 
Benutzerbild von Lupo
 
Registriert seit: 19.10.2007
Beiträge: 6.911
Standard

Zitat:
Zitat von MaKu Beitrag anzeigen
Bevor ich mich jetzt an einen Heilpraktiker wende, wollte ich hier bei Euch einmal nachfragen, wie Eure Besuche beim Heilpraktiker bisher so waren.
Wenn meine Frau mit unseren Kindern zu ihrer Heilpraktikerin geht, soll ich besser nicht mehr mitkommen, weil ich schlechte Schwingungen verbreite.
__________________
"Die Psychiater hatten einige Spezialausdrücke für meinen Fall. Naja, ich hatte auch einige Spezialausdrücke für die Psychiater." (Charles Bukowski)
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Alt 04.07.2014, 03:22   #3
Acolina
Hausdrachen
 
Benutzerbild von Acolina
 
Registriert seit: 15.01.2002
Ort: just the other side of nowhere
Beiträge: 11.183
Standard

MaKu, wenn du eine ernsthafte Erkrankung hast, würde ich mich grundsätzlich immer an einen Arzt wenden. Eine naturheilkundliche Therapie sollte - wenn überhaupt - ergänzend geschehen und dann auch mit dem Arzt abgesprochen werden. Bei jeder Therapie würde ich vorher recherchieren, ob ihre Wirksamkeit wissenschaftlich nachgewiesen ist. (Siehe z.B. hier.)

Ob ich mich tracken ließe? Nein. Bei aller Begeisterung für Smartphones, Apps & Co., das niemals. Zudem halte ich diesen ganzen Selbstoptimierungswahn sowieso für pathologisch.
__________________
Die freiheitlich-demokratischen Ideale und Werte, die sich jetzt auch im Grundgesetz finden, wurden während der Aufklärung gegen die sich auf Gott und Bibel berufenden Kirchen durchgesetzt. Und weder der Gott Jahwe des Alten Testaments noch der Vater Jesus Christi, noch beide in einer Person, noch Allah vertreten die Werte unseres freiheitlich-demokratischen Staates. Sie müssen sie erst noch erlernen. (Gerd Lüdemann, Theologieprofessor)
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Alt 04.07.2014, 07:33   #4
perfidulo
Lebendes Foren-Inventar
 
Benutzerbild von perfidulo
 
Registriert seit: 10.12.2005
Ort: Hauptstadt des Grauens
Beiträge: 9.561
Standard

Zitat:
Zitat von MaKu Beitrag anzeigen
Seit einiger Zeit durchforste ich das Internet nach Anwendungsbeispielen für die Behandlung eines Nierenleidens.
Das klingt nach der häufigen Ausgangssituation, daß die "Schulmedizin" im Augenblick nicht helfen kann.

Nun soll der "Heilpraktiker" helfen. Der ist aber verpflichtet, in allen Fällen, wo ein Risiko besteht, an die Schulmedizin zu verweisen.

Oder ist ein unregistrierter "Wunderheiler" gemeint? Es kann zu unerklärlichen Spontanheilungen kommen., davon leben die ja.

Komplementärmedizin, wird wie der Name andeutet, oft von Schulmedizinern ausgeübt, wenn diese an ihre Grenzen stößt.

Die genaue Dokumentation der Behandlung ist sicher kein Schaden. Man kann einen Zettel nehmen oder ein Smartphone. Was das im Einzelnen bringen könnte, hängt von der Krankheit ab.
__________________
Vor jeder Antwort beachten: Ich bin kein Adept der Fantomzeit!
perfidulo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.07.2014, 16:06   #5
SusiNeunmalklug
Erfahrener Benutzer
 
Benutzerbild von SusiNeunmalklug
 
Registriert seit: 17.03.2014
Ort: P wie Papagei
Beiträge: 104
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Ich war vor Jahren mal bei einem Heipraktiker, da die Schulmedizin nicht helfen konnte.
Das war das erste Mal, dass ich bei einem Heilpraktiker war.
Dort bekam ich verschiedene homöopathische Mittel, die "auf jeden Fall helfen" sollten.
Außerdem Akupuntur, die auch "auf jeden Fall helfen" sollte und Ernährungstipps, die wirklich "in jedem Fall helfen".
Es half aber gar nichts, nur mein Geldbeutel wurde um einiges leichter.

Dann war ich noch bei einer anderen Heilpraktikerin, es gab dort "in Schwingung versetzte Globuli" und anderes Komisches.

Positiv war, dass sich beide Heilpraktier*innen viel Zeit genommen haben. Zugehört haben, empathisch waren, all das, wofür Ärzte keine Zeit haben.

Im Nachhinein finde ich das ziemlich naiv von mir, denen geglaubt zu haben.

Ich rate seitdem zur Vorsicht, wenn Jemand sagt, dass etwas "auf jeden Fall" hilft und absolut sicher ist.
Gerade bei Homöopathie weiss man ja heutzutage durch Doppelblindstudien, dass bestenfalls der Placeboeffekt wirkt.

Würde ich nochmal zum Heilpraktiker gehen, würde ich über die vorgeschlagenen Therapien in Bezug auf Wirksamkeit nach wissenschaftlichen Forschungsergebnissen suchen, bevor ich nur einen Cent zahle.

Es gibt ja auch durchaus wirksame Mittel aus der Naturheilkunde und sicherlich auch Heilpraktiker, die was drauf haben.

Eine gute Dokumentation ist sicherlich sehr hilfreich!
SusiNeunmalklug ist offline   Mit Zitat antworten
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