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Zeitreisen Ausflüge in Zukunft oder Vergangenheit sind theoretisch möglich...

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Alt 04.02.2005, 16:55   #1
Manu
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Beiträge: n/a
Standard Wie empfindet ihr die Zeit?

Also ich habe gesehen das ihr hier auch so eine Menge "Kleinigkeiten" die ihr selbst mit der Zeitempfindung erlebt habt aufgeschrieben habt.

Deshalb will ich jetzt doch mal meine eigene Empfindung hier reinschreiben.

Mir kommt es irgendwie seit ein paar Monaten immer stärker so vor als wenn die Zeit immer schneller vergehen würde.

Ich kann das nicht richtig beschreiben, aber ich habe das Gefühl das eine Stunde jetzt irgendwie viel kürzer ist als eine Stunde von vor ein paar Jahren.

Naja eigentlich ist es ja das gleiche... eine Stunde ist eine Stunde, der Uhrzeiger bewegt sich immer noch 60 mal, und meine Lieblings TV Sendung ist auch nicht früher oder später zu Ende (-:

Aber trotzdem habe ich einfach das Gefühl als ob die Zeit immer schneller wird, und das meine ich nicht irgendwie auf mein Alter oder meine Lebenssituation bezogen (so von wegen oh nein jetzt bin ich schon so alt, wie konnte den die Zeit so schnell vergehen oder so ;-)

Eben weil diese Empfindungen der verstrichenen Zeit ja eigentlich sehr subjektiv sind, wollte ich euch mal fragen ob ihr auch dieses Gefühl habt?
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Alt 04.02.2005, 17:10   #2
Desert Rose
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Also ich habe auch bemerkt das ich nicht immer das schaffe was früher möglich war. Es ist als hät ich immer weniger Zeit dazu.
Dasselbe empfinde ich auch immer öfters. Kaum aufgestanden, ist der Tag schon vorbei. :P

Aber vielleicht ist es aber auch nur ein normaler Alterungsprozess.
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Alt 04.02.2005, 17:19   #3
Salystra
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Jeder, der das Gefühl hat, die Zeit würde immer schneller vergehen, sollte sich ein paar neue Hobbys zulegen und seinen Tagesablauf umstellen. Das Gefühl, die Zeit würde an einem vorbei rasen, entsteht, wenn man in Routine versinkt und ist eine Folge der abgeschalteten Warnehmungsfähigkeit. Man nimmt nämlich Sachen, die man schon tausend Mal gemacht hat, nicht mehr intensiv wahr.
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Alt 04.02.2005, 17:48   #4
nane
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Zitat:
... Das Gefühl, die Zeit würde an einem vorbei rasen, entsteht, wenn man in Routine versinkt und ist eine Folge der abgeschalteten Warnehmungsfähigkeit. Man nimmt nämlich Sachen, die man schon tausend Mal gemacht hat, nicht mehr intensiv wahr.
?????????
sowas hör ich in dieser reverseform zum ersten mal.
exakt das gegenteil von dem .. was ich dazu sagen würde.
diese genannten punkte lassen die zeit kleben.
eben weil man seine tätigkeit nicht mehr wahrnimmt und
dadurch automatisiert arbeitet .. hat man sein augenmerk
auf zeit .. da diese den feierabend bestimmt.

bei kreativen menschen .. welche ständig etwas neues
in ihre tätigkeit aufnehmen (erschaffen) .. rast die zeit.
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Alt 04.02.2005, 18:07   #5
Salystra
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So unterschiedlich ist das.
Ich langweile mich während meiner Arbeit allerdings nie so, dass ich dabei Zeit hätte, auf das verstreichen derselben zu schauen.

Und ich habe für mich die Erfahrung gemacht, dass man sich an Sachen, die man nicht immer tut, besser erinnert und sie besser warnimmt.
Oder an Sachen, die man bewusst warnimmt. Wenn ich z.B. bei einem Weg, den ich täglich laufe, auf die Umgebung achte und sie bewusst bis hin zum kleinsten Grashalm warnehme wird mir diese "Bekannte" Umgebung erstens interessant, schön und neu vorkommen und ich werde b) nicht am Ende des Weges das Gefühl haben, ich hätte für den Weg gar keine Zeit gebraucht.
Wer eine beliebige Wegstrecke zum ersten MAl geht, hat immer das subjektive empfinden, dass dieser Weg lang ist. Beim 200ten MAl kommt einem dieser Weg viel kürzer vor.

Das hat in gewissem Masse vielleicht etwas mit dem zu tun, was DU "Kreativität" nennst nane.
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Alt 04.02.2005, 22:38   #6
cheeby
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 08.02.2003
Beiträge: 309
Standard

Zitat:
Original von nane
Zitat:
... Das Gefühl, die Zeit würde an einem vorbei rasen, entsteht, wenn man in Routine versinkt und ist eine Folge der abgeschalteten Warnehmungsfähigkeit. Man nimmt nämlich Sachen, die man schon tausend Mal gemacht hat, nicht mehr intensiv wahr.
?????????
sowas hör ich in dieser reverseform zum ersten mal.
exakt das gegenteil von dem .. was ich dazu sagen würde.
diese genannten punkte lassen die zeit kleben.
eben weil man seine tätigkeit nicht mehr wahrnimmt und
dadurch automatisiert arbeitet .. hat man sein augenmerk
auf zeit .. da diese den feierabend bestimmt.

bei kreativen menschen .. welche ständig etwas neues
in ihre tätigkeit aufnehmen (erschaffen) .. rast die zeit.
Muss ich dir in gewissem Sinne Recht geben, aber dir dennoch widersprechen.

Zuerst mal ein zwei Beispiele zum Thema Zeit und meine Meinung dazu.

Fernsehwerbung:
Wenn ich eine Werbung zum ersten Mal sehe kommt es mir vor als ob diese um einiges länger dauert als beim zweiten Mal wenn ich sie sehe.

Tätigkeiten die wir zum ersten Mal machen:
Je öfter ich etwas mache desto schneller komme ich mir dabei vor. Das dürfte allerdings nur eine Täuschung der Wahrnehmung sein die auch nach einer gewissen wiederholung der tätigkeit nicht mehr den eindruck erhebt das es noch schneller vergeht.

Sind wir beschäftigt kommt es uns vor als würde die Zeit schneller vergehen. Was damit zusammenhängen könnte das wir unterbewusst mehr arbeit verrichten müssen und unser Gehirn nicht soviel Leerlauf hat wie sonst.

Naja nur ne idee, aber zum thema gehirn würd mir sowieso noch einiges einfallen....
cheeby ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.02.2005, 13:18   #7
gumpensund
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Pfeil

grübel ... wie soll denn was vergehen, was es garnich gibt ?

Da ist erstmal nix derartiges. Erst durch die Auswirkung von runtergebremster Gravitation
klappt sich Raum auf und ermöglicht Bewegungs- Richtungen,
nebenbei entstehen noch einige Kausalitäten und Symmetrien ... wo soll da Zeit sein ?

Zeit an sich : gibbet nich ... nix weiter, als ein Abfallprodukt unserer Uhren ...

also nur "Zeit- Empfinden" ... sehr subjektive Sache, die nur wenige Bio- Entitäten betrifft ...

bekanntlich besonders solche, die ihre "Zeit" mit dem Tragen von Digital- Uhren verbringen ...

Für meine Blechkumpels gibt es nur Abfolge von Bewegung und sowas wie Intervalle
beim Ölen der Gelenke und Aufladen der Akkus.

meint mal so der gump
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Alt 20.02.2005, 20:42   #8
DangerMouse
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Beiträge: n/a
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Kommt mir doch sehr bekannt vor.
Die letzten, sagen wir 2 bis 3, Jahre sind quasi "wie im Flug" vergangen.

Das der einzelne Tag nun verhältnismässig schnell oder langsam rumgeht, kann ich nicht sagen, aber aufs Jahr gesehen gehts wirklich ruck zuck.

Das die Zeit nun schneller rumgeht, wenn man in der Routine steckt, kann ich mir nun garnicht vorstellen. Es ist doch eigentlich eher im Gegenteil so, dass man dann ständig auf die Uhr schaut und die Zeit quasi kriecht.
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Alt 20.02.2005, 22:48   #9
Elisabeth
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Benutzerbild von Elisabeth
 
Registriert seit: 17.07.2004
Beiträge: 659
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Was ist Zeit, grundsätzlich handelt es sich dabei einfach nur um Veränderung. "Zeit" ist in meinen Augen eine Veränderung von Zuständen, glaube ich.
Das hört sich simpel an. Die eigentliche Frage sollte nun aber die nach der Ursache und nicht nach der Wirkung sein. Die Frage sollte also nicht lauten: "Was ist Zeit?", sondern: "Warum existiert die Zeit?". Das ist die Frage, die ich meine, wenn ich nach dem Wesen der Zeit frage. WARUM drehen sich die Planeten, Sonnensysteme und Galaxien... warum expandiert das Universum, bewegen sich Autos, Menschen und Wasser...warum also existieren wir und warum existiert unsere Welt in dieser Form? Nun wird der eine oder andere sagen: "Es ist, wie es ist, egal warum...", und während er das ausspricht, muss selbst der gelangweilte Leser zugeben, dass er mit dieser Aussage daneben liegt, und ausgerechnet die Zeit selbst Ursache hierfür ist, denn: Genau genommen ist in dieser Welt nichts mehr so, wie es eben noch war, als man begann, diesen Satz auszusprechen.
__________________
Taucht ein Genie auf, verbrüdern sich die Dummköpfe.
Jonathan Swift
Elisabeth ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.02.2005, 01:48   #10
Bill
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ich hab ma in Päda gelernt, dass die ersten 18 Lebensjahre so schnell oder langsam vergehen, wie der gesamte Rest des Lebens - relativ natürlich.

Nuja und zur Zeit:
Ich bin geneigt zu behaupten, dass alles gleichzeitig ist und unser Zeitbegriff aus unserem relativen Empfiden heraus ein wenig absolut geraten ist...
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