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Alt 22.11.2018, 17:36   #21
Venkman
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Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Ok, das war missverständlich. Gemeint war nicht "jetzt, nach Seinem Ableben" sondern "warum sollte man nach Seinem Ableben ein Denkmal errichten". Das "jetzt" war aus der Umgangssprache dazwischen gerutscht.
Null problemo! Ich hatte nach deiner Wortmeldung hektisch die Medien durchforstet ob er tatsächlich "abgetreten" ist.


Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
...Marx und Stalin waren z.B. mal recht beliebt - vor allem östlich der Elbe. Sowohl Berlin (Friedrich 2) als auch Hannover (Ernst August) haben Reiterstandbilder verblichener Herrscher, und das sind nur die, die mir spontan ins Gedächtnis gekommen waren. Kaiser Wilhelm ist stark vertreten, Willy Brandt hat man ein höchst Modernes in der SPD-Parteizentrale in Kreuzberg errichtet. ...
Und du meinst H. Seehofer könnte sich, im Bezug auf ein Denkmal, in die von dir genannten Größen einreihen? Hmm, welche politischen "Großtaten" hat er denn deiner Meinung nach vollbracht, die dies rechtfertigen würden?
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"Es ist ein Jammer, dass die Besserwisser zwar alles besser wissen, aber nichts besser machen."
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Alt 22.11.2018, 17:48   #22
Sancho
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Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Kannst Du die Herkunft des Namens "Bismarckhering" genau belegen? Das wäre mal interessant.
Ein Lottogewinn, eine rührige Hausfrau und die Reichsgründung 1871 – das waren die Zutaten für die Namensfindung eines der berühmtesten Fischgerichte der Deutschen. Wenn denn alles so stimmt, wie es Lisa Böse, Urenkelin des Stralsunder Fischhändlers Johann Wiechmann, behauptet. Denn es gibt viele Lesarten darüber, wie der Bismarckhering einst zu seinem Namen kam. Und das Dokument, das alles beweisen könnte, fiel einem Bombenangriff zum Opfer.

Der Fischhändler Johann Wiechmann aus Stralsund hat dem Reichskanzler Otto von Bismarck im Jahre 1871 ein Fässchen mit eingelegtem Heringsfilet zugeschickt. Die Heringe schmeckten dem Reichskanzler so außerordentlich gut, das er dem Fischhändler Wiechmann das Privileg erteilte, seine sauer eingelegten Heringe als „Bismarckheringe“ zu verkaufen.


https://www.welt.de/kultur/history/a...ering-kam.html

Andere behaupten es sei nicht ein Fischhändler aus Stralsund, sondern ein Wirt aus Flensburg gewesen, der den Reichskanzler mit sauer eingelegtem Hering erfreut hat und die besagte Erlaubnis erhielt.

Bismark (Altmark) ist eine Stadt im Landkreis Stendal in Sachsen-Anhalt. Die Stadt hat Otto von Bismarck 1895 noch rechtzeitig vor dessen Tod 1898 zum Ehrenbürger ernannt und reklamiert den berühmten Hering natürlich auch für sich.
Sancho ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.11.2018, 17:52   #23
basti_79
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Zitat:
Zitat von Venkman Beitrag anzeigen
Null problemo! Ich hatte nach deiner Wortmeldung hektisch die Medien durchforstet ob er tatsächlich "abgetreten" ist.
Da fällt mir ein DDR-Witz ein:

Zitat:
Kommt einer jeden Morgen in einen Kiosk, kauft sich ein ND, guckt sich die erste Seite an und gibt die Zeitung wieder zurück. Nachdem das ein paar Wochen so gegangen war, fragt der Verkäufer:

"Juter Mann, wat suchense denn ei'ntlich?"

Antwortet der: "'Ne Todesanzei'e."

"Aber die steh'n doch janz hint'n!"

"Nee, die die icke suche, die steht janz vorn."
Zitat:
Und du meinst H. Seehofer könnte sich, im Bezug auf ein Denkmal, in die von dir genannten Größen einreihen?
Also die Großtaten eines Politikers sind bei Dir dafür ausschlaggebend, ein Denkmal zu errichten, bzw. dafür, welche Größe es haben sollte?

Wie kommt denn die Größe des indischen Denkmals zustande? Was war denn so gut an den Taten von Patel, bzw. was ist so schlecht an den Taten von Seehofer? Und wie können wir das erkennen, ohne auf Deine Bescheidene Meinung zurückzugreifen?

Zitat:
Hmm, welche politischen "Großtaten" hat er denn deiner Meinung nach vollbracht, die dies rechtfertigen würden?
https://www.csu.de/10-jahre-seehofer/

Zitat:
Solide Finanzen, beste Chancen auf dem Arbeitsmarkt, florierende Wirtschaft, erfolgreiche Strukturpolitik und hohe Investitionen in die Zukunft, vor allem in Bildung. Das ist das [!?] Verdienst der Menschen, aber auch der Christlich-Sozialen Union mit Horst Seehofer an der Spitze.
Horst Seehofer hat anscheinend - wenn man seiner Partei glauben darf - genau das gemacht, was man von ihm auch erwartet hat. Darf man das als ordinärer Bürger der Bundesrepublik (als Nichtbayer auch noch!) überhaupt hinterfragen? Warum hat Seehofer nicht einfach verfügt, dass man ihm nach seinem Tod ein Denkmal bauen sollte?
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Perfidulo: Ich hatte erst vor, einen Roman darüber [über das verschwundene Mittelalter] zu schreiben.
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Alt 22.11.2018, 17:57   #24
basti_79
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Zitat:
Zitat von Sancho Beitrag anzeigen
[...]

Die Stadt hat Otto von Bismarck 1895 noch rechtzeitig vor dessen Tod 1898 zum Ehrenbürger ernannt und reklamiert den berühmten Hering natürlich auch für sich.
Das heißt, entweder war der Name schon geläufig, bevor jemandem eingefallen war, einen Anspruch darauf anzumelden, oder aber alle diese Geschichten sind falsch, bis auf Eine einzige.
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Alt 22.11.2018, 18:04   #25
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Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Da fällt mir ein DDR-Witz ein:...
Ob der heutzutage auch noch funktioniert...? (der Witz)

Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Also die Großtaten eines Politikers sind bei Dir dafür ausschlaggebend, ein Denkmal zu errichten, bzw. dafür, welche Größe es haben sollte?
Naja über die Größe des Denkmals hatte ich mich nicht ausgelassen, das müßten dann "Statiker/Steinmetze/Ingenieure" evtl. entscheiden. Kommt ja auch darauf an WO es errichtet werden soll. Das ist kein zu unterschätzender Aspekt bei der Wahl der richtigen/geeigneten Größe eines Denkmals... (mMn)

Was die Taten betrifft, finde ich schon das man da ein Augenmerk darauf richten sollte. Vielleicht hilft da eine Umfrage unter der Bevölkerung...

Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Horst Seehofer hat anscheinend - wenn man seiner Partei glauben darf - genau das gemacht, was man von ihm auch erwartet hat...
Da hat ja (dMn) jeder gute Arbeitnehmer ein Recht auf eines (Denkmal)....

Da könnte der Platz in Deutschland knapp werden, vom Flächenanteil betrachtet...
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Alt 22.11.2018, 18:23   #26
basti_79
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Zitat:
Zitat von Venkman Beitrag anzeigen
Ob der heutzutage auch noch funktioniert...? (der Witz)
Nein, wahrscheinlich nicht. Das liegt jetzt echt mal an Smartphones etc.

Zitat:
Naja über die Größe des Denkmals hatte ich mich nicht ausgelassen, das müßten dann "Statiker/Steinmetze/Ingenieure" evtl. entscheiden.
Wäre für Seehofer denn DMn z.B. ein lebensgroßes Standbild, oder eine Portraitbüste akzeptabel? Eine Portratibüste auf dem Grabmal?

Zitat:
Kommt ja auch darauf an WO es errichtet werden soll. Das ist kein zu unterschätzender Aspekt bei der Wahl der richtigen/geeigneten Größe eines Denkmals... (mMn)
Klar. Was würdest Du denn in diesem Zusammenhang vorschlagen?

Zitat:
Was die Taten betrifft, finde ich schon das man da ein Augenmerk darauf richten sollte. Vielleicht hilft da eine Umfrage unter der Bevölkerung...
Was würdest Du denn machen, wenn die Bevölkerung eine Antwort gibt, die Du als fehlerhaft erachtest?

Zitat:
Zitat:
Horst Seehofer hat anscheinend - wenn man seiner Partei glauben darf - genau das gemacht, was man von ihm auch erwartet hat...
Da hat ja (dMn) jeder gute Arbeitnehmer ein Recht auf eines (Denkmal)....
Warum nicht ein Denkmal für alle Arbeiter?

Und, ist es nicht etwas anderes, wenn ein Politiker von Rang und Namen (Horst Seehofer z.B.) etwas macht, als wenn Klempner Volker Maier dasselbe macht?

Zitat:
Da könnte der Platz in Deutschland knapp werden, vom Flächenanteil betrachtet...
Stuss. Rechnen wir mal üppig mit einem Denkmal pro 5 m² (machbar wären 8 pro 1 m²), kämen wir bei 80 Mio. Menschen auf 400 km². Das ist nicht einmal ein Promill der Fläche der Bundesrepublik. Etwas mehr als die Fläche des Stadtstaats Bremen. Natürlich wäre das nicht nachhaltig, aber das ist ja Dein Problem bzw. das Deines Vorschlags.

Wie groß wäre ein Denkmal, das der Bedeutung Horst Seehofers angemessen wäre? Wo könnte man es errichten? Und wer hätte darüber zu entscheiden?
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Alt 22.11.2018, 19:13   #27
Venkman
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Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Wäre für Seehofer denn DMn z.B. ein lebensgroßes Standbild, oder eine Portraitbüste akzeptabel? Eine Portratibüste auf dem Grabmal?...

...Klar. Was würdest Du denn in diesem Zusammenhang vorschlagen?
Das liegt nicht in meinen Ermessen. Das müßten, wie gesagt die/der Künstler im jeweiligen Falle entscheiden bzw. beratend darauf Einfluß nehmen.

Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Was würdest Du denn machen, wenn die Bevölkerung eine Antwort gibt, die Du als fehlerhaft erachtest?
Das gleiche was ich nach jeder z.B. Bundestagswahl mach...

Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Warum nicht ein Denkmal für alle Arbeiter?
Die gab es mMn zu DDR Zeiten. (find ich persönlich nicht schlecht im nachhinein). Was würden all die "Bonzen", Chefs, Firmenvorstände, Konzerne ohne Arbeiter sein...?

Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Und, ist es nicht etwas anderes, wenn ein Politiker von Rang und Namen (Horst Seehofer z.B.) etwas macht, als wenn Klempner Volker Maier dasselbe macht?
Na der Klempner "V. Meier" hat evtl. einen kleineren "Kundenkreis" als "H. Seehofer", könnte ich mir vorstellen.


Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Wie groß wäre ein Denkmal, das der Bedeutung Horst Seehofers angemessen wäre? Wo könnte man es errichten? Und wer hätte darüber zu entscheiden?
Wo? Natürlich in BAYERN selbstverständlich, gleich neben "Uli" seinem (wenns der FCB wird errichten)...
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