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Drogen & Psychedelika Spiritualität fördern, das Bewusstsein erweitern, heilende Kräfte besitzen, in Abhängigkeit und Elend führen... Drogen haben viele Gesichter. Gibt es Zusammenhänge zwischen der heiligen Droge unserer Ahnen und dem Stoff, aus dem heutige Partyträume sind?

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Alt 04.04.2011, 21:54   #1
Atlantologe
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Beiträge: 4.369
Standard Der letzte Hero

…aus der Hippie-Bewegung / Gegenkultur ist abgetreten, wie ich erst jetzt durch Zufall leider erfahren musste.

R.I.P., Owsley Stanley III

http://en.wikipedia.org/wiki/Owsley_Stanley
http://weekenderonline.wordpress.com...y-stanley-rip/

(Man wird älter)


(OS III und Jerry Garcia, ca.1968)
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Alt 16.06.2013, 06:15   #2
Skaldic
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So was ist eben ganz normale Biologie.
Als "Helden" würde ich solche Typen aus der Gegenkultur nicht
bezeichnen, denn sie haben größtenteils nur dafür gesorgt,
mittels Propaganda eine ganze Generation zum Drogenkonsum
zu verführen und seelisch anzuknacksen.
z.B. wie Timothy Leary der das Gerücht in die
Welt setzte, das LSD und Magic Mushrooms
"bewusstseinserweiternd " wären. Später hat er, ganz ein charmanter
Lügner, selbst gesagt, das er viele Aussagen nur um ihrer Wirkung
willen gemacht habe und nicht weil sie wahr gewesen sind.

Das weithin bekannte "Peace-Zeichen" als
das bekannteste Symbol aus der Gegenkultur der
Sechziger Jahre ist in Wirklichkeit eine
umgedrehte Lebensrune bzw. die Todesrune
und steht für Tod und Niedergang als Geisteshaltung
der Gegenkultur. Das muss aber nicht als prinzipiell
negativ angesehen werden.
Durch einen Tod folgt ja auch eine Wiedergeburt bzw
ein Neuanfang.


Gruß

Skaldic
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg Peace_TodesRune.jpg (37,4 KB, 2x aufgerufen)

Geändert von Skaldic (16.06.2013 um 06:19 Uhr).
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Alt 16.06.2013, 09:49   #3
perfidulo
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Zitat:
Zitat von Skaldic Beitrag anzeigen
......mittels Propaganda eine ganze Generation zum Drogenkonsum
zu verführen und seelisch anzuknacksen.
z.B. wie Timothy Leary der das Gerücht in die
Welt setzte, das LSD und Magic Mushrooms
"bewusstseinserweiternd " wären.
Aus welchen fundamentalistischen Traktaten hast Du diese Einsicht?
__________________
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Alt 16.06.2013, 12:06   #4
aule
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Diese ganze 68 iger Bewegung hat doch zu nichts geführt. Mit Foulheit und Schillen wäre die Menschheit heute noch auf den Stand von Urmenschen! Sollen die doch alle in den Urwald ziehen und dort können sie dann den ganzen Tag ...., und so, für eine Hochkultur mit Zukunft sind diese Leute Gift und Überflüssig.
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Alt 16.06.2013, 12:22   #5
perfidulo
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Zitat:
Zitat von aule Beitrag anzeigen
Diese ganze 68 iger Bewegung hat doch zu nichts geführt.
Noch so ein Vogel!

Ohne 68er Bewegung hätten wir keinen schwulen Außenminister, keine Homo-Ehe. Die Lehrer dürften die Schüler blutig schlagen. In den Hochschulen wären die alten Nazis unbehelligt geblieben.

Wir würden uns weiter mit Polen um die verlorenen Ostgebiete kloppen, es gäbe keine taz, keine kritische Literatur, keine Umweltbewegung, keinen Umweltschutz, keine Energiewende. Die BRD wäre zugepflastert mit Kernkraftwerken.

Das war alles keimhaft in der Sozialdemokratie und ihrem Umfeld angelegt, aber es braucht immer einen Impuls von außen, daß das gesellschaftlich wirksam wird.

Die SPD ist ja nach langem Zieren nun auch für Mindestlohn und eine Rente, mit der man Auskommen kann.
__________________
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Alt 16.06.2013, 12:24   #6
SchwarzerFuerst
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Zitat:
Zitat von aule Beitrag anzeigen
Diese ganze 68 iger Bewegung hat doch zu nichts geführt. Mit Foulheit und Schillen wäre die Menschheit heute noch auf den Stand von Urmenschen! Sollen die doch alle in den Urwald ziehen und dort können sie dann den ganzen Tag ...., und so, für eine Hochkultur mit Zukunft sind diese Leute Gift und Überflüssig.
Na, dann muß ja dein Buch die menschliche Zivilisation zu ganz neuen Höhen führen
( wenn es denn nur alle lesen würden )
Eigentlich war ich ja überzeugt, daß die 68er Gegenkultur dem Sinn des Lebens näher
kam als unsere kapitalistisch geprägte Gesellschaftsordnung, aber dein
epochales Werk wird uns bestimmt zeigen, wo es lang geht.....

Ob es allerdings wirklich der Sinn des Lebens ist, ein Buch zu schreiben, in dem
man den eigenen Lebensstil verherrlicht, möchte ich dann doch bezweifeln......
__________________
AMEN

Geändert von SchwarzerFuerst (16.06.2013 um 12:34 Uhr).
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Alt 16.06.2013, 13:15   #7
Skaldic
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"Kapitalistische Gesellschaftsordnung" ist ein ziemlich schwammiger Begriff,
der immer irgendwann auftaucht, aber der nicht näher definiert wird.
Irgendwelche Leute haben nach dieser Theorie angeblich "das Kapital"
in den Händen und andere sind neidisch drauf und wollen es sich im
Namen der Gerechtigkeit unter den Nagel reißen und sind dann die
neuen Kapitalisten in einer Gesellschaftsordnung die auf der Gier
nach immer mehr aufbaut. Diesen Prozess konnte man im kapitalistischen Westen sehen aber ebenso genauso im Ostblock.
Wer sich Karl Marx mal mit Verstand durchliest, der wird verstehen,
das dieser die Ursache aller Ausbeutung nur im Besitz von Produktionsmitteln
und dem Privatbesitz gesehen hat. Den wollte er abschaffen und
vergesellschaften. Dabei hat er aber nicht gecheckt oder sehr wohl
gewusst das eine Vergesellschaftung nichts anderes ist als eine staatliche
Kommerzialisierung und nicht zu mehr Freiheit, sondern automatisch zu
mehr Überwachung und mehr Kontrolle führt.
Im übrigen nutzt der Besitz von Produktionsmitteln nichts,
wenn man dafür einen Kredit aufnehmen musste und über beide
Ohren verschuldet ist, und immer wirtschaftlicher werden muss
um zu überleben und den Kredit zurück zu zahlen.
Dann ist man umso mehr Sklave des Systems als wenn man
keine Schulden und keinen Besitz hat.
Also ist Marxismus für mich einfach nur:

Gruß

Skaldic

Geändert von Skaldic (16.06.2013 um 13:27 Uhr).
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