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Diverses Alles rund um Grenzwissenschaften, was nirgendwo anders so recht rein passt....

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Alt 05.11.2006, 15:12   #1
Corvinius
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Standard Paranormale Erfahrungen berühmter Persönlichkeiten

Scheinbar ist hierfür noch kein Thread aufgemacht worden. Falls doch, bitte verschieben.

Hin und wieder hört man ja von bekannten Persönlichkeiten (außerhalb der Esoterik- und Grenzwissenschaften-Szene), die "übersinnliche" Erfahrungen gemacht haben wollen. Meist sind das Bild-Zeitungs-mäßige Berichte, die man zurecht anzweifelln kann. Es gibt aber auch glaubhaftere Berichte aus erster Hand.

Konnkretes Beispiel: ich habe mir vor kurzem die DVD "Hearts in Atlantis" geholt, eigentlich nur, weil ich mal sehen wollte, wie das Buch von Stephen King verfilmt wurde (hat übrigens nix mit dem versunkenen Kontinent zu tun). Der Film selbst ist ordentlich gemacht, aber eher ziemlich belanglos. Anthony Hopkins spielt darin einen Psi-Begabten.

Das Interessanteste an der DVD ist ein Interview mit Anthony Hopkins, der darin erzählt, immer wieder sehr starke Vorahnungen zu haben. In seiner Jugend konnte er sich so gut darauf verlassen, dass diese Vorahnungen eintrafen, dass er sie regelmäßig als Partygag eingesetzt hat. So konnte er kleinere pannen, Trennungen usw. sehr treffsicher vorhersagen bzw. hellsehen, dass sie sich ereignet hatten.

Das ganze Interview klingt ziemlich glaubwürdig. Kann mir auch nicht vorstellen, dass er sich sowas ausdenkt, um sich wichtig oder lustig zu machen. Was denkt ihr?
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Alt 05.11.2006, 15:29   #2
transzendenz
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Warum sollte der gute Anthony lügen ? würde er sicher Gefahr laufen das seine Freunde sagen - he das stimmt doch garnicht

Ich hab auch immer wieder solche Vorahnungen in verschiedenster Richtung - bei ca. 80% liege ich richtig - aber bei manchen Sachen täusche ich mich doch - was mich entschieden daran hindert als Hellseher zu arbeiten
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Lieben Gruß transzendenz
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Alt 05.11.2006, 16:15   #3
Acolina
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Nun, Vorahnungen, die eintreffen, hatte ich auch schon diverse. Ich denke, die hat jeder mehr oder weniger. Wir verarbeiten deutlich mehr Informationen und ziehen unsere Schlüsse daraus, die wir dann oft als "Intuition" wahrnehmen, als uns bewusst ist.

Manche Menschen sind in sowas besonders gut, wie z.B. die "menschlichen Lügendetektoren". Beim Vorhersagen wirken da vergleichbare Mechanismen, denk ich.
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Die freiheitlich-demokratischen Ideale und Werte, die sich jetzt auch im Grundgesetz finden, wurden während der Aufklärung gegen die sich auf Gott und Bibel berufenden Kirchen durchgesetzt. Und weder der Gott Jahwe des Alten Testaments noch der Vater Jesus Christi, noch beide in einer Person, noch Allah vertreten die Werte unseres freiheitlich-demokratischen Staates. Sie müssen sie erst noch erlernen. (Gerd Lüdemann, Theologieprofessor)
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Alt 05.11.2006, 17:04   #4
Llewellian
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Wie da ja schon steht: "die meisten menschlichen Lügendetektoren arbeiten mit einer gehörigen Portion Lebenserfahrung".

Geh mal in ein Kundenservice-Zentrum. Kann ich aus eigener Erfahrung sagen (schliesslich hab ich in sowas lang genug ein Team geleitet): Wer länger als 3-5 Jahre sowas macht, erkennt sogar am Telefon wenn der andere lügt.

Noch krasser sind die Prüfer aus der Versicherungsbranche bzw. die Mädels vom Arbeitsamt. Die lernen das richtiggehend.
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Alt 05.11.2006, 18:23   #5
Corvinius
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Zitat:
Original von Acolina
Nun, Vorahnungen, die eintreffen, hatte ich auch schon diverse. Ich denke, die hat jeder mehr oder weniger.
Stimmt schon. Meistens treffen sie bei mir allerdings nicht ein. Wenn man sich allerdings seiner "Hellseherei" so sicher ist, dass man das Risiko eingeht, sich auf irgendeiner Party damit lächerlich zu machen, sollte schon etwas mehr dahinter stecken.

Hopkins beschreibt das etwa so, dass er einen Bekannten auf sich zukommen sieht und quasi gleichzeitig einen gedanklichen Eindruck bekommt, was dieser vor kurzem gemacht hat oder was ernoch wichtiges machen wird. Von einem stimmlichen Eindruck oder irgendwelchen körperlichen Anzeichen, aus denen er das liest, sagt er nichts. Müßte dann schon rein im Unterbewußtsein ablaufen. Die Frage ist natürlich, ob er sich nicht einfach einen Scherz erlaubt. Das schien mir aber nicht so zu sein.
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Alt 07.11.2006, 21:10   #6
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Hab nochwas auf einer DVD gefunden. In den "Extras" der Film-DVD von Skeleton Key findet sich unter "Kate Hudson's Ghost Story" ein kurzes Interview mit der Schauspielerin. Darin erzählt sie, dass sie als Kind in einem alten Haus in London gelebt hätte, in dem es gepukt haben soll. Sie erzählt es aber so, dass man den Eindruck bekommt, sie selbst erinnere sich kaum noch daran, weil sie zu klein war. Zusammengefasst:

- Haushaltsgegenstände und Möbel, die sich scheinbar grundlos wie bei einem Erdbeben bewegten und Krach verursachten

- sie sei jede Nacht aus dem Bett gefallen und wäre dauern an einer Gangecke gestolpert und hingefallen, an der andere Hausbewohner nachts eine Lichterscheinung gesehen haben wollen

- einmal sei sie in einen Teich gefallen. Ein Hausangestellter, der es beobachtet hatte, soll gesagt haben, dass es merkwürdig aussah, eher, als sei sie gestossen worden als dass sie gestolpert wäre

Nicht sehr beeindruckend, ich weiss. Aber zumindest schien es nicht frei erfunden zu sein.
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Alt 11.01.2007, 22:30   #7
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Vorahnungen scheinen bei Schauspielern recht verbreitet zu sein. Das hab ich eben gefunden:

Zitat:
Alec Guinness hatte eine Vorahnung. Der Schauspieler traf James Dean Ende September 1955 in einem Restaurant in Hollywood. Dean fuhr mit seinem neuen Porsche Spyder vor, er wollte den Abschluss der Dreharbeiten zu "Giganten" feiern. Guinness schrieb später in seiner Autobiografie: "Ich schaute auf meine Uhr. Es ist jetzt 10.00 Uhr, Freitag, 23. September 1955. Wenn Sie in diesen Wagen steigen, wird man Sie nächste Woche um diese Zeit tot darin vorfinden".
http://www.max.de/pop-kultur/people/james-dean

Zitat:
30. September (1955): James Dean verunglückt tödlich bei einem Vehrkehrsunfall in der Nähe von Cholame auf dem Weg nach Paso Robles.
http://www.dhm.de/lemo/html/biografi...mes/index.html

Ziemlich konkrete Vorhersage, finde ich. Natürlich gibt es tausend anderer Spekulationen über den Tod von James Dean (wie über den von Elvis usw.), aber immerhin schreibt Guiness selbst darüber. Und das zu einem Zeitpunkt, als er es nicht nötig hat, sich mit irgendwelchen erfundenen oder aufgenbauschten Geschichten wichtig zu machen.

Die Tatsache, dass Guinness sich in seiner Autobiografie so gut daran zu erinnern schien, läßt meiner Meinung nach vermuten, dass das nicht seine einzige Vorahnung war und dass er sich vielleicht über solche Dinge Aufzeichnungen gemacht hat, um sie beweisen / überprüfen zu können. Konnte aber leider nichts weiter darüber finden.
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Alt 26.02.2007, 21:48   #8
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Zitat:
Einmal lag ich nachts wach und dachte an den plötzlichen Tod eines Freundes, der am Tage zuvor begraben worden war. Sein Tod beschäftigte mich sehr. Mit einem Mal hatte ich das Gefühl, er sei im Zimmer. Es war mir, als stünde er zu Füßen meines Bettes und verlangte, dass ich mit ihm gehe. Ich hatte nicht das Gefühl einer Erscheinung, sondern es war ein visuelles inneres Bild von ihm, das ich mir als Phantasie erklärte. ... Da sagte ich mir: Beweis hin oder her! Anstatt ihn als Phantasie zu erklären, könnte ich ihn mit dem gleichen Recht als Erscheinung akzeptieren und ihm wenigstens versuchsweise Wirklichkeit zubilligen. - In dem Augenblick, als ich das dachte, ging er zur Tür und winkte mir, ihm zu folgen. Ich sollte sozusagen mitspielen. Das war nun allerdings nicht vorgesehen! Ich musste mir daher mein Argument nochmals wiederholen. Erst dann folgte ich ihm in meiner Phantasie.
Er führte mich aus dem Haus, in den Garten, auf die Straße und schließlich in sein Haus. ... Ich ging hinein, und er geleitete mich in sein Arbeitszimmer. Er stieg auf einen Schemel und zeigte auf das zweite von fünf rot eingebundenen Büchern, die auf dem zweitobersten Schaft standen. Dann hörte die Vision auf. Ich kannte seine Bibliothek nicht und wusste nicht, was für Bücher er besaß. Überdies hätte ich die Titel der Bände, auf die er hingewiesen hatte, von unten nicht erkennen können, da sie auf dem zweitobersten Schaft standen.
Das Erlebnis schien mir so merkwürdig, dass ich am anderen Morgen zu der Witwe meines Freundes ging und sie fragte, ob ich in der Bibliothek des Verstorbenen etwas nachschauen dürfe. Tatsächlich stand unter dem in der Phantasie gesehenen Regal ein Schemel, und ich sah schon von weitem die fünf rot eingebundenen Bände. Ich stieg auf den Schemel, um die Titel lesen zu können. Es waren Übersetzungen von Emile Zolas Romanen; der Titel des zweiten Bandes lautete: ‚Das Vermächtnis der Toten.' Der Inhalt schien mir uninteressant, aber der Titel war im Zusammenhang mit dem Erlebnis höchst belangreich" (Jung 1971, S. 315-316).
Quelle: http://www.forumkontrovers.de/survival.htm

Er war zwar keine ganz so große, heute noch populäre Berühmtheit, aber ich glaube, dieses von C. G. Jung selbst beschriebene Erlebnis passt trotzdem gut hierher.
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