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Diverses Alles rund um Grenzwissenschaften, was nirgendwo anders so recht rein passt....

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Alt 14.05.2003, 09:57   #1
Zwirni
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Standard Das "achte Weltwunder"

Zitat:
Der russische Kulturminister Michail Schwydkoi stellte die originalgetreue Rekonstruktion am Dienstag im Katharinenpalast in Zarskoje Selo, der ehemaligen Sommerresidenz des Zaren bei Sankt Petersburg, der Öffentlichkeit vor. Die Rekonstruktion des Bernsteinzimmers erfolgte mit deutscher Hilfe.

Der Essener Konzern Ruhrgas - seit Jahren auch für sein Kultursponsoring bekannt - stellte aus Anlass seines 75-jährigen Firmenjubiläums 2001 rund 3,5 Millionen Dollar für den Nachbau des Bernsteinzimmers bereit. Für den Konzern nahm Vorstandsmitglied Achim Middelschulte an der Zeremonie teil. Insgesamt verschlang die Rekonstruktion acht Millionen Dollar (6,95 Millionen Euro).

Minister Schwydkoi nannte das Projekt "ein Symbol der deutsch-russischen Verständigung und Freundschaft". Am 31. Mai wollen der russische Präsident Wladimir Putin und Bundeskanzler Gerhard Schröder das Bernsteinzimmer anlässlich der 300-Jahr-Feiern von Sankt Petersburg neu eröffnen.

Die bereits 1979 aufgenommenen Restaurierungsarbeiten am Bernsteinzimmer hatten aus Geldmangel längere Zeit geruht. Für Besucher wird die kunstvolle Vertäfelung des Bernsteinzimmers, dessen Original Preußenkönig Friedrich Wilhelm I. dem russischen Zar Peter dem Großen aus Anlass eines Freundschaftsbündnisses zwischen beiden Staaten im Jahr 1716 schenkte, ab kommenden Monat wieder leuchten. Die barocke Pracht der rund 100 Quadratmeter großen "Glitzerkammer" besteht aus einer halben Million Bernsteinstückchen.

Dabei hat das elfenbeinfarben bis tiefrot schimmernde Zimmer mit dem "Gold der Ostsee" wieder den Platz, den es auch damals im Katharinenpalast hatte. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Original des weltweit einmaligen Bernsteinkabinetts im Zarenpalast von der deutschen Wehrmacht demontiert und nach Westen gebracht. Seitdem gilt es als verschollen. Nur eine Kommode und ein Mosaik aus dem alten Bernsteinzimmer tauchten wieder auf und wurden im April 2000 an Putin übergeben.

Wie Ruhrgas-Vorstandsmitglied Middelschulte kürzlich sagte, gilt die Rekonstruktion des Bernsteinzimmers als historisches Ereignis in beiden Ländern, steht es doch als Symbol für die wechselvollen deutsch-russischen Beziehungen.
http://www.rp-online.de/public/artic...bs/kultur/5411
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Alt 22.06.2004, 19:03   #2
Zwirni
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Und wieder meint jemand das Bernsteinzimmer gefunden zu haben:

Zitat:
„Es wird immer wieder in den Zeitungen behauptet, dass das berühmte Bernsteinzimmer damals in Königsberg verbrannt ist. Das stimmt aber nicht. Ich habe nämlich selbst gesehen, wie die Kisten von Lastwagen in Waggons verladen wurden, als ich als Soldat in den Tagen um Silvester 1944/45 auf dem Bahnhof in der ostpreußischen Stadt Zinten Wache geschoben habe.“ Davon jedenfalls ist Otto Woitkewitz aus Schweina felsenfest überzeugt.

SCHWEINA – An die Waggons mit den Kisten seien die Landser damals nicht richtig rangekommen. Mit den Worten: „Da sind Geheimwaffen drin. Macht, dass ihr weiterkommt“, sollen die Bewacher, so genannte Kettenhunde der Feldpolizei allzu Neugierigen Beine gemacht haben.

Die Kisten fielen dem 18-jährigen Soldaten Woitkewitz auf dem Zintener Bahnhof nur auf, weil er sie ein halbes Jahr zu-
vor schon einmal gesehen hatte. Mit seinem Hitler-Jugend-Trupp habe er Ende Mai 1944 einen Ausflug von seinem Heimatort nahe Ortelsburg nach Königsberg unternommen. Im Hof der SS-Ergänzungsstelle in der Königsberger Kastanienallee, wohin man die Jugendlichen gebracht hatte, standen genau solche grau-grünen Kisten unter einer Plane. Und der Wachtposten, „einer von der HJ-Division“, habe ihnen erzählt, dass darin das Bernsteinzimmer sei. „Dann war er aber selbst sehr erschrocken über das, was er gerade gesagt hatte, und mahnte uns eindringlich, dass wir davon niemanden etwas erzählten sollten.“

[..]
http://www.stz-online.de/nachrichten...phtm?id=640295
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Alt 10.02.2008, 13:41   #3
Zwirni
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Nahe der deutsch-tschechischen Grenze meint ein Hobby-Archäologe eine Spur zum Bernsteinzimmer entdeckt zu haben. Er baut dabei auf Aufzeichnungen seines Vaters auf der im 2. Weltkrieg Funker und Navigator war. Unterstützt wird er dabei vom Bürgermeister des Ortes Deutschneudorf da sich die Theorien von beiden decken. Grund zur Freude bereiten nun wohl in einem quadratische Formen in einem ehemaligen Bergbaustollen.

http://www.ln-online.de/entertainment/kunst/2302124

Na da bin isch mal gespannt
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Alt 10.02.2008, 22:37   #4
Llewellian
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Und selbst, wenn es jemals jemand finden sollte, es ist für den *****. Bernstein altert an der Luft. Selbst, wenn man es finden würde, würde es nicht mehr aussehen wie das echte Bernsteinzimmer, sondern wie unansehnliche, braune bröselige Platten ;o)
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Alt 11.02.2008, 09:56   #5
perfidulo
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Zitat:
Zitat von Llewellian Beitrag anzeigen
Und selbst, wenn es jemals jemand finden sollte, es ist für den *****. Bernstein altert an der Luft. Selbst, wenn man es finden würde, würde es nicht mehr aussehen wie das echte Bernsteinzimmer, sondern wie unansehnliche, braune bröselige Platten ;o)
Der Nachbau ist doch völlig in Ordnung.
Die Höhle von Lascaux ist aus gutem Grund auch nur als Reproduktion zu sehen (Lascaux II), was den Eindruck nicht schmälert.
Die meisten gotischen Kathedralen sind auch nicht so echt, wie die Leute glauben. Aber so genau liest kaum einer die Baugeschichte.
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Alt 11.02.2008, 12:13   #6
Llewellian
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Eben. Der Nachbau.

Warum versuchen eigentlich Leute noch was zu finden, was inzwischen wertlos geworden ist und so unansehnlich wie Bakelit.
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Alt 11.02.2008, 12:31   #7
Tarlanc
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Zitat:
Zitat von Llewellian Beitrag anzeigen
Warum versuchen eigentlich Leute noch was zu finden, was inzwischen wertlos geworden ist und so unansehnlich wie Bakelit.
Weil es verloren ist

Es gibt nun mal Menschen, die ihr Leben der Suche nach irgendwas verschreiben. Schliemann hat Troja auch nur gesucht, um es zu finden.
__________________
Even people who are a pain in the arse can stimulate new thinking.
Vaughan Bell, Institute of Psychiatry, London
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Alt 11.02.2008, 14:16   #8
Llewellian
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Da gabs aber wenigstens noch was zu finden ;o). Steine erhalten sich.
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Alt 15.02.2008, 06:56   #9
Torsten Migge
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Zitat:
Zitat von Llewellian Beitrag anzeigen
Und selbst, wenn es jemals jemand finden sollte, es ist für den *****. Bernstein altert an der Luft. Selbst, wenn man es finden würde, würde es nicht mehr aussehen wie das echte Bernsteinzimmer, sondern wie unansehnliche, braune bröselige Platten ;o)
Kommt darauf an, wo es - sollte es tatsächlich noch irgendwo existieren - "gelagert" wird! Die allgemein gängigste oder realistisch'ste Theorie (jedenfalls mir bekannte), geht von der Annahme aus, dass sich die Kisten mit dem Bernsteinzimmer in den bis Heute noch existierenden und verschütteten Kellerräumen des (1968 auf Befehl Leonid Breschnews abgerissenen) Schlosses von Königsberg (quasi "verschollen") befinden...



Saludos!
__________________
"Politik ist die Unterhaltungsabteilung der Rüstungsindustrie"
Frank Zappa

Geändert von Torsten Migge (15.02.2008 um 07:09 Uhr).
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Alt 15.02.2008, 09:37   #10
Llewellian
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Falsch. Kommt nicht drauf an "wo" es gelagert wird, sondern wie.

Das Bernsteinzimmer (das originale) müsste unter Luftabschluss vakuumverpackt irgendwo liegen. Und hier reichen "verschüttete" Räume nicht aus. Die Kisten selbst mitsamt Inhalt müssten luftdicht verschlossen sein.
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