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Amerika Das Rätsel von Nazca, die Hochkultur der Maya... und Weiteres aus Nord-, Mittel- und Südamerika.

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Alt 03.06.2002, 19:07   #1
Acolina
Hausdrachen
 
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Registriert seit: 15.01.2002
Ort: just the other side of nowhere
Beiträge: 11.049
Standard Die letzte Stadt der Inkas

Versteckt in den Wolken der Anden haben Forscher Ruinen der letzten Stadt der Inkas entdeckt. Sie muss 1572 verlassen worden sein, als dort die noch verbliebenen indianischen Rebellen nach 36 Jahren Aufstand gegen die Spanier endgültig aufgegeben hatten, teilt die amerikanische Geographische Gesellschaft mit.

Die Stadt befand sich fast 4000 Meter hoch auf Bergterrassen umgeben von tief abfallenden Hängen. Wenn sich die Wolken verzogen, war der Blick frei und fiel auf noch höhere, mit Schnee bedeckte Berggipfel.

Warum die Inkas an so einem Ort eine Stadt gegründet haben, ist den Forschern ein Rätsel. "Vielleicht wegen der nah gelegenen Silberminen, vielleicht waren sie aber auch wegen des Ausblicks hier", sagt der britische Expeditionsleiter Peter Frost: "Die Inkas scheinen hier die Sonne beobachtet zu haben, um ihren Kalender zu führen."

In der etwa 35 Kilometer südwestlich vom Berg Machu Picchu gelegenen Siedlung fanden die Forscher Straßen, Friedhöfe, Vorratsspeicher und etwa hundert verlassene Wohnhäuser. Die Ruinen und die entdeckten Keramiken zeugen von einer langen Geschichte des Ortes: Sie scheint nicht nur die letzte Stadt der Inkas gewesen zu sein, sondern auch eine ihrer ersten, erklären die Forscher.

Ganz verlassen ist die Siedlung auch heute noch nicht: Zwei indianische Familien fanden die Wissenschaftler, die dort zwischen den Ruinen ihrer Vorfahren leben.


[Quelle: ddp/bdw - Andreas Wawrzinek]
__________________
Die freiheitlich-demokratischen Ideale und Werte, die sich jetzt auch im Grundgesetz finden, wurden während der Aufklärung gegen die sich auf Gott und Bibel berufenden Kirchen durchgesetzt. Und weder der Gott Jahwe des Alten Testaments noch der Vater Jesus Christi, noch beide in einer Person, noch Allah vertreten die Werte unseres freiheitlich-demokratischen Staates. Sie müssen sie erst noch erlernen. (Gerd Lüdemann, Theologieprofessor)
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Alt 29.07.2002, 17:14   #2
Bernhard Beier
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Beiträge: 314
Standard

"Die Stadt befand sich fast 4000 Meter hoch auf Bergterrassen umgeben von tief abfallenden Hängen. Wenn sich die Wolken verzogen, war der Blick frei und fiel auf noch höhere, mit Schnee bedeckte Berggipfel.

Warum die Inkas an so einem Ort eine Stadt gegründet haben, ist den Forschern ein Rätsel."


Hi Acolina,

habe dazu eine konkrete Vermutung: Wie viele andere mesoamerikanische Völker hatten auch die Inkas panische Angst vor Erdbeben in Zusammenhang mit riesigen Flutwellen. (Vermutlich wegen der dort lebendig gebliebenen Überlieferungen aus solchen Katastrophenzeiten).

Wäre es nicht naheliegend, für den Fall einer solchen Riesen-Flut Fluchtburgen im Hochgebirge zu errichten, damit wenigstens dort einige Angehörige des eigenen Volkes überleben können?
__________________
Ceterum censeo Wikipediam esse modificandam
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Alt 02.12.2002, 15:08   #3
SeaRaven
Gast
 
Beiträge: n/a
Inka Stadt in den Bergen

Das mag schon sein, dass die Inkas ihre statt so weit oben in den Bergen gebaut haben, um vor einer möglichen Riesen-Flutwelle in Sicherheit zu sein.

Ich denke mir jedoch, dass diese Stadt am Gipfel des Berges noch einen anderen Zweck hatte, nämlich den, dass die Inkas von der Bedrohung durch Einwanderer und Abentuerern gewusst haben und sich rauf in die Berger zurüclziehen wollten. Dies machten sie um vor den Spaniern in Sicherheit zu sein, denn die Spanier kamen lange nicht in die Nähe dieser Städte auf diesen Bergen.

Eine andere Theorie von mir ist aiuch die, dass diese Städte keine Städte waren, sondern nur etwas größere Kloster. Meist ein Frauenkloster. Diese lagen deswegen so hoch um die Nonnen vor möglichen Annäherungen von aufdringlichen Männern zu schützen.

Anderer Seits könntne diese Städte auch nur eine Tarnung für irgendetwas sein. Für was habe ich selbst keine Ahnung.
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Alt 09.04.2008, 15:25   #4
Incaico
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Beiträge: 19
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Zitat:
Zitat von Bernhard Beier Beitrag anzeigen
"Die Stadt befand sich fast 4000 Meter hoch auf Bergterrassen umgeben von tief abfallenden Hängen. Wenn sich die Wolken verzogen, war der Blick frei und fiel auf noch höhere, mit Schnee bedeckte Berggipfel.

Warum die Inkas an so einem Ort eine Stadt gegründet haben, ist den Forschern ein Rätsel."


Hi Acolina,

habe dazu eine konkrete Vermutung: Wie viele andere mesoamerikanische Völker hatten auch die Inkas panische Angst vor Erdbeben in Zusammenhang mit riesigen Flutwellen. (Vermutlich wegen der dort lebendig gebliebenen Überlieferungen aus solchen Katastrophenzeiten).

Wäre es nicht naheliegend, für den Fall einer solchen Riesen-Flut Fluchtburgen im Hochgebirge zu errichten, damit wenigstens dort einige Angehörige des eigenen Volkes überleben können?


Es gibt eine Legende, die besagt dass auf diesem Berg die Götter lebten. Erich von Däniken, der schweizer Wissenschaftler meint es wären Ausserirdische gewesen
__________________
जानाति Yachay kakallpan
Incaico ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.04.2008, 15:28   #5
Incaico
Jungspund
 
Benutzerbild von Incaico
 
Registriert seit: 09.04.2008
Beiträge: 19
Standard Letzte Stadt der Inkas

Auch ist Machu Picchu nicht die letzte Stadt der Inkas.

Machu Picchu wurde hunderte von Jahren vor der inkaischen Expansion gegründet, die Incas haben es nur "Aufgepusht"
Und erst vor kurzem endeckten Forscher in Kolumbien eine weiter Stadt in den Bergen, was sicher nicht die letzte war, da man wegen erhöten desinteresse der Politiker ja noch nicht einmal die Küste voll erforscht hat.
__________________
जानाति Yachay kakallpan
Incaico ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.04.2008, 16:10   #6
Lupo
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Erich von Däniken, der schweizer WAS?
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"Die Psychiater hatten einige Spezialausdrücke für meinen Fall. Naja, ich hatte auch einige Spezialausdrücke für die Psychiater." (Charles Bukowski)
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