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Mysteriöse Orte Bermuda-Dreieck und andere Orte, an denen anscheinend nicht alles mit rechten Dingen zugeht.

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Alt 20.08.2002, 14:07   #11
Phaeton
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Da müsste ich nochmal genau nachschauen.
Werde das heut abend nachliefern.
Es ist aber auf jedenfall Oak Island, irgendwo an der Ostküste Kanadas.
Die Beschreibung des Schachts/der Höhlen ist so ziemlich genauso, wie du's oben beschrieben hast.
Eben mit dem Problem der Überflutung
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Alt 25.08.2002, 11:52   #12
Vampire
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Standard oak island

Hallo an alle ! Ich bin neu hier.

Zum Thema Oak Island

London (dr). Wie der bekannte britische Schatzsucher und Abenteurer Henry A. Jenkins gestern in London bekanntgab, plant er eine Expedition zu der wohl mysteriösesten Schatzinsel unseres Jahrhundert. Er hat vor, mit Hilfe von modernster Bergbautechnologie das Geheimnis von Oak Island zu lüften. Dies versuchen mutige Männer nun schon seit fast 100 Jahren vergebens. Doch Jenkins ist zuversichtlich, daß er den Schatz, der im sogenannten "Geldloch von Oak Island" versteckt sein soll, bergen kann. Mit Hilfe von dampfgetriebenen Bohrern und Spezialgeräten, über die er nichts genaueres sagen möchte, will er das seit 1795 ungelöste Geheimnis lüften.

1795 wurde auf Oak Island von dem jungen Daniel McGinnis eine Grube entdeckt. Nachdem er mehrere Fuß tief gegraben hatte, stieß der junge Schatzsucher auf Holz. Doch es handelte sich nicht um die erwarteten Schatztruhen, sondern um eine Holzplatte, die in die verschüttete Grube eingelassen wurde. Bei seinen Grabungen, die er später mit einigen Freunden fortsetzte, stieß er auf insgesamt vier solcher Holzplatten. Obwohl das Loch inzwischen schon mehr als 30 Fuß tief war, konnte McGinnis nicht auf den ersehnten Schatz stoßen. Er mußte die Grabungen aufgeben.

Die Grabungen wurden 1803 von der Onslow Company fortgesetzt. Diese grub über 90 Fuß in den Boden, aber auch ohne Erfolg. Denn die Grabungsarbeiten wurden von Wassereinbrüchen behindert. Bald schon stand fast die gesamte Grube mit Wasser voll. Niemand wußte, woher dies kam. Auch eine zweite Grube, die die Onslow Company graben ließ, um seitlich an das eigentliche "Schatzloch" zu gelangen, füllte sich mit Wasser, so daß die Company, die von Daniel McGinnis und zwei weiteren der ursprünglichen Schatzsucher gegründet wurde, 1804 aufgeben mußte.

Die Hoffnung auf einen hier vergrabenen Schatz ließ die Menschen bis heute nicht los. Mehr als 30 Expeditionen wurden bis heute gezählt, die versuchten das Geheimnis von Oak Island und der "Geldgrube" zu lüften. Erwähnenswert ist noch der Versuch der Truro Company, die 1849 weitere Grabungen unternahm. Sie fand bei Bohrungen, die bis 100 Fuß Tiefe reichten, drei Goldstücke, deren genaue Herkunft aber bis heute ungeklärt ist. Die Truro Company mußte jedoch ebenfalls aufgeben, nachdem 1861 das erste Menschenleben der Schatzsuche zum Opfer fiel. Ein Mann wurde bei einem Einsturz lebendig begraben. Sein Leichnam konnte bis heute nicht geborgen werden, da das immer wieder eindringende Wasser eine Bergung unmöglich machte.

Es gibt zahlreiche Theorien, wer die komplexe Anlage auf Oak Island angelegt hat. Zunächst ging man davon aus, daß es sich um ein Versteck für einen Piratenschatz aus dem 16 Jahrhundert handelt. Dies wird jedoch inzwischen von den meisten Wissenschaftlern angezweifelt, weil es sehr unwahrscheinlich ist, daß Piraten eine so komplexe und aufwendige Anlage hergestellt haben. Der bekannte britische Archäologe und Experte für südamerikanische Kulturen, Prof. David Wilkins hat vor kurzem mit einem Aufsatz in der Britischen Archäologischen Zeitschrift für Aufsehen gesorgt. Dort stellt er die These auf, daß die Inkas hier ihre Schätze vergraben haben, als die Spanier ihr Reich überfielen. Ein Schiff der Inkas, das die Schätze an Bord hatte, soll vom Kurs abgekommen sein und so nach Oak Island gelangt sein. Dort hätten die Inkas nach Ansicht des Professors die komplexe Anlage errichtet, um ihre Schätze für alle Zeiten zu sichern. Diese Thesen haben in Fachkreisen eine sehr kontroverse Diskussion ausgelöst. Im Zuge dieser Diskussionen wurde unter anderem behauptet, daß der Schatz dort von den Wikingern vergraben wurde. Andere Forscher dagegen vermuten, daß auf Oak Island der Schatz des im Mittelalters vernichteten Templer-Ordens verborgen liegt
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Alt 25.08.2002, 12:35   #13
Zwirni
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Standard RE: oak island

Zitat:
Zum Thema Oak Island
interessantes Thema. Mit dem großen Höhlensystem unter den USA sehe ich zwar bisher keinen direkten Zusammenhang, aber es handelt sich wohl um einen geheimnisvolles des Puzzles...

Zum Artikel: wieso melden die Forscher immer erst, dass sie jetzt loslegen und melden sich dann nie wieder?

außerdem: von wann ist das?

Zitat:
Dort hätten die Inkas nach Ansicht des Professors die komplexe Anlage errichtet, um ihre Schätze für alle Zeiten zu sichern. Diese Thesen haben in Fachkreisen eine sehr kontroverse Diskussion ausgelöst.
Dazu hätten sie wohl mit ihren bescheidenen Mitteln mehrere Jahre gebraucht, das wäre doch aufgefallen oder?

Zitat:
Im Zuge dieser Diskussionen wurde unter anderem behauptet, daß der Schatz dort von den Wikingern vergraben wurde. Andere Forscher dagegen vermuten, daß auf Oak Island der Schatz des im Mittelalters vernichteten Templer-Ordens verborgen liegt
Der Orden der Tempelritter wurde NICHT im Mittelalter vernichtet. 1793 schloß man ihn der Freimaurer-Loge an, womit dann zumindest seine alleinige Geschichte endete.

Zwirni
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Alt 25.08.2002, 15:59   #14
Vampire
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@ Zwirni
du hast recht , es hat mit dem eigentlichen Thema "Höhlensystem" nichts zu tun.

Nur mit der Vernichtung det Templer stimme ich mit dir nicht überein.

1314 Am 18. März werden der Großmeister Jakob von Molay sowie der Präzeptor der Normandie Gottfried von Charnay, auf der Seine-Insel auf Befehl des Königs verbrannt.
1317 Gründung des Christusordens in Portugal und des Montesa-Ordens in Aragon.
1319 Durch die päpstliche Bulle Ad ea ex quibus wird der Christusorden mit ähnlich großzügigen Privilegien ausgestattet wie einst sein Vorgänger, der Templerorden.


Gruß Vampire
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Alt 25.08.2002, 16:45   #15
Dragonhoard
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Der Templerorden wurde wirklich von offiziell verboten und alle Mitgleider gebannt. Damit läßt sich allerdings nicht das Verschwinden der Templerflotte erklären; ebensowenig läßt sich damit erklären warum sich der Orden über haupt dem Verbot gebeugt hat. Dem Orden stand damals einer der schlagkräftigsten Armmen der Welt zur Verfügung, außerdem kontrollierten sie das Geldwesen. Sie hätten das Verbot einfach ignorieren können, warum haben sie sich trotzdem gefügt?

Der Link zwischen Oak Island und Templer beruht soweit ich weiß einzig auf dem Umstand dass die Templerflotte mit unbekannten Ziel die Häfen verlassen hat und dann hunderte Jahre später ein Loch mit einem angeblichen Schatz gefunden wurde. Ein unbekannter Schatz muß doch irgendwie jemanden gehören, warum nicht den Templern?
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Alt 25.08.2002, 17:02   #16
Vampire
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@Dragonhoard

Es wurde nie ein Schatz auf Oak Island gefunden.Wie oben beschrieben, waren jede Bemühungen vergeblich.

Zu den Templern.
Der Staat und die Kirche zusammen, waren ein zu starker Gegner für die Templer.
Sie hatten das Geld, aber niemals die Macht und der Einflussreichtum von Staat und Kirche.
Als sie 1307 verfolgt und gefoltert wurden, verteilten sie sich in alle Himmelsrichtungen.
Es wird auch berichtet ,das sie dann 1314 nach der Hinrichtung des letzten Großmeisters Jaques de Moley auf dem Scheiterhaufen, nach England sind und die erste Freimaurerloge gegründet hatten( für mich spekulativ)

Gruß Vampire
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Alt 25.08.2002, 17:22   #17
Dragonhoard
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@Vampire

Das ist richtig, wäre ein Schatz gefunden worden, wäre das Loch sicher nicht so interessant.

Wen meinst du mit Staat? Den franz. König?
Nur soviel dieser König (soweit ich weiß Ludwig VII.) stand bei den Templer sowohl finanziel stark in der Kreide, wie er auch sehr auf die militärische Macht angewiesen war. Aus einem unbekannten Grund wurde der König nicht in den Orden aufgenommen, dass hat ihn wahrscheinlich nicht gefallen. Auch die militärische Bedrohung durch eine "fremde Armee" im land ist nicht zu unterschätzen. Kein Wunder also, dass sich der König des allzu mächtigen Ordens zu entledigen versuchte.

Z.b. Lincoln schätzt die Schlagkraft des Templerheeres deutlich größer als die der französischen Truppen ein.
Ein stehendes Heer wie wir es heutzutag haben gab es zu dieser Zeit nicht. Ein paar gut ausgebildete Ritter, die auch kampferfahren waren, stellten eine Großmacht dar.
(siehe Beschreibungen der Kreuzzüge)
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Alt 25.08.2002, 18:58   #18
Zwirni
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Kleiner Ausflug in die Geschichte der Tempelritter - speziell das scheinbare Ende:

1312 wurde der Orden verboten. Nach vielen Prozessen, Verurteilungen, Hinrichtungen blieben nur gleckliche reste des Ordens übrig. Vor allem im HRRDN (heute auch als Deutschland bekannt *fg*), Portugal und Spanien finden sich viele Überlebende. Die deutschen Templer vergaßen nicht ihre Aufgaben und Tugenden und sollen einen neuen deutschen Templerorden gegründet haben (ohne Beweise!). In Portugal benannten sich die Templer (mehrere tausend sollen es gewesen sein!) in Christusorden um und operierten noch zu Beginn der Freimaurerloge auch unter dem Namen Templer! Ihre Zahl sank jedoch mit jedem Jahrhundert. In Spanien gliederten sich die Überlebenden anderen Orden an.

Angesichts der vielen Überlebenden kann man nicht davon reden, dass die Tugenden und Aufgaben des Ordens ausgelöscht worden. nur die einheit der templer wurde zerstört, nicht jedoch der Glaube an die Aufgabe. In dem Buch über Saint-Germain steht auch:

"Die Freimaurer wurden offiziell aus einem Zusammenschluß mehrer Arbeiterlogen und dem Templerorden gegründet."

Daher kam ich auch auf die Idee, dass sie ja nicht aufgelöst sein konnten.

Zurück zum Loch:
Gab es da nicht mal irgendwie eine Altersbestimmung? Die Holzplatten müssen doch auch ein gewisses alter aufweissen! Die gefundenen Münzen wurden wirklich nicht näher analyisiert. Warum nicht?

Zwirni
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Alt 25.08.2002, 22:53   #19
Vampire
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das Loch Money Pitt)

hier für alle mal die komplette Geschichte:

1605
Beginn der Besiedlung durch Europäer in der Gegend von Oak Island. Als Jäger und Sammler hatten hier bisher die Micmac(Mi´kmac)-Indianer gelebt.


1795
Daniel McGinnis streift auf der unbewohnten Insel umher und entdeckt eine runde Verteifung (ca. 3m im Durchmesser) im Waldboden. Mit 2 Freunden gräbt er und entdeckt eine Lage Schieferplatten. 3m tiefer stoßen sie auf eine Lage Holzstämme, nach etwa 6m auf die nächste. Sie brechen die Aktion ab, da das Loch zu tief wird. Einer der Freunde kauft wenig später das Land um die Grube.


1804
Gründung der Onslow Company. Erster “projektierter” Versuch, das Geheimnis des entdeckten Schachtes zu lüften. Vorstoß auf eine Tiefe von 27m. Finden mehrere Lagen Holzstämme, alle im Abstand von etwa 3m, einen “seltsamen Stein mit einer verschlüsselten Inschrift” (verschollen), eine Lage Holzkohle, Kokosmatten, und eine Schicht “bläulichen Kitt” auf jeweils verschiedenen Tiefen. Schacht füllt sich über Nacht mit Wasser, Auspumpen schlägt fehl, Arbeiten wg. Wintereinbruch eingestellt.


1805
Ein Entwässerungsgraben wird parallel zum ursprünglichen Stollen bis auf 33m Tiefe angelegt. Er läuft ordnungsgemäß voll, entwässert aber den Hauptschacht nicht. Die Onslow Company ist bankrott und stellt die Arbeit ein.



1849
Von den ursprünglich 3 Entdeckern des Schachtes auf Oak Island lebt nur noch einer. Er berät die Truro Company bei der Wiederaufnahme der Grabungen. Freilegung des alten Schachtes bis auf 26m. Erneut Wassereinbruch bis auf 18m Tiefe. Auspumpen schlägt fehl. Bohrversuche zeigen verschiedene Materialien (Kokosfasern, Metallstücke, Eichenholz versch. Dicke) unterhalb des Schachtgrundes der früheren Grabungen. Auch 3 Glieder einer goldenen Kette (verschollen) sollen durch den Bohrer nach oben befördert worden sein. Stop wg. Wintereinbruch.


1850
Aushub eines zweiten Entwässerungsschachtes parallel zum Hauptschacht bis auf 33m Tiefe. Gleicher Fehlschlag wie 1805. Entdeckung, daß Meerwasser aus einer nahegelegenen Bucht (Smith´s Cove) offenbar über ein künstlich unter dem Strand angelegtes Kanalsystem in den Stollen drückt. Frühere Grabungen haben eine luftdichte Abdichtung (den “bläulichen Kitt”?) aus dem Schacht entfernt, somit steht dem Meerwasser kein Luftpolster mehr entgegen (wird auch als die “Wasserfalle” bezeichnet). Aufbau eines Damms in Smith´s Cove, um das Meerwasser vom Kanalsystem fernzuhalten. Zerstörung des Damms durch ein Unwetter.
Aushub zweier weiterer Schächte, um die Zuleitung des Meerwassers zu unterbrechen. Versperren des sog. “Flutstollens” bleibt ohne Erfolg.
Weiterer Schacht parallel zum Hauptloch bis auf 36m Tiefe, um den vermuteten “Schatz” von unten zu erreichen. Einsturz des Stollens und Absacken des “Original-Schachtes” (mit allem, was ggfs. darin war).


1854
Auflösung der Truro Company


1857
Geologische Untersuchung der Grabungsschächte durch Henry Poole.


1859
Auspumpen des Schachtes mit Pferdekraft. Ohne Erfolg.


1861
Auspumpen des Schachtes mit Dampfkraft. Ohne Erfolg.
Erstes Todesopfer.


1863
Gründung der Oak Island Association. Erneuter Versuch, über Parallenstollen von unten an den Originalschacht heranzukommen. Zwei weitere Schächte, um den Meerwasserzufluß zu stoppen. Verstopfen des Meerwassereintritts direkt bei Smith´s Cove. Alles ohne Erfolg.


1864
Erster schriftlicher Bericht über die Entdeckung. Bis dato nur mündliche Informationen. Auflösung der Oak Island Association.
Gründung der Oak Island Eldorado Company (auch: Halifax Company). Bau eines Damms in Smith´s Cove, um das Meerwasser abzusperren. Trockenlegen der Originalschachtes bis auf 33m. Suche nach dem vermeintlich durch frühere Grabungsversuche in einen Parallenstollen abgerutschten “Schatz” beginnt.. Erneuter Wassereinbruch. Bohrversuche bis auf 50m Tiefe. Ergebnis: Holz-, Kohlestücke und Kokosfasern. Zerstörung des Damms durch das Meer.


1867
Auflösung der Oak Island Eldorado Company (Halifax Company)


1878
Zufällig Entdeckung eines Lüftungsschachtes, der zum Kanalsystem der “Wasserfalle” gehört. Auch soll eine alte Schiffspfeife und eine Münze von 1713 am Strand gefunden worden sein. Die (damaligen) Inselbewohner sollen Einkäufe mit spanischen Silbermünzen von 1785 bezahlt haben.


1897
Untertunnelungsversuch des Lüftungsschachtes durch Frederick Blair mit seiner Oak Iskland Treasure Company. Ein zweites Todesopfer. Umfangreiche Sprengungen, um den Meerwasserzufluß in de Hauptstollen zu unterbinden. Probebohrungen zeigen Eisen bei 40m. Zement, Holz, Eisenstücke, wieder Zement und undruchdringbares Eisen, bis auf 52m. Eine Bohrung soll einen Pergamentfetzen mit heraufgebracht haben, auf dem “mit chinesischer Tusche und einem Federkiel die Buchstaben `v´ oder `vi´ zu lesen sind”. Das Pergament wurde zwar wissenschaftlich untersucht, ist aber mittlerweile verschollen.


1898
Ein Versuch mit roter Farbe im Wasser der Hauptschachtes zeigt, daß noch ein weiterer Meerwasserzufluß auf der anderen Inselseite, gegenüber Smith´s Cove existieren muß. Damit gibt es einen zweiten Flutstollen.


1899
Erneutes Ausheben des Hauptschachtes bis 34m. Wassereinbruch. Die Maschinen der Oak Iskland Treasure Company werden wegen Zahlungsunfähigkeit beschlagnahmt.


1909
Franklin D. Roosevelt kommt als Mitglied einer Gruppe Schatzsucher auf die Insel (leider hatte auch er keinen Erfolg, so wurde er eben 1932 US-Präsident...). Mehrere Bohrversuche bis auf 45m Tiefe zeigen nur (natürlichen) Zement.


1931
Probebohrungen durch Mel Chappell, enden mit finanziellem Ruin.


1936
G. Hedden legt den Schacht mit einer “Superpumpe” bis auf 50m trocken, findet jedoch nichts.


1939
Arbeiter finden einen Stein mit eingeritzten “Freimaurerzeichen”, sowie ein Dreieck aus Steinen am Strand, das “auf die Schatzgrube zeigt”.
Aushub des “Hedden-Schachtes”, des größten Stollens bisher, bis auf 50m. Diverse Probebohrungen. Keine Funde. Abbruch wg. Geldmangel.


1940
E. Hamilton sucht nach dem “Schatz” und kommt zu dem Schluß, daß er sich durch die vielen Grabungen um “30m verschoben hat”. Seine Bohrungen sollen zeigen, daß es Stollen in sechzig Metern Tiefe gibt.


1950
Mel Chappell ist wieder da (vgl.1931) ! Seine Maschine für das Aufspüren von Gold funktioniert nicht. Er fängt an, Schürfrechte zu verpachten.


1955
G. Greene führt Probebohrungen durch. Er findet eine größere natürliche Höhle in etwas 30m Tiefe. Die Lage des Originalschachtes ist mittlerweile nicht mehr genau klar, das ganze Gebiet stark umgegraben. Genau erkennbar ist nur noch der o.g. “Hedden-Schacht”.


1960
Die Restall-Familie beginnt mit Grabungen. Mehrere Stollen zur Unterbrechung der Flutzugänge.


1962
Fred Nolan vermißt die Insel und will einige “versteckte Zeichen und Hinweise auf den Schatz” entdeckt haben.


1965
Vater und Sohn Restall, sowie zwei Arbeiter ertrinken in einem Schacht.
Das sind Todesopfer drei bis sechs.
R. Dunfield baut einen Damm von der 200m entfernten Küste zur Insel. das Erdreich in Smith´s Cove wird um 3m abgetragen, eine Pumpe installiert. Ein 45m tiefer riesiger Krater entsteht, um die früheren Schächte zu entdecken. Als er einzustürzen droht, wird er zugeschüttet, Probebohrungen zeigen eine Höhle bei 42m Tiefe, in der es Metall geben soll. Wassereinbrüche können jedoch nicht verhindert werden. Einstellung der Arbeit.


1967
Gründung der Triton-Allianz. Probebohrungen bis auf 60m zeigen Stollen im Grundgestein. Eine Holzprobe datiert auf das 15.Jahrhundet.


1970
Bau eines erneuten Damms in Smith´s Cove. Auch dieser durch das Meer zerstört. Durch ein Bohrloch (“Borhole 10X”) wird eine Kamera bis auf 70m in eine unterirdische Höhle hinabgelassen. Die Bilder sollen - wenn auch unscharf - menschliche Überreste und Werkzeuge zeigen ((naja... ich habe die Bilder auch gesehen - meiner Meinung nach zeigen die gar nichts, ... aber...)). Taucher wurden in das Bohrloch hinabgelassen, fanden jedoch bei dem extrem gefährlichen und meist nur kurzen Ausflug im schlammigen Wasser nichts. Wegen zu hohem Risiko wurden diese Untersuchungen eingestellt.


1972
Die kanadischen Behörden lehnen archäologische Unterstützung bei der Schatzsuche ab, da die gesamte Insel fast schon komplett “umgegraben worden sei”.


1976
Untersuchungen mit Sonargeräten. Borhole10X wird zusammengedrückt.


1978
Borhole10X wird vergrößert: Zusammengeschweißte Eisenbahnkesselwagen - senkrecht in die Erde getrieben - bis auf 27m, danach Auskleidung der Schachtes mit Beton bis auf das Grundgestein. Von hier aus sollte bis in die tieferen Höhlen vorgestoßen werden. Ein verkeilter Bohrer versperrt jedoch den weiteren Zugang bis heute..


1983
Beginn eines Gerichtsprozesses zwischen der Triton Allianz und Fred Nolan, der inzwischen ein Stück der Insel besitzt. Es geht um Wegerechte.


1987
Planung zum “Big Dig”, dem größten Schacht der Insel, der alle anderen Schächte mit einschließen soll (ca 30m Durchmesser), laufen an. Kostenschätzung: 10 Millionen Dollar. Vereitelt durch den Börsenkrach 1987.


1995
Vermessung der Insel durch die Woods Hole Oceanographic Institution. Ergebnisse nicht bekannt gegeben (privater Auftraggeber).


1996
Das Bedford Institute of Oceanography vermißt den Meeresgrund um die Insel und entdeckt eine ungewöhnliche “Ausschachtung”, die vom Inselstrand den Meeresboden hinabführt.


Es gibt mitlerweile soviele Löcher, dass man heute mit Hundertprozentiger Sicherheit nicht mehr sagen kann, wo das erste Loch ist.
Zudem ist die Insel so untergraben, dass Einsturzgefahr besteht.

Gruß Vampire
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Alt 25.08.2002, 23:05   #20
Dragonhoard
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Ja da wundert es mich ja wirklich, dass es die Indel überhaupt noch gibt! Gib es vielleicht Fotos vom "Schacht"? Der muß inzwischen ja wie eine Großbaustelle aussehen!
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