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Mysteriöse Orte Bermuda-Dreieck und andere Orte, an denen anscheinend nicht alles mit rechten Dingen zugeht.

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Alt 04.07.2010, 20:35   #1
Manx
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Standard "Gravitationsanomalien" endlich kartiert

Beim Blättern zufällig gefunden, wir wussten ja schon immer, dass die Gravitation nicht überall so ist wie immer behauptet wird. Hier nun endlich eine Kartierung.
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Geändert von Manx (04.07.2010 um 20:42 Uhr).
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Alt 04.07.2010, 23:52   #2
Llewellian
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Aber natürlich ist die Gravitation überall so wie sie sein soll.

Das steht auch schon seit vielen, vielen Jahren auch so in jedem Physikbuch ;o). Das die Gravitation unterschiedlich ist liegt an der unterschiedlichen Verteilung der Materie, deren Dichte und so weiter. Und vorallem daran, das die Erde keine Kugel ist.

Zitat:
Als Spezialfall des allgemeinen newtonschen Gravitationsgesetzes
gilt die Gleichung allerdings nur, wenn eine der beiden Massen die Erdmasse ist und als Abstand der beiden Massen der Erdradius angenommen wird. Sind beide Bedingungen erfüllt, ergibt sich als Wert von g ein durchschnittlicher Zahlenwert von 9,81 m/s2.

Der tatsächlich beobachtete Wert von g jedoch weicht in der Regel von diesem ab. An erster Stelle stehen dabei Abweichungen aufgrund der Tatsache, dass die Erde keine homogene und perfekte Kugel ist: Lokale Unterschiede der Dichte des Untergrundes (z.B. Kontinentalplatten oder Meere) und die Abplattung der Erde zu einem Geoid ziehen lokale Variationen der Erdbeschleunigung von bis zu ±0,5 Prozent nach sich.

Weitere die effektive Beschleunigung in Richtung Erdmittelpunkt beeinflussende Faktoren sind die Erdrotation und die damit je nach geografischer Breite des Beobachters variierende Zentrifugalbeschleunigung. Da diese am Nord- und Südpol gleich Null wird, ist die effektive Erdbeschleunigung dort größer als z.B. am Äquator.

Als dritter Faktor schließlich kommt - da Gravitationsfelder keine homogenen Felder sind - die Höhe des Beobachters in Bezug auf die Erdoberfläche ins Spiel. So reduziert sich z.B. die lokale Fallbeschleunigung in einem in 10 km Höhe fliegenden Flugzeug bereits auf rund 99,7 Prozent des Ausgangswerts (an der Erdoberfläche), in einem in 200 km Höhe die Erde umrundenden Satelliten auf nur noch 94,0 Prozent usw.

Die Existenz solcher lokalen Unterschiede macht folglich sinnvoll, stets von Stärke der Erdbeschleunigung g am jeweiligen Ort der Messung zu sprechen, statt von „der“ Erdbeschleunigung als solcher.

Woher man das weiss? Nun, allein schon aus der Tatsache, das die Erde keine Kugel ist. Und der erste, der das bis auf 700 m genau machte war Bessel.

http://de.wikipedia.org/wiki/Bessel-Ellipsoid


Und wenn man mal Ingenieur studiert, lernt man das so richtig zu beachten. Und dann wird sogar bei Bauprojekten vor Ort alles ausgemessen, um später richtige Messwerte für bestimmte Sachen zu haben. Bei Gebäudebelastungsbewertungen z.b fürs Gewicht.

Und wie schreibt Wikipedia hierzu so schön:

http://de.wikipedia.org/wiki/Erdfigur

Daher sind kugelförmige Modelle für die Erde nur dann brauchbar, wenn keine Genauigkeit besser als 10 km erforderlich ist. Selbst für die Landkarten in einem einfachen Schulatlas braucht man ein etwa 10-mal besseres Modell.
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Alt 05.07.2010, 09:16   #3
Manx
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Zitat:
Zitat von Llewellian Beitrag anzeigen
Aber natürlich ist die Gravitation überall so wie sie sein soll.
Klaro, ich hab' das Zeichen für Augenzwinkern absichtlich nicht benutzt und ein wenig dicker aufgetragen. Konnt's mir nicht verkneifen, okay?

Zitat:
Zitat von Llewellian Beitrag anzeigen
Und wenn man mal Ingenieur studiert, lernt man das so richtig zu beachten. Und dann wird sogar bei Bauprojekten vor Ort alles ausgemessen, um später richtige Messwerte für bestimmte Sachen zu haben. Bei Gebäudebelastungsbewertungen z.b fürs Gewicht.
Sorry, zu meiner Zeit (1970, Elektro) gab's das nicht, oder ich habe es verschlafen.
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Alt 05.07.2010, 11:45   #4
Llewellian
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;o)

Kein Ding. Ich hab dein Smiley schon gesehen. Aber ich wollt gleich mal das Einsteigen der Esos im Keim ersticken ^^.

PS:

1970 vielleicht nicht. Aber 1990 hatten wir das. Physik. Einmal in der 8ten Klasse Realschule, dann nochmal in der BOS und später auf der FH (Elektrotechnik) gleich nochmal.

Galileos Gedankenexperiment mit dem Fallversuch. Herleiten der gleichmässigen Beschleunigung aus Weg und Zeit über verschiedene Weglängen.

Und wenn man das mit Lichtschranken am geeichten Meterstab macht, kommt man auf äusserst genaue Fallzeiten.

Und lernt, nach der Fehlerdeduktion, das im Allgäu g != 9.81 m/s² ist. Sondern eben 9.74 m/s² ;o).
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Alt 05.07.2010, 13:59   #5
Sakslane
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Ich durfte g im physikalischen Anfängerpraktikum (müsste 2. oder 3. Semester gewesen sein) mit einem Reversionspendel und einer antiken Standuhr bestimmen. Das bedeutet, zuerst in diversen Vormessungen den Schwerpunkt des Pendels zu bestimmen und die beiden Aufhängungspunkte so einzustellen, dass die Schwingungsperioden für beide genau gleich sind, und dann in der Hauptmessung über eine halbe Stunde lang Schwingungsperioden zählen und mit dem Pendel der Standuhr vergleichen. (Beide Schwingungsperioden waren sehr ähnlich, dadurch konnte man noch einen Tricke namens "Antikoinzidenzmethode" anwenden, bei dem man nur zählen musste, wie oft beide Pendel genau gegenphasig schwangen.) Als Ergebnis kam da etwas um die 9,813 raus, die 3 Nachkommastellen liegen innerhalb der Messgenauigkeit. Gemessen wurde das ganze in Hamburg.
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Alt 05.07.2010, 20:31   #6
Manx
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Ich bin immer wieder erstaunt darüber, wie man mit relativ einfachen Vorrichtungen doch sehr genaue Messresultate erlangen kann, wenn man weiß, was man tut.

Meine erste praktische Anwendung war die Bestimmung eines Kabelfehlers (Erdschluss), den wir mit brutalen Methoden (hier schweigt der Author) gar gekocht hatten und dann mit einer Brückenmessung ermittelt haben. Nach Abschätzung der Messgenauigkeiten (Messrad, Poti für Brückenschaltung usw.) und Fehlerberechnung kam dann heraus, dass ich auf ca. 750 m Kabellänge ein Fenster von 15 m hatte, wo der Fehler liegen musste. Ich habe dann mal auf blauen Dunst die Mitte davon genommen und wir fanden ein Bauwerk, um dass das Kabel drumherum gezogen worden war. Der Bleimantel war ein oder zwei Meter daneben beschädigt. Ziemlich guter Schuss, würde ich sagen.

Ach ja, das war ein Fernmeldekabel mit Papierisolation, Bleimantel und Stahlarmierung, PMBC genannt. Einige werden es noch kennen.
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Alt 06.07.2010, 03:20   #7
Sporidium
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schwieriger wird es dann schon beim mond

aber schau selbst...


http://video.google.com/videoplay?do...0&hl=de&emb=1#
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Alt 06.07.2010, 10:02   #8
Manx
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Irgendwie hatte ich gleich den Gedanken, dass jetzt so ein Film kommen muss. Übrigens war das leicht zu erkennen, zu der Zeit, wo das gedreht sein musste/sollte, gab es noch nicht so verpixelte Bilder, und die Frage, die sich mir stellt ist, was versteckt die NASA hinter den vielen Pixeln.
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Alt 06.07.2010, 10:18   #9
Llewellian
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Sporidium... was soll das Gespamme eigentlich?

Acolina, können wir nicht einfach im Spassviertel des Forums für den lieben kleinen Sporidium einen "Halts Maul" Thread aufmachen wo er einfach bunt seine blöden unnützen kleinen Verschwörungsvideos posten darf, jeden Tag und soviele wie er will?

Dafür kriegt er dann ein Verbot, solcherlei unnütze Beiträge überall woanders zu machen...
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Alt 06.07.2010, 10:49   #10
Acolina
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Zitat:
Zitat von Llewellian Beitrag anzeigen
Acolina, können wir nicht einfach im Spassviertel des Forums für den lieben kleinen Sporidium einen "Halts Maul" Thread aufmachen wo er einfach bunt seine blöden unnützen kleinen Verschwörungsvideos posten darf, jeden Tag und soviele wie er will?
Er wird ab sofort moderiert, Posts, die nichts zum jeweiligen Thema beitragen, werden nicht freigeschaltet, die können wir von mir aus gern in der Klönecke in einem eigenen Thread sammeln
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Die freiheitlich-demokratischen Ideale und Werte, die sich jetzt auch im Grundgesetz finden, wurden während der Aufklärung gegen die sich auf Gott und Bibel berufenden Kirchen durchgesetzt. Und weder der Gott Jahwe des Alten Testaments noch der Vater Jesus Christi, noch beide in einer Person, noch Allah vertreten die Werte unseres freiheitlich-demokratischen Staates. Sie müssen sie erst noch erlernen. (Gerd Lüdemann, Theologieprofessor)
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