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Alt 04.01.2015, 08:20   #21
Torsten Migge
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Zitat:
Zitat von alarich Beitrag anzeigen
Wenn ich in Bayern wohnen würde, könnte ich das auch nur ertragen wenn ich 24 Stunden am Tag Knülle wäre.
Mag sein, Du solltest Dir aber auch darüber im Klaren sein, dass permanentes Kiffen über Jahre/Jahrzehnte - anders als der eingangs erwähnte Artikel meint: "Das zeige, dass die Droge nicht nur, wie allgemein angenommen, 'einen euphorisierenden Effekt ohne Nebenwirkungen' auslöse" ... - sehr wohl physische u. psychische Nebenwirkungen mit sich bringt! Hab das damals (vor etlichen Jahren) mehrmals beobachtet/festgestellt - zum Glück nicht an mir selbst
Allerdings sind diese Nebenwirkungen alles andere als Gefährlich für die Gesellschaft/Allgemeinheit, eher im Gegenteil ...


Saludos!
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Alt 04.01.2015, 09:32   #22
Lupo
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Zitat:
Zitat von Torsten Migge Beitrag anzeigen
sehr wohl physische u. psychische Nebenwirkungen mit sich bringt!
Und welche Nebenwirkungen sind das?
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"Die Psychiater hatten einige Spezialausdrücke für meinen Fall. Naja, ich hatte auch einige Spezialausdrücke für die Psychiater." (Charles Bukowski)
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Alt 04.01.2015, 10:23   #23
Torsten Migge
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Zitat:
Zitat von Lupo Beitrag anzeigen
Und welche Nebenwirkungen sind das?
Ich würd's mal salopp als lahmer Esel bezeichnen! Sowohl geistig als auch aktiv Die Leute, die über Jahre oder gar Jahrzehnte damals kifften, und mit denen ich damals zu tun hatte, waren - beruflich wie auch privat - derart lahmarschig in ihren Handlungen als auch in ihrem Denken, dass da - zumindest als ungeübter Kiffer - rein gar nix ging! Bevor die irgendeinen Handgriff hinkriegten, hatte ich das selbst erledigt. Und bevor die irgendeinem unbedeutenden Gedankenbild folgten (oder auch nicht), war das Thema schon lange abgehakt... ... etc.


Saludos!
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Alt 04.01.2015, 10:31   #24
Lupo
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Ja, sowas dachte ich mir, aber woher weißt du, dass das vom Kiffen kommt.

Ich kenne auch ein paar Leute seit über 20 Jahren und die haben sich überhaupt nicht verändert (von Alterserscheinungen wie dünnes Haar und ein paar Kilo zuviel auf den Rippen mal abgesehen).

Ich war schon immer faul und träge - schon lange bevor ich den ersten Joint geraucht hatte.
Ein guter Freund von mir ist "Mr. ABM" und auch das hat sich nicht geändert.
25 Jahre tägliches Kiffen hat ihn in seinem Tatendrang nicht gebremst.


Es mag auch noch andere Faktoren geben, die Menschen in ihrem Tatendrang ausbremsen.
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Alt 05.01.2015, 07:40   #25
Torsten Migge
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Zitat:
Zitat von Lupo Beitrag anzeigen
Ja, sowas dachte ich mir, aber woher weißt du, dass das vom Kiffen kommt.
Sorry, Lupo, ist das eine Suggestivfrage?? Zumindest empfinde/sehe ich das so ...


Saludos!
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Alt 05.01.2015, 09:54   #26
Lupo
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Zitat:
Zitat von Torsten Migge Beitrag anzeigen
Sorry, Lupo, ist das eine Suggestivfrage?? !
Nöö, eine Suggestivfrage wäre gewesen: Bist du sicher, dass die nicht schon vorher so waren?

Natürlich sind meine Erfahrungen mit dieser Thematik genau so wenig repräsentativ wie deine, aber ich kenne keinen einzigen Kiffer (und ich kenne eine Menge) der dem was du beschreibst gleicht.
Die sind alle recht umtriebig (Und damit meine ich nicht die Drogenbeschaffung )

Aber sicher, wenn man sich schon morgens vorm Frühstück den ersten Joint reinzieht und damit weiter macht, kriegt man den Arsch an dem Tag sicher nicht mehr hoch.

Wobei ich auch dafür ein Gegenbeispiel hätte.

Mag ja sein, dass deine Bekannten wirklich durch's Kiffen "lahm" geworden sind, aber veralllgemeinern kann man das nicht.
Dafür gibt es einfach zu viele unterschiedliche Kiffer
(Ich kenne z.B einen der ist Unternehmensberater, kein Paar Schuhe unter 200 Euro, immer im feinsten Zwirn, kifft wie blöde und ist trotzdem sehr aktiv).


Ich will hier keine Drogen verharmlosen, aber da ich gewissermaßen selbst betroffen bin, mag ich solche pauschalen Aussagen wie "Kiffen macht lahm" nicht besonders.
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Alt 12.01.2015, 07:28   #27
Torsten Migge
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Zitat:
Zitat von Lupo Beitrag anzeigen
Aber sicher, wenn man sich schon morgens vorm Frühstück den ersten Joint reinzieht und damit weiter macht, kriegt man den Arsch an dem Tag sicher nicht mehr hoch.
Ja, auf solche Leute bezog ich mich, kenne bzw. kannte so einige, mit denen ich damals (so vor 25 Jahren) mehr oder weniger zusammen arbeitete. Das waren Vollprofis im Kiffen

Zitat:
Zitat von Lupo Beitrag anzeigen
Mag ja sein, dass deine Bekannten wirklich durch's Kiffen "lahm" geworden sind, aber veralllgemeinern kann man das nicht.
Dafür gibt es einfach zu viele unterschiedliche Kiffer
mag sein, aber ich habe damals (als völlig unberührter Zeitgenosse ) solche Extremkiffer kennen gelernt!

Kann mich noch gut daran erinnern, als wir damals (so um 1992) den Geburtstag eines Kumpels im Club Voltaire feierten: Einer meiner Kumpels drehte einen so dermassen fetten Joint, da er der Meinung war, alle rauchen mit. Am Ende jedoch rauchten wir das Teil zu dritt!

Und: Im Gegenteil zu meinen Bekannten war ich alles andere, als ein gewohnter Kiffer. Entsprechend high war ich! Ich sass auf dem Stuhl und glaubte, mich nicht vortbewegen bzw. aufstehen zu können, ohne durch die Gegend zu torkeln, wie wenn man durch Alkohol besoffen ist (was mir peinlich gewesen wäre).
So sass ich da einige Zeit, bis ich mich dennoch aufraffte, aufzustehen und hinaus auf die Strasse zu gehen um frische Luft zu schnappen.
Was ich dann erlebte, war faszinierend und ein Horror zugleich: ich sah eine völlig andere Stadt als ich sie kannte, und war völlig orientierungslos!
Nach knapp einer Stunde an der frischen Luft war ich wieder "nüchtern", ging zurück in den Club ... nahm einige Drinks ... später kollabierte der Kreislauf und ich musste mich heftigst übergeben ...

Seit dem niewieder gekifft
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Alt 12.01.2015, 09:57   #28
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Natürlich sind meine Erfahrungen mit dieser Thematik genau so wenig repräsentativ wie deine, aber ich kenne keinen einzigen Kiffer (und ich kenne eine Menge) der dem was du beschreibst gleicht.
Die sind alle recht umtriebig
Der Country-Star Willie Nelson gibt öffentlich zu, daß er sein Leben lang gekifft hat.

Er hat unzählige Platten gemacht und sogar eine Firma, die Biodiesel herstellt. Er war oft bei "Farm Aid" dabei.

Er setzt sich für die Freigabe von Hanf ein und nutzt seine Popularität in den Medien. Die Jungs von der "Time4Hemp" Szene sehen überhaupt nicht aus wie Schlaffis.

In Deutschland hat sich das ein wenig totgelaufen. Anscheinend reicht es den ehemaligen Protagonisten der Hanf-Szene, daß sich Hanf als Dämmstoff (Energieeffizienz der Kanzlerin) etabliert hat. Dabei könnte man mehr daraus machen.
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Alt 13.01.2015, 23:40   #29
alarich
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Bei Cannabis, genau wie beim Alkohol, kommt es auf die Menge und den Typ an (meiner bescheidenen Meinung nach)

Es gibt auch Leute die ihr Leben lang saufen und trotzdem stehen sie wie ne Eins (sieh dir nur mal die Rolling Stones an), andere werden strohdumm.
Oder nimm dir Joppie Hesters. Sein Leben lang geraucht, gesoffen und rumgehurt und trotzdem ist er 105 geworden.


Man darf nicht einfach sagen das kiffen harmlos ist, denn das ist es nicht. Natürlich fehlen hier entsprechenden Studien, aber ich glaube schon das es viele Menschen auf Dauer dumm und träge macht.

Deshalb: Legalisieren ja, aber bitte nicht übers Knie brechen. Und ab 18 bitte.
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Alt 14.01.2015, 08:43   #30
Lupo
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Zitat:
Zitat von alarich Beitrag anzeigen
Bei Cannabis, genau wie beim Alkohol, kommt es auf die Menge und den Typ an (meiner bescheidenen Meinung nach)
Auf jeden Fall.
Sowohl den Typ Mensch, als auch den Typ Cannabis (Indica oder Sativa)

Zitat:
Zitat von alarich Beitrag anzeigen
Natürlich fehlen hier entsprechenden Studien, aber ich glaube schon das es viele Menschen auf Dauer dumm und träge macht.
Das lasse ich als Kalauer mal so stehen.

Zitat:
Zitat von alarich Beitrag anzeigen
Deshalb: Legalisieren ja, aber bitte nicht übers Knie brechen. Und ab 18 bitte.
Was heißt, nicht über's Knie brechen?
Noch zwanzig dreißig Jahre drüber diskutieren?

Mittlerweile gilt es als erwiesen, das der Schaden der Prohibition größer als der Nutzen ist.

Und ab 18 auf jeden Fall.
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