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Alt 10.12.2014, 14:07   #1
Lawrence P. W.
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Standard Ein Meilenstein des Atheismus musste "dran glauben"

Ralph Giordano ist nach einer Verletzung verstorben.

Friede seiner .... ja, was nun eigentlich?
__________________
Letztendlich muss jeder Atheist dran glauben
Der Glaube ist eine Realität von den Dingen, die wir hoffen.
Nietzsche "Gott ist tot" ............................................ Gott "Nietzsche ist tot"
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Alt 10.12.2014, 18:03   #2
Acolina
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Ein Nachruf: http://hpd.de/artikel/10745

Er ist nicht mehr, aber sein Werk besteht weiter.

Zitat:
Für sein Engagement wurde er mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt - darunter auch das Bundesverdienstkreuz, der Leo-Baeck-Preis des Zentralrats der Juden und mehrere Grimme-Preise für seine mediale Arbeit. Zuletzt erhielt er den Arthur-Koestler-Preis der Deutschen Gesellschaft für humanes Sterben (DGHS). Die Dankesrede - darum bat er - soll als sein politisches Testament gelten. “Ich war dem Tode nicht nur einmal nahe. Doch wer seine Nähe gespürt hat, der kann gleichzeitig noch etwas anders beglaubigen: die Erkenntnis, dass es nichts Kostbareres, nichts Großartigeres, nichts Schützenswürdigeres gibt als das Leben.” [...]

Der Spiegel bezeichnet Ralph Giordano als “moralische Instanz” und einen der maßgeblichen öffentlichen Intellektuellen in Deutschland.
Die Dankesrede gibt es hier: http://hpd.de/sites/hpd.de/files/fie...o_14_11_14.pdf
__________________
Die freiheitlich-demokratischen Ideale und Werte, die sich jetzt auch im Grundgesetz finden, wurden während der Aufklärung gegen die sich auf Gott und Bibel berufenden Kirchen durchgesetzt. Und weder der Gott Jahwe des Alten Testaments noch der Vater Jesus Christi, noch beide in einer Person, noch Allah vertreten die Werte unseres freiheitlich-demokratischen Staates. Sie müssen sie erst noch erlernen. (Gerd Lüdemann, Theologieprofessor)
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Alt 10.12.2014, 21:24   #3
SchwarzerFuerst
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Reden

Zitat:
Zitat von Lawrence P. W. Beitrag anzeigen
Ralph Giordano ist nach einer Verletzung verstorben.

Friede seiner .... ja, was nun eigentlich?
Sprich es doch aus...Asche. Was spricht dagegen seiner Asche Frieden zu gönnen, Atheist oder nicht?
__________________
AMEN
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Alt 10.12.2014, 21:44   #4
Archimedes
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Einundneunzig.
Das ist doch ein ehrwürdiges Alter. Ich hab noch einen Ur-Großonkel, der wird nächstes Jahr im Mai Hundert.

Nun ist ein Meilenstein des Atheismus gestorben.
Das kann vorkommen, da sich dieser Atheist ja nicht gegen die Sterblichkeit aussprach sondern gegen die traditionell damit verbunden Vorstellungen über ein "Jenseits".
Die Entwicklung dieser Strömung dürfte dadurch aber nicht beeinträchtigt sein.
Ob sich das durchsetzt, ist für mich nicht die Frage. Die Zeichen der Zeit können deutlicher nicht sein.
Mich interessiert eigentlich nur, wie lange so etwas braucht.
__________________
Große Geister diskutieren Ideen, mittlere Geister diskutieren Ereignisse. Kleine Geister diskutieren Menschen.
(Frei nach Eleanor Roosevelt)



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Alt 11.12.2014, 19:40   #5
Lupo
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Zitat:
Zitat von SchwarzerFuerst Beitrag anzeigen
Sprich es doch aus...Asche. Was spricht dagegen seiner Asche Frieden zu gönnen, Atheist oder nicht?
Weil es aus atheistischer Sicht absolut sinnlos ist, seiner Asche Frieden zu wünschen?
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"Die Psychiater hatten einige Spezialausdrücke für meinen Fall. Naja, ich hatte auch einige Spezialausdrücke für die Psychiater." (Charles Bukowski)
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Alt 12.12.2014, 17:47   #6
Acolina
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Ach komm, Lupo, es gibt Leichenfledderer und Urnendiebe! Da kann Frieden wünschen doch nicht schaden!
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Die freiheitlich-demokratischen Ideale und Werte, die sich jetzt auch im Grundgesetz finden, wurden während der Aufklärung gegen die sich auf Gott und Bibel berufenden Kirchen durchgesetzt. Und weder der Gott Jahwe des Alten Testaments noch der Vater Jesus Christi, noch beide in einer Person, noch Allah vertreten die Werte unseres freiheitlich-demokratischen Staates. Sie müssen sie erst noch erlernen. (Gerd Lüdemann, Theologieprofessor)
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Alt 12.12.2014, 18:12   #7
Lupo
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Ja, wer das möchte kann das ja auch tun.

Mir persönlich wäre das völlig egal. Ich war seit der Beerdigung weder am Grab meiner Mutter noch am Grab meines Vaters.



MIr fällt einfach kein Grund ein, was ich da sollte.


Das mag sich vielleicht hart anhören, aber für mich besteht kein Unterschied zwischen der Asche meines Vaters und der meiner Zigaretten.
__________________
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Alt 12.12.2014, 19:37   #8
alarich
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Zitat:
Zitat von Acolina Beitrag anzeigen
Ach komm, Lupo, es gibt Leichenfledderer und Urnendiebe! Da kann Frieden wünschen doch nicht schaden!
Da hat Lupo schon Recht, einem Atheisten kann das ja relativ Pupe sein. Den meisten religiösen Menschen allerdings auch, da es dann ja der entseelte Körper ist.
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Die Köpfe rollen, die Ärsche bleiben!
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Alt 12.12.2014, 20:14   #9
Lupo
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Zitat:
Zitat von alarich Beitrag anzeigen
Den meisten religiösen Menschen allerdings auch, da es dann ja der entseelte Körper ist.
Ja, das richtig.
Aber Gläubige können ja "Friede seiner Seele" sagen und müssen nicht auf die Asche ausweichen.
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Alt 13.12.2014, 08:01   #10
Acolina
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Zitat:
Zitat von Lupo Beitrag anzeigen

Mir persönlich wäre das völlig egal. Ich war seit der Beerdigung weder am Grab meiner Mutter noch am Grab meines Vaters.

MIr fällt einfach kein Grund ein, was ich da sollte.
Kann ich gut nachvollziehen, ich habe auch keine Beziehung zu Gräbern. Meine Lieben leben in mir fort, in der Erinnerung usw.

Ich möchte auch kein Grab für mich, verbrennen und vom Wind davon tragen lassen... Aber das sollen meine Nachkommen halten wie sie lustig sind und wie es ihnen gut tut. Mir ist das dann sichert egal
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