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Religion Von Animismus bis Zen...

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Alt 15.03.2009, 09:40   #11
perfidulo
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Du bist einfach langweilig in deinen ewigen Wiederholungen und in Deiner Borniertheit.

Du segnest keine Waffen, aber Dein Verein.

Uns Atheisten hängst Du auch alle Abscheulichkeiten an den Hals, obwohl ich (und Acolina vermutlich auch) ein mindestens genauso heiliges Leben führe wie Du.

Und jetzt wieder das ausgelutsche Argument, Atheismus würde sich nur über die Negation von Gott definieren. Das haben wir hier alles durch und Du fängst immer wieder von vorne an.

Christsein bedeutet offensichtlich eine Mattscheibe haben.
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Vor jeder Antwort beachten: Ich bin kein Adept der Fantomzeit!
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Alt 15.03.2009, 10:49   #12
Lawrence P. W.
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Tja, offenbar scheint das Thema doch nicht durch zu sein...

"Der Stein, den die Bauleute verworfen haben ist zum Eckstein geworden..."

Und was die Langweile betrifft, bin ich nicht für deine Unerhaltung zuständig.

Hmm, wann habe ich den Atheos ALLE Abscheulichkeiten an den Hals gehängt?

Aber dass Aco und du ein heiliges Leben führen ist doch für eure Einstellung schon ein wenig contraproduktiv.

Zitat:
Atheismus würde sich nur über die Negation von Gott definieren.
Tja auf den Bustexten lese ich aber nichts anderes, nichts neues, nichts besseres.

Und Christsein bedeutet sich auch für die Mattscheiben zu interessieren, denn darum sprechen wir ja auch miteinander...


Apropos Mattscheibe:
Die einen suchen am Gerät die Programmschalter, die anderen haben eine
Fernbedienung...
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Letztendlich muss jeder Atheist dran glauben
Der Glaube ist eine Realität von den Dingen, die wir hoffen.
Nietzsche "Gott ist tot" ............................................ Gott "Nietzsche ist tot"
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Alt 15.03.2009, 11:41   #13
hallowach
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Moin, PMFBI!

Funktionieren hier keine hierarchischen Quotes?!

Kontext war jedenfalls "Atheismus würde sich nur über die Negation von Gott definieren. " (von perfidulo)


Zitat:
Zitat von Lawrence P. W. Beitrag anzeigen
Tja auf den Bustexten lese ich aber nichts anderes, nichts neues, nichts besseres.
Sehe ich etwas anders!
Es ist die einfache Erkenntnis, daß es für ein glückliches, erfülltes Leben keines Konstruktes wie eines "Gottes" bedarf. Daß Mensch auch ohne das Korsett derartiger Organisationen den "richtigen" Weg findet. Humanismus wurde nicht von der christlichen Kirche erfunden!

Jeder liest, versteht & interpretiert, was er will... und das ist auch gut so!

Tschö,
* HalloWach *
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Alt 15.03.2009, 17:29   #14
masterb44hz
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Beiträge: 172
Daumen runter aha ?

Verhält es sich denn tatsächlich so, dass der Mensch ohne Religion bzw. ohne die Negation von Religion aufgeklärt genannt werden kann. Humanismus ist denke ich sehr wohl eine Folge aus Religion (!), denn ohne Ursache würde nichts entstehen, wie wir schon an anderer Stelle feststellten. Humanismus ist eine Folge aus den Fehlern bzw. der Ausnutzung der Macht die Religion trägt (siehe hier; Eigenwerbung :P). Ohne Religion wäre Humanismus nicht nötig und deshalb nicht entstanden. Die Erkenntnis der Atheisten, dass es wahrscheinlich keinen Gott gibt, ist durchaus nachvollziehbar, solche Werbeschlachten, wie Aco bereits bemerkte, definitiv nicht, und zwar von keiner der beiden Seiten.
__________________
...aber hauptsache Christ!

Prüft aber alles, und das Gute behaltet. 1.Thes. 5,21
masterb44hz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.03.2009, 17:43   #15
hallowach
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Beitrag

Zitat:
Zitat von masterb44hz Beitrag anzeigen
Verhält es sich denn tatsächlich so, dass der Mensch ohne Religion bzw. ohne die Negation von Religion aufgeklärt genannt werden kann. Humanismus ist denke ich sehr wohl eine Folge aus Religion (!), denn ohne Ursache würde nichts entstehen, wie wir schon an anderer Stelle feststellten. Humanismus ist eine Folge aus den Fehlern bzw. der Ausnutzung der Macht die Religion trägt (siehe hier; Eigenwerbung :P). Ohne Religion wäre Humanismus nicht nötig und deshalb nicht entstanden.
Das die Kirchen ihren (nicht ganz freiwilligen) Beitrag zur Aufklärung beigetragen haben, da stimme ich mit Dir überein. Erfunden haben es aber die Schweizer ... öhm ich meine nicht die Kirchenlenker, oder? Hm, Du meinst, Religionen waren eine notwendige Voraussetzung für die Entstehung von Humanismus und Aufklärung?

Zitat:
Zitat von masterb44hz Beitrag anzeigen
Die Erkenntnis der Atheisten, dass es wahrscheinlich keinen Gott gibt, ist durchaus nachvollziehbar, solche Werbeschlachten, wie Aco bereits bemerkte, definitiv nicht, und zwar von keiner der beiden Seiten.
Me too!

Tschö,

* HalloWach *
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Alt 15.03.2009, 18:58   #16
Acolina
Hausdrachen
 
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Ort: just the other side of nowhere
Beiträge: 10.985
Blinzeln Sturm im Wasserglas

Ich finde es langsam echt köstlich. Seit mindestens 1500 Jahren machen Christen, zum Teil massivst, frei nach dem Motto "Glaub an unseren Gott und was wir dir sagen oder stirb und schmore ewig in der Hölle!" Werbung für ihren Verein Auch heutzutage gibt es keinen Aufschrei über allgegenwärtige christliche Werbung in Funk und Fernsehen, in der Presse, in Fußgängerzonen, Bussen und Straßenbahnen, auf Plakaten... durchs sonntägliche Gebimmel und was weiß ich. Alles völlig normal und nicht der Rede wert. Auch kein Atheist, Agnostiker, Humanist etc., der sich in seinen atheistischen, agnostischen, humanistischen etc. Gefühlen verletzt fühlt.

Und da fahren mal ein paar Busse, wo Menschen ihrer Überzeugung, dass es keinen Gott gibt und der Tatsache, dass Ethik etc. menschengemacht ist und keiner übernatürlichen Konstrukte bedarf, dass es zum Glück keines Gottes bedarf, Ausdruck verleihen, tuen also nichts anderes als die Christen und WOOOOOOOM!! gehts ab.

Wenn Zwei das Gleiche tun, ist es eben noch lange nicht das Selbe...

Sagt ein Christ, ich bin Christ, weil ... alles ok. Sagt ein Atheist etc., ich bin Atheist, weil .... Hossa, die Socke!

Wovor haben Gläubige da eigentlich solche Angst? Dass mehr Menschen erkennen, dass ihnen Glaube und der ganze Zauber nichts bringt? Dafür brauchts solche Werbung nicht. Da hat schon ein Epikur mehr für getan, als es Hunderttausende solche Busse tun können

Auch ohne solche Werbung haben das immer mehr Menschen erkannt, wurden die Kirchen immer leerer, hat sich selbst in den ach so gläubigen USA in den letzten 20 Jahren die Zahl der Religionsfreien verdoppelt.

Warum sollen die einen Menschen ihren Überzeugungen nicht eben so Ausdruck verleihen dürfen, wie es die anderen schon ewig tun?

Wer hält Menschen eigentlich für so belämmert, dass sie wegen eines Slogans gläubig oder ungläubig werden? Und selbst, wenn sie es sind, wat solls??

Wie gesagt, ich denke immer noch, dass solche Werbekampagnen Verschwendung sind. Sowas gehört eigentlich nicht in den öffentlichen Raum, Religion/Weltanschauung und Staat getrennt. Ein Gutes dieser Kampagne könnte aber echt sein, dass sie genau das klar macht.

Lawrence, dass ich meine Weltanschauung nicht über die Negierung eines Gottes definiere, habe ich dir hier und ansonsten auch hier bereits dargelegt. Und mit dieser Auffassung stehe ich nun wahrlich nicht allein da

Auch, wenn es dir nicht passt , für mich ist es unerheblich, ob es einen, 20 oder tausend Götter gibt oder nicht gibt. Eine lebenswerte Welt zu gestalten, liegt allein in unserer Hand. Ein eventuelles Versagen dabei uns, einen eventuellen Erfolg dabei aber einem Gott zuzuschreiben, halte ich für unredlich. Wenn schon, dann... Das, was ich an Religion interessant finde, sind die psychologischen, soziologischen, evolutionären Aspekte.

Lieber Lawrence, wenn die Botschaft, die du vertrittst und mit verteilst, wirklich so froh und toll ist, wird sie sich schon durchsetzen, keine Sorge (hab doch einfach mal Vertrauen in deinen Gott) Ansonsten tut es eine andere, die froher und toller ist C’est la vie ...
__________________
Die freiheitlich-demokratischen Ideale und Werte, die sich jetzt auch im Grundgesetz finden, wurden während der Aufklärung gegen die sich auf Gott und Bibel berufenden Kirchen durchgesetzt. Und weder der Gott Jahwe des Alten Testaments noch der Vater Jesus Christi, noch beide in einer Person, noch Allah vertreten die Werte unseres freiheitlich-demokratischen Staates. Sie müssen sie erst noch erlernen. (Gerd Lüdemann, Theologieprofessor)
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Alt 15.03.2009, 21:30   #17
-CC-
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Ich verstehe folgende Aussage nicht:

Ein erfülltes Leben braucht keinen Glauben.

Ist für mich absolut unbegreiflich! Jeder Mensch deffiniert seinen Glauben selbst. Manche übernehmen einfach vorgefertigte Deffinitionen, andere schaffen sich Neue.

Das eine Menschliches sein ohne einen Glauben existiert bezweifle ich stark an!

Man glaubt an die Treue seines Partners.
Man glaubt an die Macht des Geldes.
Man glaubt an die Aufrichtigkeit seines Rechtsverständnisses.
Man glaubt an den Sinn der (eignen) Existens.
Man glaubt an ....

Jeder Mensch hat eine Wertvorstellen an die er glaubt! Somit sollte der Satz vielleicht Sinngemäß im Kontext:

Ein erfülltes Leben braucht keinen religiösen Glauben

lauten.

Die ursprünglichen Werte die jede Religion vertritt sind absolut identisch, lediglich was die Menschen welche sich diesen Religionen verschrieben haben dazufügten, unterscheiden sie wieder.

-CC-
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Alt 15.03.2009, 21:58   #18
Lawrence P. W.
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Zitat:
Lieber Lawrence, wenn die Botschaft, die du vertrittst und mit verteilst, wirklich so froh und toll ist, wird sie sich schon durchsetzen, keine Sorge (hab doch einfach mal Vertrauen in deinen Gott)
so ist es und der christliche Glaube setzt sich durch seit fast 2000 Jahren trotz Inquisition und Waffensegnens und verzweiflet trotziger Buswerbungen - also scheint daran doch was gut zu sein.

Und das hier und hier war ja deine Selbstbezeichnung und Begründung als Agnostikerin - Schön zu lesen und klar, wenn auch nicht meine Überzeugung - aber das ist ja deine Entscheidung. - und dass du nicht als allgemeingültiges "Dogma" festlegst: "Es gibt Gott nicht".
Manchmal habe ich aber den Eindruck, dass du dies nicht durchhältst, wenn du zumindestens die Buswerbung stützt.
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Alt 16.03.2009, 07:56   #19
Sakslane
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Zitat:
Zitat von Acolina Beitrag anzeigen
Wovor haben Gläubige da eigentlich solche Angst? Dass mehr Menschen erkennen, dass ihnen Glaube und der ganze Zauber nichts bringt? Dafür brauchts solche Werbung nicht. Da hat schon ein Epikur mehr für getan, als es Hunderttausende solche Busse tun können
Vielleicht ist es das gleiche, wie überall auf der Welt in unserer Zeit: Geld regiert die Welt. Wer Mitglied einer Kirche ist, zahlt Kirchensteuer - genau so wie man einem Verein einen Mitgliedsbeitrag zahlt. Sobald dann jemand daher kommt und einem solchen christlichen Verein die Mitglieder abwerben will, hagelt es Proteste - aus Angst, dass zahlende Mitglieder einfach so weglaufen? Oder aus Angst, eine gewisse Machtposition zu verlieren und in einem völlig säkularen Staat zu enden? Aus Angst, an Bedeutung zu verlieren?

Klar, wenn Christen für ihren Verein werben, protestiert natürlich niemand. Die Atheisten haben schließlich keine Einkommensverluste zu befürchten. Keiner Kirche anzugehören kostet nichts.

Vielleicht sind viele Christen (oder auch andere Gläubige) auch einfach so verbohrt in ihrem Glauben, dass sie gar nicht weiter denken können als bis zu dem gekreuzten Brettern vor ihrem Kopf
Sakslane ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.03.2009, 08:09   #20
masterb44hz
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Zitat:
Zitat von Sakslane Beitrag anzeigen
Vielleicht sind viele Christen (oder auch andere Gläubige) auch einfach so verbohrt in ihrem Glauben, dass sie gar nicht weiter denken können als bis zu dem gekreuzten Brettern vor ihrem Kopf
Vielleicht sind die Atheisten aber auch in ihrer Denkweise so naiv, dass sie die Möglichkeit der Existenz eines Gottes von vorneherein ausschließen. Würde mich interessieren was passiert, wenn man Gott dann bewiesen hat, wie auch immer (!). Wenn er nicht bewiesen würde, hätten wir Christen zumindest nichts nach unserer Auffassung entscheidenes verloren

Zu dem was Aco geschrieben hat und Sakslane: Geld spielt wahrscheinlich schon eine Rolle (aber nicht unbedingt, -> siehe Freikirchen, auch wenn eine Minderheit), aber man sollte auch den Missionsbefehl Jesu nicht unterschätzen bei solchen Aktionen, obwohl ich bezweifel, dass solche Werbekampangnen zum Glauben bringen oder die atheistische vom Glauben ab.
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