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Verschwörungstheorien Bilderberger, New World Order, Schattenregierungen, Weltregierung oder gar Weltdiktatur?

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Alt 07.03.2006, 12:05   #1
soul
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Beiträge: 736
Standard Künstliche Armut -> Folgen der Westlichen Entwicklungspolitik

Hallo,

habe einen Interessanten Artikel im Spiegel gefunden.
Lest ihn euch mal durch, ist sehr interessant.
Besonderst die Folgen der westlichen Spenden von Geld und Waren ist in dem Interview ziemlich gut dargestellt.

Ausland: Streicht diese Hilfe

Leider, kann ich diesen Text hier nicht komplett reinposten, weil er nicht kostenlos ist.

Warum ich das in die Verschörungstheorien gepostet habe ? Das kommt jetzt

Er sagt in seinem Interview:
Zitat:
Es werden riesiege Bürokratien finanziert ...
... Afrikaner zu bettlern erzogen ...
... wenn die Hilfe abgeschafft würde, bekäme das der kleine Mann gar nicht mit !
Nur die Funktioniäre wären schockiert ...
Ausserdem sagt er auch
Zitat:
Würde das Welternährungsprogramm der UNO, das leiden abschaffen, wären alle Funktionäre auf einen Schlag arbeitslos.
Also ich finde, dass in dem Interview ziemlich schnell klar wird, dass die Sache mit den 3. Welt - Ländern auch nur ein riesen Geschäft ist wo die, denen geholfen werden sollte noch mehr geschwächt werden.
__________________
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Alt 07.03.2006, 12:14   #2
Asujia
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Beiträge: 847
Standard

---> dependenztheorie

wirklich empfehlenswert

gemäß dem sprichwort:
wie kann man einen menschen einen tag ernähren? fang ihm einen fisch.
wie kann man einen menschen sein leben lang ernähren? zeig ihm wie man eine angel baut und angelt.
__________________
anar kaluvar tielyanna!
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Alt 07.03.2006, 12:23   #3
IronColonel
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Das passiert leider mit jeder Hilfe, sie schwächt den "beholfenen" nur noch mehr, und der Helfer glaubt er tut damit was gutes.

Wo es Helfer gibt, gibt es immer Opfer.

Es ist natürlich nichts verkehrtes daran helfen zu wollen, aber wenn die Hilfe finanzieller Natur ist, ist sie meist verkehrt.

Edit:

Zitat:
zeig ihm wie man eine angel baut und angelt.
Und er wird dich beschimpfen und dir vorwerfen, dass er etwas besseres zu tun hat, als Schnüre ins Wasser zu hängen ;o)

Nochmal Edit:
Inzwischen wird "Zurückgespendet"

Zitat:
Berliner Hartz IV-Empfänger können sich auf Unterstützung aus Kenia freuen.
http://www.freenet.de/freenet/nachri...nde/index.html
(nicht haun, wegend er Quelle ;o)
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Alt 07.03.2006, 19:20   #4
Akuma
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Beiträge: 982
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Dies sollte man sich mal wirklich zu Herzen legen...dann kann ich sagen:

"Willkommen in der Realität."
__________________
Zitat:
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Alt 08.03.2006, 10:36   #5
perfidulo
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Standard RE: Künstliche Armut -> Folgen der Westlichen Entwicklungspolitik

Zitat:
Original von The_Michele
Warum ich das in die Verschörungstheorien gepostet habe ? Das kommt jetzt

Er sagt in seinem Interview:
Zitat:
Es werden riesiege Bürokratien finanziert ...
... Afrikaner zu bettlern erzogen ...
... wenn die Hilfe abgeschafft würde, bekäme das der kleine Mann gar nicht mit !
Nur die Funktioniäre wären schockiert ...
Was soll daran "Verschwörungstheorie" sein. Jede Bürokratie arbeitet nach diesem Prinzip, das schon von dem legendären Parkinson aufgedeckt wurde. Das Buch ist immer noch amüsant zu lesen.
Niemand löst gerne ein Problem so gründlich, daß er selbst überflüssig wird.
Aber es gibt genügend NGOs (wie man heute sagt), die auf der Baiss "Hilfe zur Selbsthilfe" arbeiten.
Man muß allerdings fragen, warum eine rot-grüne Bundesregierung den Sumpf in der Entwicklungshilfe nicht trockengelegt hat, sondern es geht munter weiter. (Haben die Aliens bei den Grünen die Kontrolle übernommen? Scheint manchmal so).
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Alt 08.03.2006, 19:15   #6
Akuma
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Standard Babylon

Zitat:
Die Geschichte des Kapitalismus ist die der Ausbeutung. Ich nenne hier nur die Sklaverei, den Kolonialismus, die Weltbank, den Internationalen Währungsfond und die Unterteilung der Erde in 1. und 3. Welt. Babylon geht es gut, weil Massen von Menschen ausgebeutet werden, keine Stimme haben und leiden müssen. Jetzt sind wir mitten drin im Prozeß der Globalisierung. Ihre Instrumente sind Satelliten TV, die den in US Studios produzierten Müll mit babylonischen Werten über den ganzen Planeten ausstrahlen. Es ist die Computerrevolution, angestoßen von einem Mann, der jetzt das reichste Individuum dieser Erde ist und der versucht, ein Monopol in der Informationsgesellschaft aufzubauen, indem er versucht, das Internet unter seine Kontrolle zu bekommen. Hinzu kommt, daß es sich wiederum nur gewisse Leute leisten können, einen Rechner zu kaufen. Es sind die Flugzeuge, die vorher unüberbrückbare Distanzen zusammenschrumpfen lassen. Für diejenigen, die es sich leisten können, sprich, am System Babylons irgendwie teilhaben. Es sind die multinationalen Konzerne, die sich uneingeschränkt ausbreiten und kleinere Konkurrenten schlucken. Produziert wird in Billiglohnländern, verkauft wird in den reichen Ländern und wenn erst mal alle Konkurrenz zerstört ist, können die Preise diktiert werden. Wenn man die Politik Babylons betrachtet und sieht, wie sich die E.U., Kanada, Australien und die USA gegen Einwanderer abschotten, stellt man eins fest: Globalisierung ja, aber bitte ohne Ausländer. Du kannst nur kommen, wenn du in unserem System schon etwas erreicht, dich als systemkonform etabliert hast. Also ist das eine Entwicklung, von der wiederum nur die Babylonier profitieren werden.
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Zitat:
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Alt 08.03.2006, 20:18   #7
da kami
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Standard RE: Künstliche Armut -> Folgen der Westlichen Entwicklungspolitik

Zitat:
Original von perfidulo
Man muß allerdings fragen, warum eine rot-grüne Bundesregierung den Sumpf in der Entwicklungshilfe nicht trockengelegt hat, sondern es geht munter weiter. (Haben die Aliens bei den Grünen die Kontrolle übernommen? Scheint manchmal so).
Na was meinste denn wessen Leute vermehrt bei 90% aller Entwicklungshilfeunternehmungen (ob staatlich oder "NGO" ist wurstegal) den Reibach machen weil se auf den Schaltstellen sitzen?

Den Berufsgrünen nehm ich übrigens eingeschränkt zurück
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Alt 08.03.2006, 21:28   #8
schkl
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Zitat:
Na was meinste denn wessen Leute vermehrt bei 90% aller Entwicklungshilfeunternehmungen (ob staatlich oder "NGO" ist wurstegal) den Reibach machen weil se auf den Schaltstellen sitzen?
sozial sind die die sozial handeln, und nicht nur davon predigen=>

aber wenn man oberflächlich predigt fallen die unkompetenten handlungsweisen entsprechend weniger auf=>

von dem her wunderts mich null, was rot-grün so alles zustande gebracht hat=>
(an der pest- und choleraalternative hat sich nichts geändert, eine pattsituation die seit bestehen der brd herrscht)


aber von dem abgesehen, wer will oder kann das abgrasen der multinationalen konzerne auf kosten der armen eindämmen? (von dem abgesehen das uns das auch ein haufen arbeitsplätze kostet)
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Alt 09.03.2006, 10:29   #9
perfidulo
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Standard RE: Künstliche Armut -> Folgen der Westlichen Entwicklungspolitik

Zitat:
Original von da kami
Na was meinste denn wessen Leute vermehrt bei 90% aller Entwicklungshilfeunternehmungen (ob staatlich oder "NGO" ist wurstegal) den Reibach machen weil se auf den Schaltstellen sitzen?
Welcher "westliche" Experte ist bereit zum lokalen Lohn in einem afrikanischen Land zu arbeiten? Die Verwaltung und die Werbung in Europa müssen nach hiesigen Tarifen bezahlt werden. Das würde ich nicht als Reibach bezeichnen. Es gibt unzählige kleine Projekte, die mit viel Engagement und flachen Strukturen arbeiten. Aber ein Flug, selbst ein Paket, kostet ein vielfaches des Jahreseinkommens der Landbevölkerung irgendwo in Afrika oder Asien.
Soll man es deshalb ganz bleiben lassen?
Die Erfahrung zeigt, daß sich die Information über ganz simple Technologien nur sehr schwer von allein ausbreitet. Energiesparende Öfen zum Kochen etwa. Mehr als 90% des Brennmaterials werden nutzlos vergeudet. Es gibt einfache Pumpen, man kann neue Pflanzen einsetzen und die Erosion vermindern, bzw. natürlichen Dünger produzieren.
Es ist ja nicht so, daß die Ureinwohner in Einklang mit ihrer Umwelt leben und alles besser machen, wenn man sie nur in Frieden läßt. Das glauben nur bestimmte Ethno-Romantiker.
Das Prinzip "Das haben wir immer schon so gemacht" ist uns ja nicht so völlig unbekannt.
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Alt 09.03.2006, 13:42   #10
Asujia
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natürlich machen die nicht alles von allein richtig, aber z.B. in der Sahelzone haben die Entwicklungshilfebemühungen die Lage nur verschlimmert.

dort gabs (war glaub ich in den 70ern und 80ern) mehr niederschläge als erwartet, dadurch vergrößerten die leute dort ihre viehherden (mehr rinder bedeutet auch mehr ansehen) -> die fraßen die schon spärliche vegetation weg -> als die niederschläge wieder ausblieben, sank das grundwasser ab -> die europäer kamen und bauten pumpen -> grundwasser sank noch mehr ab -> sogar die bäume gelangten nicht mehr zum grundwasser -> wüstenbildung
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