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Phytotherapie - Heilpflanzen Erfahrungen mit Heilpflanzen, Tipps zum Sammeln etc., Rezepturen, Fragen...

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Alt 11.06.2002, 16:28   #1
Acolina
Hausdrachen
 
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Registriert seit: 15.01.2002
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Beiträge: 11.191
Standard Mit Knoblauch die DNA reparieren

Es gibt neue Forschungen zu den positiven Wirkungen von Knoblauch:

Zitat:
Extrakt beschleunigt Wiederherstellung nach Schädigung: Mit Knoblauch die DNA reparieren

Knoblauch kann offenbar mehr, als bisher bekannt war.

Moskau (rpo). Dass Knoblauch gut für das allgemeine Wohlbefinden sein soll, ist längst bekannt. Jetzt haben russische Forscher noch eine weitere Wirkung der Knolle entdeckt: Knoblauch hilft bei der Reperatur von geschädigter DNA.

Forscher des N.I. Institutes of General Genetics haben bei der Untersuchung der antimutagenen Wirkung von Knoblauch festgestellt, dass Knoblauch die Reparatur geschädigter DNA stimuliert. In einigen Fällen soll er laut Berichten der russischen Nachrichtenagentur Informnauka die Erbsubstanz auch vor negativen Einflüssen schützen. Antimutagene haben die Aufgabe, DNA-Schäden zu reparieren, die wiederum durch Mutagene entstanden sind. Der Wirkungsmechanismus einiger Antimutagene ist nach wie vor ungeklärt.

Für die Untersuchung wählten die Forscher menschliche Fibroblasten-Kulturen. Fibroblasten sind Zellen des Bindegewebes, die sich rasch teilen. Die Zellen wurden mit einem der folgenden Mutagene behandelt: Gamma-Strahlung, Cadmium-Chlorid und der Verbindung Nitrochinolin-N-Oxid (NQO). Diese Mutagene wurden herangezogen, da die Zellen den durch diese Mutagene bedingten Schaden unterschiedlich reparierten. DNA-Brüche durch Gammastrahlen wurden innerhalb von 15 Minuten ausgemerzt. Zur Reparatur einer Schädigung durch NQO benötigen die Zellen zwischen vier Stunden und einen Tag. Nach der Behandlung der Zellen mit Cadmium-Chlorid brauchten die Zellen rund 24 Stunden, um den Schaden zu beheben.

Knoblauch schützte vor DNA-Brüchen

Die Forscher versetzten die Zellkultur mit einem Tropfen der Knoblauch-Lösung. Anschließend wurden die Zellen mit einem der Mutagene behandelt und die Zahl der DNA-Brüche geschätzt. In allen drei Fällen stellten Forscher die Schutzwirkung von Knoblauch fest, die aber unterschiedlich ausfiel. Im Fall einer Schädigung durch Cadmium-Chlorid und Gamma-Strahlung schützte Knoblauch vor DNA-Brüchen. Bei einer Cadmium-Chlorid-bedingten zellulären DNA-Zerstörung von einem Fünftel konnte der Anteil durch die Wirkung von Knoblauch auf acht Prozent reduziert werden.

Die Zellen benötigten dafür rund vier Stunden. Gewöhnlich dauert dieser Vorgang mehr als 24 Stunden. Die Wirkung des Knoblauchs ist diesbezüglich auf seine Funktion als "freier-Radikal-Fänger" zurückzuführen. Freie Radikale besitzen eine mutagene Wirkung. Der Schutzeffekt des Knoblauch-Extrakts passt laut Forschern exakt zu der zellverändernden Wirkung der Gamma-Strahlung sowie der Cadmium-Salze.

Anders erwies sich die Situation im Fall von NQO. Die Verbindung bildet keine freien Radikale und so führte auch das Knoblauch-Extrakt zu keiner Veränderung des Zellschadens. Dennoch beschleunigte er die DNA-Reparatur signifikant. Vermutlich beruht die Wirkung auf einem Rundum-Schutz der menschlichen Erbsubstanz

[quelle: rp-online / Pressetext.Austria]
Na, dann kommt heute abend doch gleich wieder 'ne dicke Zehe auf's Brot!
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Die freiheitlich-demokratischen Ideale und Werte, die sich jetzt auch im Grundgesetz finden, wurden während der Aufklärung gegen die sich auf Gott und Bibel berufenden Kirchen durchgesetzt. Und weder der Gott Jahwe des Alten Testaments noch der Vater Jesus Christi, noch beide in einer Person, noch Allah vertreten die Werte unseres freiheitlich-demokratischen Staates. Sie müssen sie erst noch erlernen. (Gerd Lüdemann, Theologieprofessor)
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Alt 31.12.2003, 17:48   #2
Desert Rose
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Wunderwaffe Knoblauch


Zitat:
Hochpräzise Knoblauchbombe bekämpft Tumore

Israelische Forscher mit Erfolgen bei Mäusen

veröffentlicht: 30.12.03 -16:50 Uhr


Knoblauch zerstört Tumore - zumindest bei Mäusen. Foto: Picstyle

Rehovot (ddp). Die Substanz, die dem Knoblauch den typischen scharfen Geruch verleiht, kann auch Krebstumore zerstören. Das konnten israelische Wissenschaftler zumindest bei Mäusen nachweisen. Dazu entwickelten sie ein ausgeklügeltes Zwei-Phasen-System, das den Wirkstoff Allicin zielsicher zu den Tumorzellen bringt.
Seine Forschungen schildert das Team um David Mirelman und Meir Wilchek in der Fachzeitschrift «Moleculas Cancer Therapeutics» (Dezemberausgabe).

Die Substanz Allicin gibt dem Knoblauch den typischen scharfen Geruch und Geschmack. Der Wirkstoff ist nicht nur für Tumorzellen schädlich, sondern auch für Mikroorganismen und sogar für gesunde Körperzellen giftig. Da Allicin jedoch sehr instabil ist und leicht zerfällt, richtet es normalerweise keinen Schaden an.

Aufgrund dieses schnellen Zerfalls war es bisher auch schwierig, den toxischen Stoff zur Tumorbekämpfung einzusetzen. Die Biochemiker vom israelischen Weizmann-Institut in Rehovot haben nun eine Methode gefunden, Allicin gezielt zum Tumor zu bringen.

Dabei vollziehen sie den Prozess nach, durch den Allicin auch natürlich im Knoblauch synthetisiert wird. Der toxische Stoff entsteht bei einer chemischen Reaktion, in der das Enzym Alliinase die Substanz Alliin in Allicin umwandelt.

Das Enzym und das Alliin liegen getrennt vor. Sie kommen erst dann zusammen, wenn die Zellen des Knoblauchs beschädigt werden - sei es durch einen Schädling oder ein Küchenmesser. Außerdem nutzen die Forscher aus, dass Krebszellen auf ihrer Oberfläche bestimmte Rezeptormoleküle besitzen, die gesunde Körperzellen nicht haben.

Mithilfe spezieller Schlüsselmoleküle, die nur auf diese Rezeptoren passen, diese gezielt aufsuchen und dort andocken, schleusen die Biochemiker die Alliinase mit dem Blut zielgenau zu den Tumoren. Danach injizieren sie die zweite Substanz Alliin, das dann ausschließlich an den Tumorzellen mithilfe der Alliinase zum giftigen Allicin reagiert. Mit dieser hochpräzisen «Knoblauchbombe» konnten die Wissenschaftler erfolgreich das Wachstum von Tumoren im Verdauungstrakt von Mäusen blockieren.

Die Technik könnte bei fast allen Krebsarten wirken, solange sich ein spezifisches Schlüsselmolekül herstellen lässt, das die für die Krebszellen typischen Rezeptoren identifiziert. Zudem könnte sich das Verfahren als äußerst effizient in der Bekämpfung von Metastasen nach einer Operation erweisen, hoffen die Forscher.

© RP Online, AFP, ap, ddp, dpa, sid, teleschau-der Mediendienst
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