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Unsere Erde - Beobachtungen, Bedrohungen & Katastrophen Vulkane, Erdbeben, Tsunamis, Wetteranomalien und -katastrophen...

 
 
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Alt 31.10.2002, 14:30   #10
nane
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Campobasso (dpa) - Ein schweres Erdbeben in Mittelitalien hat am
Donnerstag nach ersten Angaben viele Verletzte gefordert. Das Dach
eines Kindergartens in der Region Molise stürzte ein. Etwa 50 Kinder
in der kleinen Gemeinde San Giuliano di Puglia wurden unter den
Trümmern eingeschlossen. Nach Angaben der Behörden konnten viele
Kinder geborgen und in Krankenhäuser gebracht werden. Im südlichen
Apulien kamen mindestens 16 Menschen leicht verletzt in
Krankenhäuser. Das Beben der Stärke 5,4 auf der Richterskala
zerstörte vor allem im Gebiet Molise viele Gebäude.


Das Epizentrum lag bei Campobasso, der Hauptstadt der Region
Molise, rund 200 Kilometer südöstlich von Rom. In einer nahe
gelegenen Gemeinde stürzten Gebäudeteile auf ein Auto, in dem mehrere
Menschen saßen. Die Eisenbahnverbindungen nach Campobasso wurden
unterbrochen.


In vielen Gemeinden liefen die Menschen in Panik auf die Straßen.
Schulen und andere öffentliche Gebäude wurden sofort evakuiert.
Augenzeugen berichteten, die Erdstöße hätten nur sechs bis sieben
Sekunden gedauert. Die Erschütterungen waren auch in Apulien an der
südlichen Adria sowie bis in die Hauptstadt Rom zu spüren.


Das bislang letzte schwere Beben in Italien ereignete sich 1997 in
Umbrien. Es hatte die Stärke 5,7 und beschädigte über 9000 Gebäude.
Schwer getroffen war auch die Basilika von Assisi. Zwölf Menschen
starben. Bei einem Beben in Südtirol wurden 2001 vier Menschen
getötet. Ausläufer des Bebens der Stärke 5,2 auf der Richterskala
waren auch in Bayern, Österreich und der Schweiz spürbar.


Das Erdbeben vom Donnerstag hat nach Expertenmeinung nichts mit
dem Ausbruch des sizilianischen Vulkans Ätna zu tun. "Die Zentral-
Appeninnen sind ein eigenes geologisches Gebiet, das mit dem Ätna
nicht in unmittelbarer Wechselwirkung steht", sagte der Seismologe
Peter Bormann vom Geoforschungszentrum Potsdam am Donnerstag in einem

dpa-Gespräch. Erdbeben der Stärke 5 kämen in Mittelitalien alle drei
bis fünf Jahre vor. "Die ganzen Appeninnen sind eine Erdbebenregion."

meldung vom 01.11.02

San Giuliano di Puglia (dpa) - Bei dem Erdbeben in Italien sind
nach neuesten Zahlen der Behörden 29 Menschen ums Leben gekommen. Das
berichtete die italienische Nachrichtenagentur Ansa am Freitag. Unter
den Trümmern einer eingestürzten Schule in der Region Molise seien
vermutlich noch zwei Kinder verschüttet. 35 Kinder und Lehrer seien
aus Trümmern gerettet worden.
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