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Alt 19.10.2013, 15:23   #21
perfidulo
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Zitat:
Zitat von Archimedes Beitrag anzeigen
Aus Solidarität klinke ich mich ebenfalls für eine Woche aus.
Ich müßte lügen, wenn ich sagen würde, daß ich das schade finde.
__________________
Vor jeder Antwort beachten: Ich bin kein Adept der Fantomzeit!
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Alt 19.10.2013, 23:26   #22
sdl2000
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Zitat:
Zitat von Altfrid II. Beitrag anzeigen
Heute entdeckte ich im Zeitschriftenregal meines bevorzugten Bücherhändlers die Zeitschrift "Deutsche Geschichte".
Was steht denn in der Zeitschrift drin?
Also als Holocaust Leugner verurteilt zu werden, brauchts nicht viel braunes Gedankengut. Die einfache Frage, ob es wirklich möglich ist, 6 mill. Menschen mit einer handvoll Vernichtungsfabriken beiseite zu schaffen und da Zweifel anzudeuten ist ausreichend. Um jemanden in eine bestimmte Ecke stellen zu wollen, sind diese künstlich geschaffenen Ecken geradezu ideal.

Ich distanziere mich für mich selbst solches Gedankengut zu haben, noch solchen verbreiten zu wollen. Ich möchte hier lediglich zu Geschichtszwecken auf diese Umstände hinweisen.

Ich kenne die Zeitschrift nicht, aber beim Titel "Deutsche Geschichte" und "braunes Gedankengut" gehen bei mir die Alarmanlagen an.

Zitat:
Zitat von Torsten Migge Beitrag anzeigen
Die Zeitschrift kenn ich schon lange, hatte sie eine relativ kurze Zeit mal regelmässig gelesen, hat mich vom Stil her aber nicht so angemacht.
Werde jetzt aber - nach dem ich die Entwicklung dieses Threads hier gelesen habe - einen Teufel tun, darauf einzugehen
Schade, mission accomplished. Für den Hinweis auf diese Mission und den Hinweis auf die missbrächliche Nutzung der "Keule" wurde Basileus gesperrt.

Besser wäre gewesen sich selber eine eigene Meinung zu verschaffen. Hast du Angst das Lesen der Zeitschrift veruracht Krebs?

"Wenn du nicht willst, das jemand Beachtung findet oder seine Schriften gelesen werden, stelle ihn in in eine eigens dafür geschaffene Ecke am Rand der Gesellschaft wo er nicht anerkannt und angesehen ist und schlimmstenfalls mit rechtlichen und auch körperlichen Repressalien belegt wird. "
von sdl2000


Zitat:
Du missverstehst da etwas grundlegendes: der Lieferant ist ein Geschäftsunternehmen, das auch seine Angestellten Lohn zahlen muss! Insofern liefert/vertreibt er alles, was Kasse bringt

Sich darüber aufzuregen, kostet nur eigene "Ressourcen", sozusagen, denk an dein Herz, es wird's Dir nicht verzeihen
Dito.

sdl2000
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Alt 20.10.2013, 07:04   #23
Torsten Migge
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Zitat:
Zitat von Altfrid II. Beitrag anzeigen
sondern um den Aufruf dafür zu sorgen, dass die "Deutsche Geschichte" im öffentlichen Buchhandel entsprechend ihrer Gesinnung beurteilt wird.
Naja, der Buchhandel verkauft Bücher, davon leben die Händler, bzw. besser: bestreiten ihre Existenz! Auch Leute mit eher rechter Gesinnung lesen & kaufen Bücher und sind damit zahlende Kunden, von denen also der Buchhändler auch lebt bzw. profitiert!
Dein Ansatz geht irgendwie daneben - im übrigen haben wir in Deutschland so etwas wie Meinungsfreiheit, das gilt auch für Leute mit eher rechten Gedankenguts, ebenso für die, die solche Bücher schreiben und solche, die diese Bücher dann verkaufen ...


Saludos!
__________________
"Politik ist die Unterhaltungsabteilung der Rüstungsindustrie"
Frank Zappa
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Alt 20.10.2013, 15:07   #24
Altfrid II.
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[quote=sdl2000;181822]

Zitat:
Also als Holocaust Leugner verurteilt zu werden, brauchts nicht viel braunes Gedankengut.
Schon das kleinste Bischen "braunen Gedankenguts" ist zu verabscheuen. Aber in dieser Zeitschrift steht davon schon ein großes Bischen.

Zitat:
Die einfache Frage, ob es wirklich möglich ist, 6 mill. Menschen mit einer handvoll Vernichtungsfabriken beiseite zu schaffen und da Zweifel anzudeuten ist ausreichend.
Und das völlig zu recht, oder nicht?

Zitat:
Um jemanden in eine bestimmte Ecke stellen zu wollen, sind diese künstlich geschaffenen Ecken geradezu ideal.
Welche "künstlich geschaffenen Ecken" meinst Du?

Zitat:
Ich möchte hier lediglich zu Geschichtszwecken auf diese Umstände hinweisen.
Was sind "Geschichtszwecke"?

Zitat:
Ich kenne die Zeitschrift nicht, aber beim Titel "Deutsche Geschichte" und "braunes Gedankengut" gehen bei mir die Alarmanlagen an.

Immer, wenn ich diese Zeitschrift sehe, gehen die bei mir acuh an.

Zitat:
Schade, mission accomplished. Für den Hinweis auf diese Mission und den Hinweis auf die missbrächliche Nutzung der "Keule" wurde Basileus gesperrt.
Wie bitte?

Zitat:
Besser wäre gewesen sich selber eine eigene Meinung zu verschaffen. Hast du Angst das Lesen der Zeitschrift veruracht Krebs?
Hier mal eine Meinung zur "Deutschen Geschichte":

Zitat:
Themenschwerpunkt Geschichtsrevisionismus

Die Umdeutung der Geschichte des Nationalsozialismus hat sich die Zeitschrift zur Hauptaufgabe gemacht. Besondere Bedeutung wird der Leugnung der Kriegsschuld Deutschlands beigemessen. Die wirklichen Verantwortlichen des Zweiten Weltkriegs, so behauptet die Zeitschrift, seien wahlweise der britische Premier Churchill, US-Präsident Roosevelt oder die Sowjetunion, deren Ziel die Vernichtung Deutschlands gewesen sei. Viel Platz nimmt des Weiteren eine deutsche Opfermythologie ein, die Themen wie „Bombenkrieg“ oder „Vertreibung“ beinhaltet. Deutsche Kriegsverbrechen, ob während der Kolonialzeit oder des Zweiten Weltkriegs werden abgestritten und die Behauptungen mit zweifelhaften Quellen zu belegen versucht (...) Zum üblichen Ton der Zeitschrift gehört neben den Klagen über „Überfremdung“ auch der Antisemitismus. Dieser wird allerdings kodiert, so z. B. wenn von den „schmutzigen Geschäften der amerikanischen Ostküste“ die Rede ist.

Der Herausgeber

Die „Deutsche Geschichte“ erscheint im Verlagskomplex des 63-jährigen Gert Sudholt, ansässig in Inning am Ammersee (Bayern), der lange Jahre unter dem Name Verlagsgemeinschaft Berg firmierte. Er umfasst die drei Verlage „Türmer“, „Druffel“ und „Vowinckel“, sowie die „Versandbuchhandlung Linda Sudholt“. Entstanden ist die Verlagsgemeinschaft 1991 durch den Zusammenschluss dieser drei Verlage. Den „Druffel-Verlag“ übernahm Sudholt 1972 nach dem Tode seines Stiefvaters Helmut Sündermann, der seit 1931 Mitarbeiter der Reichspressestelle der NSDAP war und 1945 zum stellvertretenden Reichspressechef aufstieg. 1975 folgte dann der traditionsreichen „Vowinckel-Verlags“ des alten NSDAP-Funktionärs Kurt Vowinckel, 1977 schließlich der Türmer-Verlag.
Sudholts Verlagskomplex gehört zu den größten und wichtigsten der extremen Rechten. Neben der „Deutschen Geschichte“ und einer Vielzahl an Büchern erscheint außerdem seit 1971 das „Jahrbuch des Nationalgeschehens“, die „Deutsche Annalen“ im Verlag. Sudholt selbst ist Autor und Herausgeber zahlreicher geschichtsrevisionistischer Bücher. Seine publizistische Tätigkeit bescherte ihm 1993 sechs Monate Haft, weil er einen Auschwitz-leugnenden Beitrag von Robert Faurisson veröffentlichte. 1999 wurde er wegen Volksverhetzung zu vier Monaten Haft auf Bewährung und einer Geldstrafe verurteilt. (...)

Fazit
Die „Deutsche Geschichte“ ist kein Theorie- und Diskussionsorgan der extremen Rechten, sondern richtet sich an breitere Käuferschichten. Dabei ist ihre politische Ausrichtung eindeutig geschichtsrevisionistisch. Sie betreibt eine den Nationalsozialismus entschuldende oder gar glorifizierende Geschichtsschreibung. Die in der Selbstdarstellung des Verlags genannten „namhaften Autoren“ beschränken sich allerdings auf jene der extremen Rechten. Anders als die „Junge Freiheit“ gelingt es ihr nicht über den Dunstkreis der rechten Szene wahrgenommene Autoren zu gewinnen, anders als die revisionistische „Deutsche Militärzeitung’“ hat sie auch keine namhaften Interviewpartner zu bieten. Trotzdem ist sie in vielen Bahnhofsbuchhandlungen zu erwerben. Somit besteht die Gefahr, dass diese außerhalb des klassischen Rechtsextremismus wahrgenommen wird. Es bleibt zu hoffen, dass sich dies bald ändern wird.
http://www.apabiz.de/archiv/material...Geschichte.htm
__________________
Lehrer haben vormittags recht und nachmittags frei. Also Augen auf bei der Berufswahl!
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Alt 20.10.2013, 15:11   #25
Altfrid II.
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Zitat:
Zitat von Torsten Migge Beitrag anzeigen
Naja, der Buchhandel verkauft Bücher, davon leben die Händler, bzw. besser: bestreiten ihre Existenz! Auch Leute mit eher rechter Gesinnung lesen & kaufen Bücher und sind damit zahlende Kunden, von denen also der Buchhändler auch lebt bzw. profitiert!

Ja, "zuerst kommt das Fressen und dann die Moral."

Zitat:
Dein Ansatz geht irgendwie daneben - im übrigen haben wir in Deutschland so etwas wie Meinungsfreiheit, das gilt auch für Leute mit eher rechten Gedankenguts, ebenso für die, die solche Bücher schreiben und solche, die diese Bücher dann verkaufen ...
Ich verlange auch nicht, dass jemandem die eigene Meinung verboten wird. Ich fordere hingegen dazu auf, Publikationen aus dem rechten Lager wie die "Deutsche Geschichte" und Händler, die diese verkaufen, nicht weiter zu frequentieren.

Denn: "Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch."
__________________
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Alt 20.10.2013, 22:02   #26
sdl2000
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Zitat:
Zitat von Altfrid II. Beitrag anzeigen
Und das völlig zu recht, oder nicht?
ja, aber das gilt "per se" und damit habe ich hier ein Problem. Beispiel: jemand macht sich theoretisch der Holocaustleugnung strafbar, wenn er nur sagt: "glaub ich nicht" oder fragt:"wo ist der Beweis"

Zitat:
Welche "künstlich geschaffenen Ecken" meinst Du?
Na die rechtsradikalen Ecken die vom Verfassungsschutz finanziert und künstlich am Leben erhalten werden.
Auf Wunsch könnten wir das gerne in einem separaten Faden erörtern.

Zitat:
Was sind "Geschichtszwecke"?
Nicht das jemand auf die Idee kommt, ich wäre ein Brauner, nur weil ich von und über Braune schreibe. Mittlerweile ist es in Deutschland soweit ich weiss nicht mehr verboten die Hackenkreuzfahne für Geschichtszwecke zu zeigen. Vor ein paar Jahren war das noch undenkbar.

Zitat:
Immer, wenn ich diese Zeitschrift sehe, gehen die bei mir acuh an.
Du solltest bedenken, das die Geschichtsbücher von den Siegern geschrieben werden. Dabei wird allzu oft die Wahrheit weggelassen.
Ich kenne diese Zeitschrift nicht, aber wenn dort Artikel geschrieben werden, die durch die Meinungsfreiheit abgedeckt sind, so sehe ich da kein Problem drin.

Zitat:
Hier mal eine Meinung zur "Deutschen Geschichte":

..deren Ziel die Vernichtung Deutschlands gewesen sei.
nun ja, die Vernichtung Deutschlands war in der Tat das Ziel, besondes Churchills. Beim Thema Alleinschuld würde ich mich bei dir sicher auch "unbeliebt" machen.

sdl2000
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Alt 20.10.2013, 23:37   #27
Frederuna
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Zitat:
Zitat von Altfrid II. Beitrag anzeigen
Ich verlange auch nicht, dass jemandem die eigene Meinung verboten wird. Ich fordere hingegen dazu auf, Publikationen aus dem rechten Lager wie die "Deutsche Geschichte" und Händler, die diese verkaufen, nicht weiter zu frequentieren.

Denn: "Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch."
Dem stimme ich voll und ganz zu.
LG
Frederuna
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Quod licet Iovi, non licet bovi.
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Alt 21.10.2013, 00:11   #28
Frederuna
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Zitat:
Zitat von sdl2000 Beitrag anzeigen
ja, aber das gilt "per se" und damit habe ich hier ein Problem. Beispiel: jemand macht sich theoretisch der Holocaustleugnung strafbar, wenn er nur sagt: "glaub ich nicht" oder fragt:"wo ist der Beweis"
Welchen Sinn soll die Frage haben? Die Beweise sind massenweise vorhanden, nicht nur unzählige Dokumente, sondern auch die Aussagen von Opfern und Tätern in Prozessen, Erinnerungen, Dokus. Es gibt Filme und Fotos. Wer all das anzweifelt kann doch nur eins im Auge haben: Die Verbrechen zu relativieren oder zu leugnen, weil er die Täter reinwaschen will. Wenn das kein eindeutiger Beweis für eine braune Gesinnung ist, weiß ich nicht, was dann noch einer sein soll.

Zitat:
Na die rechtsradikalen Ecken die vom Verfassungsschutz finanziert und künstlich am Leben erhalten werden.
Auf Wunsch könnten wir das gerne in einem separaten Faden erörtern.
Es gibt in Deutschland Gegenden, in die sich ein Mensch mit südländischem Aussehen oder gar dunkler Hautfarbe besser nicht traut. Glaubst du im Ernst, das ist das Werk des Verfassungsschutzes? Dass dieser auf dem rechten Auge blinder ist als auf dem linken, ist eine altbekannte Erkenntnis.

Zitat:
Nicht das jemand auf die Idee kommt, ich wäre ein Brauner, nur weil ich von und über Braune schreibe. Mittlerweile ist es in Deutschland soweit ich weiss nicht mehr verboten die Hackenkreuzfahne für Geschichtszwecke zu zeigen. Vor ein paar Jahren war das noch undenkbar.
Ich habe noch nie eine Doku oder ein Buch mit Bildmaterial aus der NS-Zeit gesehen, aus der/dem die Hakenkreuzfahne herausretuschiert wurde. Die Originalfahne braucht man jedoch nicht zu "Geschichtszwecken", jeder weiß, wie das Ding aussieht. Was willst du also sagen?

Zitat:
Du solltest bedenken, das die Geschichtsbücher von den Siegern geschrieben werden. Dabei wird allzu oft die Wahrheit weggelassen.
Das ist Unsinn. Die Geschichtsbücher wurden in Deutschland nach 1945 von deutschen Historikern geschrieben und zwar zunächst auch von jenen, die bereits auch vor 1945 Historiker waren. Dabei waren sogar einige, die richtig tief mit im braunen Sumpf gesteckt hatten.

Zitat:
Ich kenne diese Zeitschrift nicht, aber wenn dort Artikel geschrieben werden, die durch die Meinungsfreiheit abgedeckt sind, so sehe ich da kein Problem drin.
Siehst du kein Problem darin, wenn dort Geschichtslügen ausgebreitet werden und damit braune Propaganda betrieben wird?

Zitat:
nun ja, die Vernichtung Deutschlands war in der Tat das Ziel, besondes Churchills. Beim Thema Alleinschuld würde ich mich bei dir sicher auch "unbeliebt" machen.
Willst du bestreiten, dass Hitler diesen Krieg von Anfang an wollte?
LG
Frederuna
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Quod licet Iovi, non licet bovi.
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Alt 21.10.2013, 11:39   #29
aule
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Meinung hin, meinung her, eine funktionierende demokratie kann jede meinung verkraften. Jede form von reglementierung errinnert mich an erichs zeiten oder sogar an nationalsozialistische zeiten, warum sollte man etwas verbieten und anderes nicht. Jeder soll die möglichkeit haben, sich eine eigene meinung zu bilden und verbote von büchern oder zeitschriften führen zu nichts, dass lehrt uns die geschichte.
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Alt 21.10.2013, 13:36   #30
Altfrid II.
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Zitat:
Zitat von aule Beitrag anzeigen
Meinung hin, meinung her, eine funktionierende demokratie kann jede meinung verkraften. Jede form von reglementierung errinnert mich an erichs zeiten oder sogar an nationalsozialistische zeiten, warum sollte man etwas verbieten und anderes nicht. Jeder soll die möglichkeit haben, sich eine eigene meinung zu bilden und verbote von büchern oder zeitschriften führen zu nichts, dass lehrt uns die geschichte.
Entschuldige bitte, aber das ist Unsinn. Hier geht es nicht um die Missachtung von Meinungsfreiheit. Hier geht es um braunen Geschichtsrevisionismus, der die Naziverbrechen (und die Naziverbrecher) verharmlosen, entschuldigen oder gar verleugnen will. Und da hört jeder Spaß auf. Und dass Holocaustleugnung -die gern als freie Meinungsäußerung verbrämt wird - in Deutschland zu recht strafbar ist, liegt an seiner besonderen Verantwortung und der Hochachtung gegenüber den Opfern.

Aber wie schon geschrieben, geht es nicht darum eine Publikation zu verbieten - die "Deutsche Geschichte" wird dazu auch keinen juristischen Anlass bieten, da der Herausgeber inzwischen weiß, was noch gerade legal ist und was nicht. Hier geht es darum die Augen für solche Auswüchse zu öffnen und die allgemeine Empörung über diesen Dreck zu wecken, damit eben niemand sich davon gefangen nehmen lässt.

Und es geht darum seine eigene Meinung zu sagen und dazu gehört für mich, dass ich keinen Laden aufsuche, der solche Abscheulichkeiten im Sortiment hat. Und ich rufe alle anderen dazu auf, es ebenso zu halten. (Und dass jeder Zeitschriftenhändler doch nur seine Existenz sichern will, zieht als Argument nicht, denn vom Verkauf der fraglichen Zeitschrift wird der wirtschaftliche Erfolg einen solchen Landens nicht abhängen. Hingegen hat jeder Händler auch eine Verantwortung für die Dinge, die er verkauft.)

ich verstehe auch gar nicht so recht, was es da zu diskutieren gibt. Worum es in der genannten Zeitschrift geht, sollte alleine durch das gepostete Zitat einer antifa-Seite klar sein.
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