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Ökonomie - BWL & VWL Disziplinen, die große Probleme mit der wissenschaftlichen Methode haben. Banken, Geldschöpfung, Inflation, Goldstandard, Banking-Theorie

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Alt 11.11.2012, 13:21   #1
xebit
Jungspund
 
Registriert seit: 11.11.2012
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Beiträge: 15
Ausrufezeichen xebits Hausaufgaben

Hallo Liebe Forum Leute,
ich tue mich momentan sehr schwer mit dem Begriff ,, Opportunitätskosten "

Ich habe schon überall nachgeschlagen aber irgendwie will der Begriff nicht in meinem Kopf. Hat vielleicht jemand eine einfache Erklärung parat damit ich mir den Begriff gut und verständlich merken kann?

Ich danke schonmal im voraus

Grüße
Xebit
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Alt 11.11.2012, 14:12   #2
perfidulo
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Registriert seit: 10.12.2005
Ort: Hauptstadt des Grauens
Beiträge: 9.598
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Zitat:
Zitat von xebit Beitrag anzeigen
Hallo Liebe Forum Leute,
ich tue mich momentan sehr schwer mit dem Begriff ,, Opportunitätskosten "
Ich versteh das
http://www.derdualstudent.de/opportunitatskosten.html
Zitat:
Opportunitätskosten, auch Alternativkosten genannt, sind trotz ihrer Bezeichnung keine Kosten. Als Opportunitätskosten bezeichnet man entgangene Gewinne, weil Gewinnmöglichkeiten nicht genutzt werden.
Beispiel:
Ein Unternehmen besitzt ein Bürogebäude. Dieses Gebäude wird vom Unternehmen selbst genutzt. Es wäre aber möglich, das Gebäude zu vermieten. Da auf das Gebäude jedoch selbst genutzt wird, wird auf die Möglichkeit Mieteinnahmen zu erzielen verzichtet. Diese entgangenen Einnahmen werden als Opportunitätskosten bezeichnet.
__________________
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Alt 11.11.2012, 14:31   #3
xebit
Jungspund
 
Registriert seit: 11.11.2012
Ort: Mannheim
Beiträge: 15
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Vielen Lieben Dank. Jetzt ist es endlich verständlich für mich

Schönen Sonntag noch
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Alt 11.11.2012, 14:32   #4
Lupo
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Registriert seit: 19.10.2007
Beiträge: 6.978
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Das zweite Bsp finde ich leichter verständlich:



Zitat:
2. Beispiel:

Geld liegt auf einem Girokonto und wird mit 2% verzinst. Eine Geldanlage auf dem Finanzmarkt hätte allerdings 10% Rendite gebracht. Die Differenz sind die Opportunitätskosten.
Bei dem ersten Beispiel hat man nämlich das Problem, dass den entgangenen Mieteinnahmen die nicht zu zahlenden Mietausgaben gegenüber stehen.
Es sein denn man nennt diese nicht zu zahlenden Ausgaben Opportunitätsausgaben, dann passt es wieder.
__________________
"Die Psychiater hatten einige Spezialausdrücke für meinen Fall. Naja, ich hatte auch einige Spezialausdrücke für die Psychiater." (Charles Bukowski)
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Alt 11.11.2012, 14:37   #5
xebit
Jungspund
 
Registriert seit: 11.11.2012
Ort: Mannheim
Beiträge: 15
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Das heißt die alternativ Lösung die man nicht genutzt hat nennt man inbegriffen Opportunitätskosten? Wenn z.b ein Land zwei Produkte herstellt, z.b Kartoffeln und Käse. Das Land sich aber dann auf Kartoffeln konzentriert und Käse nicht mehr produziert, dann nennt man doch das Geld, dass man für Käse bekommen hätte ,, Opportunitätskosten " oder?
xebit ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.11.2012, 14:49   #6
Lupo
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Zitat:
Zitat von xebit Beitrag anzeigen
Das heißt die alternativ Lösung die man nicht genutzt hat nennt man inbegriffen Opportunitätskosten? Wenn z.b ein Land zwei Produkte herstellt, z.b Kartoffeln und Käse. Das Land sich aber dann auf Kartoffeln konzentriert und Käse nicht mehr produziert, dann nennt man doch das Geld, dass man für Käse bekommen hätte ,, Opportunitätskosten " oder?
Nein.
Hier wären die Opportunitätskosten die Differenz zwischen Käsepreis und Kartoffelpreis (vorrausgesetzt der Käse ist teurer)
__________________
"Die Psychiater hatten einige Spezialausdrücke für meinen Fall. Naja, ich hatte auch einige Spezialausdrücke für die Psychiater." (Charles Bukowski)
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Alt 11.11.2012, 15:11   #7
Groschenjunge
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Hi,

Zitat:
Zitat von Lupo Beitrag anzeigen
Es sein denn man nennt diese nicht zu zahlenden Ausgaben Opportunitätsausgaben, dann passt es wieder.
Die Tante W. Iki meldet dazu: http://de.wikipedia.org/wiki/Opportu...A4tserl%C3%B6s

-gj
__________________
"Der frühe Vogel mag vielleicht den Wurm fressen, aber erst die zweite Maus bekommt den Käse." Vince Ebert
Groschenjunge ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.11.2012, 15:13   #8
xebit
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Okey, gut dann muss man hierbei Unterscheiden

Vielen lieben Dank
xebit ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.11.2012, 18:15   #9
Lupo
Super-Moderator
 
Benutzerbild von Lupo
 
Registriert seit: 19.10.2007
Beiträge: 6.978
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Zitat:
Zitat von Groschenjunge Beitrag anzeigen
Hi,

Die Tante W. Iki meldet dazu: http://de.wikipedia.org/wiki/Opportu...A4tserl%C3%B6s

-gj
Ha, als hätte ich es geahnt, ich weiß doch wie die BWLer ticken.

Und genau deshalb ist das von perfidolo zitierte Beispiel schlecht



Zitat:
Opportunitätskosten, auch Alternativkosten genannt, sind trotz ihrer Bezeichnung keine Kosten. Als Opportunitätskosten bezeichnet man entgangene Gewinne, weil Gewinnmöglichkeiten nicht genutzt werden.
Beispiel:
Ein Unternehmen besitzt ein Bürogebäude. Dieses Gebäude wird vom Unternehmen selbst genutzt. Es wäre aber möglich, das Gebäude zu vermieten. Da auf das Gebäude jedoch selbst genutzt wird, wird auf die Möglichkeit Mieteinnahmen zu erzielen verzichtet. Diese entgangenen Einnahmen werden als Opportunitätskosten bezeichnet.
Ob hier nun Opportunitätskosten- oder erlöse entstehen, hängt von den jeweiligen Mieten ab.
__________________
"Die Psychiater hatten einige Spezialausdrücke für meinen Fall. Naja, ich hatte auch einige Spezialausdrücke für die Psychiater." (Charles Bukowski)
Lupo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.11.2012, 18:30   #10
xebit
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Registriert seit: 11.11.2012
Ort: Mannheim
Beiträge: 15
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Zitat:
Zitat von Lupo Beitrag anzeigen
Ha, als hätte ich es geahnt, ich weiß doch wie die BWLer ticken.

Und genau deshalb ist das von perfidolo zitierte Beispiel schlecht





Ob hier nun Opportunitätskosten- oder erlöse entstehen, hängt von den jeweiligen Mieten ab.
Okey jetzt bin ich verwirrt
xebit ist offline   Mit Zitat antworten
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Stichworte
arbeitsteilung, direkte nachfrage, komparativer vorteil, monopole, opportunitätskosten, preiselastizität, unvollständiger, vollständiger, vwl, wettbewerb

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