:: forum.grenzwissen.de :: Das andere Forum für Grenzwissenschaften ::

 

Zurück   :: forum.grenzwissen.de :: Das andere Forum für Grenzwissenschaften :: > Politik & Wirtschaft > Politik & Zeitgeschehen

Antwort
 
Themen-Optionen Ansicht
Alt 04.01.2014, 19:51   #1
Acolina
Hausdrachen
 
Benutzerbild von Acolina
 
Registriert seit: 15.01.2002
Ort: just the other side of nowhere
Beiträge: 11.140
Daumen runter Politische Rechte: Religion gewinnt, Bildung verliert

US-Studie: Republikaner werden zur Anti-Wissens-Partei
Zitat:
Religion gewinnt, Bildung verliert - in den USA wird das naturwissenschaftliche Weltbild zurückgedrängt. Eine aktuelle Studie lässt den Hauptgrund erahnen: Die politische Rechte driftet in eine vormoderne Gedankenwelt ab.
Reinhard Mey hat es in seinem Lied "Sei wachsam" treffend formuliert: "Der Minister nimmt flüsternd den Bischof beim Arm: Halt du sie dumm, – ich halt’ sie arm!"
__________________
Die freiheitlich-demokratischen Ideale und Werte, die sich jetzt auch im Grundgesetz finden, wurden während der Aufklärung gegen die sich auf Gott und Bibel berufenden Kirchen durchgesetzt. Und weder der Gott Jahwe des Alten Testaments noch der Vater Jesus Christi, noch beide in einer Person, noch Allah vertreten die Werte unseres freiheitlich-demokratischen Staates. Sie müssen sie erst noch erlernen. (Gerd Lüdemann, Theologieprofessor)
Acolina ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.01.2014, 20:27   #2
basti_79
Administrator
 
Benutzerbild von basti_79
 
Registriert seit: 18.11.2005
Beiträge: 10.693
Standard

Äh ja, das Motiv ist bekannt. Der Mensch soll sich nach dem Willen dieser Herrschaften wieder als Spielball übernatürlicher Kräfte begreifen. Die unsichtbare Hand des Marktes ersetzt die Götter der Frühzeit.

Etwas überraschend ist nur der Zusammenhang zu als institutionell verstandener "Bildung". Wohl etwas voreilig wird die Evolutionstheorie als Beispiel herangezogen. Tatsächlich ist wohl magisches Denken mit Konservativismus untrennbar verknüpft, und ebenso mit kreationistischem Gedankengut.

Wenn man den fehlenden Glauben an die Evolutionstheorie als Problem wahrnimmt, könnte man dieses einfach beseitigen, mit den "guten alten" Methoden: Leute einsperren, mit Gewalt bedrohen, ihnen immer wieder dieselben Fragen stellen, bis Grundlagen der Evolutionstheorie einwandfrei reproduziert werden. Nichts anderes tun Schulen, und auch, dass es da eine entsprechende Debatte um Lehrpläne in den USA gibt, zeigt, dass zumindest die religiösen Rechten denken, dass diese das Problem irgendwie lösen könnten. Können sie aber nicht.

Der angeblich mangelnde Glaube an die Evolutionstheorie ist nur ein Symptom. Die Krankheit ist eine andere.
__________________
Perfidulo: Ich hatte erst vor, einen Roman darüber [über das verschwundene Mittelalter] zu schreiben.
Groschenjunge: Was ist der Unterschied zum Jetzt?
Perfidulo: Es quasseln nicht dauernd Leute dazwischen.
basti_79 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.01.2014, 06:29   #3
Torsten Migge
Lebendes Foren-Inventar
 
Benutzerbild von Torsten Migge
 
Registriert seit: 24.03.2002
Ort: "Mainhattan" Westend (Frankfurt a.M.) & Cali, Colombia (Kolumbien)
Beiträge: 2.136
Standard

Zitat:
Zitat von Acolina Beitrag anzeigen
US-Studie: Republikaner werden zur Anti-Wissens-Partei
Zitat:
Zitat von Acolina
Religion gewinnt, Bildung verliert - in den USA wird das naturwissenschaftliche Weltbild zurückgedrängt. Eine aktuelle Studie lässt den Hauptgrund erahnen: Die politische Rechte driftet in eine vormoderne Gedankenwelt ab.
Das ist aber, meiner Meinung nach, in den USA nix neues - immerhin wählten die US-Bürger in den 80ern einen Ultrarechten zum Präsidenten - den Ex-Schauspieler Ronald Reagan Und wenn sein Berufskollege John Wayne, der auch ein Ultrarechter war, Ambitionen zu einer politischen Karriere gehabt hätte, wäre er möglicher Weise auch gewählt worden (!) (viell. ist der nur nicht auf die Idee wie Reagan gekommen ) ...

Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Äh ja, das Motiv ist bekannt. Der Mensch soll sich nach dem Willen dieser Herrschaften wieder als Spielball übernatürlicher Kräfte begreifen. Die unsichtbare Hand des Marktes ersetzt die Götter der Frühzeit.
War das nicht schon immer so?

Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Wenn man den fehlenden Glauben an die Evolutionstheorie als Problem wahrnimmt, könnte man dieses einfach beseitigen, mit den "guten alten" Methoden: Leute einsperren, mit Gewalt bedrohen, ihnen immer wieder dieselben Fragen stellen, bis Grundlagen der Evolutionstheorie einwandfrei reproduziert werden.
Sorry, aber ich begreife nicht, was Du tatsächlich meinst!

Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Der angeblich mangelnde Glaube an die Evolutionstheorie ist nur ein Symptom. Die Krankheit ist eine andere.
... auch nicht, was die Evolutionstheorie oder der Glaube damit zu tun hat. Was wäre denn Deiner Meinung nach die Krankheit?


Saludos!
__________________
"Politik ist die Unterhaltungsabteilung der Rüstungsindustrie"
Frank Zappa
Torsten Migge ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.01.2014, 08:23   #4
Groschenjunge
Lebendes Foren-Inventar
 
Benutzerbild von Groschenjunge
 
Registriert seit: 07.02.2005
Ort: DesinfoCenter Nord
Beiträge: 5.448
Standard

Hi,

Zitat:
Zitat von Torsten Migge Beitrag anzeigen
Sorry, aber ich begreife nicht, was Du tatsächlich meinst!
Ich denke, das bezieht sich auf seine eigenwillige Meinung über Schulen.

-gj
__________________
"Der frühe Vogel mag vielleicht den Wurm fressen, aber erst die zweite Maus bekommt den Käse." Vince Ebert
Groschenjunge ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.01.2014, 13:19   #5
Lawrence P. W.
Lebendes Foren-Inventar
 
Benutzerbild von Lawrence P. W.
 
Registriert seit: 10.07.2004
Ort: dort
Beiträge: 3.510
Standard

Zitat:
Zitat von Groschenjunge Beitrag anzeigen
Hi,


Ich denke, das bezieht sich auf seine eigenwillige Meinung über Schulen.

-gj
Oder wir pösen Glaubensgemeinschaften.
__________________
Letztendlich muss jeder Atheist dran glauben
Der Glaube ist eine Realität von den Dingen, die wir hoffen.
Nietzsche "Gott ist tot" ............................................ Gott "Nietzsche ist tot"
Lawrence P. W. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.01.2014, 14:08   #6
basti_79
Administrator
 
Benutzerbild von basti_79
 
Registriert seit: 18.11.2005
Beiträge: 10.693
Standard

(Spielball übernatürlicher Kräfte)
Zitat:
Zitat von Torsten Migge Beitrag anzeigen
War das nicht schon immer so?
Naja, es gibt zumindest Leute, die gerade das anders sehen.

(Glaube an die Evolutiontheorie)
Zitat:
Sorry, aber ich begreife nicht, was Du tatsächlich meinst!
Wenn Glaube an die Evolutionstheorie produziert werden soll, wird sich dieses Problem wohl lösen lassen. Die Frage ist die nach dem Preis.

Zitat:
... auch nicht, was die Evolutionstheorie oder der Glaube damit zu tun hat. Was wäre denn Deiner Meinung nach die Krankheit?
Ich würde sie "Oberflächlichkeit" nennen. Selbst wenn man jeden Amerikaner dazu bringt, "der Evolutionstheorie zuzustimmen", hätte man kein einziges tatsächliches Problem gelöst. Man hätte z.B. nichts gegen den Antiintellektualismus getan, der in den genannten Kreisen zum guten Ton gehört.

Das richtige Kästchen anzukreuzen, ist kein Problem. Die Frage ist, warum Leute überhaupt das falsche Kästchen ankreuzen. In diesem Fall denke ich, dass sie letztlich "das Bewußtsein bestimmt das Sein" demonstrieren wollen: So, ich glaube einfach nicht dran. Es passt mir nicht und damit können wir die Welt aus den Angeln heben.

Stimmt ja auch, irgendwie. Wenn man sich z.B. irgendwie einig ist, dass "die Ablehnung der Evolutionstheorie" ein Zeichen für überzeugte und gute Christen ist, werden solche lieber das falsche Kästchen ankreuzen als ihr Selbstbild aufzugeben. So kann man blitzeschnell herausfinden, wer in der Lage ist, die drastischen Anforderungen einer Welt, in der Menschen nach der Komplexität ihrer Lügen beurteilt werden, "richtig" einzuschätzen.

Eigentlich würde man ja wollen, dass diese Lügen hinterfragt werden. Das wird man nicht erreichen, indem man immer wieder nach der Evolutionstheorie fragt.
__________________
Perfidulo: Ich hatte erst vor, einen Roman darüber [über das verschwundene Mittelalter] zu schreiben.
Groschenjunge: Was ist der Unterschied zum Jetzt?
Perfidulo: Es quasseln nicht dauernd Leute dazwischen.
basti_79 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.01.2014, 14:56   #7
Acolina
Hausdrachen
 
Benutzerbild von Acolina
 
Registriert seit: 15.01.2002
Ort: just the other side of nowhere
Beiträge: 11.140
Standard

Es gibt diverse Studien, die gut zum Thema dieses Topic passen, Tenor: Glaube verdirbt die Gesellschaft
Zitat:
Hauptgrund für die schlechten Auswirkungen von Glauben sind die Einkommensunterschiede: Religiöse Menschen nehmen sie eher in Kauf und sprechen sich eher für eine geringere Besteuerung aus. Dann jedoch steht dem Staat weniger Geld zur Verfügung, um Ungleichheit abzufedern. Die Gesellschaft driftet dann auseinander, mit allen schlimmen Konsequenzen.
Zitat:
WIE GESUND IST EINE GESELLSCHAFT?

Je religiöser eine Gesellschaft ist, desto schlechter ist es um sie bestellt – zu diesem Ergebnis kam der amerikanische Statistiker Gregory Paul nach sehr aufwendigen Analysen. Er hatte den Zustand verschiedener Gesellschaften aufgrund vieler teils unabhängiger, teils miteinander zusammenhängender Indikatoren ausgewertet. Zu diesen gehören etwa die Zahl der Morde, Suizide, Gefängnis-Insassen, Drogendelikte, Teenager-Schwangerschaften, Abtreibungen und Geschlechtskrankheiten sowie das Ausmaß von Alkoholabhängigkeit, Arbeitslosigkeit, Armut, Übergewicht, psychischen Erkrankungen, schlechter Bildung und verringerter Lebenserwartung. Mit insgesamt 25 solcher Indikatoren hat Paul eine Skala von vergleichsweise „dysfunktionalen“ bis „gesunden“ Gesellschaften definiert und sie dann mit der Stärke der religiösen Überzeugungen und Praktiken in den verschiedenen Ländern korreliert. Das Ausmaß der Einkommensungleichheit erwies sich als besonders guter Gradmesser für diese „Successful Societies Scale“ (siehe Grafik „Wo es den Menschen gut geht“). Mehr noch: Die Ungleichheit scheint sogar eine wesentliche Ursache der Probleme zu sein. Je ungerechter es nun in einer Gesellschaft zugeht, desto stärker ist dort die Rolle der Religion (siehe Grafiken „Ungleich macht religiös“ sowie „Bete und arbeite“). Pauls Ergebnis stimmt gut mit Untersuchungen des britischen Biologen Tom Rees überein, der noch Daten weiterer Länder ausgewertet hatte. [...] Außerdem legen religionsfreie Menschen mehr Wert darauf, dass der Staat soziale Wohlfahrtsaufgaben übernimmt und wählen die sie fördernden Parteien. Das zeigte eine Studie von David Stasavage, Politik-Professor an der New York University. Und mehrere Multifaktoren-Analysen von Pri- yanka Palani am Center for Human Rights and Global Justice in New York sowie von Tom Rees wiesen für zahlreiche Länder nach, dass eine starke Rolle der Religion in einer Gesellschaft meist mit Einkommensungleichheit einhergeht. [...]

GLÜCK UND GLAUBE

Fest steht, dass ein gefährliches und allgemein Stress erzeugendes gesellschaftliches Umfeld – auch Kriegszeiten – mit einem größeren Stellenwert der Religion für viele Menschen einhergeht. Das ist auch das Ergebnis einer Untersuchung des amerikanischen Meinungsforschungsinstituts Gallup. Die Studie umfasst 143 Nationen weltweit. Sie erbrachte deutliche Unterschiede zwischen den reichen Ländern (jährliches Durchschnittseinkommen über 25 000 Dollar) und den sehr armen (unter 2000 Dollar). Die Menschen in armen Ländern sind viel religiöser als die in reichen. Im Mittel sagen in den armen Ländern 92 Prozent der Befragten, Religion sei für sie sehr wichtig, in den reichen aber nur 44 Prozent. Überraschender ist: Im Gegensatz zu anderen Studien zeigte sich klar, dass Religiosität in den reichen Ländern nicht glücklicher macht (siehe Grafik „Hatten Sie diese Gefühle gestern häufig?“). Sogar das Gegenteil ist der Fall – religiösere Menschen sind eher traurig oder depressiv. Das lässt sich vielleicht dadurch erklären, meint Tom Rees, dass Menschen, denen es psychisch schlechter geht, eher dazu neigen, sich mit Fluchtreaktionen zu trösten, seien es Drogen, Computerspiele oder eben Religion – eine Art Selbstmedikation. Wem es hingegen ökonomisch schlecht geht, dem suggeriert der Glaube zumindest ein Gefühl der Auserwähltheit im Elend, mit dem er sich als etwas Besseres und somit insgesamt besser fühlen kann, und er gibt Hoffnung. Für diese Deutung spricht auch das Ergebnis einer Analyse der 2009 veröffentlichten neuen Daten der „World Happiness Database“, die von zahlreichen Wissenschaftlern um den Soziologie-Professor Ruut Veenhoven von der Universität Rotterdam seit über 25 Jahren gepflegt wird. Tom Rees wies nach: „Menschen in Ländern mit einer hohen Lebenserwartung sind am glücklichsten und am wenigsten religiös.“ Vor allem Nordeuropa stach hier hervor, aber auch Kanada. Dabei kommt die Einkommensgerechtigkeit ins Spiel: Die Modernisierung erhöht sie und somit die persönliche und soziale Sicherheit und die medizinische Versorgung – und diese gesellschaftlichen Verbesserungen gehen mit einem Bedeutungsverlust der Religion einher.

Somit bestätigen und ergänzen die vielen neuen soziologischen Befunde frühere Vermutungen von Philosophen und Psychologen. Aus unterschiedlichen Denkrichtungen waren etwa Ludwig Feuerbach (1841), Karl Marx (1843) und Sigmund Freud (1927) zur Auffassung gelangt, dass Gott vor allem als eine Art Trostpflaster gegen Schmerz, Leiden und Tod fungiert und die menschlichen Defizite und Beschränkungen kompensieren hilft. Sogar als „Opium des Volks“ (Marx) oder – von den jeweiligen Machthabern gezielt gefördert – als „Opium für das Volk“ (Lenin) wurden Religionen charakterisiert.
(Rüdiger Vaas: Weltangst schürt die Gottesfurcht, Bild der Wissenschaft, 1/2010)

Zitat:
Je ungerechter es in einer Gesellschaft zugeht und je weiter die Schere zwischen den Einkommen geöffnet ist, desto höher ist der Stellenwert der Religion, so Gregory Paul und seine Kollegen. Und: In Ländern mit größeren Einkommensunterschieden sind sowohl ärmere als auch reichere Menschen eher religiös als in Ländern mit geringeren Unterschieden – Reiche sogar überproportional stark. In wirtschaftlich ausgeglichenen Ländern sind sie dagegen weniger religiös als die Armen.

Dass „ungläubigere“ Länder hinsichtlich der Einkommensverteilung und den anderen soziologischen Indikatoren besser abschneiden, zeigten inzwischen mehrere Analysen auch einzelner Gesellschaftsmerkmale. So ist die Demokratie dort stärker ausgeprägt, wo Gott eine geringere Rolle spielt.
(Rüdiger Vaas: Göttliche Gesellschaften, Bild der Wissenschaft, 1/2013)

Ist doch mal nachdenkenswert
__________________
Die freiheitlich-demokratischen Ideale und Werte, die sich jetzt auch im Grundgesetz finden, wurden während der Aufklärung gegen die sich auf Gott und Bibel berufenden Kirchen durchgesetzt. Und weder der Gott Jahwe des Alten Testaments noch der Vater Jesus Christi, noch beide in einer Person, noch Allah vertreten die Werte unseres freiheitlich-demokratischen Staates. Sie müssen sie erst noch erlernen. (Gerd Lüdemann, Theologieprofessor)
Acolina ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.01.2014, 16:39   #8
perfidulo
Lebendes Foren-Inventar
 
Benutzerbild von perfidulo
 
Registriert seit: 10.12.2005
Ort: Hauptstadt des Grauens
Beiträge: 9.476
Standard

Zitat:
Zitat von Acolina Beitrag anzeigen
Es gibt diverse Studien, die gut zum Thema dieses Topic passen, Tenor: Glaube verdirbt die Gesellschaft
Manchmal zahlt man seine Rundfunkgebühr richtig gerne: www.dradiowissen.de
__________________
Vor jeder Antwort beachten: Ich bin kein Adept der Fantomzeit!
perfidulo ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 05.01.2014, 20:48   #9
Lawrence P. W.
Lebendes Foren-Inventar
 
Benutzerbild von Lawrence P. W.
 
Registriert seit: 10.07.2004
Ort: dort
Beiträge: 3.510
Standard

Tja, Aco, was soll man zu solchen Artikel schon sagen:
"Deutsch kauft nicht bei Christen/Muslimen/Juden?" - so kommt mir die an den Haaren herbeigedichtete Qualität dieses Artikels vor in seiner Zielvorstellung.

Ist es wirklich das, was du dir als "Freygeist" herbeiwünschst?

Ist das "Wissenschaft" verblendete Intoleranz sich mit "Zahlengedrehe" zu rechtfertigen?
Ich dachte, ich sei der verblendete Glaubensfanatiker hier?
__________________
Letztendlich muss jeder Atheist dran glauben
Der Glaube ist eine Realität von den Dingen, die wir hoffen.
Nietzsche "Gott ist tot" ............................................ Gott "Nietzsche ist tot"
Lawrence P. W. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.01.2014, 22:03   #10
Acolina
Hausdrachen
 
Benutzerbild von Acolina
 
Registriert seit: 15.01.2002
Ort: just the other side of nowhere
Beiträge: 11.140
Standard

Zitat:
Zitat von Lawrence P. W. Beitrag anzeigen
Tja, Aco, was soll man zu solchen Artikel schon sagen:
"Deutsch kauft nicht bei Christen/Muslimen/Juden?" - so kommt mir die an den Haaren herbeigedichtete Qualität dieses Artikels vor in seiner Zielvorstellung.

Ist es wirklich das, was du dir als "Freygeist" herbeiwünschst?

Ist das "Wissenschaft" verblendete Intoleranz sich mit "Zahlengedrehe" zu rechtfertigen?
Ich dachte, ich sei der verblendete Glaubensfanatiker hier?
Ist das echt die Ebene, auf der du diskutieren möchtest? Die "Qualität", die dir vorschwebt?

Falls du ernsthaft am Thema interessiert bist, nicht nur einfach das diskreditieren möchtest, was dir nicht in den Kram, nicht in dein Weltbild passt, lies die Studien und kritisiere sie sachlich. Vielleicht kommst du ja ausnahmsweise mal ohne ad hominems, Nazivergleiche & Co aus. Aber vielleicht ist das auch die einzige "Qualität", zu der du in der Lage bist. Wäre aber sehr schade.

Rüdiger Vaas hat übrigens mit dem (gläubigen, so etwas ist ja für dich wichtig ) Religionswissenschaftler Michael Blume ein Buch geschrieben: Gott, Gene und Gehirn: Die Evolution der Religiosität
__________________
Die freiheitlich-demokratischen Ideale und Werte, die sich jetzt auch im Grundgesetz finden, wurden während der Aufklärung gegen die sich auf Gott und Bibel berufenden Kirchen durchgesetzt. Und weder der Gott Jahwe des Alten Testaments noch der Vater Jesus Christi, noch beide in einer Person, noch Allah vertreten die Werte unseres freiheitlich-demokratischen Staates. Sie müssen sie erst noch erlernen. (Gerd Lüdemann, Theologieprofessor)
Acolina ist offline   Mit Zitat antworten
Antwort

Lesezeichen

Themen-Optionen
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.
Gehe zu

Ähnliche Themen
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Rechte ködern Christen Acolina Religion 4 20.11.2013 22:57
Regierung schränkt politische Neutralität der Schulen ein Leon300 Politik & Zeitgeschehen 2 25.01.2011 12:50
Eure politische Gesinnung The_Secret Politik & Zeitgeschehen 25 03.04.2006 15:49
Politische Einstellungen sind auch Veranlagung Scott82 Kurioses 0 05.07.2004 21:39


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 18:18 Uhr.


Powered by vBulletin® ~ Copyright ©2000 - 2018 ~ Jelsoft Enterprises Ltd.


Das forum.grenzwissen.de unterliegt der Creative Common Lizenz, die Sie hier nachlesen können.
Wir bitten um Benachrichtigung, falls Sie Inhalte von uns verwenden.