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Unsere Erde - Beobachtungen, Bedrohungen & Katastrophen Vulkane, Erdbeben, Tsunamis, Wetteranomalien und -katastrophen...

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Alt 24.02.2008, 13:08   #1
koltien
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Standard Alles nur Klimahysterie?

Zitat:
@Acolina: Aber, wenn wir Klima diskutieren möchten, lass uns das an passenderem Ort hier tun. Ich empfehle dir aber mal diesen Artikel Weißt du, automatisch anzunehmen, die Minderheit seie näher an der Wahrheit, nur weil sie die Minderheit ist, und der "Mainstream" müsse grundsätzlich falsch liegen, Außenseitermeinungen immer richtig dagegen, halte ich für ein gefährliches, allerdings heutzutage sehr weit verbreitetes Vorurteil.
Von Vorurteilen halte ich auch nicht sehr viel. Genauso wenig aber auch vom "Mainstream". Gerade in der Klimadebatte geht es um so viele Wahrheiten, dass man schier den Überblick verlieren kann. Ich schlage mich da ganz bewusst auf die Seite einer Minderheit. Und diese Seite leugnet weder den Klimawandel, noch lässt sie sich von irgendwelchen Horrorszenarien beeindrucken. Sie hält sich ganz einfach an Fakten.
Zum Beispiel, dass Kohlendioxid kein Treibhausgas ist und es auch nie werden wird, weil es physikalisch nicht möglich ist. Darauf wurde bereits 1996 eine sehr bekannte Physikerin hingewiesen, die heute Bundeskanzlerin ist:
http://www.gerhard-wisnewski.de/down....%20Merkel.pdf

"Die naive Annahme, der Mensch sei Schuld am Klimawandel, hält einen teuren und sinnlosen Klimaschwindel am Leben. Solange jemand seine Umwelt schützen will, ist das eine ehrenwerte Sache. Solange aber Zwang auf andere Menschen ausgeübt wird, ganze Regierungen zu Handlungen gezwungen werden, die keinen Sinn ergeben und darüber hinaus ein Medienhype eine sachliche Bewertung der Fakten verhindert, solange müssen Liberale ihre Freiheit verteidigen." Weiter geht's hier:

http://www.liberalismus-portal.de/klimaschwindel.htm


Natürlich wurde auch in den Medien kritisch berichtet. Aber hat das mehr Licht in das Dunkel des Klimawandels gebracht?

http://www.faz.net/s/RubC5406E1142284FB6BB79CE581A20766E/Doc~E128116B52BAB4E73A398F4CC7CC6388A~ATpl~Ecommon ~Scontent.html

Und immer wieder: "Klimaforscher schlagen Alarm: Erderwärmung und Meeresspiegel, so sagen sie voraus, steigen gefährlich an. Wer anderes errechnet, gilt ihnen als Leugner. Obwohl eine entgegengesetzte Forschung Fehler der Apokalyptiker aufdecken könnte, wird sie nicht gefördert. Der Umgang mit dem Thema trägt inzwischen geradezu religiöse Züge." Weiter:

http://www.welt.de/print-welt/articl...nce_haben.html

"Wer die Welt retten will, duldet keinen Widerspruch. Dirk Maxeiner beklagt die Intoleranz gegenüber Klima-Skeptikern." Weiter:

http://www.welt.de/wissenschaft/arti...diktatur_.html



In diesem Zusammenhang passt auch dieser Bericht:

http://de.youtube.com/watch?v=wsaPBX2xnQY

Weitere Informationen gibt es auch auf diesen Seiten:

http://won.mayn.de/mm-physik/klima.html

http://www.konrad-fischer-info.de/7klima.htm

Ich persönlich finde folgende Seite noch mit am gelungensten, weil hier sehr anschaulich dargestellt wird, was es mit dem sogenannten anthropogenen Treibhauseffekt auf sich hat (den es eben nicht gibt). Und nebenbei wird gleich miterklärt, was es mit Methan oder FCKW auf sich hat (den hatte ich schon mal gepostet):

http://www.biokurs.de/treibhaus/


Ach ja, und was hatte Stefan Rahmstorf behauptet . . .
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Alt 24.02.2008, 14:18   #2
Acolina
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Sag mal, hast du eigentlich den Bericht von Rahmstorf gelesen? Wenn ja, kannst du bitte mal konkret erklären, welche Passage du warum für falsch hältst? Wenn nein, lies ihn doch bitte mal
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Die freiheitlich-demokratischen Ideale und Werte, die sich jetzt auch im Grundgesetz finden, wurden während der Aufklärung gegen die sich auf Gott und Bibel berufenden Kirchen durchgesetzt. Und weder der Gott Jahwe des Alten Testaments noch der Vater Jesus Christi, noch beide in einer Person, noch Allah vertreten die Werte unseres freiheitlich-demokratischen Staates. Sie müssen sie erst noch erlernen. (Gerd Lüdemann, Theologieprofessor)
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Alt 24.02.2008, 15:40   #3
da kami
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Mehrheit und Wahrheit bezeichnen nicht die selben Dinge.
(Im übrigen meine ich, die Mehrheit glaubt den Mist gar nicht. Aber wie so oft hat man bei Wahlen mal wieder gar keine Alternative. Es herrscht wie immer "Konsens".)

Der ganze Klimawandel-Hype ist schlicht und einfach ein Aufhänger für einen großen Betrug, für eine noch weitergehende Verstaatlichung unseres Lebens.

Grönland war früher grün, die Gletscher sind im 16. Jh. massiv vorgerückt (haben zb in den Tauern mittelalterliche Bergwerke platt gemacht), in England wuchs Wein, usw usf. Wer sich ein wenig mit Landwirtschaftsgeschichte beschäftigt kann nichts schlechtes daran finden wenns wärmer wird. Und weiß, dass es damals kälter wurde, ohne dass irgendwer "Klimaschutz" betrieben hätte.
Wer sich mal mit Mars-Terraforming beschäftigt, merkt auch sehr bald, dass bloße CO² Produktion auch nicht als sonderlich effektiv eingeschätzt wird, um den Mars warm zu machen. Bzw, dass ein Ausmaß an CO² in der Mars-Athmosphäre als notwendig angenommen wird, dass sie nicht atembar wäre, um wirklich etwas zu bewirken.
Gar keinen Einfluß von Kohlendioxid möcht ich als Nichtfachmann gar nicht behaupten.
Aber er wird maßlos übertrieben.

Uns wird nur das Geld aus den Taschen gezogen und wir werden versklavt und zur Rückständigkeit gezwungen.
Das ganze ist nur der Versuch, weltweit gleichzeitig die Planwirtschaft zu installieren.
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Geändert von da kami (24.02.2008 um 15:51 Uhr).
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Alt 24.02.2008, 16:11   #4
koltien
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Zitat:
Sag mal, hast du eigentlich den Bericht von Rahmstorf gelesen?
Klar hab ich den Bericht gelesen. Deshalb hab ich ja die Links reingestellt, quasi als Antwort und damit jeder nachlesen kann, wen u. a. Rahmstorf da kritisiert (Beck bspw. mit seinem Biokurs).
Muss der Potsdamer Professor ja auch, weil er arbeitet für das ICPP

Um es mal auf den Punkt zu bringen: So lange ICPP-Mitarbeiter und anschließend Politiker behaupten, CO2 sei ein Klimagas und malen demzufolge Horrorszenarien an den Himmel, kann ich sie nicht ernst nehmen. Die Kritik an der politischen (nicht wissenschaftlichen) Organisation ICPP wird nicht abnehmen.
Das ICPP ist nur eine Behörde, auf die fast Regierungen und Medien hören. Regierungen wären gut beraten, eine unabhängige Kommission einzuberufen, die den Bericht des ICPP und die Meinungen der Klimakritiker untersucht.

Hier einmal eine Zusammenfassung :

(1) Die übliche Erklärung des Kohlendioxid-Treibhauseffekts widerspricht physikalischen Experimenten ist also physikalisch falsch.
(2) Mittelwerte der Temperatur kann man nicht zur vierten Wurzel von Mittelwerten der vierten Potenz der absoluten Temperatur in Beziehung setzen. Die Beziehung ist eine mathematische Ungleichung.
(3) Die Absorption der Ultrarotstrahlung in der Erdatmosphäre geschieht überwiegend durch Wasserdampf. Der Wellenlängen- bzw. Frequenzanteil, den CO2 absorbiert, ist nur ein kleiner Teil des ultraroten Spektrums und wird nicht wesentlich durch Erhöhen des Partialdruckes des CO2 verändert (Prof. A. Schack).
(4) Die Computersimulationen haben keine physikalischen Grundlagen, sondern sind künstliche Konstrukte ohne physikalische Gesetze, die die gewünschten Ergebnisse produzieren sollen.
(5) Wegen der willkürlich gewählten, genäherten, praktisch unbekannten Randbedingungen, die wesentlich die Lösungen von partiellen Differentialgleichungen bestimmen, sind die Prognosen der Klimarechenzentren völlig wertlos.
(6) Die riesigen Wassermassen (nicht nur der Wasserdampf) bestimmen die Klimate auf der Erde. Die Wasserverdunstung ist vom Menschen nicht zu beeinflussen. Schon allein deshalb kann der Mensch nicht das Wetter und die Klimate auf der Erde beeinflussen.

Wer's genauer nachlesen will:
http://www.ib-rauch.de/datenbank/gummersbach-III.html


Über hundert kritische Wissenschaftler weltweit haben zum Abschluss der Bali-Konferenz einen Brief an UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon in Sachen Klima unterzeichnet:


http://www.nationalpost.com/news/story.html?id=164002

Hier mal die Übersetzung:

12. Dezember 2007
Seine Exzellenz Ban Ki-Moon
Generalsekretär der Vereinten Nationen New York, NY
Vereinigte Staaten von Amerika
Sehr geehrter Herr Generalsekretär,
die UN-Klimakonferenz führt die Welt in die grundsätzlich falsche Richtung.
Es ist nicht möglich, den Klimawandel zu stoppen oder das Ausmaß zu kontrollieren, inwieweit sich unser Planet erwärmt oder abkühlt. Klimawandel ist ein natürliches Phänomen, das die Menschheit in allen Zeiten betroffen hat. Archäologische Zeugnisse, mündliche oder schriftliche Überlieferungen bestätigen alle die dramatischen Herausforderungen, denen vergangene Gesellschaften durch unvorhergesehene Änderungen der Temperatur, Niederschläge, Winde oder anderer Klimavariablen ausgesetzt waren. Wir müssen deshalb die Völker mit der Fähigkeit ausstatten, die volle Bandbreite dieser natürlichen Phänomene auffangen zu können, indem wir wirtschaftliches Wachstum und Wohlstand ermöglichen.
Der Zwischenstaatliche Ausschuss für Klimawandel (IPCC) der UNO hat zunehmend alarmierende Feststellungen über die klimatischen Einflüsse des menschengemachten Kohlenstoffdioxids (CO2) getroffen, einem nicht-umweltschädlichen Gas, das lebensnotwendig für die Photosynthese ist. Obwohl wir die Hinweise verstehen, die zu deren Sichtweise geführt haben, dass CO2-Emissionen gefährlich seien, sind die Schlußfolgerungen des IPCC gänzlich unzureichend, um politische Entscheidungen zu treffen, die das künftige Wohlergehen deutlich vermindern werden. Insbesondere ist es nicht nachgewiesen, dass es möglich ist, das globale Klima durch Begrenzung des Ausstoßes anthropogener Treibhausgase signifikant zu ändern.
Da der Versuch die CO2-Emissionen drastisch zu vermindern die Entwicklung verlangsamen wird, bewirkt der gegenwärtige Ansatz einer CO2-Reduktion der UNO zunächst eher eine größere Belastung der Menschheit durch den künftigen Klimawandel als eine Milderung.
Die “Zusammenfassungen für politische Entscheidungsträger” sind unter Politikern und Nichtwissenschaftlern die am meisten gelesenen IPCC-Berichte und die Grundlage für die meisten Gesetzesvorlagen zum Klimawandel. Jedoch werden diese Zusammenfassungen durch ein relativ kleines Autorenteam zusammengestellt und die endgültigen Entwürfe Zeile für Zeile von Regierungsvertretern freigegeben. Der allergrößte Teil der IPCC–Mitarbeiter und Gutachter und die zehntausende anderer Wissenschaftler, die qualifiziert sind, diese Angelegenheiten zu kommentieren sind nicht in die Vorbereitung dieser Dokumente einbezogen. Diese Zusammenfassungen können deshalb nicht als Konsens der Experten angesehen werden.
Im Gegensatz zu den Aussagen der zusammenfassenden IPCC-Berichte:
- sind die kürzlichen Beobachtungen von Phänomenen wie Gletscherrückzug, Meeresspiegelanstieg und Wanderung temperaturempfindlicher Spezies kein Anzeichen für einen abnormen Klimawandel, da für keine dieser Veränderungen nachgewiesen wurde, dass sie außerhalb der bekannten Bandbreite natürlicher Variabilität liegen.
- fällt die von Satelliten während des 20. Jahrhunderts gemessene mittlere Erwärmungsrate von 0,1 – 0,2 Grad Celsius pro Jahrzehnt, in den natürlichen Bereich von Erwärmung und Abkühlung in den letzten 10 000 Jahren.
- räumen führende Wissenschaftler einschließlich einige ehemalige IPCC-Verantwortliche ein, dass die heutigen Computermodelle das Klima nicht voraussagen können. In Übereinstimmung damit und ungeachtet der Computervorhersagen eines Temperaturanstiegs gab es seit 1998 keine globale Nettoerwärmung. Die Tatsache, dass das gegenwärtige Temperaturplateau einer späten Wärmeperiode im 20. Jahrhundert folgt ist in Übereinstimmung mit einem aktuell fortlaufenden natürlichen Zyklus über Jahrzehnte und Jahrtausende.
Neue bedeutende, begutachtete Untersuchungen ließen eher noch mehr Zweifel an der Hypothese der gefährlichen menschengemachten Globalen Erwärmung aufkommen, was in völligem Widerspruch zu der oft wiederholten Feststellung steht, dass die Wissenschaft zum Klimawandel einen erfolgreichen abschließenden Stand erreicht hat. Da aber die IPCC-Arbeitsgruppen im Allgemeinen angewiesen wurden, nur die veröffentlichten Arbeiten bis zum Mai 2005 zu berücksichtigen, sind diese wichtigen Erkenntnisse nicht in ihren Zusammenfassungen enthalten, d.h. die IPCC-Zustandsberichte sind im Wesentlichen schon veraltet.
Die UNO-Klimakonferenz in Bali wurde organisiert, um für die Welt erhebliche CO2-Einschränkungen festzulegen ohne Rücksicht auf das offensichtliche Scheitern des Kyoto-Protokolls, den chaotischen Zustand des europäischen CO2-Handelsmarktes und die Ineffektivität anderer kostenintensiver Initiativen zur Drosselung der Treibhausgasemissionen. Ausgewogene Kosten/Nutzen-Analysen zeigen keine Notwendigkeit weltweit Maßregeln zur Verhinderung des Energieverbrauchs einzuführen, um die CO2-Emissionen einzuschränken. Weiterhin ist es unvernünftig das Nachhaltigkeitsprinzip anzuwenden, da viele Wissenschaftler klimatische Erwärmung und Abkühlung als realistische Möglichkeiten einer mittelfristigen Zukunft erkennen.
Die gegenwärtige Zielrichtung der UNO, den Klimawandel zu bekämpfen, wie im Entwicklungsprogramm der UNO vom 27. November „Human Development Report“ erläutert, lenkt die Regierungen von der Anpassung an die unvermeidlichen natürlichen Klimaänderungen ab, wie sie auch immer aussehen werden. Nationale und internationale Bemühungen für solche Veränderungen sind notwendig, um den gefährdetsten Bürgern zu helfen, sich an die kommenden Bedingungen anzupassen. Versuche den globalen Klimawandel zu verhindern sind aussichtslos und stellen eine tragische Verschwendung von Ressourcen dar, die besser für die tatsächlichen und dringlichen Probleme der Menschheit verwendet würden.
Hochachtungsvoll
Liste der Unterzeichner im Anhang (http://www.nationalpost.com/news/story.html?id=164004)


Ach ja, und was behauptet Professor Rahmstorf?
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Alt 24.02.2008, 16:21   #5
koltien
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Ja, ja, als Grönland noch grün war . . .

Hab da noch son bisschen was Historisches.

Aus Johan Peter Hebels Kalendergeschichten:



Warme Winter

Der warme Winter von dem Jahr 1806 auf das Jahr 1807 hat viel Verwunderung
erregt, und den armen Leuten wohlgetan; und der und jener, der jetzt noch
fröhlich in den Knabenschuhen herumspringt, wird in sechzig Jahren einmal
als alter Mann auf der Ofenbank sitzen, und seinen Enkeln erzählen, daß er
auch einmal gewesen sei, wie sie, und daß man Anno 6, als der Franzos in
Polen war, zwischen Weihnacht und Neujahr Erdbeeren gegessen und Veielein
gebrochen habe.

Solche Zeiten sind selten, aber nicht unerhört, und man zählt in den alten
Chroniken seit 700 Jahren 28 dergleichen Jahrgänge.

Im Jahr 1289, wo man von uns noch nichts wußte, war es so warm, daß die
Jungfrauen um Weihnacht und am Dreikönigtag Kränze von Veilchen, Kornblumen
und ändern trugen.

Im Jahr 1420 war der Winter und das Frühjahr so gelind, daß im März die
Bäume schon verblüheten. Im April hatte man schon zeitige Kirschen, und der
Weinstock blühte. Im Mai gab es schon ziemliche Traubenbeerlein. Davon
konnten wir im Frühjahr 1807 nichts rühmen.

Im Winter 1538 konnten sich auch die Mädchen und Knaben im Grünen küssen,
wenn's nur mit Ehren geschehen ist; denn die Wärme war so außerordentlich,
daß um Weihnacht alle Blumen blühten.

Im ersten Monat des Jahrs 1572 schlugen die Bäume aus, und im Februar
brüteten die Vögel.

Im Jahr 1585 stand am Ostertag das Korn in den Ähren.

Im Jahr 1617 und 1659 waren schon im Jänner die Lerchen und die Trosteln
lustig.

Im Jahr 1722 hörte man im Jänner schon wieder auf, die Stuben einzuheizen.

Der letzte, ungewöhnlich warme Winter, war im Jahr 1748.

Summa, es ist besser, wenn am St. Stephanstag die Bäume treiben, als wenn am
St. Johannistag Eiszapfen daran hängen.
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Alt 24.02.2008, 17:20   #6
da kami
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Zitat:
Zitat von da kami Beitrag anzeigen
Wer sich ein wenig mit Landwirtschaftsgeschichte beschäftigt kann nichts schlechtes daran finden wenns wärmer wird.
Zitat:
Zitat von koltien Beitrag anzeigen
Summa, es ist besser, wenn am St. Stephanstag die Bäume treiben, als wenn am
St. Johannistag Eiszapfen daran hängen.
Eben.

(blödezehnzeichenregel)
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Alt 24.02.2008, 20:04   #7
Professor-Sage
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Interressante Argumentationsweise...
Natürlich lässt sich die Wahrheit einer Hypothese weder daran festlegen, dass sie von einer Mehrheit vertreten wird, noch, weil sie von einer Minderheit vertreten wird. Allerdings kann man zu dieser Thematik zwei Dinge als Fakt darstellen:

1. CO2 ist ein Klimagas Gas, es sei denn ihr wolltet unterstellen, dass Wikipedia, die öffentlichrechtlichen sender, die privat Sender (okay, denen kann man nicht vertrauen), Al Gore (es lebe "Eine unbequeme Wahrheit"! )und mein Geographielehrer lügen.

2. Unabhängig von 1. können wir feststellen, dass wir im Bezug auf dem Klimawandel keine Ahnung haben. Er kann natürlich sein muss er aber nicht. Er kann "hausgemacht" sein muss er aber nicht. Allerdings müssen wir, wenn wir über eine derart weltbewegende Thematik reden, vom schlimmsten ausgehen, also von letzteren und dementsprechend handeln. Sollten wir uns DANN irren, haben wir eben zuviel gemacht, was soll`s. Gehen wir allerdings vom umgekehrten Fall aus, machen nichts und irren uns dann, nun ja, haben wir ein Problem und die Niederlande noch mehr...

@ Da Kami Ein Versuch der Weltweiten Planwirschaft? Das klingt ziemlich verrückt, aber selbst wenn, was wäre so schlimm daran? Was gibt es gegen orginal Kommunismus einzuwenden, abgesehen davon, dass jeder Arbeit und Obdach hat? Aber, hey, was weiß ich schon...
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Alt 24.02.2008, 20:25   #8
Acolina
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Erstmal vorab möchte ich einiges Grundlegendes klären: Ich zähle mich selbst weder zu den "Klimahysterikern" noch zu den "Klimaskeptikern". Mein persönlicher Meinungsbildungsprozess ist da auch noch lange nicht abgeschlossen. Zur Zeit sehe ich da erst mal Argumente aufeinander prallen, bei denen einige für mich weniger, einige mehr nachvollziehbar sind. Ich gehöre auch nicht zur Fraktion "Die Welt geht unter ... wir werden alle sterbbbbben !!!111!!!einseinself" Diese Welt hat schon ganz anderes als die Menschen überstanden und selbst die Menschen haben schon so einiges überstanden, erwiesen sich bisher im Laufe der Evolution als recht anpassungsfähig und hartnäckig Das sollte aber nicht davon ablenken, dass - wenn er den geschähe - z.B. ein Anstieg der Meeresspiegel für viele Millionen Menschen großes Leid bedeutete, ebenso eine Ausbreitung der Wüsten, Absterben der Regenwälder etc.pp. Dies als "Ist doch toll, wenn's hier 'n büschen wärmer wird und Palmen wachsen" zu bagatellisieren, halte ich für ziemlich billig.

Dann ist weiterhin klar, dass hinter beiden Lagern auch gehörige finanzielle Interessen stehen bzw. diese Interessen die Lager für sich nutzen.

Des Weiteren hat diese Klimadiskussion quasi religiöse Züge angenommen inzwischen und wird - warum auch immer - mit einer Emotionalität geführt, die ihr ganz und gar nicht gut tut. Immer dann, wenn Argumente ad personam gegenüber den Fakten überwiegen, werde ich sehr misstrauisch. Und genau das ist nicht die Ausnahme, sondern die Regel in dieser Diskussion.

Insofern trägt es IMHO rein gar nix zur Erhellung bei, wenn wir uns nun hier auch nur mit den jeweiligen Argumenten bewerfen, ad personam gehen etc. und die Diskussion ebenso emotional gestalten. Da kommt sicher nicht mehr als viel Frust auf allen Seiten bei raus.

Ob irgendwo 100 oder 1000 Wissenschaftler für oder gegen was unterzeichnen, trägt für mich ebenso wenig zur Erhellung bei, so lange ihre Argumente nicht überzeugen, falsifizierbar sind, es eindeutige Belege dafür/dagegen gibt.

Deshalb mein Vorschlag, lasst uns die Behauptungen im Einzelnen prüfen - unbesehen der Tatsache, wer sie äußert, wem der angehört etc.

Vielleicht beginnen wir mit den grundlegenden Behauptungen der "Klimaskeptiker", dass
a.) Kohlenstoffdioxid gar kein Klimagas (Treibhausgas)" ist und
b.) es gar keinen Treibhauseffekt gibt?
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Alt 24.02.2008, 21:00   #9
da kami
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Meine Meinungsbildung zum Klimawandel ist auch nicht abgeschlossen. Was allerdings den derzeit forcierten Klima"schutz" angeht mach ich mir durchaus Gedanken die ich auch offen aussprechen will.
Ich bagatellisiere gar nichts, aber es IST toll wenns hier wärmer wird.
Inwiefern sich Wüsten ausbreiten sollten und das im Zusammenhang mit einer Erderwärmung steht, ist mir unklar. Wenns wärmer ist schmilzt Eis, steigt allgemein Verdunstung, regnets öfter. Man kann auch mal Chancen sehen statt Risiken und Hoffnung wecken statt Angst zu verbreiten.
Ich seh überhaupt keinen Zusammenhang zwischen Wüsten und Temperatur. Aber ich seh einen zwischen Raubbau und Wüsten.


Zitat:
Zitat von Professor-Sage Beitrag anzeigen
1. CO2 ist ein Klimagas Gas, es sei denn ihr wolltet unterstellen, dass Wikipedia, die öffentlichrechtlichen sender, die privat Sender (okay, denen kann man nicht vertrauen), Al Gore (es lebe "Eine unbequeme Wahrheit"! )und mein Geographielehrer lügen.
Bei Al Gore halte ich das für durchaus möglich. Bei den anderen (aber auch Gore) vermute ich, dass sie nicht die geringste Ahnung haben und sich von ein paar selbsternannten Experten eigentlich alles erzählen lassen würden.
Wikipedia ist sowieso ein sog. "Zitronenmarkt".

Zitat:
2. Unabhängig von 1. können wir feststellen, dass wir im Bezug auf dem Klimawandel keine Ahnung haben. Er kann natürlich sein muss er aber nicht. Er kann "hausgemacht" sein muss er aber nicht.
Da stimme ich dir vollkommen zu.

Zitat:
Allerdings müssen wir, wenn wir über eine derart weltbewegende Thematik reden, vom schlimmsten ausgehen, also von letzteren und dementsprechend handeln.
Nö, müssen wir nicht. Wo steht das?
Wir sind verpflichtet vom sofortigen Weltuntergang auszugehen? Ist das nicht ein Beleg, dass wir hier von Hysterie reden und nicht von konkreter Bedrohung?
Was dementsprechendes Handeln wäre kann man sich dann immer noch streiten. Sicher nicht Planwirtschaft. Eher Demut, Rücksicht, Achtung, Sparsamkeit.

Zitat:
@ Da Kami Ein Versuch der Weltweiten Planwirschaft? Das klingt ziemlich verrückt, aber selbst wenn, was wäre so schlimm daran?
Weil die Planwirtschaft das Ende jeder Freiheit ist. Weil Planwirtschaft automatisch ins Verderben und Elend führt. Weil Planwirtschaft die größere Bedrohung für die Menschheit ist, als ein bissl Hochwasser oder Eiszeit.
Bei der Planwirtschaft entscheiden 10 Millionen Beamte was gut für 100 Millionen Menschen ist, statt einfach 100 Millionen Menschen selbst wissen zu lassen, was gut für sie ist.

Zitat:
Was gibt es gegen orginal Kommunismus einzuwenden, abgesehen davon, dass jeder Arbeit und Obdach hat? Aber, hey, was weiß ich schon...
Da gibts zuerst einmal einzuwenden, dass Originalkommunismus nicht Arbeit und Obdach schafft. Aber Armut, Massengräber und Lager.
Das Problem ist, dass jeder reale Kommunismus nach dem Scheitern immer zum "Nichtoriginal" sondern durch dies und das und jenes und bla verfälscht erklärt wird.
In Wahrheit ist der von Marx geplante Kommunismus aber noch viel menschenverachtender und brutaler, als es jedes reale Experiment je sein könnte oder war.
Oder aber ich täusch mich, und alle Realkommunisten waren nur immer zu dumm die an sich geniale Idee zu verstehen. Dann muss man aber dem, der die Anleitung geschrieben hat auch irgendwann mal den Vorwurf machen, dass er sich wohl klarer hätte ausdrücken müssen, wenn ihn bei 25 Versuchen alle 25 nicht verstehen.

Er ist erstmal eine hübsche Idee wenn man ihn oberflächlich betrachtet, das geb ich zu.
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Alt 25.02.2008, 15:26   #10
Lupo
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Zitat:
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Grönland war früher grün, die Gletscher sind im 16. Jh. massiv vorgerückt (haben zb in den Tauern mittelalterliche Bergwerke platt gemacht), in England wuchs Wein, usw usf. Und weiß, dass es damals kälter wurde, ohne dass irgendwer "Klimaschutz" betrieben hätte. !
Du hast natürlich recht, wenn jemand behaupten sollte, Klimawandel ist immer menschengemacht, der soll sich zur Strafe drei Tage in eine regnerische Ecke stellen und sich schämen.


Zitat:
Zitat von da kami Beitrag anzeigen
Wer sich ein wenig mit Landwirtschaftsgeschichte beschäftigt kann nichts schlechtes daran finden wenns wärmer wird. !
Dir ist schon klar, dass wir von einer globalen Erwärmung reden (egal ob menschengemacht oder natürlich)?
Natürlich kann das für einige Gebiete toll sein, für andere kann das katastrophal sein.


Zitat:
Zitat von da kami Beitrag anzeigen
Gar keinen Einfluß von Kohlendioxid möcht ich als Nichtfachmann gar nicht behaupten.
Aber er wird maßlos übertrieben. !
Du bist Nichtfachmann - aber das weißt Du dann schon wieder ganz genau?!


Zitat:
Zitat von da kami Beitrag anzeigen
Ich bagatellisiere gar nichts, aber es IST toll wenns hier wärmer wird. !
Naja, Geschmackssache – ich hätte gerne wieder die Winter meiner Kindheit mit ordentlich Minusgraden und vor allem SCHNEE!



Zitat:
Zitat von da kami Beitrag anzeigen
Inwiefern sich Wüsten ausbreiten sollten und das im Zusammenhang mit einer Erderwärmung steht, ist mir unklar. Wenns wärmer ist schmilzt Eis, steigt allgemein Verdunstung, regnets öfter. ! !
Nehmen wir mal an, das stimmt so……
Es kommt schon darauf an WO es regnet! Nur weil die Niederschlagsquote insgesamt steigt, heißt das nicht, dass der Niederschlag sich gleichmäßig verteilt, sich die Wüsten nicht trotzdem ausbreiten.


Zitat:
Zitat von da kami Beitrag anzeigen
Ich seh überhaupt keinen Zusammenhang zwischen Wüsten und Temperatur. Aber ich seh einen zwischen Raubbau und Wüsten. !
Nö, hauptsächlich gibt es auch den Zusammenhang zwischen Wüsten und ausbleibendem Niederschlag.
Allerdings bleibt der Niederschlag öfter mal wegen einer unglückseeligen Verstrickung mit den Temperaturgegebenheiten vor Ort aus.


Zitat:
Zitat von da kami Beitrag anzeigen
Man kann auch mal Chancen sehen statt Risiken und Hoffnung wecken statt Angst zu verbreiten. !
Richtig!

Zitat:
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Der ganze Klimawandel-Hype ist schlicht und einfach ein Aufhänger für einen großen Betrug, für eine noch weitergehende Verstaatlichung unseres Lebens. !

Zitat:
Zitat von da kami Beitrag anzeigen
Uns wird nur das Geld aus den Taschen gezogen und wir werden versklavt und zur Rückständigkeit gezwungen.
Das ganze ist nur der Versuch, weltweit gleichzeitig die Planwirtschaft zu installieren. !

Also ganz im Ernst, man kann auch mal Chancen sehen statt Risiken und Hoffnung wecken statt Angst zu verbreiten.




Ansonsten kann ich Acos Post nur unterschreiben!
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"Die Psychiater hatten einige Spezialausdrücke für meinen Fall. Naja, ich hatte auch einige Spezialausdrücke für die Psychiater." (Charles Bukowski)
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