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Science Fiction & Fantasy Alle Weltraum-Spezies sind eingeladen über die täglichen Probleme im Orbit zu berichten. Klingonisch bitte übersetzen ;-) Auch alle Waldelfen und Magier sind in diesem Forum herzlich willkommen!

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Alt 07.02.2016, 22:54   #1
Einstein
Jungspund
 
Registriert seit: 05.02.2016
Beiträge: 13
Standard Heisenberg-Kompensator

Hallo Freunde, nach langem oder auch kurzem Überlegen habe ich herausgefunden wie der Heisenberg Kompensator aus Star Trek funktioniert.

Er besteht aus einem Musterpuffer der die Teilchen des zu transportierenden Objektes verschränkt und jeweils bei den verschränkten Teilchen den Ort und den Impuls misst und dann beides wieder künstlich manipuliert um den verschränkten Ausgangszustand wieder herzustellen.

Dadurch funktioniert das Beamen tadellos wie Michael Okuda stets sagt.
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Alt 07.02.2016, 23:00   #2
Sakslane
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Zitat:
Zitat von Einstein Beitrag anzeigen
Er besteht aus einem Musterpuffer der die Teilchen des zu transportierenden Objektes verschränkt und jeweils bei den verschränkten Teilchen den Ort und den Impuls misst und dann beides wieder künstlich manipuliert um den verschränkten Ausgangszustand wieder herzustellen.
Das funktioniert nicht. Sobald man zwei Teilchen verschränkt und an einem eine Messung durchführt, ändert das auch das Ergebnis der Messung am anderen Teilchen. Zwei verschränkte Teilchen sind nämlich keine "unabhängigen Klone", sondern befinden sich in einem gemeinsamen Quantenzustand, der als ganzes der Heisenberg'schen Unschärfe unterliegt. Deshalb kann man letztere damit nicht umgehen.
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Alt 07.02.2016, 23:39   #3
Einstein
Jungspund
 
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Beiträge: 13
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Zitat:
Zitat von Sakslane Beitrag anzeigen
Das funktioniert nicht. Sobald man zwei Teilchen verschränkt und an einem eine Messung durchführt, ändert das auch das Ergebnis der Messung am anderen Teilchen. Zwei verschränkte Teilchen sind nämlich keine "unabhängigen Klone", sondern befinden sich in einem gemeinsamen Quantenzustand, der als ganzes der Heisenberg'schen Unschärfe unterliegt. Deshalb kann man letztere damit nicht umgehen.
Oh das sehe ich natürlich ein. Dann ein weiterer Vorschlag von mir. Die Quantenverschränkung ist doch ein Beweis dafür das es so etwas wie Lokalität eigentlich nicht gibt. Sie verstößt ja gegen die Bell´sche Ungleichung, was der werte Herr Bell ständig unentwegt gesagt hat. Er hat es diplomatisch vermieden somit die konstante Lichtgeschwindigkeit als widerlegt anzusehen. Wenn es keine Lokalität für Teilchen gibt, dann gibt es auch keine konstante Lichtgeschwindigkeit, was ja ein Anzeichen für Lokalität ist.

Etwas das es nicht gibt, muss man dann auch nicht messen oder kompensieren. Den Ort einer stehenden Welle gibt es eben nicht. Somit löst sich die Heisenberg´sche Unschärferelation in Wohlgefallen auf. Darum muss man nur den Impuls von Wellen bestimmen und somit auch Objekte mit Überlichtgeschwindigkeit an jeden Ort des Universums teleportieren.

Das bedeutet Astronauten einer Marsmission können in der Zukunft ein Teleportationstor bauen. Oder statt Flughäfen gibt es dann Teleportationskammern in jeder Nachbarschaft.

Geändert von Einstein (07.02.2016 um 23:43 Uhr).
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Alt 08.02.2016, 11:02   #4
Sakslane
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Nein, so funktioniert das ebenfalls nicht. Sicher stimmt es, dass eine stehende Welle ein "nicht lokalisierter" Quantenzustand ist, eben ein Eigenzustand des Impulsoperators. Genau so kann man einem verschränkten Zustand aus zwei Teilchen keinen eindeutigen Ort zuordnen - aber doch immerhin einen "Ort von Teilchen x" für jedes Teilchen individuell. Nur sind diese beide Größen eben nicht unabhängig voneinander. Das heißt aber nicht, dass es keinen Ort gibt, an dem sich etwas befindet. Wenn es keinen Ort gäbe, dann würde es ja auch gar nicht funktionieren, jemanden von A nach B zu teleportieren, weil man dann gar nicht sagen könnte, dass derjenige gerade bei A oder bei B ist.
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Alt 08.02.2016, 11:15   #5
Einstein
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Ich verstehe deine Einwände. Auch Albert Einstein fand die Quantenverschränkung befremdlich. Denn wenn es keine physikalische Lokalität gibt, dann gibt es auch keine Zeit und keine Kausalität.

Das löst auch das Problem A nach B. Es gibt kein A und kein B. Man transportiert auch nichts an sich beim teleportieren. Die zu teleportierende Welle befindet sich dort bereits. Wie an jedem anderen Ort im Universum. Man muss sie nur noch aufbauen. Strings, Quarks, Atome usw.

Wie man das allerdings technisch bewerkstelligen kann ist noch nicht gelöst. Aber ich bin mir sicher das in 100 Jahren das kein Problem mehr ist.

Beim Transporter in Star Trek sieht man wie sich Energiewellen überlagern und materialisieren. Auch mögliche Transporter Unfälle werden in Star Trek thematisiert. Der Betreffende materialisiert sich unkontrolliert und deformiert. Stirbt nach kurzer Zeit.

Geändert von Einstein (08.02.2016 um 11:26 Uhr).
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Alt 08.02.2016, 12:08   #6
basti_79
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Hey, in diesem Beitrag hat Einstein gar niemanden beleidigt und sich auch nicht als "einer der klügsten Menschen der Welt" dargestellt. Wäre er nicht im anderen Thread so hysterisch geworden, könnte diese Diskussion noch weitergehen. Wahrscheinlich hat er Respekt vor Sakslane bekommen.
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Alt 08.02.2016, 12:52   #7
Newton
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Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Hey, in diesem Beitrag hat Einstein gar niemanden beleidigt und sich auch nicht als "einer der klügsten Menschen der Welt" dargestellt. Wäre er nicht im anderen Thread so hysterisch geworden, könnte diese Diskussion noch weitergehen. Wahrscheinlich hat er Respekt vor Sakslane bekommen.
Einstein stellt sich nicht als einer der klügsten Menschen der Welt hin. Jeder weiß das Einstein einer der klügsten Menschen der Welt ist.
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Alt 08.02.2016, 12:55   #8
basti_79
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Zitat:
Zitat von Newton Beitrag anzeigen
Einstein stellt sich nicht als einer der klügsten Menschen der Welt hin. Jeder weiß das Einstein einer der klügsten Menschen der Welt ist.
Selbst wenn (und ich vermute, wir haben es hier nicht mit dem historischen Albert Einstein zu tun, der ist nämlich schon eine Weile tot), macht dieser Beitrag auf mich den Eindruck, er sei von einer Sockenpuppe geschrieben worden.

Und selbst wenn, würde hohe Intelligenz keinen Anspruch auf bevorzugte Behandlung begründen.
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Alt 08.02.2016, 12:57   #9
Newton
Jungspund
 
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Heisenberg'sche Unschärferelation ist sowieso bullshit. Weil sie behauptet das impuls mal Ort etwas anderes sei als Ort mal Impuls.

Wie wir wissen verstößt das gegen das Kommutativgesetz der Mathematik. Also ergibt die Formel Ort mal Impuls überhaupt keinen Sinn.

Heisenberg ist wieder einer den die Seilschaft oder wie ich sie nenne die Bruderschaft des Seils hervorgebracht hat.
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Alt 08.02.2016, 13:01   #10
Lupo
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Kein Esoteriker=Einstein=Newton?

Oder sieht das nur so aus?
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"Die Psychiater hatten einige Spezialausdrücke für meinen Fall. Naja, ich hatte auch einige Spezialausdrücke für die Psychiater." (Charles Bukowski)
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