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UFO-Sichtungen Meldungen über UFO-Sichtungen - Diskussion der Erklärungen.

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Alt 05.09.2002, 06:49   #1
Torsten Migge
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Standard Fliegende Untertassen über Ohio 1952

Fliegende Untertasse über Ohio gesichtet
Wesen mit paradiesischen Vorrechten?


Zitat:
Orginal: DER SPIEGEL vom 3. September 1952

Absolut unverletzlich

In einer hellen August-Nacht - um 01.43 Uhr - sichtete Major James Smith von der 97. US - Kampfflieger - Staffel in 5000 Meter Höhe über dem Flugplatz "Wright Patterson", Ohio (USA), eine "Fliegende Untertasse". Zehn Sekunden hatte Smith Zeit, das "hellrote Ding" zu beobachten. "Den Gegenstand anzufliegen", wagte Major Smith nicht.Nach Ansicht des Dekans der katholischtheologischen Universität von Washington, Professor Pater Connell, wäre das möglicherweise auch zwecklos gewesen. Pater Connell hält es nämlich nicht für ausgeschlossen, dass die Bemannung dieser "behaupteten Weltraumschiffe" die Vorrechte paradiesischen Lebens genießt, darunter auch das der Unsterblichkeit. Insgesamt hält der katholische Theologe vier Hypothesen über den Seins-Zustand der außerirdischen Untertassen-Wesen im Rahmen der katholischen Dogmatik für zulässig und denkbar:

~"Es ist möglich, dass diese hypothetischen Wesen von Gott - wie unsere ersten Eltern - ein über-natürliches Schicksal und über-natürliche Gaben zugeteilt bekommen haben. Es ist ferner denkbar, dass diese Wesen - wiederum wie unsere Eltern - gesündigt und diese Gaben verloren haben." Dementsprechend sei es auch möglich, dass Gott seine durch Christi Leben und Taten verursachte Gnade auf sie ausgedehnt und ihnen durch eine Offenbarung mitgeteilt habe.

~Connells zweite Hypothese besagt, dass Gott die Untertassen - Wesen in einem Zustand "reiner Natur" geschaffen habe und belassen wolle. Ihre Situation ähnele damit derjenigen von Kindern, die ohne Taufe gestorben sind.

~Die dritte Möglichkeit besteht in der Annahme, dass auf einem fremden Planeten paradiesische Zustände herrschen. Die Lebewesen dieser Welt würden dem Erdmenschen sowohl geistig als auch körperlich sehr überlegen sein. Auf der anderen Seite sei von ihnen kein Krieg gegen die Erde zu erwarten.

Schließlich kann man laut Connell noch ins Auge fassen, dass es sich bei den Untertassen-Wesen um "gefallene Engel" handelt, die sich gegen Gott versündigt haben und verurteilt sind, niemals wieder in die Gnade Gottes aufgenommen zu werden. Diese Hypothese stellt die Menschheit einer fremden Welt gegenüber, die von zutiefst bösen Wesen bevölkert ist. Es sei jedoch nicht ausgeschlossen, dass diese Wesen hervorragend begabt sind. Die Erde hätte dann kaum etwas Gutes von ihnen zu erwarten.

Eine Anweisung, wie sich Amerikas Düsenjäger in den vier verschiedenen Fällen zu verhalten haben, gibt Connell nicht. Nur zu der dritten - der paradiesischen - Möglichkeit erklärt er, es würde "offensichtlich verrückt" sein, diese Art der Untertassen-Wesen töten zu wollen. Sie seien "absolut unverletzlich".
Orginal auf Spiegel online
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Alt 28.10.2002, 03:09   #2
Torsten Migge
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Standard

SPIEGEL-Artikel vor 50 Jahren:

Fliegende Untertassen in Frankreich gesichtet

Elfenspuk aus dem Mittelalter

Zitat:
Orginal: DER SPIEGEL vom 28. Oktober 1952

Am Freitag der vorletzten Woche hatte das französische Städtchen Oloron - 12 000 Einwohner, am Fuße der Pyrenäen gelegen - sein nachgerade für jeden Ort der westlichen Hemisphäre obligatorisch gewordenes "Untertassen-Erlebnis". Von 12.55 Uhr bis 13.14 Uhr dieses schönen Herbsttages beobachteten Olorons Bewohner gleich eine ganze Luftflotte der geheimnisvollen Flugkörper von denen seit zwei Jahren die Welt spricht.
Am Donnerstag der letzten Woche erklärte Dr. Pierre Labayle, einer der beiden Ärzte Olorons, die Untertassen seien Spinnen gewesen.

Den Ruhm, die "Untertassen" als erster gesichtet zu haben, kann Jean-Yve Prigent, 14, Sohn des Schuldieners der Knabenschule von Oloron, für sich in Anspruch nehmen. Er saß mit Vater Yve, Mutter und zwei Geschwistern beim "Pot au feu" (einer französischen Abwandlung des deutschen Eintopfs), als er um 12.55 Uhr den Löffel in den Teller fallen ließ. (Dieser Zeitpunkt wurde von dem meteorologisch geschulten Vater errechnet.)

Was Jean-Yve als erster und nach ihm der größte Teil von Olorons zu dieser Zeit zu Mittag speisenden Bevölkerung sah, war eine Formation von merkwürdig in der herbstlichen Sonne schimmernden Flugkörpern. Bevor noch die Erscheinung, langsam von Nordosten gegen Südwesten fliegend, aus dem Blickfeld verschwunden war, setzte ein Regen von seltsamen Silberfäden ein, der über die ganze Ortschaft niederging. Um 13.14 Uhr war es mit dem ganzen Spuk vorbei, und der wissenschaftlich geschulte Beobachter Yve Prigent kehrte samt Familie zu dem in der Zwischenzeit kalt gewordenen "Pot au feu" zurück.

Anschließend versuchte er, die Beobachtungen wissenschaftlich zu überlegen und das Überlegte dann in präzise Worte einzukleiden. Da der Himmel gänzlich wolkenfrei gewesen war, und die grelle Sonne des Südens geschienen hatte, war es wegen des Mangels an einem Vergleichsobjekt unmöglich, die Größe, die Flughöhe und Fluggeschwindigkeit der Objekte zu schätzen. Prigent entschloß sich, sie als "Maschinen" zu bezeichnen. Um ihre Form zu beschreiben, teilte er die grammatikalischen Schmerzen von Christian Morgensterns Werwolf, der mit dem Versuch, sich im Plural zu deklinieren, nicht zu Rande kam. Yve Prigent machte der Plural von "Saturn" grammatikalische Schwierigkeiten.

Nachdem er lange den kleinen Larousse, das französische Gegenstück zum großen Duden, hin- und hergewälzt hatte, entschloß er sich dazu, die folgende Erklärung abzugeben: "An der Spitze der Formation flogen etwa 30 Saturnusi in Pärchen. Die Kugeln waren rot, einige gelb, jedes einzelne Pärchen war durch einen rauchförmigen Boden verbunden und flog in kleinem Zickzack, wobei als resultierende Richtung Nordost-Südwest eingehalten wurde. Die 30 Saturnusi waren von zwei zigarren-, fast zylinderförmigen Maschinen gefolgt, die Rauch in der Richtung ihres Fluges vor sich hin ausstießen. Am Schluß der Formation flogen wieder 30 Saturnusi in Pärchen, die in ihrer Form, Farbe und Flugweise ganz identisch mit den Saturnusi am Anfang der Formation waren."

Während die Familie Prigent noch bei Tisch saß und aufgeregt das gesehene Wunder diskutierte, verbreitete sich bereits die Neuigkeit von den Untertassen durch ganz Oloron und erreichte mit Untertassengeschwindigkeit Jean Maysonnave, den Verleger, Besitzer, Chefredakteur, Reporter und vor allem Drucker der Oloroner Wochenzeitung "Le Progrès" (Der Fortschritt), der nebenamtlich als Berichterstatter der "Agence France Presse" und zahlreicher anderer Zeitungen und Agenturen tätig ist.

Nachdem er die ersten Meldungen in die Welt gesetzt hatte, reagierte Jean Maysonnave auf das lebhafte Interesse aller Redaktionen mit in jeder Hinsicht verdienstvollem Eifer. Er stellte fest: Das gleiche Phänomen wurde etwas später in der von Oloron 5 Kilometer entfernten Ortschaft Orin vom Gendarm Belestin und noch etwas später in der 10 Kilometer entfernten Ortschaft Geronce vom Bürgermeister M. Bordes beobachtet. Eine weitere Stunde später spielte die Radaranlage auf dem 150 Kilometer entfernten Flugplatz von Mont-de-Marsan verrückt. Sie reagierte zehn Minuten lang mit noch nie dagewesenen Registrierungen und zeigte auf ihrem Schirm eine in etwa 2000 Meter Höhe fliegende, seltsam um sich selbst rotierende Wolke.

Dr. Pierre Labayle verließ sich im Untertassen-Wirrwarr Olorons auf naturwissenschaftliche Exaktheit. Er untersuchte sorgfältig die auf dem Blitzableiter seines Hauses eingesammelten Untertassen-Fäden, vergrub sich in dicke Bücher der Stadtbibliothek und erklärte nach vier Tagen: Die Abergläubigen des Mittelalters hielten den Altweibersommer für Elfenspuk, und die Abergläubigen in unseren Tagen halten die gleiche Erscheinung für Untertassen-Zauber."

Nach Dr. Labayle war, was die Zeugen von Oloron gesehen hatten, trotzdem beinahe ein Wunder, aber nicht der Technik sondern der Natur. Denn solche Millionen und Millionen von zu "Saturnusi" zusammengeballten kleinen Spinnen, die sich durch die von ihnen erzeugten silberweißen Fäden treiben lassen, sieht man nur sehr selten. Darwin hat die gleiche Erscheinung an Bord des Schiffes "Bigle" gesehen.

Altweibersommer kommt nur an sonnigen, warmen Herbsttagen vor. Der 17. Oktober war ein sonniger, warmer Herbsttag. Die Beobachter erklärten, "die Maschinen" seien in einer Höhe geflogen, die sie aus Mangel an Vergleichsobjekten nicht feststellen konnten. Der durch eigene Beobachtung unbeeinflußte Dr. Labayle sagt im Gespräch mit Journalisten während die Patienten etwas warten müssen: "Ich bin überzeugt, die angeblichen Maschinen waren in Wirklichkeit zusammengeballte Spinnen, die in höchstens hundert Meter Höhe flogen."

Durch beobachtete Farben läßt sich Dr. Labayle nicht verblüffen: "Im Sonnenlicht schimmern Silberfäden in allen Farben des Regenbogens." Selbst für den Wahnsinns-Ausbruch der Radaranlage von Montde-Marsan hat er eine brauchbare Erklärung: "Durch die trockene, heiße Luft wurden die großen Mengen von Spinnengewebe stark elektrisch geladen. Beweis: Sie wurden durch den Blitzableiter an meinem Haus sehr stark angezogen. In der Nähe einer Radaranlage vorbeifliegend, haben solche großen Mengen von elektrisch geladenen Spinnweben ganz sicher die beschriebenen Phänomene zur Folge."

Den Gnadenstoß will aber Dr. Labayle den fliegenden Untertassen mit seiner Untersuchung der silbernen Fäden versetzen: "Ich bin überzeugt, es war Altweibersommer, sonst nichts. Die Fäden brannten wie Altweibersommer - denn das Spinngewebe ist organischer Natur - und schmolzen unter dem Einfluß der Wärme zu Nichts zusammen wie Altweibersommer."

Während man sich in den Redaktionen der westlichen Welt den Kopf darüber zerbrach, ob russische, amerikanische oder deutsche Untertassen über Oloron gesehen wurden - im benachbarten Pau war man sich darüber einig, daß es deutsche Untertassen waren - bemüht sich Dr. Labayle gegenwärtig, festzustellen, ob es Lachs-, Kreuz-, Krabben- oder Silberspinnen waren. Denn alle vier Arten kommen in Frankreich vor und zeichnen verantwortlich für Altweibersommer.
SPIEGEL-Artikel vom 28. Oktober 1952
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