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Unsere Erde - Beobachtungen, Bedrohungen & Katastrophen Vulkane, Erdbeben, Tsunamis, Wetteranomalien und -katastrophen...

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Alt 26.02.2008, 10:02   #21
perfidulo
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Zitat:
Zitat von Tarlanc Beitrag anzeigen
Durch zerstörte Deiche und Städte werden Arbeitsplätze geschaffen.
So kann man jeden Krieg rechtfertigen.
Erst mal alles kaputtschlagen, dann kann man mit dem Wiederaufbau Arbeitsplätze schaffen. (siehe Irak zum Erfolg dieses Modells).
Nachhaltigkeit heißt im Wesentlichen das Bestehende, in dem schon geronnene Arbeitszeit steckt, zu bewahren und zu pflegen. Das paßt ganz klar nicht in das kapitalistische, heute sagt man gepflegter "neoliberale" Konzept.
Irgendwo müssen die Ressourcen, auch für Deiche herkommen. Das erdige Material ist noch das kleinere Problem, aber wo kommt die Energie zum Transport her und für die Herstellung von Stahl und Zement.
Hier sind die alten Werte der Bergbauern und Nomaden wieder gefragt, die nichts verschwendet haben.
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Alt 26.02.2008, 11:33   #22
Tarlanc
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Zitat:
Zitat von perfidulo Beitrag anzeigen
So kann man jeden Krieg rechtfertigen.
Erst mal alles kaputtschlagen, dann kann man mit dem Wiederaufbau Arbeitsplätze schaffen. (siehe Irak zum Erfolg dieses Modells).
Genau. Ausserdem beugt man damit auch einer Überbevölkerung vor. Ist doch praktisch.
Zitat:
Nachhaltigkeit heißt im Wesentlichen das Bestehende, in dem schon geronnene Arbeitszeit steckt, zu bewahren und zu pflegen. Das paßt ganz klar nicht in das kapitalistische, heute sagt man gepflegter "neoliberale" Konzept.
Da aber ein Grossteil der Welt nun mal nach diesem Konzept funktioniert oder zu funktionieren beginnt, und da sich die Welt verändert und an Nachhaltigkeit überhaupt nicht mehr gedacht werden kann, wenn in China die Reisfelder austrocknen, in Griechenland die Oliven erfrieren und in Italien der Wein überschwemmt wird, erübrigt sich eigentlich die Diskussion, welcher von beiden Ansätzen Zukunft hat. Oder nicht?

Zitat:
Irgendwo müssen die Ressourcen, auch für Deiche herkommen. Das erdige Material ist noch das kleinere Problem, aber wo kommt die Energie zum Transport her und für die Herstellung von Stahl und Zement.
Dafür gibt es Kohlekraftwerke und Verbrennungsmotoren, welche durch ihre Emissionen erst dafür sorgen, dass diese Energie zum Aufbau neuer Deiche gebraucht wird. The Cyrcle of Life
Und gewinnen tut für einmal der kleine Arbeiter, der für sich und seine Schaufel Arbeit an einem Deich oder im Tagbau hat. Und die Reichen müssen Steuern und Öko-Abgaben blechen, um seinen Lohn zu finanzieren.
__________________
Even people who are a pain in the arse can stimulate new thinking.
Vaughan Bell, Institute of Psychiatry, London
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Alt 26.02.2008, 12:56   #23
Acolina
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Zitat:
Zitat von koltien Beitrag anzeigen
Aber es gibt keine Glocke aus CO2 in der Atmosphäre! (1 Molekül auf 2700 andere Moleküle!
Ich denke, das so isoliert und eindimensional zu sehen, ist eine Milchmädchenrechnung und wird der Sache nicht ganz gerecht.

Die Naturwissenschaftler in unserer Runde mögen mich berichtigen, ich bin da nur Laie Aber soweit ich das verstand, ist das so:

Die Entdeckung des Einflusses des CO2 auf das Klima ist schon recht alt und wurde iirc in der 2. Hälfte des 18. Jhdt. durch Versuche des Schweizer Naturforschers Horace-Bénédict de Saussure belegt. (Der ist also schon mal unverdächtig bezüglich moderner Geldmacherei Ebenso Fourier und Arrhenius, da 19. Jhdt.)

Laut Wikipedia tragen die bekannten "Klimagase" zu folgenden Anteilen zum Treibhauseffekt bei:
  1. Wasserdampf (H2O): 21 °C
  2. Kohlendioxid (CO2): 7 °C
  3. Lachgas (N2O): ca. 2,4 °C
  4. Ozon (O3): ca. 2,4 °C
  5. Methan (CH4): 0,8 °C
  6. andere Treibhausgase: zus. ca. 0,6 °C

Die Stärke dieses Einflusses richtet sich dabei nicht nur nach der rein quantitativen Menge in der Atmosphäre, sondern hängt insbesondere auch von Faktoren ab, wie wie stark die Moleküle Wärmestrahlung absorbieren (Methan ist da noch deutlich schlimmer als CO2) oder wie haltbar, stabil sie in der Atmosphäre sind. CO2 ist da wohl recht stabil und verbleibt lange vor Ort.

Das CO2 wirkt dabei nicht nur direkt (Absorption der Wärmestrahlung -> Erhöhung der Temperatur), sondern vor allem auch indirekt, in dem sein Beitrag zur Erhöhung der Temperatur auf der Erde die Verdunstung ankurbelt, sprich mehr Wasserdampf, der wiederum den "Wärmeverlust" in den Weltraum vermindert. Das erklärt zum einen auch, warum auch dir so gering erscheinende Mengen CO2 ausreichen, eine messbare Erwärmung auszulösen, zum anderen, warum die Wüste da geringeren Anteil als z.B. Weltmeere oder Wälder (vergleich auch mal den Anteil der Wasseroberfläche mit dem der Wüstenoberfläche unseres Planeten ...) hat: In der Wüste ist Wasser, das verdunsten kann, extrem rar, ergo fällt da der Anteil des Wasserdampfes schon mal weg. (Auch hierzulande ist eine wolkenlose Nacht kälter als eine wolkenreiche.)

Was ich mich nun frage - langer Rede kurzer Sinn: Was genau bezweifelst du? Dass CO2 absorbiert? Also die physikalischen Eigenschaften des CO2? Und wenn du die anzweifelst, wie, mit welchen Zahlen, Formeln, Versuchen belegst du deine Zweifel?
__________________
Die freiheitlich-demokratischen Ideale und Werte, die sich jetzt auch im Grundgesetz finden, wurden während der Aufklärung gegen die sich auf Gott und Bibel berufenden Kirchen durchgesetzt. Und weder der Gott Jahwe des Alten Testaments noch der Vater Jesus Christi, noch beide in einer Person, noch Allah vertreten die Werte unseres freiheitlich-demokratischen Staates. Sie müssen sie erst noch erlernen. (Gerd Lüdemann, Theologieprofessor)
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Alt 26.02.2008, 13:13   #24
da kami
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Zitat:
Zitat von Lupo Beitrag anzeigen
Dir ist schon klar, dass wir von einer globalen Erwärmung reden (egal ob menschengemacht oder natürlich)?
Natürlich kann das für einige Gebiete toll sein, für andere kann das katastrophal sein.
Naja, dass Pflanzen voll auf Wärme (und CO²) abgehen gilt auch global.
Natürlich könnts in manchen Gegenden manchen Pflanzen zu warm werden (hier zum Beispiel diesen widerlichen Fichtenmonokulturen...die müssen eh weg), dann pflanzt man halt was anderes (Buchen suchen...).
Hand hoch alle, die sich heuer schon einen mehrstündigen Vortrag von nem Weihenstephanexperten zum Thema "Klimawandel und seine Auswirkungen auf die Landwirtschaft" angehört haben....*hand hebt*
Der Mann fand den Klimawandel toll. Der meinte, das zwingt ein bissl zur Wiederherstellung der historisch in Deutschland üblichen Wälder.
Sicher kriegt Tuvalu ein Problem wenn der Meeresspiegel steigen sollte, und kann auch recht wenig unternehmen. (30 cm wären aber jetzt auch nicht existenzbedrohend) Gewisse Wüstenvölker aber sind sicher kein "wehrloses Opfer des Klimawandels".

Zitat:
Zitat von Lupo Beitrag anzeigen
Du bist Nichtfachmann - aber das weißt Du dann schon wieder ganz genau?!
Für manches bin ichs, für manches nicht. Mit Landwirtschaft kenn ich mich aus. Sicher besser als viele die hier mitreden.

Zitat:
Zitat von Lupo Beitrag anzeigen
Naja, Geschmackssache – ich hätte gerne wieder die Winter meiner Kindheit mit ordentlich Minusgraden und vor allem SCHNEE!
Das is eher ne psychologische Sache. In den Wintern jedermanns Kindheit lag mehr Schnee. In meiner auch. Die Sommer waren auch besser.
"Wann wirds mal wieder richtig Sommer...? Ein Sommer so wie's früher einmal war..."*träller*

Im übrigen kann man sich streiten ob meterhoher Schnee und dreifache Heizkosten so toll sind.

Zitat:
Nehmen wir mal an, das stimmt so……
Es kommt schon darauf an WO es regnet! Nur weil die Niederschlagsquote insgesamt steigt, heißt das nicht, dass der Niederschlag sich gleichmäßig verteilt, sich die Wüsten nicht trotzdem ausbreiten.
Stimmt. Regen kann man lenken.
Wenn ich Raubbau am Land betreibe ist aller Niederschlag nutzlos, wirtschafte ich nachhaltig reicht auch ziemlich wenig Niederschlag. Der Islam hat mehr Einfluß auf die Ausweitung der Wüsten als die Temperatur. Und: es stimmt.

Zitat:
Zitat von Lupo Beitrag anzeigen
Also ganz im Ernst, man kann auch mal Chancen sehen statt Risiken und Hoffnung wecken statt Angst zu verbreiten.
Das is nu auch billig.
In der Planwirtschaft liegen keine Chancen, aber wenn man sie schon Schritt für Schritt einführt sollte man wenigstens dazu stehen.
Dass das "nicht so schlimm" sei und durchaus für denkbar als Gegenmaßnahme gehalten wird können wir ja hier lesen.
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Geändert von da kami (26.02.2008 um 13:16 Uhr).
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Alt 26.02.2008, 13:42   #25
da kami
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Zitat:
Zitat von Professor-Sage Beitrag anzeigen
Angst vor einen Thermonuklearen Krieg (es lebe der Kapitalismus!), Angst vor der Energiekrise, Angst vor dem zusammenburch unseres sozialen Systems (Es lebe die soziale Markwirtschaft!), Angst vor den Rechten Angst vor Spinnen...
Ihr lernt ja in der Schule tolle Sachen. Ich dachte nur noch Singen und Lachen.

Zitat:
finde es nämlich äußerst unlustig, wenn unser Land von Überschwemmungen heimgesucht wird.
Ich auch, aber wär das neu?

Zitat:
Ich finde es auch unlustig, wenn Europa von Flüchtlingswellen überrollt wird, weil dort unten niemand mehr Leben kann.
Hm...wo unten kann niemand leben? Wieso fliehen die dann eigentlich jetzt?

Zitat:
Ja,, verdamt nochmal , ich habe Angst vor der Zukunft und es ist eine gesunde Angst! Wir müssen vom schlimmsten ausgehen und dementsprechend handeln. Tun wir es nicht, so haben wir unsere Pflicht gegenüber, unseren Mitmenschen, unserern Nackommen und nicht zuletzt unserer Ethik nicht erfüllt.
Unsere Pflicht ist zuerst einmal, die jungen Menschen von dieser lähmenden ungerechtfertigten Angst zu befreien, die manche Leute nur fördern um sie zu manipulieren.
Die entwickeln ja Psychosen alle...
Wer Menschen Angst einjagt, um sie zu beherrschen, um sie zum Gehorsam, zu dem zu zwingen, was er für richtig hält, der ist ein Tyrann, der betreibt Terrorismus im Sinne des Wortes.
Erstaunlich, dass das beim Schäuble viele verstehen, und beim IPCC nicht.
Unsere Ethik besagt in erster Linie, dass jeder das Recht hat nach Glück zu Streben (the pursuit of happiness...lernt ihr wenigstens den Begriff noch in der Schule? ), und zwar wie er will, und was er für Glück hält. Das Gegenteil von Planwirtschaft also.

Zitat:
Zitat von Lupo Beitrag anzeigen
Wenn Du keinen findest, mach halt einen auf.
Da Kami liebt es über Kommunismus zu diskutieren. :-)
eigentlich nicht, lässt sich nur oft nicht vermeiden. Viel lieber diskutiere ich über das Wahre, Gute, Schöne.
Wein, Weib & Gesang; Glaube, Freiheit & Familie; Essen, Urlaub & Brüste.
...aber dafür hat ja gar niemand mehr den Nerv, vor lauter Zukunftsangst.

Zitat:
Zitat von Tarlanc Beitrag anzeigen
Das mag den Kleingärtnern auf den Sack gehen, stört aber sonst wenig.
Die freuts. Die kriegen hübsche Pfirsiche, vielleicht irgendwann auch Wein der nicht sauer ist, Aprikosen oder gar Oliven im Winter durch.

Zitat:
Andere Menschen verlieren durch die Klimaumstellung ihre Lebensgrundlage, ganze Landstriche werden unbewohnbar und schaffen Flüchtlingswellen.
Tuvalu vielleicht. Die anderen sind selbst schuld wenns so kommt.

Zitat:
Und da ist das Geld weiss Gott besser eingesetzt als in einem verlogenen, scheinheiligen und komplett nutzlosen 'Rettet das Klima'-Finanzbetrug.
Bravo.
Aber solange alles freiwillig ist, mag jeder unternehmen was er will.
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Alt 26.02.2008, 13:44   #26
Lupo
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Zitat:
Zitat von da kami Beitrag anzeigen
Naja, dass Pflanzen voll auf Wärme (und CO²) abgehen gilt auch global. .
Bei der Erderwärmung geht es aber nicht nur um Pflanzenwachstum, sondern auch um die Zunahme von Hurrikans, das Ansteigen des Meeresspiegels usw.

Zitat:
Zitat von da kami Beitrag anzeigen
Für manches bin ichs, für manches nicht. Mit Landwirtschaft kenn ich mich aus. Sicher besser als viele die hier mitreden. .
Immer schön seriös bleiben beim zitieren!
Du sagtest in quasi in einem Atemzug, dass Du kein Fachmann für CO2 bist , aber der Hype darum maßlos übertrieben ist.


Zitat:
Zitat von da kami Beitrag anzeigen
Das is eher ne psychologische Sache. In den Wintern jedermanns Kindheit lag mehr Schnee. In meiner auch. Die Sommer waren auch besser. .
Nö, kann man ja nachprüfen, ob die Niederschläge mehr waren und die Temperaturen geringer.
In meiner Kindheit gab‘s mehr Schnee und Minusgrade


Zitat:
Zitat von da kami Beitrag anzeigen
Im übrigen kann man sich streiten ob meterhoher Schnee und dreifache Heizkosten so toll sind. .
Nö, wenn man Kind ist, ist meterhoher Schnee toll und dreifache Heizkosten sind scheiße, so oder so.
Da kann man nicht drüber streiten.

Zitat:
Zitat von da kami Beitrag anzeigen
Wenn ich Raubbau am Land betreibe ist aller Niederschlag nutzlos, wirtschafte ich nachhaltig reicht auch ziemlich wenig Niederschlag. .
Sicher ist Raubbau scheiße. (Übrigens, der von dir propagierte freie Markt kennt sicher kein nachhaltiges Wirtschaften)

Zitat:
Zitat von da kami Beitrag anzeigen
Der Islam hat mehr Einfluß auf die Ausweitung der Wüsten als die Temperatur. .
Na, auf die Begründung bin ich wahnsinnig gespannt.


Zitat:
Zitat von da kami Beitrag anzeigen
In der Planwirtschaft liegen keine Chancen, aber wenn man sie schon Schritt für Schritt einführt sollte man wenigstens dazu stehen.
Auch hier bin ich sehr gespannt, wo und wie der Klimaapokalypsehype Planwirtschaft generiert?????
__________________
"Die Psychiater hatten einige Spezialausdrücke für meinen Fall. Naja, ich hatte auch einige Spezialausdrücke für die Psychiater." (Charles Bukowski)
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Alt 26.02.2008, 14:16   #27
da kami
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Zitat:
Zitat von Lupo Beitrag anzeigen
Die einen müssen in Deichbau investieren, die anderen in den Wiederaufbau ihrer Städte(wg. zunahme von Hurrikans), wieder andere müssen in Wasser investieren um überhaupt irgendwas auf ihren Feldern zum Wachsen zu bringen usw.....
Und was ist da jetzt anders als jetzt eh?
Jedenfalls muss jeder selbst investieren, wir brauchen keine oberste UNO-Umverteilbehörde die die einen abzockt und damit die anderen in die Unmündigkeit führt. Wir brauchen keine Emmissionszertifikatsbörse, die den Wettbewerb verzerrt. (Und auch noch jedes Verdrecken legalisiert, wenn man nur genug Geld hinlegt.)

Zitat:
Dass jemand einen genauen Betrag ausrechnet, halte ich allerdings auch für sehr unseriös.
Und einen genauen Zeitraum genauso.
9 Jahre hamma no Zeit, aber sonst!!!
Das soll nur Angst machen und unüberlegten Aktionismus fördern. Und vor allem Kritiker zum Schweigen bringen.
Und wer so vorgeht, der hat was zu verbergen, da ist was nicht sauber.

Zitat:
Zitat von perfidulo Beitrag anzeigen
Nachhaltigkeit heißt im Wesentlichen das Bestehende, in dem schon geronnene Arbeitszeit steckt, zu bewahren und zu pflegen.
Ich kann mich erinnern, mit welcher Empörung ich hier angefeindet wurde weil ich Vermögen als gespeicherte Arbeit bezeichnet habe, weshalb Wegnahme und Umverteilung verbrecherisch sind...


Zitat:
Zitat von Lupo Beitrag anzeigen
Immer schön seriös bleiben beim zitieren!
Du sagtest in quasi in einem Atemzug, dass Du kein Fachmann für CO2 bist , aber der Hype darum maßlos übertrieben ist.
Ja, weil man dafür kein Experte sein muss. Da reichen gesunder Menschenverstand, und eine Betrachtung wie die Diskussion geführt wird. Und worauf die hinauswollen.
(Zum Zitieren: diese Kritik lass ich mir gefallen, ist berechtigt. Irgendwie gehn hier keine automatischen Tiefenzitate mehr... Normalerweis zitier ich sonst so eine Eigenaussage mit.)

Zitat:
Nö, kann man ja nachprüfen, ob die Niederschläge mehr waren und die Temperaturen geringer.
In meiner Kindheit gab‘s mehr Schnee und Minusgrade
Ich widersprech dir ja gar nicht. In meiner auch. Die Zeitungen waren voll von hysterischen Artikeln übers Waldsterben und die Auskühlung der Erde.

Zitat:
Sicher ist Raubbau scheiße. (Übrigens, der von dir propagierte freie Markt kennt sicher kein nachhaltiges Wirtschaften)
Im Gegenteil, der erzwingt das.
Weil kein umverteilender Staat immer einspringt wenn alles runtergerotzt ist, weil man alle bankrott gehen lässt, die es drauf anlegen (Bsp: diverse Landesbanken derzeit...).
Wenn man die Konsequenzen selbst tragen muss, erlernt man die Nachhaltigkeit sehr schnell.

Zitat:
Zitat von Lupo Beitrag anzeigen
Na, auf die Begründung bin ich wahnsinnig gespannt.
Weil er landwirtschaftlichen Raubbau fördert. Da muss man nur mal Mohammeds Ansichten zu extensiver Weidewirtschaft, Ackerbau und Waldtieren lesen.
Das Ergebnis ist sehr offensichtlich.

Zitat:
Auch hier bin ich sehr gespannt, wo und wie der Klimaapokalypsehype Planwirtschaft generiert?????
Wenn ein "Klimarat" den Menschen in die Lebensweise hineinregiert, kann man das durchaus als Anfang sehen...
Wenn ganze Legionen an nicht durch Wahlen legitimierte "Räte" den Menschen vorschreiben wie sie zu wirtschaften haben. Wenn rentable Branchen unrentable aber erwünschte Branchen mitfinanzieren. Wenn man offen verkündet, dass die Menschen dies und das und jenes nicht brauchen, also wirds verboten oder hochbesteuert.
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Geändert von da kami (26.02.2008 um 14:30 Uhr).
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Alt 26.02.2008, 15:01   #28
perfidulo
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Zitat:
Genau. Ausserdem beugt man damit auch einer Überbevölkerung vor. Ist doch praktisch.
Das ist nicht praktisch, sondern zynisch.
Mit solchen flotten Sprüchen hat man uns seinerzeit davon abbringen wollen, gegen die Hochrüstung mit weitreichenden Raketen (Pershing II, SS-20) vorzugehen, oder gegen Atomkraft oder PVC oder oder oder.....

Man muß den zerstörerischen Kräften auf die Finger klopfen.

Die neoliberalen Propheten hatten gut 300 Jahre Zeit das Paradies auf Erden zu schaffen mit ihrer Theorie, daß der Egoismus des Einzelnen zum Vorteil aller ist. Die einzige Entschuldigung, daß es nicht geklappt hat, ist die "Kommunisten" zu beschuldigen, daß sie den schönen Plan vereitelt habe. Eine merkwürdig Umkehr von Ursache und Wirkung.
Der Kommunismus ist letztlich nichts anderes als ein "reboot" nachdem das Betriebssystem Kapitalismus von seinen Versprechungen ungefähr so viel gehalten hat, wie Vista. Aber klar, die Hardware (die Menschen) sind schuld.

Das System macht keine Fehler - das System ist der Fehler.
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Alt 26.02.2008, 15:03   #29
Lupo
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Zitat:
Zitat von da kami Beitrag anzeigen
(Zum Zitieren: diese Kritik lass ich mir gefallen, ist berechtigt. Irgendwie gehn hier keine automatischen Tiefenzitate mehr... Normalerweis zitier ich sonst so eine Eigenaussage mit.) .
Ja, ist mir dann auch aufgefallen, ist blöd mit dem Ziteren von Zitaten


Zitat:
Zitat von da kami Beitrag anzeigen
Ich kann mich erinnern, mit welcher Empörung ich hier angefeindet wurde weil ich Vermögen als gespeicherte Arbeit bezeichnet habe, weshalb Wegnahme und Umverteilung verbrecherisch sind...
Na, das kommt schon noch drauf an wessen Vermögen! Nicht jedes Vermögen ist die gespeicherte Arbeit des Besitzers des Vermögens!!
Da kannst du Zeter und Mordio schreien, das stimmt einfach nicht – jedenfalls nicht nach meiner Definition von Arbeit.
Was natürlich kein Grund ist, dich anzufeinden, nur weil du ewas abwegige Vorstellungen von der Realität hast.

Zitat:
Zitat von da kami Beitrag anzeigen
Die Zeitungen waren voll von hysterischen Artikeln übers Waldsterben
Habe gerade wieder auf DLF gehört, dass der deutsche Wald ziemlich kaputt ist.
Präziser kann ich das leider gerade nicht referieren – das Problem Waldsterben scheint aber aktueller denn je.
Nur die Medien interessierts halt gerade nicht.

Zitat:
Zitat von da kami Beitrag anzeigen
Im Gegenteil, der erzwingt das.
Weil kein umverteilender Staat immer einspringt wenn alles runtergerotzt ist, weil man alle bankrott gehen lässt, die es drauf anlegen (Bsp: diverse Landesbanken derzeit...).
Wenn man die Konsequenzen selbst tragen muss, erlernt man die Nachhaltigkeit sehr schnell. .
Ach, das ist doch grotesk! Die paar Unternehmen, die der Staat vorm Bankrott zu bewahren versucht, sind ja nun in der Zahl nicht repräsentativ. Bei fast allen Insolvenzen hält sich der Staat doch raus.
Es ist ja schön, das Du immer das Gute im (kapitalistischen) Menschen siehst (ich möchte beinahe sagen suchst),
aber sei mal realistisch : Nachhaltigkeit interessiert kaum jemanden . Und ein freier Markt bringt die Leute ganz sicher nicht dahin. Woher kommen eigentlich deine romantischen Vorstellungen vom freien Markt?


Zitat:
Zitat von da kami Beitrag anzeigen
Weil er landwirtschaftlichen Raubbau fördert. Da muss man nur mal Mohammeds Ansichten zu extensiver Weidewirtschaft, Ackerbau und Waldtieren lesen.
Das Ergebnis ist sehr offensichtlich. .
Naja, das mag ja sein (kann ich nicht beurteilen). Aber die westliche Welt hat glaube ich, größeren Anteil am Raubbau in der Welt (zumal wir ÜBERALL raubbauen).



Zitat:
Zitat von da kami Beitrag anzeigen
Wenn ein "Klimarat" den Menschen in die Lebensweise hineinregiert, kann man das durchaus als Anfang sehen...
Wenn ganze Legionen an nicht durch Wahlen legitimierte "Räte" den Menschen vorschreiben wie sie zu wirtschaften haben. Wenn rentable Branchen unrentable aber erwünschte Branchen mitfinanzieren. Wenn man offen verkündet, dass die Menschen dies und das und jenes nicht brauchen, also wirds verboten oder hochbesteuert.
Naja, ich würde das zwar noch nicht Planwirtschaft nennen – aber ich kann verstehen, dass du es tust.
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Geändert von Lupo (26.02.2008 um 15:06 Uhr). Grund: simsalabimbambasaladusaladim
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Alt 26.02.2008, 15:23   #30
da kami
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Zitat:
Zitat von Lupo Beitrag anzeigen
Na, das kommt schon noch drauf an wessen Vermögen! Nicht jedes Vermögen ist die gespeicherte Arbeit des Besitzers des Vermögens!!
Da kannst du Zeter und Mordio schreien, das stimmt einfach nicht – jedenfalls nicht nach meiner Definition von Arbeit.
Was natürlich kein Grund ist, dich anzufeinden, nur weil du ewas abwegige Vorstellungen von der Realität hast.
Es kommt nicht darauf an wessen Vermögen. Jedes Vermögen ist gespeicherte Arbeit. Nur nicht unbedingt eigene. Aber irgendjemandes Arbeit.
Mithin ist Vermögen erstmal etwas, was man nicht umzuverteilen hat.
Weil man nicht einfach andrerleuts Arbeit umverteilen darf. Keine Gesellschaft hat das Recht dazu andrerleuts Arbeit wegzunehmen, sonst kann sie Menschen gleich versklaven.
Sie hat sehr wohl das Recht, einzugreifen wenn man mit fiesen Tricks jemandem das Vermögen wegnimmt. Aber was einer schon hat, das hat er erstmal zu Recht. Neid ist verwerflich, eine Sünde, kein Ausdruck eines sozialen Gewissens.

Zitat:
Habe gerade wieder auf DLF gehört, dass der deutsche Wald ziemlich kaputt ist.
Präziser kann ich das leider gerade nicht referieren – das Problem Waldsterben scheint aber aktueller denn je.
Nur die Medien interessierts halt gerade nicht.
DLF=Deutschlandfunk?
Das sind die, die auch verbreiten, dass alle die VT-Foren besuchen kleine Nazis sind, und eine wesentliche Anzahl der Besucher die Bielefeldverschwörung ernstnimmt...
Sind die etwa keine Medien?
Der deutsche Wald ist nicht kaputt, sag ich, bin Waldbauer. Wenn hier einer jammern und nach Zuschüssen heischen müsste, dann ich, oder? Wers nicht glaubt soll mal sein städtisches Wohnklo verlassen und einen Wald betreten.
Einzelne Wälder mögen kaputt sein. Das geschieht den Besitzern aber recht, die wirtschaften nicht nachhaltig. Meinem gehts bestens.

Zitat:
Bei fast allen Insolvenzen hält sich der Staat doch raus.
Bei den Insolvenzen aller kleinen Marktteilnehmer, ja.
Bei den ganzen staatlichen Scheinfirmen, bei den ganzen Konzernen auch?
Zugegeben, dass die vor lauter Steuergeschenken und Zuschüssen überhaupt in akute Gefahr geraten ist selten. Aber wenn doch, fliegt schon mal der Bundeskanzler ein...
Alleine, was eine sog. "aussergewöhnliche Refinanzierungsoperation" so an gewissen Firmen regelmäßig vor Bankrotten errettet...

Zitat:
Woher kommen eigentlich deine romantischen Vorstellungen vom freien Markt?
Woher kommen eigentlich deine vom Zwang und der Bürokratie?

Zitat:
Naja, das mag ja sein (kann ich nicht beurteilen). Aber die westliche Welt hat glaube ich, größeren Anteil am Raubbau in der Welt (zumal wir ÜBERALL raubbauen).
"Die westliche Welt" gibts nicht.

Zitat:
Naja, ich würde das zwar noch nicht Planwirtschaft nennen – aber ich kann verstehen, dass du es tust.
Ich nenne das auch noch nicht Planwirtschaft. Aber den besten Holzweg dahin.
Ich verbreite keine Angst und Hysterie, um darauf zurückzukommen. Wir können jederzeit umkehren. Es wird nie zu spät sein. Wir fördern nur bis dahin die Armut, wir züchten die Verantwortungslosigkeit, wir hindern die Menschen am Glück.


Zitat:
Zitat von perfidulo Beitrag anzeigen
Die neoliberalen Propheten hatten gut 300 Jahre Zeit das Paradies auf Erden zu schaffen mit ihrer Theorie, daß der Egoismus des Einzelnen zum Vorteil aller ist.
Unser Paradies auf Erden braucht jedenfalls keine Todesstreifen um die Menschen im Paradies zu halten. Höchstens scharf bewachte Grenzen, damit die die aus eurem Paradies fliehen nicht in Massen über uns her fallen...aber gehen darf jeder.
Im privaten Bereich nennt man eure Methode Freiheitsberaubung. Und unsere Hausrecht.


Grad son Experte auf Phoenix: "Muss ich eigentlich Herr meines eigenen Heizkellers sein?" Ja verdammt, ich muss! Wer zahlt, schafft an.
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