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Alt 04.11.2015, 18:00   #11
Tarlanc
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Zitat:
Zitat von KasparVoynich Beitrag anzeigen
sterben vegetarisch lebende Säuger weniger häufig an Krebs (vgl. Studie zum Ableben der Hunde) ? - Das wär doch mal ne Feldstudie wert, oder ;-)
Du kannst keine Haustiere mit normalen Tieren vergleichen. Vor allem keine Zuchttiere. Hunde sterben öfter an Krebs weil sie seltener an anderen Dingen sterben. Sie verhungern nicht, haben keine natürlichen Feinde, werden vom Tierarzt gegen Parasiten behandelt und kriegen weniger Krankheiten. Sie können nur noch durch Krebs, Organversagen oder Autounfälle sterben. Genauso wie Menschen.
Das hat nichts mit der Ernährung zu tun, sondern mit der medizinischen Versorgung.

Wie es bei wildlebenden Tieren aussieht, weiss man weniger.

Zitat:
Was, wenn sie nicht älter werden, weil sie vorher auf Grund ihrer Ernährung an Krebs sterben
Raubtiere sterben nicht an Krebs, sondern weil sie alt und grau sind und zu langsam, um Beute zu fangen oder sich gegen Rivalen zu verteidigen. Oder weil ein amerikanischer Zahnarzt auf Safari geht.
__________________
Even people who are a pain in the arse can stimulate new thinking.
Vaughan Bell, Institute of Psychiatry, London
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Alt 05.11.2015, 09:54   #12
KasparVoynich
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Zitat:
Du kannst keine Haustiere mit normalen Tieren vergleichen. Vor allem keine Zuchttiere. Hunde sterben öfter an Krebs weil sie seltener an anderen Dingen sterben. Sie verhungern nicht, haben keine natürlichen Feinde, werden vom Tierarzt gegen Parasiten behandelt und kriegen weniger Krankheiten. Sie können nur noch durch Krebs, Organversagen oder Autounfälle sterben. Genauso wie Menschen.
Das hat nichts mit der Ernährung zu tun, sondern mit der medizinischen Versorgung.
Ich denke, man sollte in diesem Fall sogar Haustiere mit Menschen vergleichen, weil die Bedingungen eben vergleichbar sind und für Wildtiere keine entsprechenden Daten vorliegen (können). Menschen verhungern auch nicht, haben keine natürlichen Feinde, werden vom Arzt behandelt und kriegen weniger Krankheiten (als unsere "unbehandelten" Vorfahren, bei denen die Lebenserwartung in etwa vergleichbar war mit der von Primaten heutzutage).
Interessant ist doch der folgende Punkt - warum gibt es überhaupt so viel Krebs. Auch hier gibt es Studien zum Thema - man vermutet (!), dass 30% - manche sprechen von 40% - auf ernährungs- und lebensgewohnheitsbedingte Tumorerkrankungen zurückgehen...der Rest sind ungünstige Umwelteinflüsse, Rauchen u.ä. und auf Grund des Gesetzes der Zellteilung einfach nur Pech, ein Säugetier zu sein (wobei v.a in schwermetallbelasteten Gewässern auch Tumore bei Fischen und bei falschem UV-Licht auch an Reptilien zu beobachten sind).
Interessant wäre hier ein Vergleich zu einem vergetarischen Säuger-Haustier, wie z.B. Kaninchen. Es gibt zwar Studien den Krebs von Kanickeln betreffend, allerdings handelt es sich dabei um Uteruskrebs (übrigens ganz interessant...http://www.kaninchen-wuerden-wiese-kaufen.de/tumore.htm).
Bei diesen Tieren würde der Vergleich zum Hund stehen.


Zitat:
Wie es bei wildlebenden Tieren aussieht, weiss man weniger.
.
.
.
Raubtiere sterben nicht an Krebs, sondern weil sie alt und grau sind und zu langsam, um Beute zu fangen oder sich gegen Rivalen zu verteidigen. Oder weil ein amerikanischer Zahnarzt auf Safari geht.
Hier fehlt es an Forschungsdaten.
Alles Vermutungen und mit dem vorhandenen Wissen über diese Tiere in freier Wildbahn nicht zu beweisen - bzw. ist die Logik hinter der Theorie (noch) nicht auszuschließen.
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Alt 06.11.2015, 16:56   #13
Acolina
Hausdrachen
 
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Ort: just the other side of nowhere
Beiträge: 10.878
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Ich kann Tarl nur zustimmen.

Warum es überhaupt so viel Krebs gibt? Weil wir inzwischen alt genug werden, ihn zu bekommen. (Das ist bei Haustieren gegenüber wilden Verwandten übrigens genau so.)

Zum Thema rotes Fleisch:

Rotes Fleisch: belanglos bei Darmkrebs

Zitat:
Die aktuelle Auswertung von 27 unabhängigen Studien aus Amerika, Asien, Europa und Australien ergab: Der Konsum von rotem Fleisch ist bei Dickdarmkrebs ein unbedeutender Faktor [1].
Die Meta-Analyse im Journal of the American College of Nutrition zeigte
auch, dass noch nicht einmal ein klarer Zusammenhang zwischen verzehrter Menge (Dosis-Wirkungs-Beziehung) von Rind, Lamm und Schwein und Darmkrebs erkennbar ist. Ergänzend weisen die Studienleiter auf gravierende Grundsatzprobleme der Ernährungswissenschaften hin: zum einen ist es unmöglich, die „Wirkung“ einzelner Nahrungsfaktoren
isoliert von der Gesamternährung und Lebensstilfaktoren zu analysieren. Zum anderen sind Ernährungsbeobachtungsstudien anfällig für Verzerrungen und bieten Forschern die Möglichkeit zur Manipulation[1.1]. [...]
Siehe auch: Fleischverzehr kein Risikofaktor für Darmkrebs & Schlaganfall

Es ist übrigens von der Natur nicht vorgesehen, dass wir gesund sterben
__________________
Die freiheitlich-demokratischen Ideale und Werte, die sich jetzt auch im Grundgesetz finden, wurden während der Aufklärung gegen die sich auf Gott und Bibel berufenden Kirchen durchgesetzt. Und weder der Gott Jahwe des Alten Testaments noch der Vater Jesus Christi, noch beide in einer Person, noch Allah vertreten die Werte unseres freiheitlich-demokratischen Staates. Sie müssen sie erst noch erlernen. (Gerd Lüdemann, Theologieprofessor)
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Alt 06.11.2015, 17:39   #14
Groschenjunge
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Zitat:
Zitat von Acolina Beitrag anzeigen
Es ist übrigens von der Natur nicht vorgesehen, dass wir gesund sterben
Da hat der liebe Gott nicht aufgepasst. Schluderiger Job, möchte man meinen.
__________________
"Der frühe Vogel mag vielleicht den Wurm fressen, aber erst die zweite Maus bekommt den Käse." Vince Ebert
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