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Verschwörungstheorien Bilderberger, New World Order, Schattenregierungen, Weltregierung oder gar Weltdiktatur?

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Alt 12.03.2018, 23:23   #31
Lawrence P. W.
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Lupo ist Antisexist, aber dafür findet er Gewalt gegenübern Kindern durchaus legal.

Quelle:
Wie in diesem Thread zu sehen
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Letztendlich muss jeder Atheist dran glauben
Der Glaube ist eine Realität von den Dingen, die wir hoffen.
Nietzsche "Gott ist tot" ............................................ Gott "Nietzsche ist tot"
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Alt 13.03.2018, 07:18   #32
Lupo
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@Lawrence

Du bist ein weinerlicher widerlicher Lügner, der hier im Forum hauptsächlich durch ad-hominems auffällt.
Nach einer deiner Lügen (Sperre bei Kritik an der Obrigkeit) müsstest du jetzt ja gesperrt sein/werden....


EDIT: Huch, der Lawrence ist immer noch nicht gesperrt....was läuft denn da schief?


@Archimedes

habe deinen letzten post nicht gelesen, interessiert mich schlicht nicht die Bohne.

Bitte weiter im Threadthema
__________________
"Die Psychiater hatten einige Spezialausdrücke für meinen Fall. Naja, ich hatte auch einige Spezialausdrücke für die Psychiater." (Charles Bukowski)

Geändert von Lupo (13.03.2018 um 09:22 Uhr).
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Alt 13.03.2018, 09:51   #33
Lawrence P. W.
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Ich wünsche, es wäre eine Lüge, aber du hast es doch selber geschrieben, oder verlas ich mich da?

Mit Wut und Zorn auf mich machst du das nicht weg oder mich stumm.
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Geändert von Lawrence P. W. (13.03.2018 um 09:57 Uhr).
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Alt 13.03.2018, 09:54   #34
Lupo
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Wenn es dich interessiert - statt nur ad-hominem zu pöbeln - dann geh doch in den entsprechenden Thread, lies meine Argumente und bring Gegenargumente.
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"Die Psychiater hatten einige Spezialausdrücke für meinen Fall. Naja, ich hatte auch einige Spezialausdrücke für die Psychiater." (Charles Bukowski)
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Alt 13.03.2018, 10:46   #35
basti_79
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(Das hier ist - wg. Zeitmangel - eine Antwort auf einen früheren Stand der Diskussion)

Zitat:
Zitat von Archimedes Beitrag anzeigen
Die müssen das auch nicht können. Der normale Mensch nimmt die Welt nämlich nicht wie ein Wissenschaftler wahr, weil er ständig von Emotionen beherrscht wird, abergläubisch oder vielleicht auch ein Soziopath ist.
https://de.wikipedia.org/wiki/Normopathie ?

Zitat:
Der Wissenschaftler, der diesen Leuten die Welt oder einige ihrer Phänomene erklären soll, der sollte das können, ohne dies von irgendwelchen Forderungen an seine "Klienten" abhängig zu machen.
Das ist ja richtig... Man könnte auch sagen: "Argumente sind von sich aus zwingend"...

Zitat:
Du müsstest also grundsätzlich dazu imstande sein,auch einem abergläubigen, emotionsbesessenem Soziopathen einen gewissen Sachverhalt so zu erklären, dass der ihn auch versteht, ohne dass er selber Wissenschaftler sein muss.
Ich denke, dahinter liegt der Denkfehler, dass jeder dieselben Argumente für zwingend halten müsste. Wenn jemand sich dafür entscheidet, seiner eigenen Neurose zu folgen, bringt Argumentation offensichtlich wenig...

Zitat:
Fast. Allerdings bringt in der Wissenschaft nicht die Diskussion die Ergebnisse.
Uh, Irrtum. Ich verstehe aber, was Du sagen willst: die Ergebnisse von Wissenschaft kommen aus der Realität. Aber man kann sie letztendlich nur durch Diskussion (Argumentation) verbreiten. Schon mal darüber nachgedacht, warum man z.B. die Vorführung einer Doktorarbeit eine "Verteidigung" nennt?

Zitat:
Eigentlich bin ich die ganze Zeit dafür, die Kommunikation wissenschaftlicher Ergebnisse von den wissenschaftlichen Ergebnissen selbst zu unterscheiden.
Ach so. Aber würde man nicht gerade dann bestimmten Kommunikationsprozessen einen besonderen Status zuweisen?

Zitat:
Ansonsten haben Diskussionen immer den Mangel, begrenzt zu sein.
Das ist kein Mangel. Unbegrenzte Kommunikation hat noch ganz andere Probleme als "mangelnde Wissenschaftlichkeit"...

Zitat:
Was dabei auch eine Rolle spielt, ist die sprachliche Reife.
Wenn es in einer wissenschaftlichen Diskussion heißt:
"Theorie A konnte durch B nicht widerlegt werden, weil sein Argument X auf unzureichenden Daten beruht und sein Argument Y in Abhängigkeit zur veralteten Theorie C steht...",
klingt es auf Facebook so:
"A hat recht, weil B doof ist."
Und beide Aussagen können sogar zutreffen.


Anders ausgedrückt: Argumentation kann wirken wie ein persönlicher Angriff. Das kann vorkommen, da würde ich dann aber den Redner in der Verantwortung sehen, das zu vermeiden, nicht den Opponenten oder gar die Mitleser.

Zitat:
Mir ging es eher um Texte, die vorgeben wissenschaftlich zu sein und es aber nicht sind.
Ja, aber bislang hat es immer ausgereicht, einzelne Texte anzugreifen, um dieses Problem zu beantworten.
__________________
Perfidulo: Ich hatte erst vor, einen Roman darüber [über das verschwundene Mittelalter] zu schreiben.
Groschenjunge: Was ist der Unterschied zum Jetzt?
Perfidulo: Es quasseln nicht dauernd Leute dazwischen.
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Alt 13.03.2018, 10:47   #36
basti_79
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Lupo & Lawrence: Off-Topic! Und auch Ad Hominem, ja. Aber von beiden!
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Alt 13.03.2018, 22:31   #37
Archimedes
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Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Nein. Ich kann auch nicht nachvollziehen, wie du darauf kommst. Ich meinte ganz natürliche Einflüsse des täglichen Lebens und auch ganz natürlich vorkommende Ausprägungen des menschlichen Daseins. Und diese sind bei wissenschaftlichen Ambitionen eben eher hinderlich.
Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Man könnte auch sagen: "Argumente sind von sich aus zwingend"...
Manchmal. Und dann gibts auch noch Scheinargumente oder schlicht unwahre oder längst obsolete Darstellungen, die zu einem Argument umstilisiert werden. Es lohnt sich immer, etwas genauer hinzuschauen. Man muss sich eben nicht zwingend mit jedem bzw. dem erstbesten Argument zufriedengeben. Zumal solche "Bedingungen" implizieren, dass es eine gewisse hierarchische Schwelle oder Hürde zum "Gefragten" gäbe, was aber definitiv nicht der Fall ist.

Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Uh, Irrtum. Ich verstehe aber, was Du sagen willst:
Nix Irrtum. "Diskussion"(im Sinne eines Gespräches mit mehreren Teilnehmern) wäre keine saubere Methode. Es fliessen nämlich unterschiedliche Prämissen und Theorien (manchmal sogar nur fragmentarisch) ein und machen die Reproduzierbarkeit eines Ergebnisses ("Konsens") unwahrscheinlich bzw. unmöglich.
Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
die Ergebnisse von Wissenschaft kommen aus der Realität.
Aus der Realität stammen zunächst die Fakten, das sog. Material.
Gut, in den Geisteswissenschaften können die Fakten auch aus Fiktionen stammen, aber in dem Fall sollte schon eine Evidenz z.B. in literarischer Form zugrunde liegen.
Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Aber man kann sie letztendlich nur durch Diskussion (Argumentation) verbreiten.
"Kommunizieren" nannte ich das gestern schon. Das genau macht ja die sog. "populärwissenschaftliche" Literatur. Ein Segment "Populärwissenschaften" gibt ja bekanntlich nicht. Hiermit ist nämlich nur die Erscheinungsform der Inhalte gemeint.
Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Schon mal darüber nachgedacht, warum man z.B. die Vorführung einer Doktorarbeit eine "Verteidigung" nennt?
Für die Dauer des Ausbildungsprozesses, in den man sich ja aus freien Stücken begibt, kannst du natürlich nicht auf die Freiheit von Forschung und Lehre nach Artikel 5 GG berufen. Für diese Situation ist die hierarchische Struktur bzw. die Abhängigkeit sogar sinnvoll.
Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Ach so. Aber würde man nicht gerade dann bestimmten Kommunikationsprozessen einen besonderen Status zuweisen?
Ich denke, wenn man sich in der Wüste verirrt hat, dann hat ein hübsches Foto von einem Glas Wasser auch einen ganz besonderen Status.
Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Ja, aber bislang hat es immer ausgereicht, einzelne Texte anzugreifen, um dieses Problem zu beantworten.
Ja, wenn das technich möglich ist, sollte man manipulative Texte öffentlichkeitswirksam angreifen, insofern man das will. Man kann sie auch ignorieren.
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Alt 14.03.2018, 09:35   #38
basti_79
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Zitat:
Zitat von Archimedes Beitrag anzeigen
Nein. Ich kann auch nicht nachvollziehen, wie du darauf kommst. Ich meinte ganz natürliche Einflüsse des täglichen Lebens und auch ganz natürlich vorkommende Ausprägungen des menschlichen Daseins. Und diese sind bei wissenschaftlichen Ambitionen eben eher hinderlich.
Bei den Ambitionen vielleicht, nicht aber bei der Tätigkeit.

Zitat:
Man muss sich eben nicht zwingend mit jedem bzw. dem erstbesten Argument zufriedengeben.
Nein, aber es ist rational erklärbar, welche Argumente "stechen" und welche nicht. Und ich bleibe dabei: Selbst ein Idiot kann die Wahrheit sagen...

Zitat:
Zumal solche "Bedingungen" implizieren, dass es eine gewisse hierarchische Schwelle oder Hürde zum "Gefragten" gäbe, was aber definitiv nicht der Fall ist.
Richtig ist, dass Du mit der Unterscheidung "Wissenschaftler" und "nicht-Wissenschaftler" offenbar eine hierarchische Beziehung begründen willst (wer wie zu kommunizieren habe etc.). Nicht richtig ist, dass jeder das so sieht.

Zitat:
Nix Irrtum. "Diskussion"(im Sinne eines Gespräches mit mehreren Teilnehmern) wäre keine saubere Methode. Es fliessen nämlich unterschiedliche Prämissen und Theorien (manchmal sogar nur fragmentarisch) ein und machen die Reproduzierbarkeit eines Ergebnisses ("Konsens") unwahrscheinlich bzw. unmöglich.
  1. Unterschiedliche Prämissen zu haben ist (na gut, nicht ganz sauber ausgedrückt, aber immerhin) die Voraussetzung für eine (ertragbringende) Diskussion
  2. Selbstverständlich sind Diskussionsergebnisse auch dann reproduzierbar, wenn sie nicht auf "Konsens" lauten
  3. Der Zweck einer Diskussion ist auch nicht, alle Anwesenden zu überzeugen

Aber irgendwo hast Du schon recht...

Zitat:
Aus der Realität stammen zunächst die Fakten, das sog. Material.
Gut, in den Geisteswissenschaften können die Fakten auch aus Fiktionen stammen, aber in dem Fall sollte schon eine Evidenz z.B. in literarischer Form zugrunde liegen.
Korrekt, Geisterwissenschaft ohne Schriften wäre noch unsinniger als die mit. In den Naturwissenschaften geht es dann in Diskussionen oft um die Deutung der Fakten. Auch die Naturwissenschaft ist nicht frei von menschlichen Einflüssen.

Zitat:
Für die Dauer des Ausbildungsprozesses, in den man sich ja aus freien Stücken begibt, kannst du natürlich nicht auf die Freiheit von Forschung und Lehre nach Artikel 5 GG berufen. Für diese Situation ist die hierarchische Struktur bzw. die Abhängigkeit sogar sinnvoll.


Nachtigall, ick' hör Dir trapsen...

Zitat:
[Kommunikationsprozessen einen Status zuweisen]
Ich denke, wenn man sich in der Wüste verirrt hat, dann hat ein hübsches Foto von einem Glas Wasser auch einen ganz besonderen Status.
Äh, ja. Merkwürdig, dass Du gerade dieses Bild wählst.

Zitat:
Ja, wenn das technich möglich ist, sollte man manipulative Texte öffentlichkeitswirksam angreifen, insofern man das will. Man kann sie auch ignorieren.
Vom ignorieren gehen sie aber auch nicht weg.

https://de.wikipedia.org/wiki/N-Strahlen
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Perfidulo: Ich hatte erst vor, einen Roman darüber [über das verschwundene Mittelalter] zu schreiben.
Groschenjunge: Was ist der Unterschied zum Jetzt?
Perfidulo: Es quasseln nicht dauernd Leute dazwischen.
basti_79 ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 14.03.2018, 17:17   #39
Archimedes
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Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Bei den Ambitionen vielleicht, nicht aber bei der Tätigkeit.
Jetzt frag ich mich erst recht, was der Hinweis auf "Normopathie" zuletzt bezwecken sollte. Ich rede die ganze Zeit davon, dass die von einigen Wissenschaftlern geforderte Anpassung (z.B. an die eigene Überzeugung) im Grunde nicht gerechtfertigt ist.
Dass man während z.B. eines Wutausbruchs schlechter zählen oder messen kann, brauch ich hoffentlich nicht groß und breit darlegen. Konzentration und Disziplin ist eine Frage der Sorgfalt nicht etwa das Ergebnis einer erzwungenen Anpassung.
Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Nein, aber es ist rational erklärbar, welche Argumente "stechen" und welche nicht. Und ich bleibe dabei: Selbst ein Idiot kann die Wahrheit sagen...
Hauptsache ist doch, Du nimmst dir für die Prüfung der Argumente auch die erforderliche Zeit. Wenn du dich vorschnell auf die Seite der "Wahrheit" schlägst, weil sie vielleicht auch "deine Wahrheit" ist, entgeht dir möglicherweise, ob sie von einem Idioten stammt.
Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Richtig ist, dass Du mit der Unterscheidung "Wissenschaftler" und "nicht-Wissenschaftler" offenbar eine hierarchische Beziehung begründen willst (wer wie zu kommunizieren habe etc.). Nicht richtig ist, dass jeder das so sieht.
Hast du heut Gegenteil-Tag?
Ich habe mit Begriffen wie "Hausfrauen" oder "Kinder" Gruppen umrissen, deren Kommunikationsstrukturen sich von denen eines Wissenschaftlers unterscheiden und selbst in ihren Bestandteilen für eine wissenschaftliche Tätigkeit sehr eingeschränkt Verwendung finden können.
Darin war weder eine Bewertung noch die Möglichkeit einer normativen Auslegung enthalten.
(Ich hätte anstatt "Hausfrauen" lieber "Handwerker" schreiben sollen, um mir die Beschimpfungen zu ersparen.)
Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
  • Unterschiedliche Prämissen zu haben ist (...) die Voraussetzung für eine (...) Diskussion
In deiner Vorstellung vielleicht. Auf Ebene dieses Forums erkenne ich höchstens Verdrängung anstatt Verflechtung zu einer logischen Argumentationskette. Und eine Analyse in dem Sinne, dass die Fakten neu betrachtet werden können, hab ich hier überhaupt nur sehr selten gesehen. Dazu ist das Mittel der Diskussion oder eines Redebeitrag auch nicht zwingend erforderlich.
Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
  • Selbstverständlich sind Diskussionsergebnisse auch dann reproduzierbar, wenn sie nicht auf "Konsens" lauten
Bisher kommen doch hier die Ergebnisse immer nur dadurch zustande, dass irgendeiner entnervt aufgibt. Viele der zurückliegenden Diskussionen liegen abgebrochen da und in vielen Fällen sind noch nicht einmal die grundsätzlichen Positionen erkennbar. Das hat nichts mit Wissenschaft zu tun (kann es auch gar nicht) und auch nichts mit dem, was du hier beschreibst. Das mit der Reproduzierbarkeit nehm ich dir aber trotzdem ab. Dafür gibt´s immerhin Methoden jenseits der Diskussionskultur, die ihr hier auch kennt.
Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
  • Der Zweck einer Diskussion ist auch nicht, alle Anwesenden zu überzeugen
Vom "Zeit totschlagen" mal abgesehen, was ist denn dann ihr Zweck?

Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Nachtigall, ick' hör Dir trapsen...
Soll wohl heißen, bei dir ist noch Nacht....

Zitat:
Zitat von basti_79 Beitrag anzeigen
Äh, ja. Merkwürdig, dass Du gerade dieses Bild wählst.
Ich finds die ganze Zeit merkwürdig, dass du offenbar die Diskussion über Wissenschaft für Wissenschaft hältst. Und ja, die Kommunikation über Wissenschaft kann bei Einigen einen besonderen Status einnehmen, nämlich dann, wenn sie es ebenfalls nicht unterscheiden können.

Geändert von Archimedes (14.03.2018 um 17:26 Uhr).
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Alt 14.03.2018, 18:33   #40
basti_79
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Zitat:
Zitat von Archimedes Beitrag anzeigen
Jetzt frag ich mich erst recht, was der Hinweis auf "Normopathie" zuletzt bezwecken sollte.
Einfach nur ein Stichwort in die Diskussion einbringen. Vielleicht nützt es Dir ja:

Zitat:
Ich rede die ganze Zeit davon, dass die von einigen Wissenschaftlern geforderte Anpassung (z.B. an die eigene Überzeugung) im Grunde nicht gerechtfertigt ist.
Kannst Du da mal konkret werden? Ich würde solche Motive vielleicht in einer Kirche erwarten, oder in einer Philosophie-Vorlesung - nicht aber dort, wo es tatsächlich wissenschaftlich vorgehen soll.

Zitat:
Dass man während z.B. eines Wutausbruchs schlechter zählen oder messen kann, brauch ich hoffentlich nicht groß und breit darlegen. Konzentration und Disziplin ist eine Frage der Sorgfalt nicht etwa das Ergebnis einer erzwungenen Anpassung.
Das ist durchaus richtig, aber nur ein Nebenschauplatz, meiner Meinung nach. Einig sind wir uns, dass Diskussionen am besten konzentriert und diszipliniert geführt werden sollten, ebenso wie die Erhebung oder die Niederschrift von (möglicherweise experimentell ermittelten) Tatsachen. Das heißt doch aber nicht, dass es anders überhaupt nicht geht, oder dass wir Leute, die sich in einer bestimmten Situation nicht beherrschen können, als "unfähig zu Wissenschaft" o.Ä. titulierten sollen.

Zitat:
Hauptsache ist doch, Du nimmst dir für die Prüfung der Argumente auch die erforderliche Zeit. Wenn du dich vorschnell auf die Seite der "Wahrheit" schlägst, weil sie vielleicht auch "deine Wahrheit" ist, entgeht dir möglicherweise, ob sie von einem Idioten stammt.
Gerade das wollte ich nicht zum Ausdruck bringen. Ich sagte: es könnte auch sein, dass der Idiot (zufällig vielleicht) mal die Wahrheit gesagt hat. Dann müsste ich ihm immer noch glauben, trotzdem er sich gewissermaßen "nicht der wissenschaftlichen Methode bedient hat". Es spielt keine Rolle, wer die Wahrheit zum Ausdruck bringt.

Zitat:
Ich habe mit Begriffen wie "Hausfrauen" oder "Kinder" Gruppen umrissen, deren Kommunikationsstrukturen sich von denen eines Wissenschaftlers unterscheiden und selbst in ihren Bestandteilen für eine wissenschaftliche Tätigkeit sehr eingeschränkt Verwendung finden können.

Darin war weder eine Bewertung noch die Möglichkeit einer normativen Auslegung enthalten.
(Ich hätte anstatt "Hausfrauen" lieber "Handwerker" schreiben sollen, um mir die Beschimpfungen zu ersparen.)
In meinen Augen wäre das etwa genauso anstößig gewesen. Es geht bei Wissenschaft meiner Meinung nach nicht um die Frage, wer nicht dazu gehört, sondern auch darum, wie man Leute, die noch nicht so gut darin sind, dazu bringt, ihre Fähigkeiten zu verbessern. Insofern erscheint es mir auch sinnvoll, z.B. Populärwissenschaft zu betreiben, oder zu versuchen, die Diskussions- und Argumentationsstrukturen "autorisierter" (guter?) Wissenschaftler nachzuvollziehen.

Zitat:
Zitat:
Unterschiedliche Prämissen zu haben ist (...) die Voraussetzung für eine (...) Diskussion
In deiner Vorstellung vielleicht. Auf Ebene dieses Forums erkenne ich höchstens Verdrängung anstatt Verflechtung zu einer logischen Argumentationskette.
Du scheinst da etwas falsche Vorstellungen davon zu haben, was mit den unterschiedlichen Prämissen passieren sollte, und außerdem über das Ergebnis zu sprechen, nicht über die Voraussetzung. Aber was Diskussionen hier im Forum angeht, könntest Du Recht haben.

Nicht jede Fragestellung kann man im Konsens auflösen (indem man alle unterschiedlichen Prämissen "unter einen Hut bringt", wenn wir mal davon ausgehen, dass die unterschiedlichen Prämissen von unterschiedlichen Menschen mitgebracht werden).

Zitat:
Und eine Analyse in dem Sinne, dass die Fakten neu betrachtet werden können, hab ich hier überhaupt nur sehr selten gesehen. Dazu ist das Mittel der Diskussion oder eines Redebeitrag auch nicht zwingend erforderlich.
Es ist auch nicht nötig, Fakten neu zu betrachten, um eine Diskussion anders aufzulösen als bisher. Es würde reichen, andere Schlüsse zu ziehen. Ich würde außerdem sagen, dass die Präsentation neuer Fakten immer ein Redebeitrag und damit ein Bestandteil einer Diskussion ist. Vor Gericht würde man das "Beweisantrag" nennen.

Zitat:
Bisher kommen doch hier die Ergebnisse immer nur dadurch zustande, dass irgendeiner entnervt aufgibt.
Ich denke, viele Diskussionen hier sind weit entfernt davon, dass man auch nur ein Ergebnis erklären könnte. Noch dazu werden insbesondere Diskussionen zu unseren Kernthemen (Neulich z.B.: Kornkreise) in der Regel sehr schnell beigelegt.

Zitat:
Viele der zurückliegenden Diskussionen liegen abgebrochen da und in vielen Fällen sind noch nicht einmal die grundsätzlichen Positionen erkennbar.
Da würde ich dann die entsprechenden Redner für verantwortlich machen.

Zitat:
Das hat nichts mit Wissenschaft zu tun (kann es auch gar nicht) und auch nichts mit dem, was du hier beschreibst.
Also ich lege zumindest grundlegende Ansprüche bezüglich der Wissenschaftlichkeit an dieses Forum an. Ich denke, die anderen Moderatoren halten es genauso. Das scheint auch gelegentlich Wirkung zu zeigen. Gut, da könnte man härter durchgreifen, aber da hätte dann keiner mehr Spaß, denke ich. Und auf den kommt's mir an.

Zitat:
Das mit der Reproduzierbarkeit nehm ich dir aber trotzdem ab. Dafür gibt´s immerhin Methoden jenseits der Diskussionskultur, die ihr hier auch kennt.
Ja, z.B. müsstest Du die Emotionen, denen sich die Diskutanten hier hingeben, einkalkulieren.

Zitat:
Zitat:
Der Zweck einer Diskussion ist auch nicht, alle Anwesenden zu überzeugen
Vom "Zeit totschlagen" mal abgesehen, was ist denn dann ihr Zweck?
Oh, da kann es viele Gründe geben:
  • Seine eigene Position zu erkunden oder zu festigen, oder dafür zu werben
  • Zuhörer/Mitleser zu überzeugen
  • Den Diskussionspartner dazu verleiten, Schwachpunkte der eigenen Position aufzuzeigen
  • Menschen kennenlernen

Ich denke nicht, dass ich alle denkbaren Gründe erfasst habe. Wer noch welche hat: her damit...

Zitat:
Ich finds die ganze Zeit merkwürdig, dass du offenbar die Diskussion über Wissenschaft für Wissenschaft hältst.
Nicht für das Ganze, und Verwechslungsgefahr ergibt sich auch nicht, aber Diskussion ist "seit Ewigkeiten" ein Standard sowohl der "offiziellen Wissenschaft" als auch von "Laien". Das hat auch so seine Gründe. Diskussion ist der einfachste Weg, in einer von Unsicherheiten geprägten Welt die Wahrheit zu finden. In anderen Worten: viele Augen sehen mehr als nur zwei...

Zitat:
[Beispiel mit dem Wasserglas]Und ja, die Kommunikation über Wissenschaft kann bei Einigen einen besonderen Status einnehmen, nämlich dann, wenn sie es ebenfalls nicht unterscheiden können.
"Die Landkarte ist nicht die Landschaft"?
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Perfidulo: Ich hatte erst vor, einen Roman darüber [über das verschwundene Mittelalter] zu schreiben.
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Perfidulo: Es quasseln nicht dauernd Leute dazwischen.
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