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Zeitreisen Ausflüge in Zukunft oder Vergangenheit sind theoretisch möglich...

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Alt 16.08.2012, 19:13   #1
sternenstaub
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Beiträge: n/a
Standard Hat die Zeitreise stattgefunden?

Angenommen jemand reist in die Vergangenheit – egal jetzt wie – und danach reist er wieder zurück, sagen wir zu dem Zeitpunkt 10 Minuten vor seiner ursprünglichen Abreise.

Jetzt trifft derjenige, der die Zeitreise gemacht hat, auf sich selbst, 10 Minuten vor seiner Abreise. Jetzt sagt sich derjenige, der die Zeitreise gerade machen wollte: „Ich brauche ja gar nicht mehr in die Vergangenheit zu reisen, ich bin ja bereits wieder da.“

Frage: Hat die Zeitreise dann überhaupt stattgefunden?
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Alt 16.08.2012, 19:52   #2
Lupo
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Beiträge: 6.710
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Zitat:
Zitat von sternenstaub Beitrag anzeigen
Frage: Hat die Zeitreise dann überhaupt stattgefunden?
Für den Einen ja, für den anderen nein.
__________________
"Die Psychiater hatten einige Spezialausdrücke für meinen Fall. Naja, ich hatte auch einige Spezialausdrücke für die Psychiater." (Charles Bukowski)
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Alt 16.08.2012, 21:05   #3
Sakslane
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Das geht stark in Richtung Großvaterparadoxon...
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Alt 17.08.2012, 00:05   #4
Fussel
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Beiträge: n/a
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jedenfalls ensteht durch sowas kein paralleluniversum....


also ob das gesamte universum durch so eine kleine tat eines menschens dupliziert werden könnte... drollige vorstellung
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Alt 17.08.2012, 09:07   #5
Sakslane
Lebendes Foren-Inventar
 
Benutzerbild von Sakslane
 
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Ort: Tartu, Estland
Beiträge: 3.000
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Ach naja, es gibt Physiker, die vermuten, dass das ganze Universum durch den Zerfall eines einzigen Atomkerns dupliziert wird, oder durch den Übergang eines Atoms von einem Energiezustand in einen anderen etc. Die Theorie dahinter nennt sich Viele-Welten-Theorie (oder genauer Viele-Welten-Interpretation, weil es sich um eine Interpretation der Quantentheorie handelt) und stammt von Hugh Everett. Er versucht damit zu erklären, warum es in der Quantenmechanik möglich ist, dass ein quantenmechanischer Zustand mit gleicher Wahrscheinlichkeit zu zwei unterschiedlichen Messergebnissen führen kann. Welches der beiden man erhält, ist rein zufällig und unvorhersagbar, und zwar nicht weil es uns an Wissen über den Zustand fehlt, sondern weil dieser Zufall zentraler Bestandteil der Quantentheorie ist. Everetts Interpretation: Wenn wir eine solche Messung durchführen, gibt es hinterher zwei Universen, in denen jeweils eines der beiden Messergebnisse gemessen wurde.

Man darf sich das aber keineswegs zu bildlich vorstellen, als eine Parallelwelt, in der man eine zweite Kopie seiner selbst treffen könnte. Es ist prinzipiell unmöglich, in ein solches anderes Universum zu reisen oder auch nur damit zu kommunizieren. Es handelt sich um eine rein gedankliche Interpretation der Quantentheorie, mit der veranschaulicht werden soll, was bei bestimmten (Gedanken-)Experimenten aus der Welt der Quanten passiert, wie z.B. Schrödingers Katze oder dem Quantenradierer. Für die rein mathematische Beschreibung dieser Experimente braucht man so eine Interpretation noch nicht einmal, dafür reichen die Gleichungen der Quantentheorie völlig aus - aber der Mensch interpretiert und veranschaulicht eben gerne...
Sakslane ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.08.2012, 10:33   #6
sternenstaub
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Na ja, meine Frage/Problem mit so etwas wie Paralleluniversum oder Viele-Welten-Theorie in Verbindung zu bringen, darauf wäre ich nie gekommen.

Ich finde die Vorstellung einfach nur interessant. Erst reist jemand in die Vergangenheit, kommt zurück und dann reist dieser jemand doch nicht ab, dennoch hat die Reise irgendwie doch stattgefunden (glaube ich zumindest).

Rein logisch muss die Reise ja stattgefunden haben, sonst wären die beiden sich ja nie begegnet. Ich denke dadurch, dass die Reise stattgefunden hat, wurden die Zeit bzw. die Geschehnisse verändert, sonst wären die beiden ja auch nicht plötzlich doppelt vorhanden. Der Zeitreisende ist ja quasi der Doppelgänger von dem anderen.
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