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Religion Von Animismus bis Zen...

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Alt 12.03.2005, 15:26   #11
Salystra
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Zitat:
Gott muss man nicht den Glaeubigen beweisen, sondern den unglaeubigen. Den Glaebigen zeigt sich Gott ja bestaendig.
Oh! Na da hast Du Dir ja was vorgenommen, Mr Knickx.
Wie willst Du denn etwas beweisen, an das man nach Deinen Worten ja glauben muss um es bewiesen zu bekommen?

Glaube ist meiner Meinung nach nichts, was man lernen könnte.Oder was dadurch entsteht, weil man etwas bewiesen bekommt. Wie schon oben von anderen erwähnt, wäre das ja dann WISSEN !
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Alt 14.03.2005, 09:58   #12
Stuss
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Zitat:
...Glauben heißt angeblich nicht wissen,...doch Wissen ist auch nicht mehr, als das zu glauben, was jemand weiß....
Wissen ist grundsetzlich auf empirische Erfahrungen zurückzuführen. Wenn diese Erfahrung nicht meine ist, ich sie also von jemand übernommen habe, kann ich ja anscheinend "nur daran glauben". Nun ist es aber so, dass man alles was man wissen kann, mit den eigenen Sinnen (oder dem Verstand) überprüfen kann.

Dass etwas die (formale) Logik übersteigen kann, glaub ich nicht, daran ist Descartes schon gescheitert. Logik gründet ja auf den elementarsten Bausteinen unseres Verstandes. An etwas, was unsere Logik übersteigen würde, könnte man überhaupt nicht glauben, da man nicht einmal den Ansatz begreifen würde. Von daher muss man auch alles wissen können, an was man glauben kann.
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Alt 14.03.2005, 13:10   #13
Mr Knickx
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Das mit der empirischen Erfahrung stimmt zwar, doch meist nur in der Theorie. Wenn ich glaube zu wissen, dann nicht weil ich es selbst ueberprueft habe, sondern
...weil ich es in der Zeitung gelesen habe, wo sie schrieben es sei so.
...oder ich habe es im Fernsehen gesehen. Da haben sie auch gesagt so sei es.
...im LExikon stand auch was darueber.

Alles keine wirklichen Beweise sondern nur Meinungen die auf eine moegliche empirische Erfahrung zurueck gehen (koennten).

Wer ist denn mit dem Metermass um die Erde gelaufen um sie zu vermessen? Keiner! Man bedient sich an Berechnungssystemen, denen man wiederum glauben muss, weil man sie ja, im Einzelfall gar nicht nachpruefen kann.

Also muss ich glauben um zu wissen.
Vertrauen ins System.
Mr Knickx
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Alt 14.03.2005, 13:18   #14
Mr Knickx
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Wer glaubt nur was er sieht?
Wer hat schon mal Planeten am Himmel gesehen?
Niemand! Kleine leuchtende Punkte hat jeder schon mal gesehen, aber wer kann wirklich wissen worum es sich dabei handelt? Niemand!
Aber klar jeder hat in der Schule gelernt was da oben passiert. Aber korrekterweise muss man sagen:
Jeder hat in der Schule glauben gelernt, was da oben passiert.

MrKx
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Alt 14.03.2005, 16:18   #15
Stuss
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Klar haben wir Planeten gesehen und die Erde vermessen, nur haben wir unsere Sinne erweitern müssen. Wenn du diese Erweiterungen anzweifelst, muss du ebenso deine Sinne anzweifeln, weil die könnten dich ebenso täuschen.
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Alt 14.03.2005, 17:00   #16
Mr Knickx
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@stuss
Du hast niemals einen Planeten gesehen.
Du hast nie mit jemandem gesprochen der einen Planeten gesehen hat; und wer hat die Erde vermessen?
Dein Opa?
Was interessant ist, du sagst: klar haben wir...
"Wir" haben sicherlich, nur Du hast nichts von dem gemacht, du glaubst Ihnen nur.
Und "Wir" glauben auch.
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Alt 14.03.2005, 17:51   #17
daspixel
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Beiträge: 2.440
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Glaube (hier: Religion)
Einfältige Antworten auf schwierige Fragen.

Bietet dem Glaubenden das Gefühl, ein besserer Mensch zu sein, als die, die nicht seiner Religion angehören.

Ferner meint er zu wissen, dass er (im Gegensatz zu den nicht- oder falschgläubigen) nach seinem Tod an einem besseren Ort (viele nackte Weiber!!!!) weiter existieren darf (Ausmahme: Buddhismus, die wollen sterben). Wer Gott zu Lebzeiten am geschicktesten in den Arsch kriecht, bekommt dort den besten Platz. Wer nicht glaubt kommt in die Hölle, egal wie korrekt er sich zu Lebzeiten verhalten hat.

Vorraussetzung, um die Privilegien einer Religion genießen zu dürfen, ist die komplette Einstellung jeglichen lateralen Denkens bezüglich dieser (Dinge von verschiedenen Standpunkten aus zu betrachten), denn das wäre "Sünde".

....
Ansonsten hat Stuss es schon ziemlich gut erklärt und (ich sag das jetzt einfach mal so) Mr Knickxs Antworten sind stuss… (hat aber damit nicht recht - ich sollte besser an meinen kalauern arbeiten )
__________________
You can say I hate you in Helvetica. You can say it with Helvetica Extra Bold if you want to be really loud!
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Alt 14.03.2005, 20:45   #18
Mr Knickx
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@stuss
kleine Korrektur. Natürlich siehst du Sterne, wenn du am Abend in den Himmel schaust. Von klein auf ist dir vermittelt worden das diese leuchtenden Punkte Sterne sind und was diese Sterne alles machen. Das hast du geglaubt wie alle anderen. Aber bewiesen hat dir das noch keiner.

Gruss MrKnx
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Alt 14.03.2005, 23:15   #19
camäleon
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Beiträge: 451
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Für mich heisst "glauben" erst einmal nur, von etwas überzeugt zu sein, was ich nicht im Moment oder auch langfristig nicht beweisen kann.

Unser ganzes Leben ist vollgestopft mit "glauben"; es sind Visionen, Annahmen, Rückschlüsse, Wertvorstellungen, virtuelle Konzepte.

Nur wer eine ziemlich enge Bandbreite besitzt, verbannt den "Glauben" in die Kiste der Religion.

Auch die Wissenschaft ist beseelt vom "Glauben". Ich denke dabei an all die deduktiven Forschungsansätze. Stehen ihnen nicht die die Glaubenssätze vorab?

Richard Feyman sagt in dem Zusammenhang:

"Wissenschaftliches Wissen ist nur eine Ansammlung von Aussagen über Gewissheiten verschiedenen Grades - manche sind äusserst unsicher, manche fast sicher, keine ist völlig sicher."

.... und übrigens, dem Fussvolk bleibt nur übrig, zu glauben oder eben nicht zu glauben; Wissen, liegt meisst jenseits des Horizontes.
camäleon ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.03.2005, 00:35   #20
nane
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ich glaube zu wissen ..
das dieser post in gutem glauben mein wissen spiegelt,
welches durchaus glaubhaft wissentlich den thread ergänzt.

wenn jeder vermeintlich wissende - ebenso glaubhaft -
sein wissen betreff glauben .. darlegen könnte ..
gäbs diesen thread nicht

also könnte man glauben .. dieses "nicht" wissen .. hat sein
fundament beglaubigt darbieten können.

das wissen zu glauben - ist der einstieg - um den glauben
hinterfragen zu können.
zu hinterfragen .. um an die antwort glauben zu können -
passt nicht zum wissenden - weil er schon glaubt
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