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Unsere Erde - Beobachtungen, Bedrohungen & Katastrophen Vulkane, Erdbeben, Tsunamis, Wetteranomalien und -katastrophen...

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Alt 19.01.2003, 16:42   #11
nane
Gast
 
Beiträge: n/a
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australien -
zuerst mal möchte ich etwas hervorholen
was sich vor ein paar monaten ereignete.
einfach nur mal angekratzt.

man erinnere sich an dieses grosse schiff mit
flüchtlingen - welches von australien nicht aufgenommen
wurde. (abgelehnt und an eine abgelegene insel verwiesen)
.. kurz danach brannte es fürchterlich.

man erinnere sich an darauf folgende versprechen der
australischen regierung - den wirbelsturm geschädigten
nachbarinseln sofort einen hohen geldbetrag zukommen
zu lassen. es wurde nicht bzw stark gekürzt hilfe geleistet.

jetzt brennt es erneut und mehr in bewohnten gebieten.

und amerika?
und wehe amerikas bürger verhindern nicht den
angriffsplan der führung. was wird dann geschehen?
die brezel hat ihm nichts beigebracht.

wenn die bürger weiter ignoranz üben - wird klar sein
was kommt. ignoranz bedeutet schuld ..
und das gilt für alle und jeden auf dieser welt.

--------------------

Sydney (dpa) - Das schlimmste Buschbrand-Inferno seit Jahrzehnten
hat mehrere Vororte der australischen Hauptstadt Canberra verwüstet
und mindestens vier Menschen das Leben gekostet. Die Feuerwalze legte
nach offiziellen Angaben über das Wochenende mehr als 400 Häuser in
Schutt und Asche, rund 260 Menschen mussten in Kliniken behandelt
werden. Die Behörden riefen den Notstand aus, nachdem ein Ring aus
Feuer Canberra umschlossen hatte. Mehr als 2500 Einwohner flohen in
Notquartiere. Ein Viertel der Hauptstadt war wegen der 35 Kilometer
langen Flammenwand ohne Strom. Der Himmel über Canberra war von
dichtem Rauch geschwärzt, auf die Menschen regnete Asche.


Australiens Regierungschef John Howard brach seinen Urlaub ab und
betonte bei einem Treffen mit Opfern, die Brände seien "die
schlimmsten, die ich jemals gesehen habe". Während am Sonntag
abflauende Winde den mehr als 2000 Feuerwehrleuten im gesamten
Südosten Australiens den Kampf gegen die Brände etwas erleichterten,
warnte der Ministerpräsident vor einer Verschärfung der Lage. "Es
gibt eine ganze Reihe von Experten, die ein bisschen nervös darüber
sind, dass es noch einmal schlimmer werden könnte, bevor wir es
hinter uns haben." Meteorologen rechnen für den Wochenanfang mit
Temperaturen von rund 35 Grad und auffrischenden Winden.


Canberra war am Samstag von den gewaltigen Bränden völlig
überrascht worden. Starke Winde und extreme Trockenheit hatten die
Feuer angefacht und auf die Hauptstadt zugetrieben. Der Chefminister
von Canberra, John Stanhope, räumte ein, dass die Feuerwehren mit der
Gewalt der Brände völlig überfordert gewesen seien. "Das war einfach
zu viel. Es war eine Katastrophe von einem Ausmaß, mit dem die
Hauptstadt einfach nicht fertig werden konnte."
Viele der Einwohner konnten nur im letzten Augenblick fliehen und
hatten bei der Ankunft in den Notunterkünften nicht einmal eine
Zahnbürste dabei. "Flammen und Rauch haben uns hin- und
hergescheucht. Die Autofenster zersprangen, da haben wir uns
entschlossen, auszusteigen und nur noch zu rennen", beschrieb Jason
Morris aus dem Vorort Duffy die dramatische Flucht seiner Familie.
"Was soll man tun? Wir haben alles verloren. Jetzt heißt es, wieder
ganz von vorne anzufangen. So ist das eben nun einmal."
"Es war ein Inferno. Man kann es nicht anders beschreiben", sagte
Anthony Coles, der ebenfalls in Duffy lebt, der australischen
Nachrichtenagentur AAP. Mit Wasser aus seinem Swimmingpool habe er
sein Haus gerettet. "Es gab andauernd Explosionen, Stromkabel
sprühten Funken. Eukalyptusbäume sahen wie riesige Kerzen aus."
Chefminister Stanhope schätzte den Schaden durch die Brände auf
mehrere hundert Millionen australische Dollar. Familien, die ihr Haus
verloren, sagte er Soforthilfe von 10 000 Dollar (5550 Euro) zu.


Die Situation sei vergleichbar mit der 1983, als in den
Bundesstaaten Südaustralien und Victoria 76 Menschen durch Buschfeuer
ums Leben kamen, sagte der Feuerwehrchef von Canberra, Peter Lucas-
Smith. "Die Bedingungen, mit denen wir es hier zu tun haben, zeichnen
sich durch eine größere Trockenheit als 1983 aus."
In der Bergregion des südost-australischen Bundesstaates Victoria
vereinigten sich unterdessen mehrere Brände zu einer einzigen
Feuerfront. Die Behörden konzentrierten ihren Kampf gegen die Flammen
auf den Schutz von Ortschaften und isoliert liegenden Häuser.
Kühleres Wetter und ein leichter Südwind in der Nacht habe die Arbeit
Feuerwehrmänner aber erleichtert, sagte ein Behördensprecher.


Alle zehn Jahre können die Wälder nach Ansicht von Fachleuten ein
starkes Feuer verkraften. Während es um die Millionenstadt Sydney
1994, um die Jahreswende 2001/2002 und zuletzt Anfang Dezember heftig
brannte, war die Region um Canberra in den vergangenen Jahren
weitgehend verschont. Um Sydney waren im Dezember mehr als 50 Häuser
und 120 000 Hektar Land verbrannt. Australiens Südosten wird bereits
seit Monaten von der schlimmsten Dürre seit Jahrzehnten heimgesucht.
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Alt 19.01.2003, 21:34   #12
merlin
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 29.09.2002
Beiträge: 104
Standard

das menschen ihre heimstatt,da wider aufbauen wo sie vorher war,ist nachvolziehbar."gedanke ,der blitz schlägt nicht zweimal an der selben stelle ein"
aber was echt schlimm ist, ist die profitgier derer die das sagen haben.
denn egal was auch immer sich ereignet, diejenigen die an der macht sind, werden sorge tragen das SIE aus jedem unglück ihren provit schlagen.
die beispiele dazu muß ich (glaube ich) nicht einzeln aufführen X(
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